Die Videoleinwand Teil II.

Liebe LeserINNEN,

Zuerst mal ein Frohes Neues Jahr 2012. Alles Liebe und Gute wünsche ich euch!!!!

hier entstehen in unregelmäßigen Abständen, Begegnungen mit Jesus-Amigo eine der vielen Gestalten der Liebe ohne Gegenteil. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen.

Alles Liebe euch,

Olaf 😀 😀 😀

Gestalten der Liebe ohne Gegenteil

Jesus erklärt mir kurz zuvor noch das ich die Sequenz erst mal als Außenstehender in der Bobachterposition erlebe und direkt im Anschluss im Einheitsmodus, in dem ich sie als Betroffener erlebe. Weiter erklärt er mir das ich im Einheitsmodus im Bewusstsein des Betroffenen bin. Mir sind dann auch Ebenen seines Bewusstseins sehr deutlich, die dem Betroffenen eher unbewusst sind. „Man könnte sagen du verfügst im Einheitsmodus für eine Weile über eine Art Suprabewusstsein. Du erkennst dann deutlich was sich auf tieferen Ebenen seines Bewusstseins ereignet. Informationen und Hintergründe die dir als aussenstehender Beobachter einfach fehlen. Im Laufe des Einheitsmodus setzt sich alles Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen.“

Der Raum in dem wir stehen verdunkelt sich zunehmend. Es ist fast wie im Kino, ein Countdown von zehn bis Null zählt langsam runter. Als ich bei zwei plötzlich den Eindruck habe wie durch einen Lichttunnel zu rasen.

Ich bin in meinem Körper in einem mir fremden Haus und beobachte eine Szene wie ein Sohn seinen alten Vater anbrüllt und schüttelt. Er schimpft lautstark mit ihm „Verdammt noch mal…..verdammt….ich hab dir schon tausend mal gesagt du sollst nicht so viel Unordnung im Haus machen. Du treibst mich noch in den Wahnsinn mit deinen unsinnigen Aktionen. Herrgott, Vater reiß dich zusammen. Ich erkenne dich kaum wieder. Ich hab es satt mit dir. Das war das letzte mal, verstehst du. Sieh mich verdammt noch mal an, wenn ich mit dir rede“ schüttelt er ihn nochmals heftig.

Ich bin Zeuge der Situation und kenne auch den Hintergrund. Der Vater ist dementiell verändert und sein Sohn pflegt ihn im elterlichen Haus, wo auch die Familie des Sohnes lebt. Weder der Sohn noch der Vater können mich sehen. Während ich diese Szene so betrachte überkommt mich tiefe Abscheu und Entsetzen. Ich bin zutiefst erschüttert zu sehen wie der Sohn jegliche Kontrolle über sich verliert und auf seinen hilflosen und verwirrten Vater ein brüllt.

Am liebsten wäre ich dazwischen gegangen und hätte interveniert, nur das war mir absolut nicht möglich. Ich verspürte auch ein Anflug von Wut auf den Sohn und jede Menge Verachtung. „Du sollst Vater und Mutter ehren“ schoss es mir durch den Kopf. Wie kann ein Sohn seinen Vater derart entwürdigend behandeln und ihn beschimpfen und ihn aus Leibeskräften schütteln. Schämt der sich denn gar nicht, dieser Mistkerl. Hänge ich meinen aufsteigenden Gedanken nach. In mir ist nur pures Entsetzen und Empörung. Ich zittere am ganzen Körper, meine Hände sind schweißnass. Meine Abscheu dem Sohn gegenüber ist grenzenlos.

Als sich die Szene erneut abspult nur mit dem Unterschied, jetzt bin ich der Sohn der auf seinen Vater ein brüllt und ihn schüttelt. Während ich mich dabei beobachte wie ich auf meinen Vater ein schimpfe mit aller Kraft spüre ich totale Verzweiflung und eine unbändige Wut. Ich habe keine Kontrolle mehr, weder über mich noch über die Situation. Ich fühle mich kraftlos und ausgelaugt, auf der einen Seite. Seit Monaten habe ich nicht eine Nacht wirklich durchschlafen können. Ich fühle mich überfordert und völlig alleine gelassen. Mich verpflichtet als Sohn meinem Vater beizustehen. Es kommt einfach nicht infrage ihn ins Pflegeheim zu geben.

Ein Teil von ihm weiß das er dieses verwirrte Wesen Namens Vater, seinen Pappa, doch eigentlich sehr liebt. Er sich aber in zunehmenden Maße der Situation nicht mehr gewachsen fühlt. Fürchterliche Versagensängste kein guter Sohn zu sein, Gefühle der Schuld und Scham machen sich auf tieferer Ebene seines Bewusstseins für mich deutlich.

