Der Spiegel unserer Lebensfreude.

Mir fällt auf, dass viele Menschen irgendwie nicht glücklich aussehen. Wenn ich in die Gesichter schaue, glaube ich zumindest in der Überzahl der Gesichter zu sehen, das diese nicht sehr lebenslustig zu sein scheinen, ja, manchmal sehe ich sogar Schmerz und Trauer in ihrem Ausdruck. Ich sehe diesen Ausdruck auch in vielen Gesichtern, die sich wie ich morgens mit dem Auto durch den Stadtverkehr quälen. Klar, es ist natürlich nicht die beste Voraussetzung, morgens auf die Arbeit zu müssen, im dichten Verkehr nicht voran oder vielleicht zu spät zur Arbeit zu kommen und dabei auch noch Glück empfinden zu können. Beim Einkaufen an alles zu denken um bloß nicht noch mal zurück zu müssen, weil wir wirklich zu wenig Zeit haben. Wir müssen Tag für Tag unsere Zeit managen. Da passt es einfach nicht mehr, manche Dinge zweimal machen zu müssen. Wir sind allzu oft überfordert mit vielen Dingen wie Arbeit, Haushalt, Kinder und dazu einen Berg von Bürokratie.

Es sind einfach so viele kleine „Brückenaufgaben“ die wir erledigen müssen. Dinge die wir oft als lästig empfinden, wie z. B. in einem Stau oder im Supermarkt an der Kasse in einer riesigen Warteschlange zu stehen. Viel lieber würden wir in dieser Zeit etwas tun, was uns zum lachen bringt oder uns gar entspannt, uns gut tut.

Doch wir gehen unseren Verpflichtungen nach und hangeln uns dabei von Momenten voller  Anstrengung, Sorge und  Ärger, hin zu den Momenten, in denen wir aus vollem Herzen lachen, Momente voller Liebe und Leidenschaft die das Leben zu bieten hat.

In den Momenten dieser Lebensfreude vergessen wir so manchen Schmerz und Unmut, der unser Leben allzu oft im Griff hat. Die Glücksempfindung ist dabei so stark, dass sie den Sorgen einfach keinen Raum lässt.

Momente in denen wir Glück empfinden, sind eine Sache des Bewusstseins. Oft formuliert man es noch nicht einmal, man spürt es nur. Man fühlt das Glück in einem bewussten Moment. Ebenso gibt es die Momente, in denen wir bewusst unsere Sorgen spüren.

Ich möchte jedoch sagen, dass diese Glücksempfindung keinem Zufallsprinzip unterliegt. Nein! Wir können solche Momente  durchaus beeinflussen. Wir können dies, wenn wir uns auf unsere glücklichen Momente konzentrieren statt auf die Sorgenvollen. Wir entscheiden in jedem Moment unseres Lebens selbst, welchem unserer Gedanken wir den größeren Raum geben. Wir und kein anderer können entscheiden, was wir denken.

Es ist unser Leben und unsere wertvolle Zeit, die wir vielleicht zu sehr für die Dinge hergeben, die unser Leben trostlos  machen. Vielleicht sind gerade diese Momente, bei denen wir gezwungen sind inne zu halten, dazu geeignet, uns Glück bewusst zu machen, statt auf die perfekten Momente zu warten. Wir sollten lernen, mentale Schutzschilde gegen die immer wieder ins Bewusstsein strömenden negativen Gedanken zu errichten, die zu dem Gesichtsausdruck führen, den ich so oft gesehen habe.

Tagestext

Wollen Sie lernen, wie Sie das Leben Ihrer Träume leben können?

Möchten Sie dass sich die Umstände so verändern, dass Sie sich wieder richtig wohl fühlen und sagen, „ ja, ich bin voller Kraft und nehme mein Leben als Herausforderung an?“

