Liebe Leser

Nachdem dieser Blog am 11.12.2012 von WordPress plötzlich und ohne Erklärung aus dem Netz genommen wurde, mussten wir uns schnell etwas neues ausdenken. Wir schufen einen neuen Blog unter der Adresse: http://unsereneueerde.blogspot.de/

Wir sehen jetzt die Sperrung als einen Anstoß etwas Neues zum 12.12.12 zu schaffen.

Auch wenn WordPress seinen Fehler scheinbar eingesehen hat und den Blog wortlos wieder frei gegeben hat, werden wir in Zukunft unsere Beiträge auf unserem neuen Blog posten. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns auf den neuen Blog folgt und uns weiter die Treue haltet.

Wir sehen uns auf: http://unsereneueerde.blogspot.de/

Dieser Blog bleibt bis auf weiteres als Archiv erhalten. Die bereits von Marina vorbereiteten Beiträge zum Advent werden noch veröffentlicht.

Wir bedanken uns bei allen – grad auch bei unseren Mitautoren – für die tolle Zeit. Auch der alten “Neue Erde” danken wir, daß sie alles aufgenommen hat. Jetzt hat etwas ganz neues begonnen.

Alles Liebe von Ralf und Kirstin

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2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

Etwa 55.000 Touristen besuchen Liechtenstein jedes Jahr. Dieser Blog wurde 2012 190.000 Mal besucht. Wäre es Liechtenstein, würde es 3 Jahre dauern, bis so viele Menschen es gesehen haben. Dein Blog hatte mehr Besucher als ein kleines Land in Europa!

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Das uneingeschränkte JA vom Leben zu dir

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Genieße diesen Tag in der Weise, wie es dir gut tut und dein Herz nährt – ob all-ein oder gemeinsam mit anderen – sei dir darüber klar, dass es nur darum geht, das zu feiern und zu würdigen, was du in deiner Essenz ganz tief innen wahrhaft bist: Licht, Liebe und unbegrenztes JA zum Leben.

kerzen60Weihnachten ist nach meiner Auffassung das uneingeschränlte JA von Gott zu dir und die Chance deine Bereischaft wachsen zu lassen, Ja zum Leben zu sagen, wie es sich dir in jedem Moment offenbart.

Und wenn du nun sagst: Das gilt doch nicht speziell nur zur Weihnachtszeit, so stimme ich dir total zu! ;-)

Wie fühlt es sich an, wenn da EINER dich in allen Facetten deines Wesens JA zu dir sagt?
Und wenn dieser EINE so unendlich groß ist, wie es die Vielfalt des Lebens nur sein kann?

Um dieses JA des Lebens zu dir und um alle anderen Ebenen der Liebe geht es auch in dem neuen Blog, den ich zusammen mit Olaf ins Leben gebracht habe, wo du uns, falls du nun neugierig geworden bist, mit dem folgenden Link besuchen kommen kannst:

Liebevolle Impulse

Auf deinen Besuch freuen sich Olaf und Marina

Und vielleicht höst du jetzt des Lebens sanftes Flüstern in dir, das dir zu raunt:

2.1

Einen frohen gesegneten 2. Weihnachtsfeiertag, in dem du dich vom Leben geliebt fühlen mögest, wünscht dir und uns allen Marina

Weitere (auch weihnachtliche) Impulse für die Seele gibt es u.a. auch
auf
meiner Webseite www.marina-kaiser.de
Da kannst du Adventskalendertürchen öffen, einem anderen Weihnachtsapperitif lauschen,
kannst Engelkarten ziehen , Grußkarten versenden, weihnachtliche und andere Geschichten lesen, ins Gute-Nacht-Stübchen gehen , und findest Botschaften von Engeln, Christus, Maria, Gedichte, Meditationen und mehr.

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Lebensfreude und Dankbarkeit erfahren auch in eher schwierigen Situationen

Es gibt etwas Neues das Marina und ich ins Leben gerufen haben. Es ist ein Blog in dem spontan kleinere Dialoge und Fragen zwischen dem Teil der sich gerade im Menschsein befindet und dem höheren Teil unserer Selbst.

Den viele Seele, höheres Selbst, göttlichen Funken o.ä. nennen. Marina nennt ihn oft Den Liebhaber allen Lebens, ich nenne ihn oft Die Liebe ohne Gegenteil oder Jesus-Amigo.

Du siehst es gibt viele, viele Namen aber die sind hier nicht wichtig. Wichtig ist nur das du glauben kannst das dieser Teil auch in dir ist, auch du bist Teil des Großen Einen Ganzen. Das ist nämlich der Grundgedanke auf dem unsere Blogs ( Marina und ich ) basieren. Wir möchten anderen Menschen helfen sich selbst zu helfen um somit wieder anderen helfen zu können.

Denn auch das ist ein Akt der Liebe und des Mitgefühls und das kann unsere Welt, glaube ich, immer gut brauchen.

Also Marina und ich freuen uns schon riesig auf deinen Besuch. Klicke einfach auf den folgenden Link und lass dich inspirieren. Wenn du magst kannst du auch gerne im Kommentarfeld deine ganz eigenen und spotanen Assozisionen mit in unseren Blog mit einfliessen lassen :D :D :D

Sei gesegnet in all der Liebe die du bist,

Olaf

Klicke hier: Liebevolle Impulse

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Endlich über die Grenzen gehen

Und damit meine ich die Grenzen, die wir äonenlang immer stärker als Menschen kultiviert haben. Die Grenzen der 5 Sinne sprengen, die uns von Generaton zu Generation als die einzige Wirklichkeit – eben „die Realität“ – verkauft wurden. Dabei sind wir doch alle soviel mehr als das, was wir mit den physischen Sinnen erfassen können, riesengroße Energiefelder, die sich nur in einem kleinen Teil so stark verdichtet haben, daß der materielle Körper entstanden ist.

Aber wir verhalten uns wie die Elefanten im Zirkus, die immer im Kreis laufen … und immer und Elephantimmer wieder und weiter. Nimmt man die Begrenzungen weg, laufen sie immer noch. Ganz einfach, weil sie es gar nicht anders kennen. Oder wie irgendwelche Versuchstiere im Labor. Jahrelang eingesperrt. Öffnet man die Tür, denn bleiben sie erst wie angewurzelt sitzen, stecken vielleicht mal vorsichtig die Nasen raus, aber zucken gleich wieder zurück. Weil es fremd ist, weil sie Angst haben und weil sie gar nicht wissen, was sie mit dieser neuen Freiheit anfangen sollen.

Genau so ist es doch bei uns auch. Wir haben zwar irgendwann erkannt, daß mit der Welt irgendwas nicht stimmt. Wir haben erkannt, daß wir so nicht weiterleben wollen. Wir haben uns ausgemalt, wie schön es wär, wenn wir dies oder jenes hätten oder könnten. Ach ja, … wäre das schön … Aber was dann?

BusinesspeopleDann zucken wir wie bei irgendwas ertappt zusammen, rufen uns zur Ordnung – schließlich müssen wir ja wieder in die Realität kommen – denken vielleicht noch daran, daß ja bald der 21.12. ist, wo „sie“ dann kommen und uns helfen oder das alles bringen werden, was wir uns so sehr ersehnen … tja, und dann schreien die Kinder oder der Mann (bzw. die Frau) schon wieder nach uns oder die Waschmaschine muß ausgeräumt und die Wäsche aufgehängt werden. Und einkaufen müssen wir ja schließlich auch noch. Und evtl. „Flausen“ im Kopf, die müssen halt warten, bis irgendwann mal Zeit ist …

Und das ist es, das ist unser Gefängnis, das wir uns im Kopf selbst basteln. Eigentlich sind wir alle längst frei, wir müssen es nur erkennen. Wir müssen erkennen, wodrin wir gefangen sind. Wir sitzen fest in der Illusion, in dem Film, den wir uns selbst erschaffen haben. Und zusätzlich wird natürlich von denen, die so gern wollen, daß das so bleibt, auch alles getan, um uns von uns selbst abzulenken. Alles getan, damit wir ja nicht zur Besinnung kommen, in unser inneres und dadurch den Ausgang in die Freiheit finden.

