Die Videoleinwand Teil I.

Liebe LeserINNEN,

hier entstehen in unregelmäßigen Abständen, Begegnungen mit Jesus-Amigo eine der vielen Gestalten der Liebe ohne Gegenteil. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen.

Alles Liebe euch,

Olaf 😀 😀 😀

Gestalten der Liebe ohne Gegenteil

Jesus und ich stehen vor einer riesigen Leinwand. Sie ist riesengroß, ihre Ausmaße nach menschlichem Dafürhalten überdimensional. „Amigo, das ist eine Leinwand auf der man alles was ein anderer Mensch gedacht, erlebt und gefühlt hat sich ansehen kann. Es gibt zwei Optionen, einmal kannst du dir dieses Video als Ausstehender ansehen und dann kannst du dir selbiges im Einheitsmodus anschauen,“

„Im Einheitsmodus?“ frage ich erstaunt „Was bedeutet Einheitsmodus?“ Jesus schaut mich eindringlich und liebevoll an „Einheitsmodus bedeutet das Du und Ich miteinander verschmelzen. Du denkst, fühlst und erlebst was dieser Mensch gerade erlebt. Du erlebst dann was dieser Mensch hier durchlebt. Damit du es später mit deinem Herzen sehen kannst, diese Videoleinwand existiert eigentlich tief in deinem Inneren. Sie ist ein Werkzeug was dir ermöglicht mit liebevollen und mitfühlenden Augen zu schauen. Sie liefert dir sozusagen einen Vorgeschmack der Liebe ohne Gegenteil. Sie macht dir auch wieder sehr deutlich das Urteile nur aus reiner Unwissenheit entstehen. Sie macht dir deutlich das deine fünf Sinne nur begrenzt sind. Sie nehmen Teile des Großen Ganzen wahr diese Fragmente verdichtet der menschliche Verstand und macht sie unbewusst zu EINEM GROSSEN GANZEN. Zumindest glaubt der Verstand alles von der Ganzheit einer Sache erfasst zu haben um sich dann ein abschließendes Urteil bilden zu können. Da dieser Prozess eher unbewusst ist glaubt er irrtümlicherweise es sei das Ganze. Das ist weder richtig noch falsch, es ist absolut menschlich.“

„Du meinst eine tiefere Lektion in Mitgefühl“ ich bin etwas aufgeregt, weiß noch nicht genau was mich erwartet.

„Mitgefühl und Begrenztheit“ verdeutlicht er mir nur kurz. „Begrenztheit?“ ich wusste nicht worauf der Meister jetzt hinaus will. „Die Begrenztheit deines Verstandes, deiner Sinneskannäle. Mitgefühl und das Bewusstsein der Begrenzung liegen nah beieinander. Wenn du Mitgefühl mit jemanden hast erkennst du das ihr beide im Menschsein Begrenzungen unterliegt. In all deinem streben nach Vollkommenheit erfährst du ebenso wie dein Gegenüber Rückschläge. Deine Absichten mögen noch so gut sein und dennoch ertappst du dich in Gedanken, Gefühlen und Handlungen die deinen Absichten entgegenstehen. Die tiefe Schuld und Schamgefühle in dir bewirken.

Das ist das was dich und den anderen so menschlich macht. Das verbindet euch, macht euch also nicht zu Feinden sondern zu Verbündeten. Euer streben nach Vollkommenheit innerhalb einer erlebten Unvollkommenheit. Ich müsst euch selbst und anderen immer wieder erneut beweisen das ihr liebenswürdig seid. Dieser ständige innere Drang und Druck, dieses elende Gefühl des Nichtgenügends oder auch nur schon die Angst davor, ist ein sehr quälender Schmerz. Ein Schmerz der euch so quälen kann, das ihr manchmal Dinge tut die nicht nur anderen unendliches Leid zufügen sondern auch euch selbst.