von Thomas

http://www.festplatte-unterbewusstsein.de/
http://www.thomas-kautenburger.de/

Advertisements

About Thomas

Aufgewachsen bin ich im saarländischen Ort Düppenweiler, einem kleinen, wunderschönen Ort im Südwesten unserer Republik. Ich bin in einer normalen Arbeiterfamilie groß geworden und wurde durch mein soziales Umfeld in jüngsten Jahren entsprechend geprägt. Und das bedeutete damals eben eine berufliche Ausbildung und keine höhere Schulbildung mit akademischem Abschluss. Es waren zudem nicht die Werte, die man mir vorgelebt hatte. Zudem schränkte ein schwerer Verkehrsunfall im Alter von 18 Jahren meine Möglichkeiten weiter ein. Das Einzige, was mir aus der damaligen Sicht blieb, war ein gesunder Menschenverstand und der Wille, niemals aufzugeben, bevor das Herz in meiner Brust zu schlagen aufhört. Ich wurde durch diese Ereignisse recht früh erwachsen und interessierte mich für die elementarsten Fragen unseres Lebens. Warum bin ich so geworden, wie ich bin? Warum erlebe ich immer wieder gesundheitliche Rückschläge? Warum gelingt mir in entscheidenden Momenten nicht das, was ich so sehr will? Ich entdeckte, dass Glück und Erfolg im Zusammenhang stehen mit der Einstellung zum Leben. Ich studierte diese Zusammenhänge immer wieder. Ich probierte Vieles aus, lebte viele Dinge, die andere nicht zu denken wagten und entdeckte, dass in meinem Willen und dem Glauben an die eigenen Fähigkeiten ein unglaubliches Potential stecken musste - ein Potential, das in uns allen liegt. Ich erforschte über viele Jahre diese wichtigen Erkenntnisse und Zusammenhänge, die nicht in ihrer Gänze in Büchern zu finden sind. Dabei habe ich mich immer wieder auf neue Abenteuer eingelassen. Und genau so ist mein Buch entstanden. Ich begann, mich allen Regelwerken zu entziehen, die mir widerstrebten und meine Entwicklung begrenzten, und gehe seitdem meist meine eigenen Wege. Dieses Buch ist eine Herzensangelegenheit und es ist aus meiner Willenskraft unter Einhaltung unserer Naturgesetzmäßigkeiten entstanden. Ebenso habe ich immer Menschen gefunden, die mich in meinem Leben weitergebracht haben. Der Austausch mit anderen Menschen, die von einem ähnlichen Wissensdurst getragen sind, wirkten und wirken auf mich besonders stark und setzten Synergien frei. „Es gibt für alles eine Lösung und was nützt die Theorie die man nicht ausprobiert“, war stets mein Lebensmotto, das mich auch weiterhin in meinem Leben begleiten wird. Ich glaube ganz fest, dass wir einen irdischen Weg gehen müssen, auch wenn manches dann wie ein Wunder erscheint.
This entry was posted in Allgemeine Texte, Das reine Bewustsein, Der tägliche Wahnsinn, Transformation, Visionen and tagged , , . Bookmark the permalink.

22 Responses to Der Spiegel unserer Lebensfreude.

  1. Kirstin says:

    Hallo lieber Thomas,

    herzlich willkommen hier bei uns auf dem Blog. Ich freu mich sehr, daß Du da bist.

    Ich mochte diese Texte immer schon, die sich mit der Bewußtseinserforschung beschäftigen. Manchmal bin ich immer wieder überrascht, wieviel Macht wir als Menschen doch haben und wie einfach alles sein kann.

    Auf eine gute Zeit.

    Viele liebe Grüße von Kirstin

    • actortom61 says:

      Liebe Kirstin, ich liebe diese Arbeit auch sehr und ja, wir sind mächtige Wesen, Götter wenn man so will, die sich aber allzu oft machtlos fühlen. Jesus Christus hat es schon zu vermitteln versucht. Die meisten Menschen wollen aber die damit verbundene Verantwortung nicht tragen und bleiben lieber machtlos . Ich muss nur sehen, dass ich nicht ein Fass aufmache, da dieses Thema sehr Umfangreich und nur in seiner Gänze zu verstehen ist, deshalb nur die Kurzversion.

      Grüße herzlichst Thomas

  2. Angelika says:

    Hallo lieber Thomas,
    auch von meinereiner ein herzliches Willkommen und eine gute Zeit wünsche ich dir hier.
    Wenn ich dich richtig verstehe, dann willst du aufzeigen, dass es eigentlich jederzeit möglich ist in sich ein Glücksgefühl aufzurufen, unabhängig von der äusseren Situation.
    Ich gestehe dass ich das auch schaffe wenn ich es will, jedoch beobachte ich bei mir, wenn ich so einen Tag lang ein gutes Gefühl in mir aufrecht erhalten habe und durchaus glücklich war darüber, dass ich dann am Abend plötzlich so müde davon wurde und ganz plötzlich “runter sackte”, was dann wieder enorm schwer zu ertragen war für mich.
    Meine Frage ist, warum verhält sich das so? Was steckt dahinter?

