Was sind denn Dualseelen

Es gibt ja so einiges was wir im Leben suchen und zu finden hoffen und da ist auch die Sehnsucht nach einem Partner, der so 100% zu uns passt. Eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen wie es scheint, wäre da nicht die Geschichte mit den Dualseelen in das Rampenlicht gerückt und so viele scheinen sie erlebt zu haben oder leben sie noch mit allen Hochs und Tiefs die auch „normale“ Beziehungen mit sich bringen.

Nun, ich war dieser Geschichte gegenüber mehr als skeptisch, denn für mich ist klar, dass ich und mein Hohes Selbst eins sind und dass das Hohe Selbst sich in mehrere Teile spaltet um sich neu zu erfahren und wir als Seelen zustimmen und ausziehen um diese Erfahrungen zu machen.

Also sehe ich alle meine „hohen Geschwisterchen“ als eigenständige Seelen, die irgendwo umher schwirren so wie ich und irgendwann nach Hause in die Einheit zurück kehren. Dies wird auch sehr schön und klar in Ute Kretzschmar´s Buch „Der Aufstieg der Erde 2012“ von Meister Konfuzius erklärt.

Meine Geschwister können dann männliche und weibliche Anteile sein, wo einige auf der Erde Erfahrungen sammeln oder in anderen Dimensionen und einige eben „oben“ bleiben um uns zu unterstützen. Wir können auf Erden jetzt so ein „Geschwisterchen“ treffen, es geschieht selten dass beide zur gleichen Zeit hier inkarniert sind, aber wenn dem so ist, dann erkenne ich dieses Wesen im Herzen sofort, denn es bringt in mir heftige Gefühle zum Schwingen.

Dennoch bin ich und der/die andere aber eine eigenständige Seele die eben die gleiche „Mami“ haben, also wir kommen aus der gleichen Einheit, der gleichen Familie. Aber für mich ist es eben nicht die getrennte Seele die sich mit mir vereinen soll um wieder ein Ganzes zu werden. Ich empfinde es so, dass wir als Geschwister uns irgendwann verabredet haben uns hier zu treffen und uns gegenseitig weiter zu helfen und zu unterstützen auf unserem Weg.

Ich hatte auch so eine Mega Gefühlsstory laufen, dass ich fast geneigt war an eine Dualseele zu glauben, so oberheftig waren diese Gefühle und die brachten mich mächtig ins Schleudern. Ich meine die Geschichte dass dieser andere da die zweite Hälfte von mir sein sollte.

Dennoch blieb immer dieser Zweifel in mir, ob es wirklich eine Dualseele gibt, denn ich fühlte mich ja nie im Herzen getrennt, da fühle ich mich heute noch als ein Ganzes in Herzen.

Denn wie kann ich eine eigenständige Seele in 2 Hälften geteilt sein?

Mein hohes Selbst hat sich ja in mehrere Teile aufgespalten und diese Teile sind eben die Seele wie ich eine bin. Das war ja die große Trennung wo ich aus der Geborgenheit der Liebe trat und hier alles vergessen habe. Wenn ich wieder in die Einheit mit meinem Hohen Selbst trete, dann bin ich wieder ein Ganzes.

Ich erkenne ja an, dass wir hier immer ein Gegenstück suchen, doch ist es nicht einfach nur die Sehnsucht nach der wahren Liebe nach der wir uns sehnen? Nach der Liebe aus der wir auszogen und die wir seitdem nicht mehr in uns fühlen?

Seitdem fehlt uns doch etwas und das suchen wir eben mit einem Partner zu kompensieren. Nur, der andere sucht das ja ebenso und erwartet das selbe von uns. Kein Wunder dass Probleme vorprogrammiert sind, selbst wenn die Liebe noch so groß sein mag.

Also meine schaffte es eben nicht und ich war auch nicht traurig darüber, denn das alte Klischee von Partnerschaft hat eben keinen Nährboden mehr bei mir und auch nicht hier in dieser Zeit.

Einige Monate nach unserer Trennung aber erlebte ich die wahre Liebe. Ja, wenn ich sage ich, dann meine ich damit mich, ohne einen Partner an der Seite und ohne in jemanden verliebt zu sein.

Ich saß gerade vor dem PC als mich plötzlich ein enormes Gefühl von Liebe überfiel, sie kam einfach aus meinem Herzen ohne Vorwarnung und sie wuchs und wuchs innerhalb Minuten ins Unermessliche. Ich saß da und war nur mehr reinste bedingungslose Liebe, alle meine Zellen sangen in unglaublicher hoher Energie und ich konnte mich grenzenlos weit fühlen.

Ich war oben und unten, ich war alles um mich herum und der ganze Kosmos und ich war so was von Liebe die aus mir regelrecht heraus floss wie ein breiter starker Strom, ich fühlte regelrecht wie diese Liebe unaufhörlich aus meinem Herzen herausströmte und mein ganzes Sein schmolz dahin in diesem Gefühl.

In diesen Stunden war ich nicht nur reinste Liebe sondern liebte einfach alles was ich sah, jeden Grashalm und jedes Steinchen, jede Tier das ich sah und jeden einzelnen Menschen der je die Erde betreten hatte. Ich dachte an alle möglichen Menschen, auch an die „weniger lieben“ die mir einfielen, sogar an die Dunklesten Gestalten der Geschichte und ich empfand nur Liebe für sie, einfach nur Liebe und nichts anderes mehr. Ich hätte jeden Ninja vor mit regelrecht umarmt aus lauter Liebe für ihn.

Mir viel auch meine letzte Liebe ein und in dem Moment wusste ich eines ganz genau: wenn er jetzt vor mir wäre und mir alles geben würde was ich mir je von ihm gewünscht hatte, ich würde nein sagen. Denn in diesem Moment konnte mir kein Mensch mehr etwas geben, weil ich in dieser Liebe überhaupt nichts mehr vermisste. Nichts und niemand könnte dieses Gefühl in mir übertreffen.

Denn ich war Ganz und Heil und Vollkommen in diesem Gefühl der Eigenliebe und ich brauchte nichts mehr, absolut nichts mehr und ich konnte nur mehr Liebe sein und nur mehr Liebe geben. Lach, selbst wenn mir Gott in dem Moment begegnet wäre, dann hätte ich das erste Mal nichts von ihm gewollt, so erfüllt war ich von dieser Liebe.

Am nächsten Tag war diese hohe Energie weg und seitdem ist mir eines ganz klar geworden: wenn wir wirklich ganz zu uns zurück gekehrt sind, zu unserem Hohen Selbst, dann werden wir nicht mehr suchen und nichts mehr vermissen. Denn diese Liebe das sind wir in unserer Essenz und dahin kehren wir wieder zurück. Deshalb sind für mich die anderen die so Tsunamiartige Gefühle in mir auslösen meine Geschwister aus der Einheit mit denen ich mich hier verabredet habe.

Wir werden in der neuen Dimension einen ganz neuen freien unabhängigen Austausch mit den anderen haben, der so viel erfüllender ist als wir es bisher kannten und darauf freue ich mich riesig. Möge es endlich geschehen und zu unser neuen Realität werden.

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50 Responses to Was sind denn Dualseelen

  1. Kirstin says:

    Hallo liebe Angie,

    herzlich willkommen zurück 🙂 🙂 . Wie schön, wieder einen Text von Dir hier zu haben.

    Mir gefällt es sehr, was Du über das Thema Dualseelen geschrieben hast. Habe ich es doch selbst erlebt, wie verrückt es mich gemacht hat. Dieses ewige Suchen. Dieses ewige Gefühl, nicht vollständig zu sein. Und dann die ewige Frage, ist diese Person jetzt die Dualseele. Hat man das Gefühl, sie ist es, denn kam bei mir das Gefühl, jetzt in der Falle zu sitzen. Alles ist schon vorherbestimmt, das wars jetzt. Und ich hatte auch Kontakt zu anderen Menschen, die ähnliche Probleme hatten. Hast schon recht, es macht alle irgendwie verrückt.

    Ich fahre für mich am besten, wenn ich einfach bei mir bleibe. Versuche, vollständig in mir selbst zu sein. Genau, wie Du schreibst. Und wenn das soweit ist, denn werd ich in meinem Leben genau das anziehen, was richtig für mich ist. In sich selbst die Liebe zu spüren, das ist sicher mit nichts zu vergleichen. Und ich glaub, wenn man das erstmal kann, denn hat man wohl auch keine Angst mehr vor der Liebe im außen.