Es sind Dinge bei denen ihr mit erhobenem Zeigefinger auf die Anderen zeigt und derer ihr tief in euch selbst,  gleichzeitig zu Tode schämt. Am Ende versteht ihr meist selbst nicht was euch dazu gebracht hat so zu handeln. Mitgefühl hat also auch etwas mit der Akzeptanz der eigenen Begrenzungen im Menschsein zu tun, wie auch das Anerkennen der Begrenzungen des Anderen, seiner ebenfalls begrenzten Wahrnehmung wie auch seinem begrenzten Handlungshorizont. Das Mitgefühl hebt somit bestehende Begrenzungen auch wieder auf. Denn wenn du mit dem Herzen siehst gibt es keinerlei Begrenzungen. Deswegen ist Mitgefühl so wichtig, ebenso mitfühlend mit dir selbst zu sein wie mit anderen.

Mitgefühl ist die Brücke zur Verbundenheit mit allem was ist. Und Verbundenheit ist letztlich Liebe, denn gibt es etwas liebevolleres als Verbundenheit?“ Jesus blickte mich an, während seine Hand sanft auf meiner Schulter lag.

Ich versuchte mich innerlich schon auf das nun Folgende einzustellen. Ermunternd mit einem flinken Augenzwinkern fragte er mich“Amigo, vertraust du mir?“ Was für eine einfache Frage eines Meisters.

Ja ich liebte Jesus immer schon sehr. Ich wusste nur seit geraumer Zeit nicht mehr wie, sehr. Ich hatte mir immer so sehnlichst einen treuen Freund, inneren Berater und bedingungslos liebend Freund gewünscht. Der mit mir gemeinsam mein Leben lebt, dem ich bedingungslos vertrauen kann an den ich mich immer vertrauensvoll wenden kann. Denn ich ebenso bedingungslos lieben konnte. Eben im gleichen Unendlichen Maße, wie er es tat. Ja auch ich wollte Step by Step lernen zu lieben wie er es tat.

Zu Betrachten und zu Schauen wie Jesus, eine jedwede Menschenseele in den Tiefen meines Herzens. Ich wollte diese unglaubliche und starke Kraft, der ich mich so tief verbunden fühle, auch sein. Ebenso bedingungslos zu geben wie ich bedingungslos empfange.

Ich wusste einfach das mich Jesus nicht mehr los lies, oder ich ihn? Egal.

Ich ah ihn mit einem entschlossenem „JA!!!“ an. „Mein lieber Freund Jesus, ich bin so dankbar das ich dein Herz immer schauen darf, so voller Wärme, Mitgefühl, Annahme und Barmherzigkeit und das ermöglicht mir jede Begegnung mit dir. Oh ja, mein Freund, Freund der Menschen und des Lebens, das tue ich. Ich vertraue dir, absolut“

„Amigo, geliebtes Menschenkind, bist du bereit jetzt ein Experiment mit mir zu machen. Eine weitere Vertiefung in Mitgefühl und Vertrauen in das Leben?“

Aufgeregt sah ich ihn an“Ja, das möchte ich. Sehr gerne,sogar.“

Wie es weitergeht erfahrt ihr in wenigen Tagen im zweiten Teil.

Wer sind die Gestalten der Liebe ohne Gegenteil? Klicke hier.

Advertisements

About Olaf der MenschenFreund

Ich bin ein ewig Suchender nach der Wahrheit, genauer gesagt nach meiner Wahrheit. Ich maße mir nicht an die Wahrheit im allgemein gültigen Sinne zu kennen. Vielmehr handelt es sich hier um die Wahrheit des Herzens, sie ist rein subjektiv und setzt sich zusammen aus spirituellen Erfahrungen, die meine Sichtweise und Weltbild wiederspiegeln. Ich wünsche meinen Lesern viel Freude und Inspiration damit:-)
This entry was posted in Channeln, Das hohe Selbst, Das reine Bewustsein, Der spirituelle Weg, Geschichten, Leben mit dem Ego, Meditation and tagged , , , , , , , , , , . Bookmark the permalink.

8 Responses to Die Videoleinwand Teil I.

  1. Hallo Amigo Olaf,

    danke für deine Leinwand und deine Worte.
    Ich weiß nicht, wie schnell wir den “Einheits-Modus” hinkriegen, da können wir hoffentlich als Verbündete adhoc an den Start gehen.

