Ich und mein Körper

Als in den letzten Tagen die Meldungen über Brustimplantate ihre Runden machten, überdachte ich wieder mal meine Beziehung zu meinem Körper. Ich stellte fest dass ich ihn so mag wie er ist und da ich auch auf eine lebendige natürliche Ernährung achte, auch kein Fleisch esse, Naturkosmetik benütze und ihn auch mit Bewegung verwöhne, fühlt er sich mit Ausnahme von einigen Schmerzen doch sehr wohl mit mir und ich mich mit ihm. Na ja, was ich jetzt noch verstärkt machen werde, sind die täglichen Umarmungen die ich ihn noch zusätzlich geben will, so richtig mich selber umarmen um ihn wissen zu lassen, wie sehr ich ihn liebe.

Dieses Gefühl hatte ich nicht immer, denn ich behandelte ihn ganz schön mies, hatte immer etwas an ihm auszusetzen und zu meckern. Wenn ich mal 1-4 kg mehr auf den Hüften hatte, dann gab es gleich die doppelte Ration Sport bis die Zunge hinter mir am Boden schleifte und das Herz über die hohe Drehzahl stolperte.

Dann verwickelte ich mich in das bekannte Denken: wenn ich das esse dann sind das so und so viel Kalorien und davon nehme ich sowieso zu und das macht dick und das und das …. Boah, klar schwankte mein Gewicht dauernd und mir fiel es gar nicht ein, meinen Körper auch mal danke zu sagen für das was er leistet. Nee, ich wollte dass er so und so aussieht und nicht so wie er war. Irgendwann hatte er von allem so richtig die Schnauze voll und bedankte sich für meine „Fürsorge“ mit den heftigsten Rücken – und Ischiasschmerzen. In dieser Zeit war ich auch absolut unzufrieden mit meinem Job, in dem ich täglich auch noch Tip Top aussehen musste und allem drumherum und badete mich selber in einer Wanne voll negativer destruktiver Energie.

Also wurde ich auf Eis gelegt, denn ich konnte nicht mal mehr gehen und hatte somit jede Menge Zeit zum Grübeln. Da las ich einen Satz: ihr behandelt eure Autos besser als eure Körper.

Wums, der schlug bei mir ein und ich zog den Vergleich: Auto immer mit gutem Diesel, bestes Öl, bei jedem Husterchen Kontrolle, blitzeblank sauber, so wie Frau eben Auto behandelt, denn ohne Auto geht ja gar nichts.

Na und ohne Körper? Was geht da noch?

Bei dieser Frage drehte ich mich stöhnend und ächzend zur Seite: gar nichts geht ohne meinen Körper. Schätzchen, ich nehme mal an dass du dich nicht gerade bevorzugt behandelt fühlst?

Der Schmerz war mir Antwort genug.

Was tat ich meinem Vehikel eigentlich hier an? Grübel … eigentlich alles was ihm nicht behagt.

Ich ging zum Sport auch wenn ich absolut keine Lust hatte und eigentlich relaxen wollte.

Ich konnte Nahrung gar nicht mehr genießen ohne dass sich ein „Dickmacher-Gedanke“ meldete.

Er bekam Chemie ins Gesicht und auf den Rest geschmiert.

Er bekam täglich eine runtergehauen weil der Bauch nicht flach war wie ein Brett oder die Hüfte ein Röllchen hatte, die Oberschenkel nicht so dünn waren wie es die Mode jetzt wollte und die Brust war sowieso nie in Ordnung.

Ach, ich vergesse die Oberarme, die aussehen sollten wie bei Magersüchtigen aber nicht so wie sie waren.

Meine Haare bekamen das tägliche Mantra „ihr seid viel zu dünn“ und meine Augenbrauen zogen sich immer zusammen, weil sie so hell sind.

Meine Haut lebte inzwischen mit der täglichen Energie „diese Fältchen müssen weg“ und mein Spiegelbild schloss schon die Augen wenn ich es betrachtete.

Was vergessen? Ja natürlich, die Vergleiche mit anderen denen ich nachschielte, weil sie so schön waren. Dabei war ich in den Augen der anderen attraktiv, eben in den Augen der anderen, seufz, denen glaubte ich ja sowieso nicht.