Zusätzlich denken wir doch immer noch, die Spiritualität, die medialen Fähigkeiten, das ist nur etwas für die anderen. Dazu muß man sicher die Gabe der das Talent haben. Oder zumindest eine Ausbildung und alles sehr intensiv geübt haben. Und dazu haben wir keine Zeit, können es uns nicht leisten … oder noch viel schlimmer, wir schaffen das ja sowieso nicht.

Aber das ist nicht so. Jeder von uns hat alles in sich, hat alles mitgebracht. Es ist keine besondere Magie. Eigentlich ist alles ganz natürlich und selbstverständlich. Es ist halt nur etwas angestaubt über die Inkarnationen, der Schleier des Vergessens lag so lange drauf. Aber unsere eigenen Schätze warten nur darauf, endlich von uns gehoben zu werden. Glauben wir einfach daran. Geben wir uns selbst die Chance, endlich aus dem Hamsterrad auszusteigen. Hinterfragen wir uns immer wieder selbst, was wir eigentlich so den ganzen Tag tun. Überprüfen wir, ob das alles wirklich nötig ist, und enttarnen wir die „Verführer“, die uns nur von uns selbst und unserer wahren Freiheit, unser aller Geburtsrecht, ablenken.

Gehen wir immer wieder in den Moment, in das, was wir grad tun. Meistens sind wir doch Woman washing upmit unseren Gedanken ganz woanders als bei dem, was grad vor unserer Nase ist. Wenn wir z.B. abwaschen, nehmen wir ganz genau und völlig bewußt wahr, was wir machen. Das geht genau so einfach wie ein Lichtschalter, einfach umknipsen das Bewußtsein und drauf achten. Wie fühlt sich das Wasser auf unser Hand an, weich oder hart, warm oder kalt … geht es leicht, mit dem Schwamm über den Teller zu wischen … usw. usw. Auch wenn uns das völlig abgefahren vorkommt – aber genau das ist es.

mannvertrauenÜben wir es, mit unserem Bewusstsein immer wieder ins uns selbst zu gehen, in unser eigenes Energiefeld. Stellen wir uns vor, in uns drin sitzt unser bester Freund. Das ist tatsächlich auch so einfach wie einen Lichtschalter umknipsen. Es kann überall und in einem Moment geschehen. Ohne große Meditationen oder aufwendige Einweihungen. Vor allen Dingen: Glauben wir daran und an uns selbst. Nehmen wir uns nicht gleich wieder alles, indem wir es sofort in Zweifel ziehen, wenn wir was fühlen oder auch sehen. Oder wenn wir vielleicht sogar Antworten, Ideen oder Impulse kriegen.

Wie oft hab ich das alles schon gehört und gelesen. Hab immer gedacht: Ja, ja – redet ihr man, ich kann das doch sowieso nicht so einfach. Es ist aber wirklich genau so einfach, wie ich jetzt selbst immer wieder feststelle. Und darüber ist keiner erstaunter als ich. ;) Machen wir uns selbst das allerschönste Weihnachtsgeschenk, das es gibt. Uns selbst und damit die bewußte Verbindung zu unserem wahren Zuhause in uns selbst, in unserem eigenen Feld. Ich glaube, das ist mit dem Ausspruch gemeint: Wir sind die, auf die wir gewartet haben.

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Die Spinne über meinem Bett

von Doris

Foto RalfAn der Wand, knapp über dem Kopfende meines Bettes, lebt eine Spinne. Sie gehört zur Gattung Pholcus, den Zitterspinnen. Diese können bei Gefahr ihren Körper im Netz in ganz schnelle Schwingungen versetzen und werden dann für ihre Feinde quasi unsichtbar.

Den Sommer über wohnte die Spinne ganz oben, direkt unter der Zimmerdecke. Ich gab ihr den Namen Niklas, obwohl ich bis heute nicht genau weiß, ob es eine männliche oder eine weibliche Spinne ist. Niklas war immer sehr erfolgreich beim Beutefang und krümelte mir regelmäßig ausgelutschte Stechmücken ins Bett. Irgendwann verschwand er für ein paar Tage zur Häutung und tauchte anschließend anderthalb Meter weiter unten wieder auf. Dort baute er ein neues seiner unordentlichen Gespinstnetze, in dem er seither wohnt.

Jetzt im Dezember gibt es keine Stechmücken mehr in meiner Wohnung. Auch sonst keine Insekten. Nur noch ein paar andere Spinnen. Wovon leben Spinnen im Winter? Wie lange können sie ohne Nahrung auskommen? Ab und zu sprühe ich Niklas frisches Wasser in sein Netz. Dann rennt er emsig hin und her und trinkt die winzigen Tröpfchen.

Jeden Abend schlafe ich 40 cm von Niklas entfernt ein. Bevor ich das Licht ausmache, wünsche ich ihm eine gute Nacht. Dabei weiß ich nicht einmal, ob Spinnen schlafen. Wenn ich dann die Nachttischlampe ausknipse, bin ich ganz vorsichtig und mache langsame Bewegungen, um ihn nicht zu erschrecken, denn der Schalter liegt direkt neben seinem Zuhause. Oft blicke ich Niklas noch eine Weile an, ehe ich das Licht ausmache, und frage mich, was er wohl denkt oder fühlt. Denken oder fühlen Spinnen überhaupt?

Ich weiß, dass Niklas mich wahrnehmen kann, aber ich weiß nicht, wie sein winziges Gehirn – nicht viel mehr als eine Ansammlung von Nervenzellen – die Informationen, die seine Augen und die Tastorgane an seinen Füßen ihm liefern, interpretiert. Wie nimmt er seine Umgebung wahr? Welche Bedeutung habe ich, die ich weder Feind noch Beute bin, in seiner Welt? Kann er auf irgendeine Weise mein Wohlwollen für ihn und seine Art spüren? Macht es für ihn einen Unterschied, ob man ihn liebevoll anblickt oder ob man denkt “Igitt, eine Spinne”? Ich weiß so wenig über meinen kleinen Mitbewohner! Ich habe so viele Fragen, die mir wahrscheinlich nie jemand beantworten wird.

Dennoch weiß ich eines ohne jeden Zweifel: dass ich Liebe für Niklas, die Spinne, empfinde. Diese Liebe hängt nicht im geringsten davon ab, ob ich dieses fremde Lebewesen verstehe oder mit ihm kommunizieren kann. Diese Liebe hängt nicht davon ab, ob sie erwidert wird. Sie hängt nicht einmal davon ab, ob sie wahr- und angenommen wird. Sie ist einfach vorhanden und fließt durch mich hindurch, hin zu dieser kleinen Spinne an meiner Wand.

Ist nicht genau dies das Wesen der Liebe? Dass sie Verschiedenheit, Fremdheit und Sprachlosigkeit stehenlassen kann und dennoch alle Gräben überbrückt?

Doris

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Alles äußerst komisch hier …

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Foto von Doris

Also, wo stehen wir bloß grad? Ich hab keine Ahnung mehr. Mir versagen angesichts dieser merkwürdigen Zeit und meines Zustands darin grad echt fast die Worte. Wirklich seit dem Monatswechsel geht es mir so. Vielleicht auch schon ein – zwei Tage vorher.

Alles fühlt sich so leicht an. Und ruhig. Und fast schon fröhlich … Hätt auch nie gedacht, daß ich das mal sagen würde. Es ist, als hätt ich ganz viel – vielleicht sogar alles – hinter mir gelassen. Kaum noch etwas macht einen Sinn. Jedenfalls nicht mehr den Sinn, den es früher für mich gemacht hat. Ich denk kaum noch, ich mach einfach …

Das ganze hat für mich nicht das geringste mit der Adventszeit zu tun. Die krieg ich kaum mit. Nein, es scheint völlig in Ordnung zu sein, daß ich „einfach nur so lebe“. Ich scheine mir nichts mehr verdienen zu müssen. Irgendwie scheint auch nichts anzustehen grad, außer den täglichen Dingen. Das ist alles so weit weg. Ich kann einfach nur entspannen …  Nicht mal dieser Text hier scheint wichtig zu sein, geschrieben zu werden. Alles ist gleich gültig. Ich schreib ihn aber trotzdem.

