Wenn alles wegbricht, woran halte ich mich dann?

Eine astrologische Vorschau für 2012 und darüber hinaus flatterte in meine Mailpost herein und die war Horrorszenario pur. Während ich sie las, dachte ich, dass sich all das hier locker auf 3D manifestieren könnte, aber gleichzeitig war ich mir bewusst, dass ich das ganz gewiss nicht erleben werde, weil ich nicht in Resonanz mehr damit gehe. Denn ich weiß ja, dass mein eigenes Bewusstsein darüber entscheidet, was ich erleben werde und was nicht.

Ich hatte gerade wieder mal Schmerzen und bemerkte, dass mein Freund Zwebbel, ein Wichtelmann in meiner Nähe war. Er ist gerne bei mir im Haus und mit seinen Fragen stupst er mich immer wieder an, gerade über Unscheinbares nachzudeken.

„Sag mal Zwebbel,“ wandte ich mich an ihn, „jetzt erkranken so viele Menschen, hat ja auch mit dem Lichtkörper zu tun, aber das hängt wohl auch mit dem Szenario der Welt zusammen. Wie geht man damit um? Alles bricht zusammen und so richtig schaffen wir es noch nicht uns von alle dem zu lösen. Was ist jetzt wichtig zu wissen?“

Zwebbel deutete auf den großen Baum vor dem Haus:“Schau mal den starken Stamm an, du weißt dass er ganz stark in der Erde verwurzelt ist. Er hat dicke lange Wurzeln die tief in die Erde gehen und die ihm allen Halt und alle Nahrung geben die er braucht, auch wenn die Stürme über ihn hinwegfegen und ihn schütteln, er steht immer noch aufrecht da.

Dann schau dir mal die Welt an, alles bricht jetzt in sich zusammen, das nicht in Resonanz mit der Energie der Liebe und des Lichts ist. Ihr könnt euch nicht mehr in die Sicherheit eines Jobs oder der materiellen Welt verwurzeln, bei vielen auch nicht mehr in die Geborgenheit der Familie oder den Freunden. Alles schwankt, zerbricht und ist unsicher und das macht euch krank und hilflos.“

Ich musste ihm recht geben, die materielle Welt von heute gibt uns wenig Sicherheit und in den Familien kracht es heftig, kommt doch alles Unangenehme an die Oberfläche, das die meisten bisher verdrängten.

„Ihr verliert also eure bisherigen Wurzeln an denen ihr euch gehalten habt. Das bringt euch ins Schwanken und ihr erlebt diese Auf und Ab, dieses Hin-und Hergerissen. Wisst nicht mehr an was ihr euch festhalten könnt, da das Bekannte keinen Bestand mehr hat.“

„Du hast recht, ich sehe in die Gesichter der Menschen und sie machen mich traurig. In den meisten lese ich Sorgen, Schmerzen, in den Augen sehe ich Unsicherheit und Angst und Verzweiflung. Aber woran sollen sie sich festhalten?“

„Es ist von allergrößter Bedeutung, dass der Mensch sich jetzt seiner spirituellen Wurzeln bewusst wird, denn sie sind der einzige Halt den ihr jetzt habt. Sage mal, wo sind deine Wurzeln jetzt in dieser Zeit?“ fragte er mich mit einem Glitzern in den Augen.

Interessante Frage, ich begann nachzudenken. In meinem Herzen wollte ich sagen. Doch da bemerkte ich etwas anderes. Mein Herz fühle ich als der Teil von Gott in mir, also der Teil der ich wirklich bin. Also kann ich sagen, dass ich meine Wurzeln in Gott verankert habe.

Während ich das dachte, fühlte ich vom Herzen aus gehend, lange dicke Wurzeln die sich irgendwie mit der Energie der Quelle verbanden, ganz tief in sie hineinragten und dort fest verankert waren. Sofort entstand ein Gefühl von Sicherheit und Wohlsein in mir, denn ich stellte mir Gott ja nicht als irgendeine Figur vor, sondern als die mächtige Energie von Liebe und Geborgenheit, von Licht und Frieden, von Freunde, Weisheit, Leichtigkeit, Einheit und grenzenlose Freiheit. In dieser Energie fühlte ich mich immer sicher und einfach gut aufgehoben. Eine Energie die eigentlich alles Schöne ist, die ich selbst als Seele war, wenn ich mal das Ego und das Denken ganz weglasse.

Zwebbel grinste denn er empfing ja meine Gedanken und meinte:“ Siehst du das ist es! Eure Wurzeln müsst ihr jetzt im unsichtbaren, aber fühlbaren Bereich der anderen Welt verankern. Ob es dein Herz oder Gott ist, die Engelwelt oder das Höhere Selbst. Alles ist letztendlich nur der Ausdruck Gottes und somit ihr selber. Entscheidend ist nur, dass ihr euch zu 100% darauf einlässt, denn nur von dort werdet ihr jetzt eure Nahrung und den Schutz erhalten, durch diese Stürme hindurch zu gehen. Diese Wurzeln sind immer verbunden mit eurer wahren Heimat, mit eurem wahren göttlichen Selbst. Wenn ihr euch damit verbindet und ganz im Vertrauen bleibt, dann werdet ihr eure wahre Stärke und Größe finden und den richtigen Weg gehen, dann geht in nicht mehr in Resonanz mit all dem anderen und es verschwindet aus eurem Leben.“

Gedankenverloren betrachtete ich Zwebbel, fühlte seine Fröhlichkeit und Liebe, sah den Schalk und die Neugierde in seinen Augen und seine kindliche Unbeschwertheit. „Ihr seid eigentlich immer mit der göttlichen Energie verbunden, nicht wahr?“