Ich kann deutlich die tiefe Abscheu und Scham seiner selbst gegenüber deutlich wahrnehmen. Es ist schrecklich.

Mit meiner Frau spreche ich auch seit Wochen kein Wort mehr. Denkt Es Mich weiter in Ihm. Sie fühlt sich von mir unverstanden und nicht gesehen, wie sie mir in einem Gespräch mitteilte. Sie gestand mir Gedanken an Trennung und Scheidung, sie wolle die Kinder auf jeden Fall dann mitnehmen. Sie glaubt mich nicht mehr zu lieben, obschon sie mir versicherte es gäbe niemand anderen.

Also nicht nur als Sohn hat er das Gefühl versagt zu haben auch als Ehemann, er steht jetzt also vor den Scherben einer zerrütteten Ehe. Ich kann auch deutlich die Liebe zu seiner Frau und den Kindern spüren. Ebenso so sehr den Schmerz der daraus resultiert.

Die Kinder sind der Situation hier mit dem Großvater und all den damit verbundenen Entbehrungen und Spannungen auch nicht mehr gewachsen. Philipp unser jüngster ist sehr verhaltensauffällig und prügelt sich fast täglich in der Schule. Erst kürzlich gab es in der Schule ein langes Gespräch über mögliche therapeutische Maßnahmen, die man uns als Eltern nahe gelegt hat sie in Erwägung zu ziehen. Schließlich gefährde Philipp nicht nur sich selbst auch seine Mitschüler, so sein Klassenlehrer.

Das tiefe Gefühl der Wertlosigkeit verdichtet sich noch mehr nicht mal als Vater seiner Kinder bestehen zu können. Der ihnen Halt und Unterstützung bieten kann. Ich erlebe deutlich wie groß sein Schmerz, diese Verzweiflung sein muss um plötzlich zu einem Monster zu werden. Nicht nur für die Gesellschaft/Familie sondern auch sich selbst gegenüber. Denn auch seine Selbstachtung ist bis fast auf den Nullpunkt gesunken.

Wie groß muss dieser Schmerz wohl sein, der ihn dazu bringt seinen Vater in derart herabwürdigen und groben Weise zu behandeln? Ein elender Teufelskreis Von Schuld-Scham und Versagensängsten erfüllt mich. Vernichtende Gefühle die auch ich in anderen Zusammenhängen durchaus auch schon selbst erlebt habe.

Alle seine Gedanken und Gefühle drehen sich im Kreis und scheinen sich zu einem zusammenhängenden und destruktiven Muster zu verdichten. Ein Muster das seinen Handlungshorizont aufgrund der tiefen Verzweiflung derart verengt, die ihm jegliche Kontrolle über sich und die Situation nimmt.

Diese Erfahrung ist so real, ein Teil von mir ist Ich ein anderer ist Er. Oder ist Er in Wirklichkeit Ich? Ich weiß es im Moment fast nicht mehr, so überwältigend ist diese Erfahrung. Die Grenze zwischen Du und Ich scheinen hier tatsächlich zu verschmelzen.

Weiter denkt Es Mich in Ihm.

Tamara ist jetzt in der Pubertät, erst kürzlich als ich hier Hausarrest gab wegen einer Sache, gab es eine heftige Auseinandersetzung mit ihr. Als sie mir in Gesicht schrie: „Ich hasse dich. Es tut mir leid das du mein Vater bist“.

Ich fühle mich entsetzlich, möchte am liebsten auf der Stelle tot sein. Ein Teil von mir steht erschüttert über sich selbst neben mir. In mir steigt eine unendliche Sehnsucht nach Vergebung auf„Oh Vater, ich hoffe wenigstens du kannst mir das eines Tages vergeben.“

Als sich wieder dieser Lichttunnel vor meinem geistigen Auge bildet und ich in Windeseile wieder in diesem Raum neben Jesus mit der Videoleinwand stehe. „Amigo, du bist in Sicherheit es ist alles ok. Ich bin hier bei dir.“ versichert er mir, während ich noch einige Minuten brauche um zu realisieren das die Situation vorbei ist.