    Herzliche Grüße von Angelika

    • Doris says:

      Vielleicht ist es gar nicht das Ziel, ein Gefühl festzuhalten? Vielleicht dürfen wir lernen, auch Glücksgefühle wieder loszulassen, in dem Vertrauen, dass sie wiederkommen werden?

      • Angelika says:

        Hallo liebe Doris,
        ich halte es auch nicht fest, sondern geniesse es einfach wenn es da ist. Was mich aber verwirrt ist, wenn ich dann plötzlich ohne sichtbaren Grund von einer Sekunde auf die andere in das gegenteilige Gefühl falle, das ist so ein “Bums” für mich, der ist echt schwer zu verstehen.
        Das habe ich bisher noch nicht erkennen können, was da dahintersteckt.

    • actortom61 says:

      Hallo liebe Angelika, vielen Dank dass ich hier willkommen bin! Ich freue mich hier sein zu dürfen und deshalb, danke das Dich meine Meinung interessiert.
      Ich bin überzeugt, dass alle diese Fähigkeiten, auch diese Fähigkeit glücklich zu sein, in uns steckt. Genauso steckt aber auch das Unglück in uns. Es liegt meines Erachtens daran, dass gewisse Denkverhaltensmuster in uns konditioniert sind.Wenn du jetzt einen Tag lang versuchst eine Stimmung aufrecht zu erhalten, weil Du es einfach willst, aber die auf dich einströmenden, negativen Beeinflussungen nicht verstehst und vor allem Dir schwer tust damit umzugehen, bist Du am Abend erschöpft. Es strengt an eine Stimmung, entgegen vielleicht negativer Einflüsse, aufrecht zu erhalten. Verstehst du aber warum und veränderst Du auch die Bedeutung dieser Ereignisse, wird es dir nicht so ergehen. Es ist schwierig dies in kurzen Sätzen zu formulieren. Wir geben jedem Ereignis eine Bedeutung. Manchmal bewerten wir den Augenaufschlag eines Menschen so, dass wir uns sehr ärgern. Die Wahrheit kann aber tatsächlich vollkommen anders sein. Die Bedeutung verursachen aber WIR und kein anderer. Ich würde mit einer täglichen Meditation beginnen, in dem Du dein Denkverhalten neu einrichtest und konditionierst.
      Es geht dir damit ganz schnell viel besser.

      Liebe Grüße in der Hoffnung, Dir meine Sichtweise vermittelt haben zu können!

      Thomas

      • Angelika says:

        Lieber Thomas,
        ich habe mich wohl etwas unklar ausgedrückt, verzeih bitte. Ich gebe dir ein Beispiel: ich gestatte mir mal einen Tag lang nur für mich zu sein, beschliesse ein gewisses Gefühl in mir hervorzurufen und geniesse dieses. Ich verbringe den Tag mit allem was mir Freude macht und relaxe einfach, bin total entspannt und lasse die Seele baumeln. Dann, urplötzlich ohne jeglichen sichtbaren Einfluss, da sonst niemand um mich ist, wandelt sich das Gefühl in sekundenschnelle und ich finde mich mit üblester Laune wieder. Das ist mir vor 2 Tagen passiert und ich war echt sprachlos, denn ich konnte keine Erklärung dafür finden, obwohl ich nachforschte.

        • Doris says:

          Liebe Angelika,

          ich hoffe, ich darf antworten, auch wenn ich nicht Thomas bin. Ich kenne dieses “Umkippen” nämlich auch gut. Früher habe ich oft versucht, “gute” Gefühle in mir zu erzeugen und eine Weile zu bewahren. Aber irgendwann kam immer der Punkt, an dem es ins komplette Gegenteil kippte.

          Mittlerweile glaube ich, dass es in der Polarität, in der wir leben, einfach nicht möglich ist, längere Zeit nur einen Pol zu leben. Unser Inneres weiß ganz genau, dass jedes Glücksgefühl früher oder später wieder abflauen wird. Vielleicht ist das abrupte Abbrechen des Glücksgefühls ein (unbewusster) Versuch, die Kontrolle zu behalten? “Wenn es schon enden muss, dann bestimme ich den Zeitpunkt wenigstens selbst!” Bei mir habe ich das jedenfalls so empfunden.