Er nickte freudig:“ Wir haben diesen Pfad im Gegensatz zu euch nie verlassen und sind immer in Verbundenheit mit Gott, mit seiner Energie. Ihr geht jetzt wieder zurück in die Einheit mir allem was ist und jetzt trefft ihr die Entscheidungen für euren weiteren Weg. Auch wenn ihr es nicht sehen und nicht anfassen könnt wie gewohnt, so ist der geistige Weg der Liebe und des Lichtes der einzige Weg der euch halten wird, wenn alles unter euch zusammen bricht. Verwurzelt euch vertrauensvoll in eurer eigentlichen, noch unsichtbaren Heimat, in euch selbst, in eurer göttlichen Liebe und ihr werdet staunen über die Wunder die sich euch eröffnen werden. Lasst es endlich zu und nehmt das Geschenk an, das euch liebevoll gereicht wird.“

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10 Responses to Wenn alles wegbricht, woran halte ich mich dann?

  1. Kirstin says:

    Hallo liebe Angie und hallo lieber Zwebbel,

    Euch beiden einen herzlichen Gruß. Danke für diese Weisheiten. Hoffe, Ihr teilt noch mehr davon mit uns 😉

    Viele liebe Grüße an Euch beide von Kirstin (lach – und Swoboda läßt auch grad grüßen, der wird ja auch demnächst veröffentlicht)

    • Angelika says:

      Hallo liebe Kirstin,
      danke für die Grüße und gleich mal Hallo zurück an euch beide 🙂
      Zwebbel nickt schon ganz eifrig und strahlt von einem Ohr zu anderen, er hat schon allen anderen ganz aufgeregt mitgeteilt, dass er jetzt im Internet ist und er würde nur zu gerne selber auf die Tasten drücken 😉 wird auch noch kommen 🙂 vielleicht mache Swoboda und er auch einen eigenen Blog 🙂
      Wünsche dir gute Heilung für deine Hand und drück dich mal sachte 🙂

  2. Eliana says:

    Danke… 🙂
    Das kam heute genau zum rechten Zeitpunkt.

    LG Eliana

  3. Liebe Angelika, lieber Zwebbel,
    war das ein wonniglicher Moment, als ich euern Text hier las! Vielen Dank, dass Ihr uns an eurem Gespräch teilhaben lasst! Ja, die Wurzeln in Gott verankert haben – das ist es , was wirkliche Sicherheit und Geborgenheit gibt!!!
    ich empfinde es genauso, wie du , liebe Angelika:
    Mein Herz fühle ich als den Teil von Gott in mir, also als den Teil, der ich wirklich bin. Das hast du super treffend ausgedrückt.
    Viele liebe Grüße von Herz zu Herz an Zwebbel und dich schicken dir
    Marina, Ina und Abraham (so heißt mein Herz)

  4. Olaf says:

    Liebe Angelika,
    mit Ehrfurcht und Andacht lese ich hier wie sich unsere wahre Natur, das Energiemuster Namens Gott immer mehr Wege findet sich zum Ausdruck zu bringen 😀 😀 😀 Eine gnadenvolle Erfahrung. Der liebe Zwebbel hat ganz recht. Ich freue mich von Herzen das dass bedingnungslos liebende Wesen in uns, voller Weisheit, Mitgefühl und Annahme in den mannigfaltigsten Formen Ausdruck findet.
    Ich freue mich mehr und mehr davon zu lesen um mich herum zu erfahren. Denn letztlich bin ich dieses Wesen, dieses Energiemuster, diese Liebe ohne Gegenteil in der Essenz ja selbst. Und das trifft auf jeden einzelnen Leser deines Posts und dieses Kommentars von mir zu. WOW.
    Ich bin tief berührt, mein Herz sagt:JA
    Es segnet euch die LIEBE,
    DIE IHR SEID
    Olaf

  5. Ralph says:

    Hallo Angelika,

    Dein Beitrag triggert bei mir nochmal diese Aussage von Hape Kerkeling aus “Ich bin dann mal weg”:

    “Jeder Mensch sucht nach Halt – dabei liegt der einzige Halt im Loslassen.”

    Klar: Ist leichter gesagt als getan! *grins*

    Zur Ermunterung hier vielleicht noch ein Zitat aus der Einleitung des Buches “Stille spricht” von Eckhart Tolle:

    “Die Transformation des menschlischen Bewusstsein ist, salopp ausgedrückt, kein Luxus mehr, der nur wenigen Menschen hier und dort vergönnt wäre, sondern eine Notwendigkeit, wenn die Menschheit sich nicht selbst zerstören will. Derzeit nehmen die Krisen des alten Bewusstsein ebenso zu, wie sich die Entstehung des neuen Bewusstseins beschleunigt. Paradoxerweise wird alles schlechter und besser zugleich, nur dass das Schlechte stärker ins Auge fällt, weil es so viel >>Lärm<< macht."

    Im Hier und Jetzt (und nicht in der Zukunft ;-))
    Ralph

  6. Angelika says:

    Hallo Ralph,
    wir werden es lernen müssen, das Loslassen, vor allen das Materielle das uns bisher einen scheinbaren Halt gab. Wir alle werden auch lernen müssen, die bisher gewohnte Denken, unsere Gesichtspunkte und alten Überzeugungen loszulassen und uns wirklich “neu gebären” von innen heraus 🙂
    Gute Zeit im Hier und Jetzt wünsche ich dir 😉

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