Wenn das alles bloß nicht so komisch wär! Grad weil mir klar ist, daß es bei mir überhaupt nichts mit der Weihnachtszeit zu tun hat. Allerdings stell ich doch fest, daß ich aus meiner Ruhe und Freude heraus es mir eher mal gemütlich mach als früher.

Meine Güte, wie sehr bin ich es doch gewöhnt, im Korsett einer Struktur zu stecken. Die eben einen vermeintlich festen Boden unter den Füßen bedeutet. Aber das schein ich abgeworfen zu haben. Ich sag bewusst immer „scheine“, weil ich nicht mal das genau weiß. Eigentlich weiß ich gar nix mehr … war ja früher auch schon so, daß ich nix wußte, aber jetzt fühlt sich das irgendwie bestätigt an. ;) Was ist das bloß alles?

Allerdings – obwohl ich nix mehr weiß, stelle ich in mir selbst eben trotzdem diese große Ruhe, Leichtigkeit und Harmonie fest und irgendwie eine immer größere Stärke und – ja – Stabilität und Sicherheit. Immer größere Klarheit ist auch mit dabei – was ich mir immer gewünscht hab … bin nur noch eher schweigend am staunen.

Es ist grad so, als würd ich aus meinem alten Haus ausziehen und in ein neues Haus einziehen. Überall sind noch leere Räume, weiße Wände. Alles ist groß und hallt …

Was ich allerdings schon bemerke, ist auch eine gewisse Spannung. Scheint, als würde die Welt und die Menschen irgendwie den Atem anhalten. Vielleicht warten sie auf das bewusste Datum … ok, so ganz freimachen kann ich mich davon auch nicht, aber ich versuche schon, mich damit nicht verrückt zu machen. Ich beobachte einfach nur … Ich hab ja nie irgend etwas im außen erwartet, aber einen kräftigen Energieschub, den erwarte ich schon. Und ich frag mich eben, wie das wohl wird …

Das fühlt sich alles an, wie Weihnachten sein soll – Weihnachten Anfang Dezember  … alles ist möglich, absolute Harmonie, Glaube an Wunder … nur, daß ich bereits einige Jahrzehnte Weihnachten hinter mir hab und vorher noch nie so gefühlt hab. Und doch eben diese leichte Unsicherheit, weil die alten Strukturen fast kaum mehr Bestand haben, kein vertrauter Boden mehr unter den Füßen. Vielleicht fühlt er sich so ja an, der Bewusstseinswandel.

Sollte das jetzt jemand hier irgendwie verwirrend finden, was ich geschrieben hab – dann sind wir schon zu zweit ;) Aber sonst bin ich noch ganz “normal”. ;)

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Vertrauen in das Leben – Vertrauen in Gott

Die Lilien auf dem Felde

Vertraust du mir?

Es gibt ein Segnungssritual das ich jeden Morgen beim waschen meines Gesichts mache. Es ist ein Ritual das mir schon so in Fleisch und Blut übergegangen ist wie das tägliche Zähneputzen. Ich habe schon einiges über das Segnen von Dingen, Orten, Situationen und auch Menschen gelesen.

Ehrlich gesagt war das Segnen für mich immer Sache eines Priesters. Ich glaubte immer man müsse ein bestimmtes Amt bekleiden um Segnungen aller Art überhaupt ausführen zu können. Es überraschte mich doch sehr zu lesen das ein jedes Menschenwesen segnen kann und auch darf.

Nun, so fing ich bereits vor Jahren damit an mich mit guten Schwingungen zu segnen. Ich tue dies wirklich sehr konsequent und auch regelmäßig. Auch oder gerade an jenen Tagen wo ich mich eigentlich gar nicht danach fühle zu segnen, geschweige denn das ich die Schwingungen mit denen ich mich segne fühlen könnte.

Diese Schwingungen sind z.B. Mitgefühl, die Liebe ohne Gegenteil, Lebensfreude, Dankbarkeit, Geborgenheit, Kreativität, Inspiration, Heilung sowie mit dem Leben sprich, Gott  selbst. In Tagen wo meine Schwingung sowieso schon recht hoch ist kann ich jede Segnung die ich im Geiste ausspreche ganz deutlich fühlen. Ich genieße das eiskalte Wasser das mein Gesicht mit jeglicher Segnung sanft und erfrischend benetzt. Ich kann die Liebe die in diesen Segnungen steckt ganz deutlich wahrnehmen.

Das gewöhnliche Leitungswasser scheint mir in dem Moment mit göttlicher Energie durchtränkt und aufgeladen zu sein. Es scheint mir wie ein Baden in Gott selbst.

Neulich erzählte ich einer mir sehr lieben Freundin davon und sie erinnerte mich in diesem Zusammenhang noch mal daran das Wasser  ja auch sowieso eine hohe Leitkraft hätte.

Das interessante ist je mehr ich mich mit solchen Schwingungen auflade desto mehr erlebe ich sie in meinem Leben. Plötzlich gibt es immer häufiger Dinge für die ich zutiefst dankbar bin, Menschen die mir Liebe schenken durch ihre mitfühlenden Worte oder sonstige liebevolle Handlungen. Da tun sich immer häufiger Gelegenheiten auf mit mir selbst und auch mit meinen Mitmenschen ins Mitgefühl zu gehen. Da gibt es immer häufiger Situationen in denen ich tiefen Frieden oder jauchzende Lebensfreude erfahren darf. Momente tiefen Glücks obschon da gerade gar nichts spektakuläres oder Besonderes geschieht.

Es sind diese innigen Momente in denen das Universum mich ganz liebevoll anzuschauen scheint ob nun durch Menschen, Gedanken oder Situationen. Es sind diese winzig kleinen Momente die ich vielleicht ohne diese freudige Erwartung gar nicht zur Kenntnis genommen hätte. Es sind die liebevollen und tröstenden Worte eines fremden Menschen, ein liebevolles Lächeln, ein kleines Geschenk, eben ein liebevoller Wink des Lebens.

Neulich erst stand ich an der Haltestelle als ein Mann auf mich zukam und mich um ein paar Cent bat. Ob ich ihm aushelfen könne, er habe sein Postmanie verloren und müsse dringend heim. Ich gab ihm ein paar Euro mit den Worten vielleicht möge ihm das weiterhelfen. Der Mann sagte nur etwas von wegen was er sich alles anhören müsse, wie abschätzend er sich behandelt gefühlt hätte u.s.w.

Der Mann zog weiter und mein kleines Ich meldete sich sofort zu Wort: „Naja, bedanken hätte er sich ja schon können.“ Als mir plötzlich klar wurde der Mann sich bereits bedankt hatte, wenn auch eher indirekt. Als ich die Situation nochmals vor meinem geistigen Auge abspulte konnte ich es ganz deutlich sehen. Im Grunde hatte er mir das ja nur erzählt weil er gerade diese Erfahrung mit mir nicht gemacht hatte. Ich schien also einer der wenigen gewesen zu sein, die ihm nicht nur etwas gaben, sondern ihn auch nicht abwertend behandelt hatten.

Diese Erfahrung war für mich äußert bereichernd gewesen, weil ich jetzt erkennen konnte das er sich auf seine ganz eigene Weise und in seiner Sprache bedankt hatte. Was mich wiederum mit tiefer Liebe und Dankbarkeit zum Leben selbst erfüllte.

Erst gestern noch erfuhr ich liebevolle Annahme, als mein kleines Ich der Ansicht war etwas verbockt zu haben, bei einer Freundin von mir. Das kleine Ich in mir fühlte sich sehr schuldig es war mit tiefen Zweifeln durchflutet.

Das interessante hieran war das ich im Laufe des Tages während das kleine Ich in mir so verzweifelt war und sich zutiefst schuldig fühlte, als ich plötzlich rechts von mir genau diese Freundin zu mir sprechen hörte. Sie ganz liebevoll und mitfühlend zu mir sagte „Lieber Olaf so wie es ist ist das völlig in Ordnung. Du bist nach wie vor absolut liebenswürdig. Es ist nicht so wie du vielleicht jetzt denkst“ Mir schien als ob ein Teil des großen Ganzen, dieser Teil der Allseele zu mir sprach. Das war absolut keinerlei Wunschdenken o.ä. Es war LIEBE pur.