          Deshalb noch einmal die Frage: Warum versuchst du überhaupt, ein bestimmtes Gefühl hervorzurufen? Warum nimmst du nicht einfach die Gefühle an, die gerade da sind?

          Ich kann natürlich nur von mir sprechen, aber mir geht es auf diese Weise wesentlich besser.

          Herzlichst,
          Doris

          • Angelika says:

            Hallo Doris,
            danke für deine Antwort, ich fange mal mit deiner Frage an, warum ich ein bestimmtes Gefühl hervorrufen will. Ich will einfach erfahren, ob ich über meine Gefühle und damit über mein Leben selbst bestimmen kann oder ob ich noch zu abhängig bin vom Äusseren. Also von dem was um mich geschieht, denn das beeiflusste ja immer meine Gefühle. Die Gefühle die ich habe erschaffen dann auch irgendwie mein Leben. Darum möchte ich mal ganz bewusst gewisse Gefühle leben unabhängig von allem, um dann zu sehen, wie sie sich auf mein Leben auswirken.
            Ich weiß nur aus Erfahrung, in Zeiten wo es mir gut geht und ich gute Gefühle habe, da fliesst alles harmonisch und wenn es mir schlecht geht, dann ist eben alles ein Hürdenlauf. Deshalb bin ich seit längeren dabei, mich ganz bewusst für ein Gefühl zu entscheiden und dabei zu erleben, was es ausserhalb von mir bewirkt. Ich merke schon den Unterschied, da ich selber positive Schwingung erlebe und diese eben auch zurückkommen. Nicht dass ich das jetzt blind durchs Leben laufe und alles andere nicht mehr wahrnehme oder angucke. Ich will verstehen, wie ich mein eigener Meister über meine Gefühle werden kann. Klappt ja auch sehr gut, nur diese Absacker verstehe ich noch nicht ganz. Wahrscheinlich hat das wirklich mit der Polariät zu tun, in der wir uns noch aufhalten oder mein Ego fühlt sich zu sehr überrumpelt 🙂 weil es nicht mehr anspringen kann.
            Liebste Grüsse für dich

            • Angelika says:

              Liebe Doris,
              mir ist gerade noch was aufgefallen. immer wenn dies Absacker kamen, war ich total müde und einfach irgendwie körperlich erschöpft. Ich glaube dass der Körper wahrscheinlich auch noch nicht im Stande ist, so hohe Energien auszuhalten und dann auf den Knopf drückt. Ja, das wäre auch eine Erklärung dafür.

            • Doris says:

              Liebe Angelika, danke für deine Erklärung. Ich glaube, jetzt verstehe ich deine Motivation besser. Ich glaube, ich konnte das einfach nicht so nachvollziehen, weil Gefühle für mich nicht diesen hohen Stellenwert haben.

              Dass der Körper noch nicht so hohe Energien aushalten kann, klingt nach einer einleuchtenden Erklärung, finde ich. Also vielleicht erst einmal mit kürzeren oder weniger starken Glücksphasen experimentieren? 😉

              Doris

        • Thomas says:

          Hallo Angelika, kein Thema! Da haben wir aneinander vorbei gesprochen.
          Ich kenne Deine Gedanken nicht, weiß nichts wie Du in diesen Momenten
          denkst, deshalb ist es schwierig EXAKT dies nachzuvollziehen.
          ABER Ich denke jedem Gedanken, geht ein Impuls voraus, in diesem Fall ein dumpfes Gefühl, vielleicht von Unbehagen. Dies scheint und muss einen Grund haben. Beobachte Deine Gedanken das nächste mal exakt an diesem Punk und versuche Deine positive Ausrichtung nicht aufzugeben. Ich kenne das auch vielleicht nicht
          genau so aber vermutlich ähnlich. Manchmal hatte ich Schuldgefühle, dann
          Unmut, Situationen die mich herunter gezogen haben, Streitpunkte die nicht
          geklärt waren. solche Dinge spukten dann plötzlich in meinem Kopf. Der innere
          Dialog steht nie still. Dies war für mich dann der Punkt, an dem ich die gute
          Laune aufgegeben habe. Heute gehe ich dann BEWUSST dagegen. Vielleicht
          kommst Du dahinter? Du weißt ja selbst wie die Dinge sind, denn
          -Alles hat Ursache und alles hat Wirkung-