    Viele liebe Grüße und das allerbeste für 2012 von Kirstin

    • Angelika says:

      Du lieber Knuddel du,
      durch deine liebevolle Hartnäckigkeit hast du mich wieder zum Schreiben angeregt 😉 und weißt du was? Ich freue mich auf den Tag wo wir wirklich ohne jegliche Vorurteile, Erwartungen und Bewertungen einfach frei unsere Liebe verschenken dürfen, wenn wir ganz in uns selber sind. Inzwischen machen wir mal in diese Richtung die ersten neuen Gehversuche und üben uns darin.
      Danke für alles und liebste Umarmung für die nächsten 365 Tage 🙂

  2. Ralph says:

    Hallo Angelika,

    ich freue mich, dass Du dieses Thema aufgegriffen hast. Was mich verwundert, ist, dass Du die Geschichte über die Dualseelen durch eine andere Geschichte (von Geschwistern und hohem Selbst und vielleicht auch von aufgestiegenen Meistern) ersetzt. Daher frage ich nun auch Dich: Wer wärst Du ohne diese Geschichte?

    Dein Erlebnis mit dem Gefühl der Liebe hat Dir gezeigt, wer oder was Du tatsächlich bist – bzw. Dich dem zumindest näher gebracht. Und ich wundere mich nun, wozu Du nach diesem Erlebnis noch solche Geschichten brauchst. Klar – es ist eine Metapher, ein Modell, ein Erklärungsversuch, aber wozu?

    Und noch etwas irritiert mich: Bedingungslose Liebe sagt nicht ‘nein’, sie nimmt alles an. Du aber schreibst: “wenn er jetzt vor mir wäre und mir alles geben würde was ich mir je von ihm gewünscht hatte, ich würde nein sagen”.
    Vielleicht meinst Du es ja auch nicht so, sondern eher in dem Sinn: “All das, was ich mir je von Dir gewünscht habe, brauche ich nicht mehr – ich bin wunschlos glücklich. Aber ich nehme gern alles mit Freude an, was Du mir geben möchtest.”

    In Liebe,
    Ralph

    • Angelika says:

      Hallo Ralph,
      weißt du es gibt Menschen die erst am Anfang des neuen Weges sind und eben für die versuchte ich einiges zu erklären. Wenn mir so was jemand vor 15 Jahren einfach ohne genauere Erklärung erzählt hätte, wäre ich einfach weggegangen und hätte ihn für verrückt erklärt. Ausserdem nehme ich mein Hohes Selbst sehr klar an meiner Seite wahr, also ich zaubere es nicht aus dem Hut 🙂
      Zur 2.Frage: ich meinte es so wie ich es schrieb, denn in dieser hohen Energie war ich wunschlos glücklich und hatte absolut kein Bedürfniss nach irgendetwas. Wenn man in diesen Zustand ist, dann hat man weder das Bedürfniss nach etwas und auch nicht das Bedürniss etwas Bestimmtes zu geben. Ich war einfach 100% Liebe, verstehst du, nichts anderes existierte mehr als diese bedingunglose Liebe. Da diese Liebe einfach alles umschliesst gibt es kein Geben und Nehmen mehr wie wir es kennen.
      Ich hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken, alles Liebe Ralph
      (ähm, jetzt geht´s aber ins Bett und ab in die Träume 😉 )

      • Ralph says:

        Hallo Angelika,

        der Gedanke “es gibt Menschen, die erst am Anfang des neuen Weges sind” ist mir durchaus geläufig – und dann frage ich mich: Kann ich wirklich wissen, dass das wahr ist? Wie gehe ich mit diesen Menschen um, wenn ich denke, sie stehen erst am Anfang des neuen Weges? Wie fühle ich mich, wenn ich denke, dass ich schon weiter bin als sie?

        Und dann dauert es nicht mehr lang, bis ich das hinter diesen Gedanken versteckte Ego entlarvt habe.

        Du schreibst, dass Du Dein Hohes Selbst an Deiner Seite wahrnimmst: “Ich und mein hohes Selbst.” … ähnlich wie andere sagen würden: “Ich und mein Hund.”

        Was ich höre, ist, dass Du etwas wahrnimmst, und dass Du diesem Etwas einen Name, eine Bezeichnung gegeben hast. Magst Du uns beschreiben, was genau Du wahrnimmst? Unter einem Hund können sich die meisten Menschen etwas vorstellen (wie er aussieht, wie er riecht, welche Geräusche er macht) – zumindest die, denen man schon mal einen Hund gezeigt hat (bevor mir jemand sagt: ‚Das ist ein Hund!‘, sehe, rieche und höre ich ja nur ‘etwas’). Unter dem Hohen Selbst kann ich mir nichts vorstellen, da mir noch keiner eines gezeigt oder beschrieben hat.

        Weiter schreibst Du: “ich war wunschlos glücklich und hatte kein Bedürfnis nach irgendetwas.” Wer aber war nun dieses ich, das wunschlos glücklich war, und kein Bedürfnis mehr hatte? War es getrennt von einem Nicht-Ich, das da hätte kommen können, um Dir irgendetwas zu geben? Du schreibst ja selbst: “nichts anderes existierte mehr als diese bedingungslose Liebe” – insofern scheint es mir ein Paradoxon (eine Idee des Verstandes, der die Trennung so liebt), sich vorzustellen, dass da noch jemand kommt – man ist ja alles, was ist.

        In Liebe,
        Ralph

        • Angelika says:

          Hallo Ralph,
          ich denke nicht dass ich “weiter” bin als andere, ich kann mich intuitiv gerade wegen dem Gelesenen wieder an sehr vieles erinnern. Mir halfen am meisten die Bücher auf meinem weg weiter, Bücher über Menschen in denen ich lernte tiefer zu schauen und sie zu verstehen und Bücher über die Spiritualität, in denen ich sehr vieles von Innen heraus sofort annehmen konnte, auch wenn es für das Ego und den Verstand total irre klang.
          Als ich Kind war, mußte ich auch erst mal lernen was und wie diese Welt hier so funktioniert und das schaffte ich nur durch die anderen, denn als Mr. Perfekt bin ich nicht geboren worden und da ich ja hier alles vergesse was wirklich ist, sind eben die Bücher und die Aussagen anderer für mich immer Anstupser gewesen um wieder nach Hause zu gehen.
          Wenn ich mein Hohes Selbst und die anderen Spirits wahrnehme, dann erfahre ich noch immer die Trennung von ihnen, also ich bin keineswegs schon in die Einheit mit ihnen eingetaucht. Trennung ist Illusion, aber ich kam ja her um das zu erfahren. Mein Hohes Selbst heißt Ellia und ist golden farbig und vom Gefühl her sehr sehr liebevoll und warm, manchmal auch ein Kasperl das sehr gerne Scherze macht und es ist sehr viel größer als ich es bin.
          Diese wunschlos glücklich war die Liebe, die ich in diesem Moment war, verstehst du, ich war nichts anderes mehr als nur reine Liebe, ich fühlte nicht mal mehr die Begrenzung meines Körpers, ich fühlte keine Trennung, ich war du und ich war der Baum, aber alles war ausschliesslich nur reinstes Gefühl der Liebe. Deshalb konnte da nichts mehr kommen, denn Liebe ist das Höchste.
          Nur der Verstand trennt eben noch und lebt in der Erwartung das etwas kommen muss, die Liebe schliesst das alles aus. Meine Wahrnehmung 🙂
          Lach … es war die schönste Wahrnehmung die ich erleben durfte,
          sie ist mega schwer mit Worten zu erklären 🙂
          alle Liebe Ralph

          • Ralph says:

            Hallo Angelika,

            vielen Dank für Deine Schilderungen. Hinsichtlich der Bücher geht es mir ähnlich wie Dir, auch ich habe in den vergangenen zwei bis drei Jahren immer mehr und mehr gelesen, habe mich durch die Worte der Autoren immer wieder neu erfahren, und im Gleichklang mehr und mehr meine kleinen ‘Wahrheiten’ als Illusionen, als Geschichten enttarnt, die nur den einen Zweck hatten: Leid zu generieren, um das Ego zu damit zu füttern – das dann wieder neue Nahrung in Form neuen Leides erzeugt hat …

            Du schreibst: “Deshalb konnte da nichts mehr kommen, denn Liebe ist das Höchste.” Da die Liebe alles ist, was ist (bzw. Seinsform von allem, was ist), kann da natürlich nichts mehr (von außen) kommen … aber: Alles, wirklich alles passiert in ihr, und alles gleichzeitig, denn diese Seinsform existiert nur im Jetzt. Für mich schließt die Liebe daher nichts aus, sondern sie schließt alles ein. 🙂

            Du schreibst von Deinem Hohen Selbst. Ich suche schon seit gestern nach einem Zitat, was mir diesbezüglich im Kopf herum geht, kann mich aber beim besten Willen grad nicht erinnern, wo ich etwas dazu gelesen habe.
            Es ging jedenfalls darum, dass solche Visionen für eine gewisse Zeit durchaus nützlich und sinnvoll sind / sein können, um die eigenen Verstandesgrenzen aufzuweiten, aber dass man da dann nicht stehen bleiben soll: Letztlich sind auch das nur Formen, also lediglich Hinweise, die auf das Formlose zeigen. Denn auch Dein Hohes Selbst und die anderen Spirits, die Du wahrnimmst, sind Teil Deiner Realität, sind Reflexionen, die auf Dich zurückverweisen. Sie sind – so wie Du Dich getrennt von ihnen wahrnimmst, nimmst Du auch sie getrennt wahr von allem, was ist.