„Oh mein Gott das war schrecklich für mich dieser Sohn zu sein. Mit dem Leben das er da lebt, mit all den Problemen, die er hat. Mit dem Kontrollverlust, der tiefste Schuld und Schamgefühle in ihm ausgelöst hat. Diese unendliche Verzweiflung die er da durchlebt. Dieses Nebensichtsehen und das Entsetzen über sich selbst. Diese unendliche Verlustangst die Liebe seiner Frau und Familie zu verlieren. Dieser schmerzliche Verlust seiner Selbstachtung. Dann diese totale Überforderung der ganzen Situation“ obschon die Situation sich längst aufgelöst hatte, war ich noch ganz in diesem Erleben. In dem was der Sohn da gerade erlebt hatte. Es war die Hölle. Ich war froh das das Experiment jetzt beendet war.

„Oh Amigo, das war sicher sehr hart für dich. Dich erst in der Rolle des Richters zu erleben und dann in der Rolle des Betroffenen.“

Ich fing zu weinen an, mit einem tiefen Gefühl der Scham. Wie konnte ich mich als Richter aufspielen, wie oft habe ich das schon getan in meinem Leben, gnadenlos. Wie konnte ich mir Anmaßen zu wissen und zu beurteilen was jemand anderes tut. Aus welchem Grund es geschieht warum es geschieht, ob es angemessen ist, richtig oder falsch oder moralisch verwerflich? Ich fühlte mich klein und anmaßend und zutiefst beschämt wegen der Arroganz darin.

„Amigo, mein geliebter Freund. Es gibt keinen Grund sich zu schämen. Das ihr urteilt und verurteilt gehört ebenso zum Menschsein, wie der Sohn die Kontrolle verlor und seinen Vater anbrüllte. Es ist weder falsch noch richtig, es ist so überaus menschlich. Es ist so menschlich nach Vollkommenheit zu streben, wie es ebenso menschlich ist zu versagen. Mein geliebter Freund, das Mitgefühl das du mit deinem Bruder hast, der seinen Vater anschrie und schüttelte, habe ich mit dem Richter in dir. Du bist so ein liebenswürdiges Wesen in all deiner Verletzlichkeit und Menschlichkeit, in deinem tiefen Mitgefühl für deinen Bruder, jetzt. Das ist Liebe und Mitgefühl, das ist Vergebung dir selbst und deinem Bruder gegenüber. Weil du jetzt auf tieferer Ebene erkannt hast das du auch dein Bruder bist, eben auch nur ein Mensch. Das auch er nach Vollkommenheit strebt, das auch du schon versagt hast in deinem Leben, ebenso wie er.

Dieses kleine Experiment sollte ebenfalls eine Vertiefung im Mitgefühl mit dir selbst sein. Denn in der Liebe ohne Gegenteil ist das Du und Ich Eins. Ein jedes Ich und ein jedes Du ist hier vollkommen vereint und immer willkommen. Die Liebe ohne Gegenteil ist die angestammte Heimat einer jeden Menschenseele. In der Liebe ohne Gegenteil gibt es nur Ganzheit sie kennt keinerlei Trennung oder Ausschluss. Sie überwindet alle Begrenzungen die das scheinbare Du und Ich begründen. Ihr liebevoller Blick auf all ihre Teile, die ihre Ganzheit ausmachen, hat den Wert jeder ihrer Teile bereits festgelegt. Das ist diese Liebe aus der du und ich stammen. Das ist diese Liebe aus der du und jede Menschenseele geschaffen wurde. Auf der Ebene des Mitgefühls gibt es nur Einheit und Liebe.“

Jesus hielt mich noch eine ganze Weile fest in seinen Armen. Es war wie ein Heimkommen nach einer langen, langen Reise.

In der nächsten Begegnung erfahrt ihr wie es weiter geht.

Wer sind die Gestalten der Liebe ohne Gegenteil? Klicke hier.

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About Olaf der MenschenFreund

Ich bin ein ewig Suchender nach der Wahrheit, genauer gesagt nach meiner Wahrheit. Ich maße mir nicht an die Wahrheit im allgemein gültigen Sinne zu kennen. Vielmehr handelt es sich hier um die Wahrheit des Herzens, sie ist rein subjektiv und setzt sich zusammen aus spirituellen Erfahrungen, die meine Sichtweise und Weltbild wiederspiegeln. Ich wünsche meinen Lesern viel Freude und Inspiration damit:-)
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10 Responses to Die Videoleinwand Teil II.

  1. Kirstin says:

    Danke sehr, lieber Olaf. Ich war schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Ich finde die Idee so toll, schon jetzt zu unseren Lebzeiten sowas mal auszuprobieren. Normal lernten wir doch, daß der Lebensfilm nach dem Hinübergang abläuft. Ja, ich glaub, wie auch schon im ersten Teil, sobald wir uns bewußt machen, daß auch der andere Mensch seine Grenzen hat, werden wir immer weniger verletzt reagieren müssen. Leicht gesagt. Auch ich hab dieser Tage wieder mal anders reagiert, als es eigentlich nötig getan hätte.