In diesen langen äußerst schmerzvollen Monaten in denen mir der Rollstuhl vorhergesagt wurde, kam ich zum ersten Mal so intensiv zum Nachdenken über meinen Körper und begann nach und nach alles umzukrempeln an Denkmustern.

Ich beschloss mir die Nahrung zu gönnen auf die ich Lust hatte und erlaubte sie zu geniessen ohne Hintergedanken, das schaffte ich dann mit etwas Übung. Denn ich erklärte mir selber, dass ich essen darf und mein Körper Nahrung zum Leben brauchte. Das dankte er mir dann, so dass ich dieses auf und ab an Gewicht nicht mehr erlebte.

Da ich keinen Sport mehr nachgehen konnte, nur mehr Spaziergänge schaffte, besserten sich auch die Schmerzen und ich wurde fast Beschwerdenfrei, innerlich viel ruhiger, ich kann halt schwere Dinge nicht mehr aufheben und keine schweren körperlichen Arbeiten machen. Ich lernte von einem Chiropraktiker welche Übungen den Körper gut tun und was ihn stärkt.

Ich stieg auf Naturkosmetik um und verbot mir jeglichen negativen Gedanken über mein Aussehen.

Ja ich fing auch an mit meinem Körper zu reden, besonders vor dem Spiegel und es waren nur mehr gute Sätze mit denen ich ihn verwöhnte. Selbst am Morgen wenn die Haare in alle Richtungen stehen und die Augen noch etwas trüb blicken, grinste ich mich an: Na du siehst aber toll aus, Mädchen ich mag dich einfach!!

Mit der Zeit begann mein Körper sich gewissen Nahrungsmitteln zu widersetzen die ihm nicht bekamen, er verlor jegliche Lust auf Fleisch, von dem ich sowieso immer wenig aß, aber jetzt mag er auch nur mehr selten Fisch. Dafür kam mehr rohes Gemüse, nicht mehr gekochtes, auf den Teller und ich entdeckte, wie gut er das verwertete und wie fitter er gleichzeitig wurde. Es schmeckte mir sogar immer besser. Sogar Süßigkeiten streicht er gerade, lach, nicht mal meine sonst so geliebte Schokomousse beflügelt seine Sinne. Alkohol war sowieso nie mein Ding und jetzt trinke ich nur mehr reines Wasser. Ich überlasse ihm jetzt das Einkaufen und lese auch nach, was denn so drinnen ist in der Verpackung. Mein Körper ist zufrieden mit mir und ich mit ihm, he, sogar mein Bauch ist meistens flach.

Ich gönne ihm auch sein relaxen und entspanne mich dabei gleichzeitig gedanklich, ja ich achte auch auf meine täglichen Gedanken so gut es geht, denn er bekommt ja auch diese Energie ab.

Denn mir wurde damals eines klar bewusst: Mädchen, du hast nur dieses Gefährt hier mit dem du durchs Leben gehst, also behandle es besser als dein Auto oder sonstwas und sei mal dankbar, dass er dir nicht noch mehr um die Ohren geklatscht hat. Ja, mein Körper ist so großartig mit dem was er leistet, ich erinnere mich täglich daran wie viele Funktionen da perfekt ablaufen müssen damit ich atmen kann, gehen darf, alles sehen kann, fühlen und berühren. Ich versuche sein Freund zu sein und liebe ihn in seiner Großartigkeit so wie er ist.