Zu guter Letzt, das kleine Ich in mir konnte diese Liebe wohl nicht gänzlich in sich aufnehmen. Als ich des Abends dann mit meiner Freundin über das „schwere Vergehen“ sprach reagierte sie genauso, wie ich ihre Stimme in meinem Geiste Stunden zuvor vernommen hatte. Mir lief ein wohliger fast unheimlicher Schauer über den Rücken. Ich konnte es kaum fassen ebenso meine liebe Freundin selbst.

Zum Schluss möchte ich noch eine weitere Begebenheit erzählen. Gestern Nachmittag war ich zu Besuch bei meiner Tante. Meine Tante schien in einer eher nicht guten Verfassung zu sein. Wie es so oft ihre Art ist, wertete sie alles und jeden ab. Nichts war gut genug für sie, nichts war besser als sie in vielerlei Hinsicht.

Während wir so bei Kaffee und Kuchen beieinander saßen spürte ich zunehmend einen Schmerz. Zumal ich mich selber ja derzeit nicht gut fühlte. Mein kleines Ich war ja unablässig damit beschäftigt sich schuldig zu fühlen, wie bereits erwähnt. Ich versuchte so gut es es ging und soweit mir möglich ins Mitgefühl mit meiner Tante zu gehen. Ich strengte mich wirklich sehr, sehr an. Ich merkte wie dieser Schmerz, der schon fast körperlich spürbar war immer weiter und weiter anschwoll.

Ich konnte nichts dagegen tun., es passierte einfach. Ich war gerade kurz davor zu platzen, sie heftig anzuschreien sie möge doch bitte, bitte damit aufhören so abwertend über andere Leute in meiner Gegenwart zu sprechen. Ich könne das nicht länger ertragen. Als etwas geschah das ich so noch nicht erlebt hatte. Plötzlich hörte ich eine sanfte und liebevolle Stimme zu mir sprechen die sagte: „Bitte tu es nicht, bitte.“ Ich fühlte sehr deutlich das hätte ich es dennoch getan so wäre das auch völlig in Ordnung gewesen. Das war also kein Befehl von einer höheren Autorität, Gott o.ä  es war kein Verbot, nein. Es war nur eine ganz liebevolle und deutliche Bitte, mehr nicht.

Ich vernahm diese liebevolle Bitte und konnte plötzlich gut dem Impuls zu schreien vor Schmerz, gegensteuern. Nach und nach löste sich dieser Schmerz in mir. Als meine Tante plötzlich voller Verzweiflung zu weinen begann. Plötzlich war ich genau da wo ich eben noch verzweifelt hin wollte. Mitten in der Liebe und in tiefem Mitgefühl. Ich setzte mich zu ihr und hielt sie ganz tröstend fest und streichelte ihre Schulter, war voll präsent. Ich war da wo ich so sehr sehnte sein zu können, in der Liebe selbst.

Ich glaube ganz fest das es nicht nur allein das es tägliche Segnugsritual ist. Es ist m.E auch die Neue Energie die sich nun immer mehr und mehr ausbreitet, in unser aller Herzen.

Das tägliche Segnugsritual beende ich immer mit folgender Affirmation:

Ich vertraue Dir,

Ich liebe Dich,

Ich danke Dir.

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Alpenparlament – Harmonische Zeitenwende

wen es interessiert, ein – wie ich finde – sehr guter Bericht auf Alpenparlament tv. von Michael Elrahim Amira zur Zeitenwende.

http://alpenparlament.tv/playlist/688-harmonische-zeitenwende

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Alles verschwindet in die Bedeutungslosigkeit

… und das ist seeehr gut so!

Foto RalfWenn ich mir mein Leben so ansehe, ich war immer aktiv, hab immer irgendwie gemacht. Aber eben immer nur, weil ich dachte, daß das so von mir erwartet wird. Immer gelaufen, gelaufen … hatte öfter den Punkt, wo ich mich fast totgelaufen hätte. Aber kurz bevor es soweit war, hat da irgendwer den Hut in den Ring geworfen und ich musste einfach aufhören mit machen. Jedenfalls mit dem falschen machen im Sinne von nur stumpsinnig erledigen, funktionieren.

Tja, und denn kam eben die Zeit, wo ich immer weniger gemacht hab. Wie ich in meinem letzten Text geschrieben hab. „Und ewig wächst das Bewusstsein …“ Auch irgendwie nicht das wahre, wie ich jetzt begriffen hab.

Was hat Buddha gesagt? Der Mittelweg ist es …

Wie aber komm ich da nun hin? Na, ich könnt z.B. mal untersuchen, warum ich immer in Extreme falle. Warum ich meine, alles machen zu müssen – oder eben ganz strikt nicht mehr zu machen, was ja auch wieder ein müssen und ein Extrem ist. Und letztendlich auch wieder ein machen.

Wir laufen und laufen, machen und machen … wenn wir doch nur mal das richtige machen würden – nämlich vertrauen. Und uns fallen lassen – in unsere Seele oder in den Fluß aller Dinge, die ja das Leben sind. Meine Güte, was für große Worte ausgerechnet von mir! Aber nur weil ich selbst die Praxis nicht beherrsche, wird ja die Theorie deshalb nicht verkehrt.

Also, warum mach ich immer? Na, weil ich irgendwie immer mein, meine Existenz verdienen und sichern zu müssen. Oder vielleicht auch, weil “man” es so macht, weil es sich so gehört. Aber bin das wirklich ich – oder ist es mein Freund Egon, der da immer meint, machen zu müssen? Ich glaub, es ist Egon, der da ständig drängelt und mich ständig auf Trab hält. Weil er vielleicht meint, sich denn irgendwann sicher zu fühlen und zur Ruhe zu kommen, wenn ich genug gemacht hab. Aber all das hält mich doch nur irgendwie in der Dualität fest.

Das dumme ist nur, daß das ja so nicht funktioniert. Denn eins zieht meist das andere nach sich. Man kennt das … fängst du irgendwo an zu putzen, wirst du mit einmal immer mehr schmutzige Flecken feststellen, wo du nu ja auch unbedingt noch putzen musst, wenn du das andere schon sauber gemacht hast. Ja, und wieder kannst du dich hier totlaufen.

Wie wäre es, wenn ich einfach alles hinterfrage, was ich denn immer so meine, machen zu müssen. Warum ich das meine – und was im worst case Fall passieren könnte, wenn ich das jetzt nicht mache. Ich glaub, das wär für Freund Egon ne prima Sache, die ihn auf längere Sicht vielleicht doch gut beruhigen könnte. Oder vielleicht auch schon ganz schnell.

Ja, und in der Esoterik und in der Spiritualität (ich mache eine Trennung zwischen diesen Worten) hören wir doch auch immer wieder, wir sollen doch jetzt endlich mal losmachen. Ist es da denn nun richtig? Nö, glaub ich auch nicht. Auch da gilt für mich wieder die Absicht, warum ich was meine, machen zu müssen. Vielleicht will ich auch hier wieder was absichern? Oder was erreichen? Oder Freund Egon wieder mal pampern, was ich doch alles für Gaben, Fähigkeiten oder Aufgaben hab, wo andere mich bewundern können.

Foto RalfIch finds am besten, wenn ich feststelle, daß eigentlich nichts wirklich Bedeutung hat. Noch nicht mal, wie ich zukünftig leben will. Denn das fällt mir an mir selbst immer wieder auf, wenn ich ganz bei mir bin, ganz in meiner Mitte, vielleicht bei meiner Seele oder bei wem auch immer ich da bin, denn ist mir alles gleich gültig. Und ich hab denn Ruhe und Muße und alle Freiheit, nur noch das zu machen, was ich im Moment will, was mir vielleicht Spaß machen würde, einfach aus einem Impuls heraus.

Weil alles bereits GUT IST, wie es ist. Und weil das die Grundlage von Leben ist, einfach nur zu SEIN. Und vielleicht die Würze, aus diesem SEIN spontan etwas zu machen.

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Jepp! Morgen beginnt die Adventszeit

Hi Leute! Morgen beginnt die Adventszeit! Jippieh!

Damit grüßen euch  ganz fröhlich und herzlich
Ina (mein inneres Kind) und Marina.