            Tatsächlich sind sie Du, und Du bist alles, was ist. Aber auch das sind nur Worte – nur eine unzulängliche Beschreibung ….

            Alles (ist) Liebe,
            Ralph

            • Angelika says:

              Lieber Ralph,

              diese Liebe wie ich sie erfahren habe, die ist einfach, es ist so schwer in Worte zu fassen, denn in dem Moment wo ich einfach nur dieses Gefühl, diese Energie war, da war ich sonst nichts anderes, ich war vollkommen abgerundet. In diesem Zustand nahm ich alles an. Ach Manno, ich muß mal eine Poesiekurs machen um das annähernd zu beschreiben.
              Lach, ich war eigentlich nie auf der Suche nach den Spirits oder meinem hohen Selbst, die melden sich eben von alleine. Dass ich es/sie wahrnehme ist für mich eigentlich normal, denn ich empfinde es als meinen Teil, also vom Gefühl her. Natürlich zieht der Verstand die Grenze, doch dass auf jede Frage die ich stelle im Grunde genommen ich mir selbst die Antwort gebe, ist mir ja klar. Doch vielleicht braucht der Mensch diese “Trennung” noch, denn er neigt doch mehr dazu, diesen anderen Teil anzuhören als in sich selber die Antworten zu suchen. Sonst wären ja auch die Bücher überflüssig. Auf alle Fälle belagere ich es nicht, denn ich überlasse es ihm wann es mir was mitteilen will. Dann bekomme ich sowieso eine Menge neuer Fragen zurück und ich kann wieder “arbeiten” ;). Es ist auch hier wie mit dem Lesen, mit der Zeit bekommt man feine Antennen, über das was denn Wahres ist und was Egodurchgaben sind.

              Lieben Gruß an dich

  3. Heike Leandra says:

    Liebe Angie,

    für mich hat eine Dualseele nichts damit zu tun, dass ich jemdanden gesucht hätte, der mich „ganz macht“. Abgesehen davon, dass ich auch nicht gesucht habe 😉 sondern es einfach so passierte. Aber ich finde diese Begriffe sehr wichtig, um all das zu verstehen, was sich in solchen “Beziehungen” emotional abspielt. Sie helfen mir einfach, einen roten Faden zu erkennen und diesen dann mit meinen eigenen Erfahrungen abzustimmen.

    Mir würde es in diesem Falle also nichts bringen, diese Begriffe abzulehnen, weil ich spüre, da passiert etwas, was einfach auch einen Namen haben möchte. Klar, es gibt jede Menge Literatur darüber und im Netz ist auch ganz viel zu finden, jeder sieht es anders und das wiederrum kann leicht zu Verwirrungen führen. Doch wie gesagt, wenn ich auf mein Bauchgefühl höre, merke ich, was für mich stimmig ist.

    Und da mich dieses Thema zur Zeit sehr stark beschäftigt, habe ich auf meinen Blog es ebenfalls noch einmal aufgegriffen, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen verschiedenen Meinungen zu lesen und sich dann für sich das Richtige herauszusuchen. Eben so, dass er durch dieses Verständnis seine eigene Entwicklung und was damit alles einhergeht besser einordnen kann.

    Der Link zu meinem Artikel http://lebenskreationen.wordpress.com/2012/01/01/dualseelen-zwillingsseelen-karmische-partner-beziehungen-der-neuen-zeit/

    Und hier noch einige Erklärungen, die mir auch sehr weiterhelfen

    http://www.sein.de/spiritualitaet/ganzheitliches-wissen/2010/beziehungen-in-der-neuen-zeit.html

    Ich denke, wenn die Zusammenhänge verständlich sind, kann man leichter begreifen, dass Dualseelen (oder wie jeder sie nennen möchte) dazu da sind, uns das aufzuzeigen, was noch angeschaut werden möchte. Im gegenseitigen Hin- und Her, im Austausch miteinander und zum Lernen und Erinnern. Deshalb finde ich es für mich wichtig, dies einfach so anzunehmen, um immer mehr zu mir selbst zu finden und mich selbst kennen zu lernen. Das heißt nicht, dass ich so jemanden brauche. Mit fortschreitender Erkenntnis kommt die Einsicht, dass ich nur durch mich selbst ganz sein kann. Doch um diesen Weg zu gehen und dorthin zu kommen, können Dualseelen sehr hilfreich sein.

    Liebe Grüße Heike

    • Angelika says:

      Liebe Heike,
      es geht in meinem Artikel nicht um die Bedeutung des Namens Dualseelen. Ich erklärte mit meinen Worten darin einfach, dass ich erfahren habe, dass es keine Trennung der Seele an sich gibt. Es wird immer so dargestellt, dass der andere in dem Fall deine Seelenhälfte war und das war für mich persönlich eben nie stimmig und genau diese hohe Energie hat es mir eben bestätigt. Mir geht es auch nicht darum wer recht hat und wer nicht und auch nicht was mir der andere auf dem Weg zeigen will, das ist ein anderes Kapitel. Ich erzähle hier meine Erfahrung und was ich daraus entnommen habe. Nicht mehr und nicht weniger.
      Alles Liebe und die besten Wünsche für das neue Jahr 🙂

      • Heike Leandra says:

        Liebe Angie,

        ich habe mich in meiner Antwort auf deine Überschrift und den ersten Teil bezogen. Und ich finde es wichtig, diese Frage aus meiner Sicht zu beantworten und das einfach noch mal so aufzuschreiben, weil ich denke, dass es sicher genug Suchende gibt, denen es weiter helfen könnte,

        Dir auch alles Liebe

        • Angelika says:

          Liebe Heike,
          ich durfte solche gewaltigen Gefühle für einen Menschen 2 x in meinem Leben erfahren durfte und habe beim 2.x diese Beziehung eben in die Schublade der Dualseelen gesteckt, was der Beziehung nun überhaupt nicht bekam und mir noch viel weniger. Erst als ich aus dieser Sichtweise heraustrat konnte ich die tieferen Hintergründer erkennen und den anderen und mich selbst mit all seinen Seiten in dieser Rolle sehen. Heute bin ich einfach dankbar was ich durch ihn in mir erkennen konnte, nähmlich aus diesen ewigen Rollenspiel von gewissen Vorstellungen und Erwartungen einer Beziehung auszusteigen und mich und Beziehungen neu zu definieren.
          Das war wohl einer meiner größten Lektionen die ich lernen konnte und für mich sehr wertvoll 🙂

          • Heike Leandra says:

            Liebe Angie, das verstehe ich 😉 doch ist es ja auch ein Unterschied, was jeder genau unter der Beziehung mit einer DS versteht. Und so wie ich das erlebt habe, hat sich mein Denken im Laufe dieser Erfahrungen ganz schön verändert, viele Erwartungen und Vorstellungen habe ich loslassen dürfen und mein Verständnis, was eine Dualseele für mich ist, hat sich ebenso geändert. Im Moment sehe ich sie als eine Seele, die mir hilft, immer mehr mich selbst zu erkennen, in dem sie meine tiefsten Wunden hervorholt und mich immer wieder mit der Nase darauf stößt. Bis ich eben gelernt habe, was zu lernen ist. Und diese Dankbarkeit fühle ich mittlerweile auch, aber ich habe ebenso begriffen, dass ich alles in mir selbst habe und es nicht bei anderen suchen muss.

    • Ralph says:

      Hallo Heike,

      Du schreibst: “Ich denke, wenn die Zusammenhänge verständlich sind, kann man leichter begreifen, dass Dualseelen (oder wie jeder sie nennen möchte) dazu da sind, uns das aufzuzeigen, was noch angeschaut werden möchte.”