          Grüße herzlichst

          Thomas

          • Angelika says:

            Danke Thomas,
            ja ich werde meine Gedanken genauer beobachten um dahinter zu kommen. Ich freue mich schon darauf.
            Liebste Grüße und einen freudigen Tag wünsche ich dir

  3. Olaf says:

    Hallo lieber Thomas,
    auch ich heiße dich herzlich Willkommen. Ein echt interessantes Thema, denn auch ich beschäftige sehr gern mit Bewusstsein und dem Erleben des Menschen. Zumal ich auch in einem Beruf arbeite in dem ich mich ständig in das Erleben anderer einfühle. Manchmal ist das ganz schön anstrengend aber meistens geniesse ich diese “Reisen” sehr, denn sie ermöglichen mir nicht nur das Erleben eines anderen zu teilen.
    Ich freue mich sehr hier weiteres von dir zu lesen. Bin echt gespannt.
    Ganz liebe Grüße,
    Olaf

    • actortom61 says:

      Hallo lieber Olaf, danke für das “Willkommen” sein! Wie oben erwähnt, freue ich mich einen Teil leisten zu dürfen! Was Deinen Beruf anbetrifft, das Verhalten oder das Erlebte anderer Menschen, steckt ja auch immer ein Stück weit selbst in uns!

      Grüße herzlichst, Thomas

  4. Angela says:

    mhmmm, danke für die Zeilen, lieber Thomas,
    schmunzeln musste ich, als ich vom Stau und von der riesigen Warteschlange im Supermarkt las,–
    mein Mann und ich standen heute auch in einer solchen…..und es war ein unbeschreibliches “Gewurrle” um uns rum.
    Ich stand also, und plötzlich hatte ich den Impuls gaaaanz viel Ruhe und Liebe und Gelassenheit auszusenden!
    Es war wunderschön, denn es “beruhigte” sich spürbar und plötzlich kamen wir mit “Warteschlange-Mitwartenden Zeitgenossen” in ein schönes Gespräch und haben auch viel gelacht!
    War ein toller Vormittag!

    Alles alles Liebe
    Angela

    • actortom61 says:

      Liebe Angela, siehst du, genau das meine ich, die Zeit nutzen um Glück zu spüren um bewusst zu leben und die Chance erkennen, um die Gedanken in die richtige Richtung zu leiten, ja, das gelingt mir auch nicht immer. Meistens sind wir zu sehr mit den Gedanken voraus, ein Phänomen der schnelllebigen Zeit! Höher, weiter, schneller, Amerika. Wir können nur eines, uns selbst verändern und als gutes Beispiel voran gehen.
      Hatte man das uns nur mal früher erzählt, aber du tust es ja schon, SUPER!

      Grüße herzlichst

      Thomas

  5. Ralph says:

    Hallo Thomas, alle,

    Katie Byron hat mal sinngemäß geschrieben: “… und dann habe ich festgestellt: Ich denke nicht, ich werde gedacht.” So viel zum Thema Gedankenkontrolle. Sie schrieb auch (sinngemäß): Ich kann die Gedanken nicht loslassen (wär hält schon freiwillig unangenehme Gedanken fest). Aber ich kann sie prüfen, kann feststellen, dass sie nicht wahr sind – dann lassen sie mich los.

    Diese ganze “ich bin glücklich – ich bin unglücklich” Geschichte hat für mich spürbar an Bedeutung verloren, denn: Wer ist denn, der, der da glücklich oder unglücklich ist???” Nein, das bin nicht ich, denn ich bin.

    Und so kann ich es nicht besser ausdrücken als Eckhart Tolle:

    “Jenseits von Glücklichsein und Unglücklichsein ist Frieden”

    In der Transzendierung von Glücklichsein und Unglücklichsein, die immer als Paar auftreten, lag für mich der Schlüssel.