    Ich glaub, daß die Menschen vielleicht insgeheim alle nur Angst haben, nicht gut genug zu sein. Gut genug, um wieder nach Hause zu können. Ohne, daß sie sich dessen bewußt sind natürlich. Und wenn wir uns klar machen könnten, daß alles, was wir tun und erleben, so gewollt und gut und richtig ist, vielleicht würde das viel helfen. Daß Papa Gott uns immer liebt. Vielleicht kann man das gar nicht oft genug sagen.

    Viele liebe Grüße und uns allen ein ganz tolles 2012 mit ganz viel Liebe wünscht Kirstin

    • Olaf says:

      Liebe Kirstin,
      die Angst nicht zu genügen genau das ist es was uns als Mensch so menschlich macht und uns oft ein Leben lang begleitet. Weißt du ich nenne es oft den Wünschen/Fürchtenkonflikt, wir sehnen uns im gleichen Maße nach Bedingungslosigkeit wie wir uns davor fürchten.
      Warum fürchten wir uns so sehr vor dem was wir doch gleichzeitig so innig herbeisehnen, weil wir fürchten wir könnten dieser Liebe nicht genügen, ihrer nicht wert sein, vor ihr nicht bestehen. Vor dieser unglaublichen Liebe die Gott, Jesus, die Liebe ohne Gegenteil, der Liebhaber allen Lebens uns entgegenbringt, weil wir letztlich diese Liebe in unserer Essenz ja schon sind.
      Wir fürchten uns im Grunde vor unserem eigenen Licht.
      Aber je mehr wir uns das bewusst machen, desto mehr setzen wir uns diesem liebevollen Licht, das wir sind ja auch aus. Ich denke genau das geschieht hier, mehr und mehr und für jeden auf seine Weise. Meine liebe Kirstin, und vergiss nie das Mitgefühl keine Einbahnstraße ist, sondern immer in beide Richtungen geht.
      Wenn du zuweilen auch mal vergisst das auch der andere Begrenzungen unterliegt, bedeutet das nur das du ja ebenso Mensch bist mit all deinen Begrenzungen. Dem mit ebensoviel Achtung und Mitgefühl begegnest, wie du es mit anderen ja auch tust 😀 😀 😀
      Und ich weiß auch, liebe Kirstin, das ist oft so leicht gesagt 🙂

      Wir alle sind liebenswerte und liebenswürdige Wesen, auch mit Begrenzungen. Da bin ich sicher.
      Hab innigen Dank deiner Worte hier, sei innigst umarmt,
      Olaf

      • Ralph says:

        Hallo Olaf,

        Deine Worte erinnern mich an folgende Aussage Nelson Mandelas:

        “Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
        Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.
        Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit ängstigt uns am meisten.

        Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?
        Aber wer bist Du, es nicht zu sein?
        Du bist ein Kind Gottes.
        Es dient der Welt nicht, wenn Du Dich klein machst.
        Sich klein zu machen,
        nur damit sich andere um Dich nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.

        Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
        Er ist nicht nur in einigen von uns,
        Er ist in jedem einzelnen.
        Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
        geben wir anderen unbewusst damit die Erlaubnis, es auch zu tun.

        Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
        befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.”

        Ralph

        • Olaf says:

          Hab Dank für den liebevollen Hinweis, die Worte Mandelas berühren meine Seele tief. Mögen wir mit seiner Weisheit unseren wahren Selbstwert wieder finden. Denn im Grunde ist er ja nicht verloren gegangen, er wurde nur verschattet von unserer Angst nicht zu genügen. Wenn wir unserer Angst nicht zu genügen mit ganz viel Wärme und Mitgefühl begegnen, wie mit einem verängstigten Kind, das nur schlecht geträumt hat, können wir das Licht sein, das wir sind.
          Lieber Ralph, genau das wünsch ich uns allen hier. Mögen wir uns hier gegenseitig liebevoll darin unterstützen und erinnern. Denn das Schöne ist, wie sind niemals damit allein gelassen. Denn die Kraft die wir dafür benötigen ist ja bereits tief in uns verborgen, die Liebe, die wir sind.
          Sei herzlich umarmt,
          Olaf

      • Kirstin says:

        Ja, das ist wahr, lieber Olaf. Für andere quillt mein Herz oft über vor Mitgefühl. Und mich selbst vergess ich zu oft.