      Dazu fällt mir eine Aussage von Katie Byron ein:
      “Der Lehrer, den Sie brauchen, ist die Person, mit der Sie zusammenleben. Hören Sie zu?”

      Also – warum einen neuen Begriff (in diesem Fall Dualseele) einführen? Jeder, dem ich begegne, ist mein Spiegel – ohne Ausnahme. Ich muss nur einfach mal hinschauen – und das geht nicht, wenn ich die Menschen in Schubladen schiebe … und Dualseele, Zwillingsseele, Seelenpartner etc. sind samt und sonders genau solche Schubladen.

      Wenn ich Deinen Beitrag, und auch die Seite, auf die Du verweist, lese, dann sieht das alles sehr nach Sinnsuche aus. , Da fällt mir die Aussage von Jiddu Krishnamurti wieder ein, die ich in der vergangenen Nacht als letztes vor dem Einschlafen gelesen habe:
      “Warum wollen Sie für das Dasein einen Grund wissen? Sie sind da. Und weil Sie da sind und Sie sich selbst nicht verstehen, möchten Sie einen Grund erfinden. Sehen Sie, wenn Sie einen Baum oder die Wolken, das Licht auf dem Wasser anschauen, wenn Sie wissen, was es bedeutet zu lieben, dann brauchen Sie keinen Grund für das Dasein: Sie sind, das ist der Grund. Dann haben alle Museen der Welt und all die Konzerte nur sekundäre Bedeutung. Die Schönheit ist da, und Sie können sie sehen, wenn Sie den Geist und das Herz haben zu schauen – nicht oben in der Wolke, in dem Baum, im Wasser, in dem Ding, sondern in sich selbst.”

      In Demut,
      Ralph

      • Heike Leandra says:

        Lieber Ralph,
        da stimme ich dir zu, dass jeder unser Spiegel sein kann, wenn wir es denn so annehmen wollen. Auch diese Erfahrung habe ich schon mehrmals machen können. Doch darum geht es hier nicht. Ich schreibe über die Seelen, bei denen ich etwas anderes fühle, eine Verbundenheit, die sie dann von anderen unterscheidet. Und um das Ganze zu benennen, werden die von dir genannten Begriffe verwendet. Das hat für mich nichts mit Schubladen zu tun sondern einfach mit dem Versuch, etwas völlig Neues in Worte zu fassen, so damit andere damit auch etwas anfangen können. Und wie ich weiter oben schon geschrieben habe, kann ich mit diesen Begriffen gut umgehen, was nicht heißen muss, dass es für jeden genauso sein muss.
        Und auf dein Zitat zurück zu kommen, noch bin ich auf dem Weg, in mir immer mehr eins zu werden und diese Liebe auch immer mehr zu spüren, bis es soweit ist, sind diese Themen etwas sehr wichtiges für mich, denn daran kann ich meine eigene Entwicklung sowie meine Veränderungen erkennen.
        Alles Liebe

        • Ralph says:

          Hallo Heiko,

          Du schreibst: “Ich schreibe über die Seelen, bei denen ich etwas anderes fühle, eine Verbundenheit, die sie dann von anderen unterscheidet.”

          Dazu habe ich nur eine Frage: Wer genau unterscheidet hier? Wer ist dieses (getrennte) ich, das hier unterscheidet (trennt)?

          Alles ist eins,
          Ralph

          • Heike Leandra says:

            Das ist einfach meine Wahrnehmung der Dinge, ich merke Unterschiede und drücke das mit meinen Worten auch so aus.

            • Ralph says:

              Hallo Heike,

              hab vorhin erstmal köstlich über meinen Tippfehler (o statt e) gelacht – ist mir erst aufgefallen, als ich den Kommentar schon abgesendet hatte, und eine Funktion zur nachfolgenden Korrektur scheint es hier nicht zu geben.

              Aber davon abgesehen: Ich liebe es, wie Du meine Frage nicht beantwortest. Ich habe nicht gefragt, was Du tust (Du nimmst Unterschiede wahr, das habe ich gehört), sondern wer dieses ich ist, das diese Unterschiede wahrnimmt.

              Ich habe noch eine Frage für Dich: Was ist für Dich eine/die Seele? Und wie nimmst Du eine Seele wahr? Diese Frage ist durchaus ernst gemeint: Zu mir ist noch niemand gekommen und hat mir erklärt: Schau, das, was Du da wahrnimmst (siehst, hörst, riechst, schmeckst, tastest, fühlst oder denkst), das ist die Seele. Insofern habe ich einfach keine Ahnung, was eine Seele ist (und verwende daher diesen Begriff auch nicht). Allerdings habe ich kein Problem, für den vorliegenden Dialog Deine Definition zu übernehmen, aber dazu muss ich sie erstmal kennen.

              In Liebe,
              Ralph

      • A´...Engel Ralf says:

        Hallo Ralph,

        entschuldige, daß ich mich hier einklinke. Die Schwingungen des Zitates von Jiddu Krishnamurti resonieren unheimlich harmonisch und gleich mit dem Text von Angelika.
        Um es in den verwandten Bildern auszudrücken, Angelika braucht auch kein Museum und kein Konzert mehr und fließt und verbindet sich einfach mit der Kraft des Baumes, der Wolke (;-), des Lichtes und des Wassers.
        Von daher kann ich dem Fluß und der Essenz ihre Worte in meiner subjektiven Wahrnehmung folgen.
        Apropos, subjektive Wahrnehmung, ich soll ja nichtr mehr spekulieren!; von daher, liebe Angelika, lieber Ralph, sollten meine Antennen eine andere Frequenz haben, bitte ich demütig um Nachsicht. Ich übe immer noch.

        Alles Liebe,

        Ralf.

        • Angelika says:

          Liebe Heike,
          ich hänge mich jetzt mal hier unten an sonst wird es chaotisch. Genau das meinte ich ja in meinen Zeilen, dieses austreten aus den Erwartungen an andere und sich selbst gerade durch diese Verbindungen zu erkennen. Letztendlich ist wirklich alles was wir je suchen in uns selbst schon enthalten, wir brauchen aber den anderen um es zu erfahren. Ohne andere geht es ja nicht, jedenfalls nicht hier auf dieser Welt.
          Liebevollen Drücker für dich

  4. helga says:

    Liebe Angelika, ich bin so froh, daß du wieder da bist. Ich habe dich und deine tollen Berichte so vermißt, endlich können wir wieder etwas von dir lesen, das ist eine tolle Überraschung im neuen Jahr. Herzlich willkommen und vielen Dank für deine Gedanken und Gefühle, ich spüre auch diese Liebe wie du sie beschrieben hast, aber ich spüre daß Gott/Göttin und Christus es ist der mich so liebt, natürlich auch meine hohen Selbste, im Grunde sind sie ja Eins. Unser hohes -Selbst ist unsere Seele, unser Christus- Selbst ist Christus, unser göttliches-Selbst ist Gott und unser Erden-Selbst ist Göttin, Alles ist Eins!
    Ich grüße dich liebe Angie und alle Leser und Kirstin dich natürlich
    Helga Solaris!

    • Angelika says:

      Helga du Liebe,
      wie schön dich wieder zu umarmen und Solaris passt ja hervorragend zu dir 🙂 , ja du erfährst es so wie ich, das Hohe Selbst ist unser Christus Selbst und in dieser Vereinigung bin ich wieder Ganz und Heil. Ich freue mich einfach so sehr darauf in diese Einheit zurück zu gehen und hoffe dass es in diesem Jahr dann ganz und gar klappt.
      Ich wünsche dir ein “Von Herz zu Herz” Jahr und viele große und kleine Wunder der Liebe 🙂

      • Ralph says:

        Hallo Angelika,

        wenn ich Deine Worte lese: “Ich freue mich einfach so sehr darauf in diese Einheit zurück zu gehen und hoffe dass es in diesem Jahr dann ganz und gar klappt.”

        Dann kommt mir wieder nur diese Frage in den Sinn: Warum stehen sich so viele Menschen selbst im Weg?

        Ich kann es nicht besser ausdrücken als Gangaji, daher zitiere ich sie hier:

        “Das Einzige, was dich von der Erkenntnis der Wahrheit deiner selbst als ewige Stille trennt, ist ein Gedanke, der das Gegenteil behauptet.”