    Ich beobachte einfach, in wieweit Ralph glücklich oder unglücklich ist. So what? Ohne die Kreation einer Persönlichkeit gibt es auch keine persönlichen Gedanken und Gefühle. 😉

    In Frieden,
    Ralph

    • Thomas says:

      Lieber Ralph, danke für den Kommentar! Wenn wir allerdings den Grund für Unzufriedenheit erfahren wollen, geht es meines Erachtens nicht anders, als diesen immer wieder kehrenden Punkt zu betrachten und bewusst zu verändern. Sicher hat Eckhart Tolle recht, nur zuvor muss ich begreifen, dass die Bedeutung von Stimmungen und Befindlichkeiten von mir selbst generiert werden. Ich finde es gut, wenn es jemandem gelingt dies alles beiseite zu schieben und zu sagen,”Ich bin vollkommen und glücklich”. In der ersten Schöpfungsgeschichte die von Weinreb und Stefanovic in Ihrer ursprünglichen Bedeutung übersetzt worden ist, wurde klar beschrieben, dass ab dem Punkt, an dem das Bewusstsein Unterscheidungsfähigkeit erlangte, es das Los des Menschen war und er sozusagen immer dagegen ankämpfen muss und das Bewusstsein in Richtung Vollkommenheit ausrichten sollte.Leider sieht die Praxis des Alltags bei jedem von uns anders aus, auch wenn die Vorlagen noch so gut sind.
      Wenn wir erkannt haben, dass wir “Bedeutungsgebungsmaschinen” sind, ist ja schon ein Schritt in die richtige Richtung getan. “Wissen kann man meiner Meinung nach weitergeben, Weisheit erlangt man durch Erkenntnis”

      Liebe Grüße

      Thomas

  6. Ralph says:

    Hallo Thomas,

    hier ein paar Anmerkungen zu Deiner Antwort:

    „Wenn wir allerdings den Grund für Unzufriedenheit erfahren wollen, geht es meines Erachtens nicht anders, als diesen immer wieder kehrenden Punkt zu betrachten und bewusst zu verändern.“
    -> Der Grund interessiert mich eigentlich nicht. Besser gesagt: Ich kenne den Grund: Die Ursache allen Leids ist für mich die Identifikation mit Gedanken.
    -> Die Veränderung ergibt sich bereits durch die Betrachtung. Also nicht, indem ich etwas verändere, sondern indem ich aufhöre, etwas zu verändern – indem ich aufhöre, auch nur etwas verändern zu wollen.

    „Ich finde es gut, wenn es jemandem gelingt dies alles beiseite zu schieben und zu sagen,“Ich bin vollkommen und glücklich.“
    -> Mir geht es nicht um das „Beiseiteschieben“, sondern um das Beobachten, das stille Wahrnehmen dessen, was ist.
    -> Mir geht es nicht darum, glücklich zu sein, mir geht es um inneren Frieden. Wenn ich die Identifikation mit der Form aufgebe, dann bin ich dieser innere Frieden. Glücklichsein und Unglücklichsein sind dann in mir – als zwei Seiten einer Medaille.
    -> Ich kann nicht gleichzeitig vollkommen und glücklich sein – zur Vollkommenheit gehören beide Seiten der Medaille: Glück und Unglück.

    „… dass ab dem Punkt, an dem das Bewusstsein Unterscheidungsfähigkeit erlangte, es das Los des Menschen war und er sozusagen immer dagegen ankämpfen muss“
    -> Ich kämpfe gegen nichts an.
    -> Ich beobachte, wie mein Verstand unterscheidet. Heute so, morgen anders, und übermorgen wieder anders. Dies alles sind menschliche Gedanken, nichts persönliches.

    In entspannter Aufmerksamkeit,
    Ralph

  7. Thomas says:

    Lieber Ralf, ja da hast Du sicherlich recht! Doch allzu oft sind wir gefangen vom inneren Dialog. Diese Betrachtungsweise wie Du sie schilderst ist eine ganz tolle Sichtweise!
    Die Praxis sieht aber oft anders aus und deshalb möchte ich verstehen was hinter meinen Gedanken steckt.. An der Stelle käme dann deine Sichtweise ins Spiel um zu begreifen, dass wir Glück und Frieden sind, wäre da nicht der ständige innere Dialog….der uns immer versucht davon abzulenken. Ich finde deshalb ein Verstehen dieser Vorgänge als elementare Voraussetzung. Aber sicher rechtfertigt jeder von uns selbst seine Vorgehensweise. Mir hat dieses Verständnis immer gut geholfen. Alles das was ich nicht verstehe, erzeugt in mir Blockaden!

    Grüße und einen guten Start in die Woche,

    Thomas

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s