    Wie es ausschaut, machen uns momentan die Begrenzungen noch zu schaffen und mögen davon abhalten, in die Liebe ohne Gegenteil zu kommen.
    Anders herum, reiben sich derzeit aber auch noch einige die Augen, wenn sie einfach so, ohne Drama und Verurteilung oder eben wegen dieser, einfach so anerkannt und angenommen werden. Wie du weißt, mache ich ja gerade ein Übungsprogramm, um da mitzufühlen, damit die Verwirrung nicht allzu groß wird.

    Von daher freue ich mich, so ich deine Worte recht deute, das du hier so etwas wie eine Handlungs- oder Ablauf”Kette” in deinem Text aufgezeigt hast:
    Begrenzungen-Akzeptanz=Annahme=Mitgefühl=Nichtverurteilung… hin zur Liebe ohne Gegenteil.
    Somit hast du für die Hastigen, die Ungeduldigen und die besonders begriffsstutzige Sorte Sternenstaub (;-) eine kleine, wie praktische Formel zur Verfügung gestellt.

    Vielen, herzlichen Dank, für deine Worte,
    In Vorfreude auf den Einheits-Modus ohne Leid.

    Ralf.
    (mit großem “A”)

    • Olaf says:

      Hallo Ralf,
      **Begrenzungen-Akzeptanz=Annahme=Mitgefühl=Nichtverurteilung… hin zur Liebe ohne Gegenteil.** Wow- das ist mir gar nicht aufgefallen aber du hast recht. Ist ja witzig das hier in der Begegnung eine Formel versteckt ist…..hihi. Hoffe wir werden uns ihr mehr und mehr bewusst um sie immer häufiger im Leben anwenden zu können 😀 😀 😀 das wünsch ich mir für uns alle hier. Und wenn es dann hie und dort doch wieder zu der ein oder anderen Verurteilung kommt, dann wünsch ich uns ebenso viel Mitgefühl und Nachsicht mit uns selbst. Denn auch hier hat die Liebe ohne Grenzen ihre Tore weit offen, immer und zu jeder Zeit.
      **Anders herum, reiben sich derzeit aber auch noch einige die Augen, wenn sie einfach so, ohne Drama und Verurteilung oder eben wegen dieser, einfach so anerkannt und angenommen werden.**
      Ja, lieber Ralf so ist es. Wir sind es einfach nicht gewohnt geliebt zu werden so wie wir sind, eben weil wir das sind was wir sind. Das kann dann durchaus schon mal Befremdung und eine Verneinung in uns hervorrufen, obschon es doch das ist wonach wir uns so sehr sehnen. Nach einer unerschöpflichen und bedingungslosen Liebe die einfach das liebt was wir sind. Hab ganz innigen Dank, Ralf für deinen Kommentar hier.
      Es grüßt dich herzlich,
      Olaf

  2. Kirstin says:

    Lieber Olaf,

    diesen Text lese ich ganz bestimmt noch mehrmals. Was für eine tolle Lehre er für mich enthält. Wenn ich mir das immer wieder vor Augen führe, daß jeder andere Mensch genau so begrenzt ist wie ich, dann brauche ich mich doch überhaupt nie mehr verletzt zu fühlen. Denn wie oft verletze ich andere, ohne es zu wollen. Tief im Herzen will ich doch auch nur die Liebe, wie jeder andere auch. Weißt Du, Olaf, diese Geschichte ist jetzt für mich so ein bißchen wie mein Erlebnis in der letzten Woche. Einfach mal rausgehoben werden und einen ganz anderen Blick auf alles zu bekommen.

    Und was Du weiter schreibst, daß Du Dir so sehnlich einen Freund gewünscht hast, ja, so ist das bei mir auch. Und auch ich liebe Jesus schon besonders, seit ich denken kann. Ich glaub, das macht mir jetzt Mut, ihn einfach zu fragen, ob er auch mein Freund sein möchte.