        In Demut,
        Ralph

  5. Angelika says:

    Ach ja Ralph, das ist mir vollkommen klar dass ich mir selber noch den Füß stelle, aber so einfach und locker in diese Liebe einzusteigen ist es nun auch wieder nicht, denn so lange ich noch mit einem Verstand gesegnet bin und mein Ego ab un an noch mal Gas gibt, erlebe ich eben noch die Extreme. Tja, und ich kann eben die beiden nicht einfach so abstellen in die Ecke, aber ich kann ihr Wirken erkennen und so immer mehr aus dem Herzen kommen und reagieren.
    Ich halte es mal wie Katie, ich bleibe in meinem Raum und kümmere mich um meine Angelegenheiten.
    Lol von Angie

    • Ralph says:

      Hallo Angelika,

      alles, was es braucht, ist Achtsamkeit. Sonst nix. 🙂

      Einen Verstand hat ja jeder von uns, die Frage ist nur, wer Herr im Hause ist – der Verstand, der meint, ich zu sein (Ego), oder ich, der ich den Verstand beobachte. Dieses ich, das den Verstand beobachtet, ist dann nichts persönliches mehr … sobald da etwas persönliches auftaucht, kannst Du sicher sein, dass der Verstand schon wieder seine Finger mit im Spiel hat.

      Ich habe dazu kürzlich mal geschrieben:
      * Ralphs Verstand hat die persönliche, selbst geschaffene Identität als Illusion realisiert.
      * Ralphs Verstand ist scharf, denn ICH kontrolliere ihn.
      * Ralph wird achtsam bleiben, denn ICH BIN.

      • Angelika says:

        Da stimme ich dir zu 100% zu Ralph,
        ich versuche auch diese Wachsamkeit aufrecht zu erhalten, gebe aber zu dass ich es nicht immer schaffe und meistens so im Nachhinein bemerke, wer denn jetzt wieder mal das Ruder in der Hand hatte. Aber zumindest bemerke ich es und kann mich damit auseinander setzten 🙂

  6. Elke says:

    Liebe Angelika,

    dieses Thema scheint dieser Tage ja bei vielen sehr präsent zu sein, Danke, dass Du es hier aufgreifst. Ja, was ist eine Dualseele? Ich erlebe dieses Phänomen seit nunmehr über drei Jahren und ich will Dir hier einfach mal kurz schildern, wie es sich für mich anfühlt:

    Stell Dir die Seele als weißes Licht vor. Dieses Licht ist allumfassend, ist die Summe aller vorhandenen Farben. Nur wie will man erkennen, das es wirklich so ist, ja dass in diesem weißen Licht überhaupt Farben vorhanden sind? Das geht nur durch Trennung, durch Aufspaltung. Filtere ich Aspekte aus diesem weißen Licht heraus, dann wandelt es sich. Die Farben, als Inhalte des Lichts werden sichtbar. Du siehst es an einem Regenbogen, das Licht bricht sich in den Wassertropfen, es wird aufgespalten und die einzelnen Farben werden sichtbar.

    Nichts anderes macht die Seele, wenn Anteile von ihr auf der Erde inkarnieren. Die Seele an sich ist allumfassend, sie beinhaltet alles was ist. Nur wie kann sie dann erfahren, was dieses ALLES WAS IST, denn nun eigentlich ausmacht? Welche Aspekte, welche Fazetten sind in ihr? Es ist unmöglich, dies aus der Ganzheit heraus zu erkennen, in der alle Dualitäten vereint sind. Um Dinge zu erkennen, muss ich mir die gegensätzlichen Aspekte ansehen. Ich muss Licht kennen, um zu wissen, was Dunkelheit ist, ich muss Kälte empfinden können, um zu wissen, was Wärme ist. Die Liste dieser einfachen Beispiele ließe sich unendlich fortsetzen. Um diese Erfahrungen zu machen, lässt die Seele Teile von sich auf der Erde inkarnieren. Und wir fühlen uns unvollständig, haben immer das Gefühl, nicht ganz zu sein. Streben nach etwas, ohne zu wissen, was es wirklich ist. Und machen dabei unsere Erfahrungen, das heißt, wir erfahren uns.

    Nun ist es möglich, dass wir auf einen anderen Teil unserer Seele treffen, der ebenfalls inkarniert ist. Das passiert sicher öfter, und meistens erkennen wir es wahrscheinlich gar nicht. Dieser andere Teil erscheint uns vielleicht als guter Freund, als Kollege oder ist auch nur eine kurzzeitige und scheinbar zufällige Begegnung, die unser Leben aber meist nachhaltig beeinflusst.Erst ab einem gewissen Punkt unserer spirituellen Entwicklung wird die Seelenverbindung für uns erkennbar, nämlich dann, wenn wir, die damit verbundenen höheren Schwingungen, diesen Taumel, in den wir geraten, auch aushalten können.

    Dies alles geschieht nach einem göttlichen Plan genau zur rechten Zeit. Eine Dualseele kann ich nicht suchen, ich treffe auf sie und wenn das so vorgesehen ist, dann erkenne ich sie. Im Außen verkörpert sie oft das Gegenteil in vielen Dingen, Verhaltensweisen, so wie auch das Licht, wenn man es aufspaltet in gegenteilige Farben zerfällt. Nur im Inneren spüre ich eine Resonanz, wie mit keinem anderen Menschen. Man schwingt auf einer Ebene, auf einer Frequenz, die Ursubstanz ist eines und das fühlt man. Das hat absolut nichts gemein, mit allem, was wir über Beziehungen wissen, oder was wir landläufig als seelenverwandt bezeichnen. Es ist eine Verwandtschaft auf einer anderen Ebene. Man kann es nicht erklären, man muss es selbst erfahren.

    Und auch ich habe früher geglaubt, dass mich diese Verbindung einengt, einfach auch, weil man zu sehr fokusiert darauf ist. Nur je weiter ich auf diesem Weg gehe, diese seelische Verbindung anneheme, als zu meinem Leben gehörig, als Aspekt neben anderen Aspekten in meinem Leben, desto mehr erkenne ich, dass diese Begegnung eben nicht einengt, sondern in Wahrheit freilässt. Sie hilft mir, zu erkennen, dass all das, was mich zu diesem Menschen hinzieht, all das, was ich so toll an ihm finde, ja auch in mir selbst ist, ich brauche diese Anteile nur zum Leben erwecken. Denn mein Gegegnüber ist nichts anderes als ein anderes ICH. Er spiegelt mir, was ich selbst im Inneren habe und bringt es ans Licht. Er zeigt mir, dass ich in Wahrheit nicht unvollkommen, sondern ganz bin, denn ich habe sämtliche Aspekte meiner Seele in mir. Auch wenn ich nicht alle Anteile lebe, sie nicht leben kann, so erkenne ich doch immer mehr, dass ich eine unendliche Fülle in mir habe, aus der ich nach Belieben schöpfen kann. Ich kann alles erreichen, wenn ich es nur will. Das alles hat mir meine Dualseele aufgezeigt. Sie hilft mir Blockaden, niedrige Energien, die aus früheren Erlebnissen herruhen, aufzulösen, damit mein Licht wieder strahlen kann und trifft, ohne es zu wollen, in längst vergessene Wunden, was sehr schmerzvoll sein kann. Und doch habe ich meiner Dualseele vor einiger Zeit ganz real in einem Brief dafür danke gesagt, denn ich habe erkannt, wie ungeheuer befreiend es ist, eben diese schmerzvollen Dinge loslassen zu können. Das geht aber nur über das Annehmen und sich noch mal Ansehen.