Die Adventszeit ist immer eine beondere Zeit für uns! Diesen Weg möchten wir mit euch gemeinsam gehen. Besonders lieben wir es zu singen und zu summen. Und so wollen wir heute mit jedem, der Lust hat, mit uns zu singen und zu swingen das allseits bekannte folgende Lied anstimmen und uns damit auf die Vorweihnachtszeit einstimmen:

Jepp! Und wenn ich die Augen zu mache, stell ich mir vor, wie ich mit vielen Kindern in allen möglichen Sprachen “Jingle bells” singe – und hinter uns Kindern stehen die Erwachsenen, legen uns ihre Hände auf die Schultern und lassen uns spüren, dass wir sie als die liebenden Großen hinter uns haben, dass sie uns den Rücken stärken und wir uns an sie anlehnen können, wenn wir es brauchen.

Ja, Ina, so ist es und so soll es sein. Und wenn ich mich dazu manchmal auch nicht stark genug fühle, dann bitte ich einen ganz Großen hinter mich.

Au ja, Jesus zum Beispiel.

Ja, oder einen Engel, der ganz viel Liebe und Stärke ausstrahlt. In dessen Größe kann ich mich dann hinein fallen lassen – und schon fällt es mir leichter, dir Halt und Liebe zu schenken.

Huch, dann wird das ja ein gigantischer Sing-Kreis, wenn Kinder aus allen Nationen mit ihren Erwachsenen hinter sich – und den großen Geistern noch dahinter sich allesamt an die Hände fassen und zusammen singen.

Fantasie ist doch klasse! Da ist das alles so leicht möglich.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen eine beschwingte, fantasievolle Reise durch den Advent mit unserem wunderbaren großen Reiseleiter , den Liebhaber allen Lebens.

Mit vielen bunten fröhlich klingenden Jingle-Bells

grüßen euch Ina und Marina

Weitere (auch weihnachtliche) Impulse für die Seele gibt es u.a. auch auf meiner Webseite www.marina-kaiser.de Da kannst du Adventskalendertürchen öffen, kannst Engelkarten ziehen , Grußkarten versenden, findest noch mehr weihnachtliche und andere Musik, kannst weihnachtliche und andere Geschichten lesen, ins Gute-Nacht-Stübchen gehen , und findest Botschaften von Engeln, Christus, Maria, Gedichte, Meditationen , meine aktuellen Angebote und mehr.

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Und ewig wächst das Bewußtsein …

Ich hab mich mal wieder schlapp gelacht – über mich selbst. Wurde mir doch mal wieder gesagt, daß ich offenbar schon die ganze Zeit etwas richtig mache, ohne daß es mir aufgefallen wär.

Ich unterhielt mich mit meiner Freundin darüber, daß ich es jetzt auch extrem merke, wie die Zeit immer weniger wird. Daß ich überhaupt nicht mehr alles schaffe, was ich vorher noch geschafft hab. Und daß ich es immer lästiger finde, die täglichen Verpflichtungen zu erledigen, wo ich doch in der Zeit viel lieber das tun könnte, was mir Spaß macht. Lernen, erforschen, erkennen, erfühlen – geistig unterwegs sein und bewusster werden.

Meine Freundin meinte, sie versteht das gar nicht, was ich mit der Zeit mein. Es sei doch ganz egal, was man macht, wenn man immer im Moment ist.

Ich hab ihr erklärt, daß es mich nervt, wenn ich z.B. Zähne putze, diese Zeit, die dabei vergeht. Es ist etwas, was ich machen muß, sogar zweimal am Tag. Ok, mach ich ja auch, aber in der Zeit kann ich eben nix anderes machen. Die Zeit ist weg, verloren. Weil – wenn ich Zähne putz, bin ich eben ganz konzentriert beim Zähne putzen. Also voll bei der Sache. Da hat nix anderes Platz.

Hach – und da erklärte mir meine liebe Freundin, daß das doch tatsächlich genau das richtige sei. Daß das ja bereits eine Art von Meditation ist, wenn man ganz bewusst bei dem ist, was man grad tut. Daß das eigentlich eine höchst geistige Angelegenheit ist, was ich doch immer so gern will. Ich musste echt nur noch lachen – wieder mal was neues erkannt. ;)

Klar weiß ich, daß die östlichen Philosophien das sehr propagieren. Alles, was man tut, bewusst zu tun. Daß es genau darum geht. Und besonders aus dem Zen-Buddhismus kenn ich das. Aber ich hab mir eben immer in meinem Hirn zusammen gebröselt, daß ich dafür bestimmt viel trainiert haben muß. Ruhe und Zeit und Raum brauche, um das ganz perfekt machen zu können. Und da kam die Zeit, die ich mit Zähne putzen „vergeuden“ musste jeden Tag, natürlich sehr ungelegen.

Oh, ich lach mich wirklich schlapp. Bin ich irgendwie ständig mir selbst hinterher gelaufen, ohne es zu merken. Und gejammert und geklagt, daß ich es einfach nicht auf die Reihe krieg. Und dabei hatt ich es die ganze Zeit schon vor der Nase. Aber so geht’s mir bei vielem. Daß ich völlig unbewusst vieles richtig mache, ohne es zu merken. Aber dafür hab ich denn zum Glück meine lieben Freundinnen. Die kennen das schon von mir.

Und weil wir schon mal so schön dabei waren in der Erklärung des Lebens, kamen wir denn auch noch darauf zu sprechen, daß das Leben ja auch im außen stattfindet. Auch son Punkt bei mir. Da ich bisher über vier Jahrzehnte sehr intensiv im außen gelebt, mich aber irgendwie nie besonders glücklich oder gar bewusst gefühlt hab, dachte ich nun vor einiger Zeit, es sei bestimmt viel besser, mich mehr zurück zu ziehen, um nicht mehr so viel von mir selbst abgelenkt zu werden.

So war das nämlich tatsächlich. Schon früh lernte ich, daß es nur darum geht, zu funktionieren und irgendwie in der Gesellschaft mitzumachen. Selbst als kleines Kind wurde ich z.B. von meiner Mutter bei Sonnenschein „rausgeschickt“ (so drückte sie das tatsächlich immer aus), weil man bei Sonne eben draußen spielt. Zwischendurch rein durfte ich nur, um evtl. was zu trinken oder zur Toilette zu gehen – oder wenn ich mich beim Spielen verletzt hatte. Aber wenn das alles erledigt war, musste ich sofort wieder raus, weil „man“ es eben so machte. Erst am Abend oder in Herbst und Winter hatte ich mal meine Ruhe. Natürlich ging „man“ bei Schnee auch raus, aber eben glücklicherweise nicht so lange, weil es ja kalt war.

Daraus ist sicher zu erklären, warum ich auch heutzutage den Abend oder eben Herbst und Winter so liebe.

Das wär ja alles auch gar nicht so schlimm gewesen, wenn ich bei allem auch gelernt hätte, alles bewusst zu tun. Und eben genau das hab ich nicht getan – mein Leben lang nicht. Und so hab ich eben für mich gedacht, wenn ich mich jetzt zurück ziehe, denn hätt ich endlich Zeit und Raum, zu Bewusstsein zu kommen. So, als wenn das was wär, dem man hinterher hecheln müsste, um es zu erreichen. Ein weiterer Irrtum, über den ich nun kräftig lachen kann.

Also war ich bereits seit gestern dabei, alles, was ich mache, ganz bewusst zu tun. Sozusagen immer in die Rolle des inneren Beobachters zu schlüpfen. Jede Kleinigkeit, die ich tue, ganz bewusst aus dieser Position wahrzunehmen und zu sehen, wie fühl ich mich dabei. Fühlt sich genial an, kann ich nur sagen. Ich fühl mich zwar auch ein bisschen schräg dabei, aber das ist mir ja nix neues, so fühlte ich mich ja immer schon. ;)

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Dankbarkeit

Dankbarkeit ist mir im Laufe meines Lebens immer mehr und mehr von Bedeutung geworden. In den letzten ein bis zwei Jahren hat sich dieses Bewusstsein mehr und mehr vertieft. Ich bin geradezu erfüllt von diesem wundervollen Gefühl. Es nährt mich, es erfüllt mich mit noch mehr Liebe und Dankbarkeit. Diese tiefe Dankbarkeit bezieht sich auf mein gesamtes Leben einschließlich all dem Schmerz und den Herausforderungen, die es bislang an mich stellte. Ich liebe mein Leben so wie es ist und genau so wie es ist. Ich möchte kein anderes Leben, mit niemanden mehr tauschen. Dankbarkeit ist so eine wundervolle Erfahrung das sie mir manchmal die Tränen in die Augen treibt. Es sind die Tränen des Glücks, der Freude des Mitgefühls, der Liebe. Ich liebe die Dankbarkeit, die Freude, das Lachen, die Tiefe, das Mitgefühl, ich liebe dieses Eine Wesen dessen Ausdruck wir ALLE SIND.