        “Wir fürchten uns im Grunde vor unserem eigenen Licht.
        Aber je mehr wir uns das bewusst machen, desto mehr setzen wir uns diesem liebevollen Licht, das wir sind ja auch aus.”

        Das war auch ein toller Satz, das werd ich mir verstärkt bewußt machen.

        Danke und dicke Umarmung von Kirstin

  2. Ralph says:

    Diese Geschichte berührt mich – ich kann mich durchaus an die eine oder andere Situation erinnern, in der ich die eine oder die anderer ‘Rolle’ gespielt habe. Vielen Dank!

    Zwischenzeitlich schaue ich, dass ich zumindest bemerke, wenn ich urteile – denn letztlich urteile ich über mich selbst.

    Dazu passt irgendwie auch der Spruch zum 1. Januar auf dem neuen Kalender:

    “Alles ist in dir. Geh’ hinaus, dich zu finden” (Else Pannek)

    In Demut,
    Ralph

    • Olaf says:

      Lieber Ralph,
      mich berührt hier sehr deine Offenheit und Authentik. Denn auch ich erkenne mich in allem hier wieder. Ist das nicht wundervoll wie Gemeinsamkeit uns zu Verbündeten macht, statt zu Feinden?
      Jesus verstand es auf sehr liebevolle und mitfühlende Weise darauf hinzuweisen, ich denke er tut es noch.
      Wie er auf sehr liebevolle Weise das menschliche Spannungsfeld nach Vollkommenheit zu streben und gleichzeitig das Versagen darin ganz mitfühlend und liebevoll als das betrachtet was es ist, eben als Menschsein.
      Alles Liebe dir,
      Olaf

  3. Lieber Olaf,
    dieser Beitrag hat mich bis ins Innerste berührt. Ich kenne Empörung, Kontrollverllust, Scham und Schuldgefühle sowie auch Mitgefühl und Verschmelzung… und ich empfinde dies als eine überaus gekonnte Art und Weise, uns Mitgefühl und Liebe fühlen zu lassen. Vor allem auch MItgefühl mit uns selbst, aus dem dann die so heilsame Vergebung entstehen kann. Denn so manches Mal verurteilte und schämte ich mich in quälender Weise, ohne mir in diesem Moment bewusst zu sein, dass mein unkontrolliertes Verhalten ja Urschen hatte, dass ich nicht anders KONNTE, sonst wäre ich ja anders gewesen. Wie außerordentlich hilfreich ist da die Vorstellung, dass Jesus unsichtbar ganz in der Nähe ist und seine vorbehaltlose Liebe in alles hineinfließen lässt.
    Möge unser Mitgefühl mit all den Teilen des Menschseins – unseres eigenen Menschseins und das der anderen – immer tiefer werden.
    Mögen wir Verständnis und Güte erfahren und uns selbst wie auch anderen zuteil werden lassen.
    Mögen wir uns selbst und uns gegenseitig zum Christus werden.
    In 2012 mehr denn je! Zu diesen Gedanken und Wünschen führte mich dein Text, den ich als “Mitgefühl-Wachstums-Generator” empfinde. Und was könnte zu Beginn dieses besonderen Jahres 2012 wertvoller und Not-wendiger sein als ein “Mitgefühl-Wachstums-Generator”!
    Ein überaus LIEBEvolles Jahr 2012 wünscht dir mit Herzensgrüßen
    Marina

  4. Olaf says:

    Liebe Marina,
    wow was ein wundervoller Neologismus **„Mitgefühl-Wachstums-Generator“!** Ich glaube das geschieht hier auf der Neuen Erde immer mehr und mehr. Dieses Wort gegällt mir ausgesprochen gut, vor allem aber die damit verbundene Energie. Möge unsere Fähigkeit mit unserem Herzen zu sehen, sich immer mehr vertiefen und Heilung und Vergebung in die Welt bringen. Es ist so wundervoll mit den liebevollen Augen des Herzens zu sehen, tief berührt zu werden, von dem was wir sind. Liebe unendliche Liebe 😀 😀 😀
    Sei gesegnet in deinem liebevollen Herzen,
    Olaf

    • Ja genau, lieber Olaf,
      du sprichst mir aus dem Herzen: “Möge unsere Fähigkeit mit unserem Herzen zu sehen, sich immer mehr vertiefen und Heilung und Vergebung in die Welt bringen.”
      Eine gute Nacht und ein frohes kraftvolles Erwachen wünscht dir Marina

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