    “Wahre Liebe lässt frei” Kein Klammern, keine Erwartungen und vor allem keine gegenseitigen Schuldzuweisungen, sondern sich gegenseitig Raum geben, sich annehmen, ohne zu werten. Das ist das Einfache, was so schwer zu erreichen ist. Auch ich bin da noch nicht angekommen. Hinter mir liegt ein steiniger und oft tränenreicher Weg mit vielen Höhen und Tiefen. Aber je weiter ich gehe, dest mehr ist eine wunderbare und unglaubliche berreichernde Freundschaft zu meiner Dualseele möglich.

    alles Liebe

    Elke

    • Angelika says:

      Liebe Elke,
      das hast du sehr gut beschrieben und ich lebe es heute genau so. Wenn ich jetzt so zürück blicke auf alle Menschen denen ich begegnet bin, so kann ich sagen dass alle meine Lehrer waren, denn durch jeden einzellnen habe ich mich erfahren können in allen möglichen Varianten. Ohne die anderen könnte ich die ganze Palette an Gefühlen die ein Menschenleben bereit hält niemals leben, niemals kennen lernen. Ich gestehe dass gerade diejenigen mit denen es besonders schmerzhaft war, mich am tiefsten berührt haben und mich weiter auf meinem Weg brachten. Dafür kann ich nur danke sagen, denn ohne sie hätte ich mich nicht in aller Tiefe erfahren können.
      Eigentlich sind für mich deshalb alle meine Geschwister die mich unterstützen, sei es auf schmerzhafte Weise, die ich mir eben selber erschaffe oder auf liebevolle Art.
      Gerade diese intensiven Verbindungen befreiten mich, denn ich liess mich in eine Enge und Abhängigkeit treiben, dass ich dachte ohne sie ginge es nicht mehr weiter. Durch sie fand ich erst wieder zu mir selbst zurück und erkannte dass ich mich mit meinem Denken ganz schön begrenzt hatte und in diesem Sinne auch die anderen.
      Danke dir und liebste Grüße 🙂

    • Ralph says:

      Hallo Elke,

      Du schreibst “Die Seele an sich ist allumfassend, sie beinhaltet alles was ist.” Dies klingt, als ob Du die Seele nicht als etwas Persönliches betrachtest, nichts, wovon es mehrere ‘Entitäten’ gibt. Dafür benutze ich dann eher die Begriffe Sein, Bewusstsein, Gott, Tao, …

      Wenn Du den Begriff Seele in dieser Bedeutung verwendest, dann habe ich Deinen Ausführungen wenig hinzuzufügen, bis Du zu dem Punkt kommst, an dem Du von Deiner Dualseele schreibst. Denn wenn die Seele alles beinhaltet, was ist, dann bedeutet das ja letztlich, dass jeder als ein Anteil dieser (einen, universellen) ‘Weltenseele’ inkarniert ist. Wenn ich nun mit einem Menschen stärker resoniere als mit einem anderen, dann doch nur, weil ein bestimmter Aspekt für mich gegenwärtig besonders wichtig ist, und er mir diesen Aspekt spiegelt. Aber letztlich spiegelt mich jeder andere Mensch, die Frage ist nur, ob meine Achtsamkeit ausreicht, um das zu erkennen.

      Ich habe für mich erkannt, dass ich durch die Idee “Ich und meine Dualseele” eine Persönlichkeit, ein Ego gezimmert hatte. Die Dualseele ist eine Idee – ein Gedankenkonstrukt. Jede Idee, jedes Gedankenkonstrukt ist nur eine Beschreibung. Und jede Beschreibung ist nur ein (je nach Sichtweise mehr oder weniger gutes) Bild des Beschriebenen – eine Geschichte, die wir uns erzählen. All das ist völlig unkritisch … bis wir beginnen, uns mit diesen Geschichten zu identifizieren, sie für wahr halten und sie an die Stelle der Wirklichkeit setzen.

      In Liebe, Achtsamkeit und Demut,
      Ralph

      • Elke says:

        Lieber Ralph,

        nein, die Seele ist für mich nicht gleichzusetzen mit Gott. Sagen wir so, wenn das Göttliche ein Ozean ist, dan ist jede einzelne Seele ein Wassertropfen darin. Ein Wassertropfen ist nicht der Ozean, aber er beinhaltet doch alles, was ihn ausmacht.

        Und ich gebe Dir Recht, es gibt Menschen, mit denen ich besonders resoniere, da sie mir bestimmte Aspekte spiegeln, bzw. ich gleiche Aspekte wie sie zu bearbeiten habe. Das passiert mir öfter und das ist es nicht, was die Dualseele ausmacht. Es ist einfach die besondere Verbindung, die ich spüre und der ich einen Namen gebe, so ähnlich, wie auch Heike es beschreibt. Und wie es sich anfühlt, das kann man wie gesagt, nur erfahren und nicht wirklich mit Worten beschreiben. Irgendwie ist es wie Yin und Yang, jedes ist für sich vollständig, denn es beinhaltet ja auch das andere, was verdeutlicht wird durch den weißen Punkt im Schwarz und umgekehrt. Aber gemeinsam ist man Eins. Ich kann es nicht anders erklären, ich fühle es einfach.

        Im Grunde sind wir alle Eins. Vielleicht ist die Dualseele da, um uns zum ersten Mal diese Einheit zu verdeutlichen, sie uns tatsächlich spüren zu lassen. Ich denke, dass wir das, was wir mit der Dualseele haben in Zukunft auch mit anderen Seelen haben können. Wir werden diese Einheit, diese Verbundenheit auch bald mit anderen erleben können und so wissen, dass wir alle Eins sind. Die Dualseele führt uns dahin.

        Wenn Du so willst, ist sie sicher ein Konstrukt, eine Illusion oder anders gesagt, eine Fazette des Göttlichen. Nur sie ist für mich kein Gedankenkonstrukt. Ich habe sie mir nicht ausgedacht. Ich bin ihr begegnet und habe mich dann gefragt, was ist das, dieses Besondere, was mich mit diesem Menschen verbindet? Es ist anders, als alles, was ich kenne und der Begriff Dualseele trifft es halt am besten, fühlt sich stimmig an. Jeder definiert diesen Begriff sicher auf Grund seiner Erfahrungen für sich ein bisschen anders und das ist doch auch gut so. Jeder sieht es aus seiner Sicht mit seinen Augen, alles ist gleich wert und der Austausch darüber bereichert uns.

        alles Liebe

        Elke

        • Ralph says:

          Hallo Elke,

          von dem Modell der Wassertropfen im Ozean habe ich schon gehört. Aus meiner Sicht ist doch aber ein Wassertropfen im Ozean kein Wassertropfen mehr. Er ist ein Anteil am Ozean. Es ist unmöglich, diesen individuellen Wassertropfen wieder vom „Rest“ des Ozeans – oder, wenn Du willst, von der Summe aller anderen Wassertropfen, zu trennen.
          Wenn Du von Dualseelen sprichst, beziehst Du Dich dabei auf zwei Seelen, also zwei Wassertropfen?

          Ich weiß genau, was Du meinst, wenn Du von diesem besonderen Gefühl einem bestimmten Menschen gegenüber sprichst … und irgendwie scheint sich für mich dieses Gefühl auch nicht, jedenfalls nicht nur auf die physische Präsenz dieses Menschen zu beziehen – die Verbindung scheint noch auf einer anderen Ebene zu existieren. Ich habe dieses Gefühl immer noch – es gibt Momente, da beginnt es mich fast zu zerreißen, sobald ich tiefer in meinen Körper eintauche. Es ist, als wöllte mein Herz explodieren, so zerrissen fühle ich mich. Dieser Mensch ist DA, in mir – aber sein Körper, sein Geist ist es nicht (was induziert, dass der Mensch nicht nur durch seinen Körper und seinen Geist repräsentiert wird) … Naja, ist wohl mein „Weg des Kreuzes“ … diese Dualität aus Trennung und Einssein …

          Aber ich habe es aufgegeben, mir um dieses Gefühl eine Geschichte zu spinnen – wozu sollte das gut sein? Es hält mich nur davon ab, im Jetzt zu leben. Solang ich eine Geschichte, ein Bild von einem Menschen habe, solange habe ich auch eine Beziehung zu einer Geschichte, einem Bild – nicht mit einem Menschen. Das geht schon mit dem sogenannten Selbstbild los … das Bild, das ich von mir habe, hat dann eine Beziehung zu dem Bild, das ich von dem anderen habe …
          Und welchen Sinn soll es haben, wenn der Verstand versucht, all das zu verstehen, wo er es doch nicht verstehen kann, da sich all dies jenseits des Verstandes, jenseits aller Worte abspielt?

          Hier noch eine Wahrnehmung, die ich im vergangenen September hatte (habe ich so an die oben erwähnte Person geschrieben – hab’s hier nur rasch aus dem Englischen übersetzt – sorry, wenn es etwas holpert):
          „Ich meditierte heute Morgen. Durch all Deine Schalen hindurch sah ich das Feuer in Dir brennen (das ewig brennende Feuer, als Manifestation der Liebe). Während es für mich erst auf Verstandesebene klar war, wurde es dann plötzlich als Realität offensichtlich: Du kannst Dich nicht vor mir verstecken … was immer Du tust, es spielt keine Rolle. Dann erkannte ich Dich als einen Spiegel von mir – und wurde des Feuers in mir selbst gewahr … ich habe es unmittelbar wahrgenommen. Und ich realisierte, dass es genau das gleiche Feuer ist, das in uns beiden brennt …“

          Worte – die mir durch und durch gehen … Khalil Gibran – Liebe:

          In bedingungsloser Demut,
          Ralph

          • Hallo Ralph,

            was für ein Einblick, in das, was in dir brennt.