Seid gesegnet in der Liebe und der Dankbarkeit.

Ich liebe Euch :D :D :D

Olaf

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Sich selbst zu verzeihen ist so schwierig

Eine Freundin erzählte mir dieser Tage von einem ständig schwelenden Konflikt in ihrem Leben, der schon so lange dauert, bereits mehrfach vor Gericht ging, und wo immer wieder neue Dinge ausgegraben werden. Es kehrt einfach keine Ruhe ein. Bei dieser Erzählung hatte ich irgendwie den Gedanken, daß es hier möglicherweise gar nicht mehr um die Sache an sich ging, sondern vielmehr irgendwas gezeigt werden sollte, was sie sich die Beteiligten bislang bei sich selbst noch nicht angesehen haben.

Nach dieser Unterhaltung fragte ich mich, warum kam das jetzt zu mir. Was ist da bei mir, das ich mir selbst auch noch nicht angesehen hab. Es gibt da tatsächlich etwas, vor dem ich auch keine Ruhe finde. Wo sogar immer noch Groll in mir ist. Da nützt auch das ganze spirituelle Wissen nix. Da ist ganz einfach Groll.

Hundertmal angesehen, die ganze Situation. Es geht um Personen, die mal in meinem Leben waren. Die Kontakte waren von Anfang an zutiefst schwierig. Ich wußte sehr schnell, was bei mir im argen lag. Konnte es aber nicht klären. Die andere Seite machte einfach zu. Endlich nach ewigem hin und her fand ich den Mut, sie endgültig aus meinem Leben rauszuwerfen.

Auf der einen Seite eine große Erleichterung. Mein Leben wurde schlagartig wieder schöner und heller. Aber trotzdem war es nicht vorbei für mich. Trauer, Schmerz und unendliche Wut blieben. Zumindest anfangs. Zumal das ganze die Personen auch nicht im geringsten zu interessieren schien. Ich sah, wie sehr mir diese Kontakte über die Zeit immer mehr Energie abgezogen hatten, weil ich nicht in meiner Mitte geblieben bin. Ich fühlte mich aber jedes Mal immer stärker in der Falle. Ich wußte, daß mir das nicht gut tat, fühlte mich aber völlig ohnmächtig, das ganze zu beenden.

Alles in mir nochmal angeschaut, aufgeklärt – der Schmerz ging weg, die Trauer auch, aber trotzdem blieb der Groll. Und zwar – wie ich heut bemerkt hab – nicht auf die Personen. Sondern auf mich. Ja, auf mich selbst. Daß ich nicht besser auf mich aufgepasst hab. Daß ich es von Anfang an hätte erkennen können, ja erkennen müssen, daß es nicht gut für mich ist. Daß ich die Zeichen so deutlich gesehen hab. Und trotzdem so völlig unfähig war, es gleich am Anfang zu beenden.

Diese Problematik kenn ich schon mein ganzes Leben. Ich hab mir schon immer bestimmte Menschen gesucht, mit denen es schwierig wurde. Hab mich dann über die Maßen bemüht, sie zu „knacken“, was natürlich nie gelang. Aber je hoffnungsloser das ganze Unterfangen war, desto mehr hab ich mich angestrengt. Obwohl ich das im Laufe der Jahre viel besser verstanden hab, ging es doch bis vor ca. 10 Jahren noch so. Hab zwar immer mehr gelernt, aber letztendlich bin ich doch immer wieder in die Falle gelaufen.

Vor ca. 10 Jahren konnte ich endlich damit aufhören. Schaute mich selbst ziemlich schonungslos an, was da bei mir immer wieder zu diesen Katastrophen führte. Kam immer mehr zur Ruhe. Fühlte innerlich tatsächlich sowas wie Frieden und Gelassenheit – endlich. Ich war zwar nicht wirklich glücklich, aber es ging mir gut. Ich hatte Freude und endlich sowas wie ein gewisses Selbstvertrauen aufgebaut. Aber in meiner Mitte war ich trotzdem noch nicht. Und ich hab mich wieder von anderen manipulieren lassen.

Warum hab ich das zugelassen? Warum war ich so schwach – so blind? Warum wollte ich so blind sein? Warum hab ich mir selbst alles wieder kaputt gemacht, was ich mir bis dahin aufgebaut hab? Diese Fragen trieben mir heut wirklich die Tränen in die Augen. Da war er, der Schmerz. Wegen niemand mehr sonst, das hatte ich geklärt. Aber wegen mir. Mich hatte ich dabei ganz vergessen. Ich hatte mir das selbst nie verziehen. Und das tobte eben die ganze Zeit in mir.

Mir wurde dann aber klar, daß ich ja doch was gelernt hab. Als sich später eine ähnliche Situation wiederholte, da hab ich es besser geschafft, bei mir zu bleiben. Und hab heute keinen Groll mehr. Und danach ist es mir gar nicht mehr passiert. Ich hab viel mit Menschen zu tun. Aber wenn ich nur ansatzweise bemerke, daß es wieder so ein Kontakt sein könnte, der mir nur Energie abzieht, bleib ich einfach vorsichtig und schau sehr genau. Dies zu sehen, half mir echt. Und ich hab mich selbst in den Arm genommen. Hab gesehen, daß ich einfach immer nur das getan hab, was mir möglich war. Und mehr kann ich nicht von mir erwarten. Und heut “knack” ich niemand anders mehr, sondern nur noch mich selbst. ;)

Und ich hab zum ersten Mal gemerkt, wie schön und erleichternd es ist, sich selbst lieb zu haben. Sich so zu sehen, wie man ist. Und sich selbst zu verzeihen. Allen anderen verzeihen wir oft so schnell – vergessen wir uns selbst dabei nicht!

 

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Das Leben kann auf so einfache Weise so schön sein!

Gestern, am Ewigkeitssonntag (den meisten als Totensonntag bekannt), spürte ich eine Stimmung, die mich an die Weihnachtszeit erinnerte: Gemütlich saß ich mit lieben Menschen zusammen bei Brötchen, Salat und Käse – und danach malten wir Mandalas aus, wobei wir miteinander Lieder dazu sangen und summten, die uns gerade einfielen. Hier ist eins von den Mandalas:

Begonnen haben wir unser Zusammensein mit dem Entzünden vieler Kerzen, wobei jedes Lichtlein mit einem Wunsch für bestimmte Personen (incl. uns selbst) und schließlich für die Seelen in dieser und in allen (auch feinstofflichen) Welten belegt wurde. Sie bündelten sich in

“Frieden, Licht und Liebe für uns und alle Wesen!”

– na wenn das nicht an die Verkündigung der Engel in der Weihnachtsbotschaft erinnert.. ;-) .
Es war eine besinnliche, zum Teil auch beschwingte Stimmung voll Geborgenheit und Freude, wofür ich sehr dankbar bin – eigentlich schon wie ein kleines ungeplantes Fest…
 Wieder einmal dachte ich, auf wie einfache Weise wir uns doch das Leben mit Freude füllen können – und mit dieser Energie will ich auch die Adventszeit füllen.

Für mich hat die Weihnachtszeit auch in 54 Jahren nicht ihren Zauber verloren. Es ist und bleibt für mich eine ganz besondere Zeit, auf die ich mich auch jetzt schon (wieder) sehr freue und für die ich auch im Internet einiges  vorbereitet habe, was auch meinem inneren Kind viel spaß gemacht hat.

Vielleicht hast du ja Lust, mich im Advent auf meiner Webseite
http://www.marina-kaiser.de  oder auf meinem Blog http://marinakaiser.wordpress.com/ zu besuchen?
Dort gibt es ab 1. Dezember jeweils einen Adventskalender und einen musikalischen Vorweihnachtsapperitif.