    Danke für alles 🙂 Viele liebe Grüße und eine Umarmung von Kirstin

  3. Olaf says:

    Liebe Kirstin,
    wie wahr du sprichst: der andere ist ebenso begrenzt wie wir selbst es sind, ohja. Und gerade weil wir so oft diesen Begrenzungen unterliegen kommt es so oft zu Missverständnissen und vor allem Verletzungen. Denn oft sind uns diese Begrenzungen ja gar nicht bewusst, ebensowenig wie der andere sich dessen bewusst ist.Ich wünsche mir so sehr das wir genau in diesem Bewusstsein mehr und mehr verweilen können. Meine liebe Kirstin, Jesus ist ebenso dein Freund wie er für mich ein Freund ist. Das ist der Grund warum ich hier diese Begegnungen mit ihm poste, denn auf geistiger Ebene triffst du ihn ja ebenfalls. Diese Begegnung hier macht ja auch etwas mit dir, in deinem Inneren. Es macht so viel Freude Jesus zu begegnen und in sein Herz zu schaun. Er betrachtet uns Menschenwesen mit Respekt und ganz viel Mitgefühl und Liebe. Das liebe ich so an ihm, das lässt mich so geborgen sein, in seiner Gegenwart.
    Ich umarme dich innig, wie Jesus uns innig umarmt 😀 😀 😀
    HERZlichst, Olaf

    • Kirstin says:

      Ja, die Begegnungen machen sehr wohl was mit mir, lieber Olaf. Sie machen Jesus für mich greifbarer, erfahrbarer. Daß er genau so eine Seele ist wie Du und ich. Die Begegnungen rücken Jesus für mich auf die menschliche Ebene. Daß er genau so mein Bruder ist, wie alle anderen Menschen auch. Ich danke Dir. 🙂 Und ich find das so toll!!

      • Olaf says:

        Liebe Kirstin,
        das ist für mich das faszinierende an Jesus, er ist ebenso Seele wie Du und ich und gleichzeitig Mensch. Er reicht uns vertrauensvoll und liebevoll die Hand und sagt: Ich bin Du und Du bist Ich. Die meisten von uns haben nur vergessen das Wir Alle Eins sind. Doch viele von uns erinnern sie allmählich wieder. Habt ganz viel Mitgefühl mit denen die (noch) im Vergessen sind.
        Das was ich auch so liebe an Jesus ist, er macht das Menschsein wieder gesellschaftsfähig.
        Byron Katie sagte es mit den Worten: **Nun muss du nicht mehr länger heiliger sein, als du bist**. Welch befreiende, erlösende und zutiefst mitfühlende Worte. M.E erkannte Katie hier das Menschsein tief im Kern: Das streben nach Vollkommenheit in einer gleichzeitig erlebten Unvollkommenheit. Letztlich ist beides ok, nach Vollkommenheit zu streben und gleichzeitig unvollkommen sein (zu dürfen), auch das ist ok. Warum ist das ok weil es so menschlich ist. Ich finde das ist eine echt frohe Botschaft 😀 😀 😀 In diesem Sinne einen guten Start ins Jahr 2012
        Herzlichst,
        Olaf

  4. Ralph says:

    … oder wie Jiddu Krishnamurti sinngemäß sagt:
    Es handelt sich nicht um meine oder Deine Gedanken und Gefühle, sondern um menschliche Gedanken und Gefühle. Es handelt sich auch nicht um mein Gehirn, in dem diese Gedanken und Gefühle Gestalt annehmen, sondern um das menschlische Gehirn.

  5. Olaf says:

    Hallo Ralph,
    das klingt alles sehr klug was Jiddu Krishnamurti da sagt. Offensichtlich bin ich da noch zu menschlich, weil das menschliche Gehirn mich meiner Erfahrung nach doch noch sehr beeinflusst. Es kann natürlich auch sein das ich viel zu sehr mit meinem Gehirn identifiziert bin 😉
    Hab ganz lieben Dank deines Kommentars hier und einen guten Start ins Jahr 2012, wünsche ich dir 😀 😀 😀
    Olaf

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s