            …und schön, eben dieses Licht, dieses Feuer, hier in deinen Worten wahrzunehmen.
            Ja, es ist nicht das Physische, welche diese Energie, diese Kraft in uns lodern läßt, welche einfach ist. Es ist, ja, was ist es? Ich habe es mal so umschrieben: Im Haus meines Herzen ist immer ein Raum, ein Zimmer, welches frei und doch gefüllt ist — frei von jedweder Wertung und auch wenn die Erwartung mit der Zeit, der Logik oder dem Bewußtsein weniger wird, so ist dort doch dieses Wissen, diese Liebe und der Wunsch…

            Gerne wiederhole und unterstreiche ich deine Worte:
            “Du kannst Dich nicht vor mir verstecken … was immer Du tust, es spielt keine Rolle.”
            Es ist dieses Licht, welches wir erkennen, mitunter sind es jedoch auch andere Betrachtungsweisen, Wahrnehmen oder eben ein Unterschied im Bewußtsein, der die Flammen auch wieder trennt.
            Das Spannende ist, was wir daraus machen, in dem Jetzt, in dem wir bzw, ich bin.
            Ich gebe dir recht, daß es wenig hilfreich ist eine Geschichte zu spinnen, doch manchmal geschehen Dinge zwischen Himmel und Erde, die nicht vom Ego gesteuert sind.
            Anbei etwas für ein träumerisches Jetzt:

            Flame on you,
            alles Liebe,

            Ralf.

            • Ralph says:

              Hi RAlf,

              Auf meiner Gefühlsebene ist der Text von Neverland sowas von passend!

              Du schreibst da von einem Zimmer in Deinem Herzen … es gab da jemanden, der hatte den Schlüssel zu einem solchen Zimmer in meinem Herzen – ein Zimmer, das über 40 Jahre verschlossen war, und von dessen Existenz ich bis dahin noch nicht einmal wusste. Dieser Mensch hat dieses Zimmer gefunden, und aufgesperrt … absichtslos … nun steht es leer …

              Danke!

              Ralph

  7. helga says:

    Liebe Angie, ich freue mich so, deine Energie zu spüren, ich habe sie schon vermißt. Es gibt einfach Menschen mit denen man sich besonders gut versteht, einer davon bist du, auch Kirstin mag ich so gerne und mit Marina Kaiser verstehe ich mich so gut, kann es sein, daß wir uns irgendwoher kennen?
    Oder ist es vielleicht so, daß wir aus der gleichen Seelenfamilie kommen? Wer weiß das schon so genau. Ein gutes neues Jahr an Alle!

  8. Kirstin says:

    Liebe Helga, ich glaube, daß man sich von irgendwoher kennt, wenn man zusammen trifft und eine Verbindung da ist. Denn die sehe ich ja auch z.B. zwischen Dir und mir. Bald werden wir es wissen, meine Liebe.

    Viele liebe Grüße von Kirstin

  9. Angelika says:

    Liebe Helga, ich kann mir gut vorstellen dass wir alles eine große Familie sind die sich hier zum Finale verabredet haben und ich habe so eine Ahnung, dass wir, wenn wir erst einmal alles wissen, dann herzlich über alles lachen können und sagen: hei, es war einfach toll dass du es geschafft hast gerade zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben zu treten 😉
    Es ist ein gutes Gefühl dich und die anderen zu spüren, sich aus zu tauschen und gemeinsam weiter zu gehen, ich drücke dich mal fest und ein danke an Kirstin für ihre “ewigen Stupser” 🙂

    • Ralph says:

      Genau! Meine Kommentare mögen vielleicht den Eindruck erwecken, dass ich total der Ratio verhaftet bin, aber es passiert gar nicht so selten, dass ich einfach herzhaft heraus lache – und das am meisten über mich selbst. Das erinnert mich jetzt an folgendes Zitat von Vasant Swaha:

      “There is no Master, no disciple, no enlightenment, no darkness, only a loving consciousness. But until this is realized let this beautiful game go on. It might help you to realize this cosmic joke. In this life what could be better then being devoted to love, to freedom, to beauty itself?”
      (http://www.vasantswaha.net/letters.html)

      • Angelika says:

        Also Ratioverhaftet empfinde ich dich nich Ralph, im Gegenteil. Ich mag Denker die wirklich denken und auch kritisch hinterfragen und dass ich mein größter Lachfanüber mich bin gebe ich auch zu. Das Spiel des Lebens zu durchschauen bringt bei mir immer grenzenloses Lachen über mich selber hervor, das macht eigentlich am meisten Spaß von allem 😉

        • Ralph says:

          Hallo Angelika,

          wenn Du Denker magst, die wirklich denken und auch kritisch hinterfragen, dann habe ich hier noch eine Empfehlung für Dich: Jiddu Krishnamurtis Vortragsart hat mich total in ihren Bann gezogen. Bei youtube gibt es diverse Videos seiner Vorträge, unter anderem auch 12 Videos einer Vortragsreihe mit deutscher Übersetzung. Hier mal der Link zum ersten Vortrag:

          Das ist definitiv nichts, was man mal so nebenbei anhört … und auch nichts, was man an einem Tag durchhört. Ich habe manche Vortragsteile zig-fach angehört, um zu erkennen, worauf die Worte tatsächlich zeigen. Keine Ahnung, ob du diese Geduld hast … ich habe sie mir Schritt für Schritt angeeignet … letztlich hat man viel Zeit, sich in Geduld zu üben, wenn seine “Dualseele”, mit der man zuvor täglich kommuniziert hat, plötzlich abtaucht … 😉

          Surrendered into Now,
          Ralph

  10. A`...Engel Ralf says:

    Hallo liebe Angelika,

    den Titel “Bummelletzte” werde ich wohl doch so langsam Kirstin streitig machen, zumindest wenn es darum geht, mit Kommentaren zeitig in die Gänge zu kommen.
    Bei dem heißen Thema, welches du hier angeschnitten hast, hat es mir natürlich in den Fingern gejuckt und so wie du es schilderst, sehe ich es auch für mich.

    Der Wunsch, durch einen Partner im Außen “eins zu werden” ist für mich weder erstrebenswert, noch als Basis der Begegnung nachvollziehbar. Es ist natürlich heftig, die Gefühle und Schwingungen, das Erkennen “des anderen Herzen” zu erleben und gleichzeitig zumindest annähernd in seiner Mitte zu sein. Ich glaube jedoch, das diese heftigen Begegnungen derzeit bewußt Konjunktur haben, damit wir uns vorbereiten können auf das, was du am ende deines Textes erwähnst und worauf ich mich ebenso freue.
    Um im jetzt zu bleiben, wie auch in dem alten, noch verwandten Muster: Dieses Vereinen um ein Ganzes zu werden ist mMn. eher kontraproduktiv und sorgt eher für ein einschläfern der Potenzial der Seelen-Geschwister, die sich da begegnen.(Ich liebe dieses Präzise der deutschen Sprache: Wortstamm: Gegner!!?)
    Wonach ich sehne ist der Aspekt, den du auch angesprochen hast: das Weiterhelfen, das Unterstützen und auch das Weiterentwickeln der beiden Poteziale, die da zusammenfließen im Tun (was mitunter auch nicht bedingt erforderlich ist) oder einfach nur die Resonanz dieser nahen, verwandten und harmonischen Schwingungen.

    Das dieses enorme Gefühl, diese umfassende Wahrnehmung ohne Partner kommt, durfte ich auch als Geschenk annehmen und erleben. Es ist die Liebe, die in uns, in unserem Inneren, wirkt und die wir für uns erfahren. So denke ich, wenn wir das für uns “bewußt realisiert” haben, können wir der Liebe getrost erlauben, ihrem Wesen nachzuge(h)ben: Sie kann sich einfach verströmen. Eine Liebe die heilt und heilig ist…
    So müssen wir auch nicht mehr suchen, im Außen, und wir können vertrauen, erst recht in den neuen Dimensionen, daß sie, die Liebe, wie alle Energien frei fließen können.
    Dann entwickelt sich etwas Großartiges… einfach so.

    Danke für deine Worte und deinen Anstoß,

    alles Liebe,

    RAlf.

  11. Heike Leandra says:

    Lieber Ralph, ich schreib mal hier unten weiter…

    Dieses Ich ist meine Seele, die die Schwingung einer anderen Seele aufnimmt und somit zu einer Resonanz geführt wird. Und da die Schwingungen der anderen Seelen, die mir sonst noch so begegnen, sich anders anfühlen, kann ich (bzw. meine Seele) die Unterschiede spüren und sie teilt mir innerlich mit, von welcher Schwingung sie sich z.B. angezogen fühlt.