Dir und uns allen wünsche ich gerade in diesem Jahr 2012 eine ganz besondere, eine magische Weihnachtszeit!

Mit einem sehr frohen und dankbaren Namasté grüßt euch
Marina

*********************

Lieber Leserin, lieber Leser,
auf meiner Seite
kannst du Engelkarten ziehen , Grußkarten versenden,
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Mann und Frau – geht das zusammen?

Ich meine hier nicht speziell Partnerschaften, sondern allgemein den Kontakt zwischen Mann und Frau. Ich bin auch nicht auf der Suche nach einer Partnerschaft. Ich betrachte Männer einfach als Menschen und die andere Hälfte der Bevölkerung. Und warum sollte ich mich immer nur in der Gruppe der Frauen aufhalten, wenn es doch noch soviel mehr Menschen gibt.

Vor ca. einem Jahr hab ich schon mal über dies Thema geschrieben. Leider hat sich seitdem in meinem persönlichen Erleben nicht viel geändert. Noch immer fühlt es sich für mich so an, daß die Welt in zwei Hälften geteilt ist. Eine männliche und eine weibliche. Und Brücken zwischen beiden Hälften erleb ich kaum, geschweige denn ein Zusammenwachsen oder Verschmelzung. Scheinbar passiert sogar das Gegenteil – die Gräben werden immer breiter.

Aber auch sonst, in meinem Umfeld oder auch im Netz, seh ich es nicht, daß die beiden Seiten wirklich zusammen finden. Und das ist der Grund, warum ich dies schreibe. Das, was ich wahrnehme, macht mich traurig. Mir fehlt da was. Und ich sag ganz ehrlich: Ohne die Männer geht’s doch nicht. Und ich will auch nicht ohne sie. Wir sind eine gesamte Menschheit, die eben nur mal in zwei Geschlechtern unterwegs ist. Das ganze muß doch einen Sinn haben. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es so gedacht war, daß wir die neue Erde in zwei Lagern bevölkern sollen.

Ich will hier keineswegs werten oder urteilen. Oder irgendjemandem eine Schuld zuschieben. Ich schreibe hier, weil ich mich in diesem Punkt hilflos und ratlos fühle. Weil ich einfach nicht weiß, wie man die Gräben zwischen Mann und Frau überbrücken könnte, die offenbar einfach nicht kleiner werden. Vielleicht ist ja auch meine eigene Wahrnehmung verkehrt. Das würd mich denn sehr freuen.

Was ist für mich selbst denn wichtig an einem Kontakt – egal, ob Mann oder Frau? Eigentlich nur eines: Daß der Mensch offen und authentisch ist. Alles andere ist für mich erst mal zweitrangig. Über alles andere kann man reden, sich austauschen und vielleicht Kompromisse finden. Ja – wenn man denn reden kann. Und da geht es auch schon los.

Ich hab leider nur diese Erfahrung mit Männern gemacht, daß sie entweder gar nichts mit „solchem Blödsinn“ zu tun haben wollten. Oder daß sie als spirituelle Gurus unterwegs sind. Sich irgendwelche Weisheiten angelesen haben und diese verbreiten wollen. Und dabei aber persönlich überhaupt nicht zugänglich sind. Ich erfahre nichts von ihnen selbst, sondern sie werfen mit ihren Weisheiten umher.

Oder eine dritte Gruppe, die zuerst auf eine Art schon zugänglich ist. Aber sobald es für sie zu unangenehm oder persönlich wird, sobald sie sich mal weiter öffnen müssten und in ihr Herz gehen, da kommen sie denn auch mit irgendwelchen spirituellen Weisheiten daher. Oder aber sie kneifen, verschließen sich und verlegen sich auf schweigen.

Nun ist es natürlich so, daß dies sicher bei Frauen genau so passiert. Aber ich hab es eben nur bei einer Frau bisher so erlebt, während ich es bei Männern als die Regel wahrgenommen hab. Wohlgemerkt, ich meine hier tatsächlich das, was ich persönlich erlebe. Dies soll keinesfalls eine allgemeine Aussage darüber sein, was ist. Denn vielleicht gibt es tatsächlich auch Männer, die anders unterwegs sind. Vielleicht liegt ja auch bei mir der Hund begraben. Aber bitte – wie soll ich das feststellen, wenn es mit Männern gar nicht erst zu einem tiefen und offenen Austausch kommt?

Ich kann viel alleine machen und mache es auch. Immer wieder bei mir schauen, warum dies oder jenes in meinem Leben ist. Warum mir dies oder jenes passiert. Was es bei mir selbst zu erkennen gibt. Und ich hab zum Glück sehr enge Freundinnen, mit denen ich zusammen sehr offen durchs Leben geh. Wir gehen gemeinsam in die Tiefe und wachsen mit- und aneinander. Es gibt auch mal Stress, das bleibt ja gar nicht aus. Aber denn stellen wir uns den Dingen, laufen nicht weg, sondern gehen immer wieder aufeinander zu. Und so wird die Freundschaft jedes Mal ein bisschen tiefer und jede von uns ist wieder ein Stück mehr gewachsen.

Männer haben bislang jedoch immer nur was bei mir ausgelöst, waren Spiegel. Das ist auch sehr willkommen. Aber gemeinsam irgendwas klären, zusammen vorwärts gehen, das hat es leider nicht gegeben.

Ich fühl mich etwas hilflos mit diesem Text. Ich weiß nicht genau, wie ich besser auf den Punkt kommen kann. Und ich weiß auch nicht, wie generell die Kommunikation ins fließen kommen könnte. Ganz einfach, weil ich leider nicht weiß, wie Männer denken und fühlen. Und was sie überhaupt vom Leben wollen. Ich weiß nur, ich wollte so gern hierüber schreiben, weil es mir eben so am Herzen liegt. Vielleicht mag dieser Text zumindest eine Gedankenanregung für beide Seiten sein. Würde mich sehr freuen.

Bitte liebe Männer, redet mit den Frauen. Und bitte liebe Frauen, hört den Männern zu und versucht, sie auch zu verstehen.

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Das Gespräch der Tannenbäume

Im tiefen Wald auf einer kleinen Anhöhe lebten drei Tannenbäume. Der eine stand schon seit ewigen Zeiten dort. Er war etwas schief und unregelmäßig in seinen Ästen und Nadeln. Der zweite war sehr kräftig und grade gewachsen. Man sah ihm an, daß er bereits einige Jahre dort stand. Und bei ihnen stand ein dritter, noch sehr klein, hatte sich irgendwie selbst dorthin versät.

Diese drei waren gute Freunde geworden. Sie unterhielten sich stets sehr angeregt. Im Moment ging das Thema um das bevorstehende Weihnachtsfest. Der kleine Baum hatte schon seit einiger Zeit große Angst, daß die Menschen kommen und ihn holen würden. Er sprach sich bei seinen beiden großen Freunden aus.

Der erste Baum erzählte: „Ja, ich versteh dich so gut. Ich selbst hab immer Glück gehabt. Da ich für die Menschen so krumm und schief aussehe, haben sie schon seit Jahren kein Interesse an mir. Sie lassen mich links liegen und gehen zu den frischen, gut gewachsenen Baumbrüdern. Ich bin jedes Jahr zutiefst verschmerzt, wenn ich sehe, wie unsere Geschwister einfach abgeholzt werden. Nur, damit die Menschen ein paar Tage etwas grünes in ihrer Wohnung haben. Und danach sind die Bäume nur noch im Weg und werden einfach achtlos auf den Müll geworfen.“

Die beiden anderen nickten betrübt.

Jetzt meldete sich der zweite Baum zu Wort. „Also ich hab eine so schöne Geschichte zu erzählen. Vor einigen Jahren hatte ich die selbe Angst wie du, mein Kleiner, als es auf Weihnachten zuging. Aber an einem Tag im November, es war noch nicht so kalt und die Sonne schien, da kam ein kleines Mädchen mit ihrer Mutter hier in den Wald. Mina hieß die Kleine. Sie spielte und tobte und hatte so viel Spaß. Ihre Mutter lächelte ihr die ganze Zeit hinterher. Und auch ich freute mich an ihr. So sollten die Menschen alle leben.