    Und zu deiner zweiten Frage, ich nehme meine Seele wahr, indem ich tief in mir etwas spüre, wie z.B. Berührtsein von schönen Dingen, innere Freude, Vibrieren bzw. „Schauer“, die sich über meinen Körper verteilen und mir signalisieren, dass meine Seele mit etwas in Gleichklang geht, oftmals Tränen aus Freude oder tiefem Verstehen meiner selbst… Das sind Wahrnehmungen, die ich mit meiner Seele in Verbindung bringe. Dazu gehört aber auch die Verbindung zu einer anderen Seele, die ich deutlich spüre, so als ob sie immer bei mir anwesend ist bzw. neben mir „steht“. Das sind alles Empfindungen und Gefühle, die in Worten oftmals kaum erklärbar sind und von jedem anderen durchaus anders wahrgenommen werden können.

    Vielleicht noch ein Beispiel dazu: wenn ich Texte für meinen Blog schreibe, spüre ich auch sehr deutlich, ob das, was ich geschrieben habe, dem entspricht, was meine Seele ausdrücken möchte. Denn dann nehme ich wieder eine Resonanz wahr und ich merke innerlich, dass ich voll dahinter stehe und mich damit identifizieren kann. Es ist wie eine innere Freude und Gewissheit.

    Das war jetzt mal ein Erklärungsversuch von mir, vielleicht kannst du mir ja jetzt, nachdem ich dir etwas auf die Sprünge geholfen habe, versuchen, deine Sicht dazu zu schildern. Mich interessiert nämlich mal, was du als Seele siehst. Auch wenn du schreibst du hast keine Ahnung, das kann ich mir nicht so recht vorstellen 😉

    Obwohl sich mir da ebenfalls einmal eine Frage stellt, die ich gern auch noch von dir beantwortet haben möchte: Warum „versteckst“ du dich eigentlich hinter all den Zitaten und vielen Worten ? Wo ist da der Mensch Ralph ? Bisher habe ich dich erst in einem Kommentar wirklich „gesehen“, als du folgendes geschrieben hast:

    „…All diese Dinge schlagen in mir immer noch Wellen, und das ist sicher einer der Gründe, weswegen ich in manchen meiner Kommentare sehr scharf und stringent „rüberkomme“: Es hat mich so viel Leid gekostet, all dies zu erkennen … zu erkennen, dass Leid optional ist – zu erkennen, was innerer Frieden bedeutet … und das letzte Quentchen Ego meint nun, ich müsse anderen eine Abkürzung nicht nur anbieten, sondern aufoktruieren ….“

    Bzw. der ganze Kommentar, der klang für mich authentisch, aber all die anderen Sprüche und Weisheiten und Fragen empfinde ich so, als wolltest oder könntest du dich nicht so zeigen, wie du wirklich bist.

    Bin gespannt auf deine Antwort 😉
    Liebe Grüße Heike

    • Ralph says:

      Hallo Heike,

      vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

      Du schreibst „Dieses Ich ist meine Seele“, und das irritiert mich nun schon wieder. Wenn Du also mit Deiner Seele kommunizierst, ist das dann ein Selbstgespräch? Aber warum unterscheidest Du dann zwischen ‚Ich‘ und ‚meine Seele‘? Oder gibt es bei Dir mehrere Ichs?

      Damit wir uns richtig verstehen: Mit all den Empfindungen, die Du beschreibst, kann ich etwas anfangen – diese sind mit wohl bekannt. Ich frage mich nur, warum der Verstand dann versucht ist, ein Modell dafür zu finden, um alles irgendwie zu erklären, und dafür neue Begriffe einführt.

      Du fragst mich, was ich als Seele sehe. Meine Antwort ist: Ich weiß es nicht. Ich habe mir schon vor einiger Zeit vorgenommen, diese Seite mal komplett durchzulesen: http://www.was-ist-seele.de/. Dachte ich komme vielleicht zum Jahreswechsel dazu, habe da wohl aber zu intensiv Kommentare auf diverse Blogs geschrieben. 😉

      Ich habe mal von einem Modell gelesen, dass davon ausgeht, dass wir hier als Menschen einen (kleineren) Teil einer Seele darstellen; dieser Teil hat sich hier materialisiert, um Erfahrungen zu sammeln. Auf Seelenebene wurde zuvor auch schon ‚abgesprochen‘, um welche Erfahrungen es geht. Das schien mir zu dem Zeitpunkt, als ich es gelesen habe, recht plausibel – es verleiht ja dem ganzen Dasein hier einen gewissen Sinn – einen Sinn über das Jetzt hinaus. Allerdings bleiben da immer gewisse Zweifel – ist halt nur ein Modell.

      Später las ich dann dieses Zitat von Buddha:

      ‚Von nichts könne ich sagen: Das gehört mir. Von nichts könne ich sagen: Das bin ich. Es gibt also kein Ich und keinen unveränderlichen Persönlichkeitskern.‘

      Das fühlte sich dann deutlich stimmiger an. Und dann laß ich Jiddu Krishnamurti:

      ‘So ist also das “Ich”, an das wir uns klammern, frei erfunden. Das könnte die tiefste Ursache der Angst sein -, dass man sich an etwas klammert, das nicht existiert.“

      Und auch das fühlte sich stimmig an. Und dann hörte ich Eckhart Tolle, und Katie Byron – und auch deren Aussagen fühlen sich stimmig an – oder, anders ausgedrückt – sie haben mir mit ihren Worten einen Spiegel vorgehalten, in dem ich mich selbst erkannt habe.

      Du schreibst: ‚Bisher habe ich dich erst in einem Kommentar wirklich „gesehen“‘. Das liegt vermutlich daran, dass Du nicht all meine Kommentare gelesen hast. Das, was Du meinst – ich gehe mal davon aus, dass es sich um meine Gefühlsebene handelt – gibt es nicht gebündelt. Ich schreibe über meine Gefühle, wenn diese während meines Schreibflusses auftauchen.

      Aber letztlich bin ich ein Mensch – wie jeder andere von uns auch. Ich habe also nicht meinen Körper, meinen Verstand, meine Gefühle, meine Gedanken, meine Beobachtungen etc., sondern Ralph hat einen menschlichen Körper, einen menschlichen Verstand, menschliche Gefühle, menschliche Gedanken und menschliche Beobachtungen. Warum sollte ich daraus ein Ich kreieren? Ich schreibe ich, weil es einfacher ist, als „der Schreiber“ oder „Ralph“ zu schreiben – das habe ich ein oder zweimal in den Blogs gemacht, als ich mich selbst mit der Desidentifikation auseinandergesetzt habe – oder sollte ich besser schreiben: Als sich der Schreiber (den man Ralph nennt) mit seiner Desidentifikation auseinandergesetzt hat?

      Wenn Du mich also kennen lernen möchtest, kannst Du genauso gut in Dir selbst schauen. Denn was auch immer ich tue oder sage: Du bist diejenige, die es wahrnimmt – Du bist diejenige, die die Fähigkeit hat, das wahrzunehmen, was Du wahrnimmst … und Du kannst nur wahrnehmen, was auch in Dir ist.

      In Liebe,
      Ralph

  12. Petra Raab says:

    Hallo Angelika,

    dich hat interessiert was Dualseelen sind.
    Viel Spaß beim Schauen und LG Petra Raab

    • Angelika says:

      Hallo Petra,
      ähm, ich sehe nur Schneefall 😉 vielleicht das falsche Video .. oder sehe ich etwas nicht?
      Liebe Grüße von Angelika

  13. Petra Raab says:

    Hallo Angelika,

    das Video ist unter meinem Text, ich sehe es hier richtig drin.
    Du kannst auch auf youtube gehen und dort eingeben “Was sind Dualseelen”
    da müsste es als erstes kommen von “PetraRaab1” 😉

  14. Pingback: Was sind Dualseelen? « THE INFORMATION SPACE

  15. Hans Kolpak says:

    Damit das Gedankengut in diesem Blogeintrag erhalten bleibt und sich ausbreitet, müssten all Erwachsenen, die diesen Auffassungen folgen, paarweise jeweils drei Kinder hervorbringen. Da solches schon seit Jahrzehnten nicht mehr geschieht, löst sich alles in Wohlgefallen auf. Ist das so gewollt?
    Hans Kolpak
    Deutsche ZivilGesellschaft

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