Bei ihrem rumtoben kam sie auch bei mir vorbei. Mit einmal blieb sie stehen und schaute mich an. Ganz aufgeregt rief sie nach ihrer Mutter. „Mama, schau, dieser schöne Tannenbaum. Sowas hab ich noch nie gesehen.“ Die Mutter antwortete: „Ja, den werden die Menschen wohl bald schlagen, damit sie ihn als Weihnachtsbaum bekommen können.“

Mina erschrak und fing an zu weinen. „Mama, können wir bitte was tun und diesen schönen Baum retten?“ Beide überlegten. Mina hatte mit einmal eine Idee. „Mama, ich werd aus rotem Band ganz viele Schleifen basteln. Die hänge ich hier alle an die Zweige. Und ich frag Papa, ob er mir ein paar große Schilder malt. Darauf soll stehen: Dieser Baum ist schon reserviert für Mina. Ich will auch nichts anderes zu Weihnachten geschenkt kriegen. Schenken wir diesem schönen Baum sein Leben.“

Die Mutter freute sich sehr. Am Abend besprach Mina ihren Wunsch ganz aufgeregt mit ihrem Vater. Auch der freute sich, fand das eine ganz tolle Idee und malte sofort die Schilder. Sehr bald darauf gingen sie alle drei wieder in den Wald und kamen auch sofort wieder zu mir. Mina und ihre Mutter hatten all die roten Schleifen in den Händen. Und der Vater trug die Schilder. Sie befestigten Schleifen und Schilder an mir. Und tatsächlich – es half. Die Menschen kamen zu mir, sahen die Schilder und gingen weiter. Das machen Mina und ihre Eltern nun jedes Jahr. Zuerst hatten sie zuhause einen kleinen Baum im Blumentopf, den sie später ausgepflanzt haben. Heute lassen sie es zu Weihnachten ganz und gar mit dem Baum und stellen nur überall Kerzen auf. Und dadurch bin ich bis heute am Leben geblieben.

Und laß uns sehen, mein Kleiner, wenn Mina und ihre Mutter das nächste Mal kommen. Wir besprechen es mit ihr. Vielleicht findet sie ja in ihrer Schule ein paar Mitstreiter, damit wir dich und weitere Baumgeschwister retten können.“

Da war der kleine Baum ein bisschen getröstet. Und hoffte, daß Mina weitere Mitstreiter für die Rettung der Tannenbäume finden würde.

Und ich schreibe diese Geschichte auf, weil ich ebenfalls hoffe, Mitstreiter zu finden, die nachdenken und vielen, vielen Bäumen das Leben schenken. Wenigstens zu Weihnachten.

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Enya – May it be

Dieses Video hat eine Facebook-Freundin grad gepostet. Ich wollt es Euch nicht vorenthalten. Danke Claudia Salira fürs finden und posten. :) Ich find es sooo schön. Hab dazu geschrieben: Die Engel singen :) :)

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Vertrauen – das Wort der Zeit

Meine Güte, daß ich mal über Vertrauen schreiben würde, hätt ich auch nie für möglich gehalten. Aber scheint irgendwie dran zu sein. Um mich herum erleb ich viele Menschen, die grad heftigst mit Existenzproblemen zu tun haben – auf verschiedenen Ebenen. Existenz kann ja ganz viel bedeuten. Überall wird grad heftig am Boden gerüttelt, auf dem man ehemals vermeintlich sicher gestanden hat.

Ich glaub, es muß nochmal alles so hochkommen. Vielleicht weil es für alle ums Loslassen geht. Auch so ein beliebtes Wort. Ich selbst hab es aber Stück für Stück erfahren, wie sehr ich doch noch überall festgehalten hab. Allein schon die alltäglichen Dinge, die wir alle ganz selbstverständlich machen, ohne groß drüber nachzudenken. Wir tun es an manchem Tag, als ginge es gar nicht anders. Aber was würde passieren, wenn wir es mal nicht tun? Wäre doch im Prinzip überhaupt nichts dabei. Machen wir aber nicht, weil wir es schon immer so gemacht haben. Weil wir es so gelernt haben, weil es uns so erzählt worden ist.

Ich hab früher oft gesagt, wenn ich jetzt schwer krank wäre oder auch vielleicht „nur“ den Arm gebrochen hätte, denn könnt ich dies oder jenes auch nicht tun. Und es würde trotzdem gehen.

Ich glaub, es geht grundsätzlich ganz oft um die Frage der Existenz. Daß wir glauben oder Angst haben, wenn wir dies oder jenes nicht haben oder machen, denn würden wir unsere Existenz auf irgendeine Weise verlieren. Ich glaub, es gilt jetzt zu erkennen, daß wir das alles auch loslassen können – endlich. Daß wir vielleicht an so manchem viel zu lange unreflektiert festgehalten haben. Uns vielleicht auch dahinter versteckt haben. Daß wir uns viel zu selten gefragt haben, ob das alles wirklich so sein muß, wie wir denken.

Im Moment ist so viel Durcheinander überall, so viel Verwirrung. Grad dieser Tage die Meldungen über einen vermeintlichen Polsprung. War es einer oder nicht? Ich hab keinen blassen Schimmer. Na klar, bin ich auch sehr gespannt, was alles so passieren wird. Und wenn die Nachrichten über irgendwas wie ein Lauffeuer rumgehen, kann ich auch nicht ruhig bleiben. Aber letztendlich geht es ja auch da wieder nur um die Frage der Existenz. Daß wir alles wissen wollen in der Hoffnung, doch noch irgendwas kontrollieren zu können.

Aber ich hab gemerkt, wie wichtig es ist, sich von nichts mehr verrückt machen zu lassen. Wenn wir etwas wissen oder merken müssen, denn werden wir es ganz sicher zu wissen kriegen.

Einen Schritt zurück gehen, alles an sich vorbei ziehen lassen und einfach beobachten. Das ist für mich im Moment das Mittel der Wahl. Sich mit nichts mehr identifizieren. Wirklich ganz stur vertrauen ins Universum. Mich da nicht wieder rausbringen lassen. Vor zwei oder drei Monaten hätt ich jeden noch ausgelacht, der mir gesagt hätte, ich würde mal so reden. Freiwillig hab ich das auch nicht gemacht. Aber ich hab gemerkt, es geht gar nicht mehr anders. Und ich will auch nicht mehr anders. Und das schönste ist, wirklich die tiefe innere Ruhe zu fühlen, die daraus hervor geht.

Und denn kommt nämlich das tolle. Wenn ich in dieser Ruhe bin, denn merk ich mit einmal, was ich wirklich tun will. Was jetzt angesagt wäre. Und das klappt denn auch ganz prima und viel leichter. Hab ich ja gestern schon geschrieben. Mit einmal kann ich Dinge, die ich mir früher nie zugetraut hätte. Mit einmal hab ich so viel Klarheit und Sicherheit. Und diese Sicherheit, die fühlt sich wirklich sicher an und nicht so, wie die, die ich mir früher mit endlosem Tun und Denken und Kontrollieren erkaufen wollte. Weil diese Sicherheit wahrscheinlich wirklich aus dem Herzen kommt.

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Hingabe ans Leben, an die Liebe, an Gott

Guter Gott, ich sitze hier vor DIR
und öffne meines Herzens Tür
für das, was DU mir heute schenkst
bereit, dass DU meine Schritte lenkst.
DEINE Liebe soll mich führen,
ich will sie in allen Zellen spüren.
Was DU mir sagst, das will ich tun,
in DEINEM Rhythmus handeln und ruhn.
Ich überantworte mich DIR und geh in die Welt,
im Wissen, dass DEINE Hand mich sicher hält.

Dazu will ich sagen, dass
GOTT, Leben und Liebe für mich eins sind
und gern auch synonym von mir gebraucht werden.

Die Gesamtheit dessen, was das Leben (in meiner inneren und äußeren Welt)
mir bringt, betrachte ich als von Gott geschickt.
Mich IHM anheim zu geben, gibt mir Ruhe
und einen tiefen, machmal unerwarteten Frieden.

Den wünsche ich uns allen täglich, stündlich und immer wieder neu!
Mit einem leisen Namasté grüßt euch Marina

************

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