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33 Responses to Ich und mein Körper

  1. Liebe Angelika,
    hab vielen Dank für die so lebendige Schilderung der Entwicklung deiner liebevollen Beziehung zu deinem Körper. viel Mitgefühl und Verstehen haben deine Worte ausgelöst bei mir. Ich werde deine Anregung aufgreifen und meinen Freund Körper auch öfter umarmen. Manchmal tue ich es bereits.
    Viele angenehme Genüsse für dich und deinen wunderbaren weisen Freund wünscht dir
    mit lieben Grüßen aus Herz und Bauch MarIna

    • Angelika says:

      Danke liebe Marina,
      ich glaube dass unsere Körper sich wirklich freuen, wenn wir sie mal ganz bewusst wahrnehmen und nicht immer nur erwarten, dass sie zu funktionieren haben, egal wie wir sie behandeln. Eine ganz liebevolle Umarmung für deinen lieben Freund auch von mir 🙂
      P.s. ich habe das Gefühl dass Ina zu diesem Thema da auch noch viel erzählen kann 🙂

  2. Kirstin says:

    Liebe Angie, das gefällt mir gut. “Ich überlasse meinem Körper das Einkaufen …” “Ich versuche sein Freund zu sein ,..” Ich war leider nie der Freund meines Körpers. Bis heute nicht. Hab ich ihn doch immer eher als Gefängnis angesehen. Mir war es zwar ständig völlig piepegal, wie er aussieht. Aber das war einfach, weil ich ihn nicht wahrgenommen hab, nicht wahrnehmen wollte. Hält er mich doch nur hier in der Materie, so hab ich immer gedacht.

    Na ja, das ist jetzt anders. Seit ich mich selbst immer mehr befreie aus meinem alten Denken. Seit ich aus mir selbst heraus das alte Gefängnis immer besser verlassen kann. Da mag ich ihn zumindest eher ansehen. Und auch bewußt. Sport mach ich auch. Yoga und Gymnastikübungen. Die mach ich eigentlich wegen meiner Arthritis und weil sie einfach Spaß bringen. Na ja, vielleicht fang ich ihn auch noch an zu lieben.

    Viele liebe Grüße von Kirstin

    • Angelika says:

      Liebe Kirstin,
      ich kam mir ja auch immer so vor als ob ich hier auf dem falschen Planeten gelandet bin und habe den Körper nicht gerade als einen Teil von mir angesehen. Doch das ist er nun mal und die Krankheit lehrte mich auch, dass er ein bewusster intelligenter Organismus ist, der in allem mit mir in Resonanz steht. Also stieg ich auf Teamarbeit um und das dankt er mir heute. Er kann ja nichts dafür, dass er sich hier für uns zur Verfügung stellt, er macht ja auch nur seinen Dienst so gut es ihm möglich ist und der Mensch behandelt ihn meistens wie eine zweitklassige Ware. Vielleicht ist ein Danke für seine Arbeit schon mal der Anfang zu einer neuen Beziehung mit ihm?
      Liebste Grüße und einen Knuddel für dich 🙂

  3. helga says:

    Sehr schön liebe Angie, ja ich umarme mich auch immer wieder, auch abend im Bett halte ich meine Hände auf meinen Schultern, am Tag denke ich oft nicht dran. Ich sage öfter mal zu mir “ich liebe mich bedingungslos” dann merkt man richtig wie sich der Körper darüber freut. Ausserdem hat unser physischer Körper ein Elementarwesen, das zur Erde gehört, denn unser Körper is ja aus Erde entstanden. Ich habe schon öfter mit meinem Elementarwesen gesprochen, es heißt Jolande, man kann sie sogar fragen, was unser Körper möchte oder was er braucht, auch wenn man Schmerzen hat oder sonst irgendetwas los ist mit unserem Körper, können wir unser Elementarwesen fragen was wir machen können damit es unserem Körper besser geht. Also meine Jolande ist eine Elfe und ich habe genau gesehen wie sie ausschaut, sie trägt ein terracotta farbiges Kleidchen, ihre Schuhe sind beige und ihr Häubchen ist beige, ihre Flügel sind terracottafarbig. Also probiert es doch mal aus und sprecht mit eurer Elfe, sie freut sich so sehr, übrigens wenn jemand von euch allergisch gegen irgendetwas ist, dann könnt ihr eure Elfe fragen sie wird es euch sagen was ihr meiden sollt.
    Viele Grüße Helga Solaris!

  4. Angelika says:

    Liebe Helga,
    das ist ja interessant mit deiner Elfe und vor allem sehr hilfreich. Ich denke da nicht nur an die Erwachsenen, sondern gerade an die Kinder, die diese Anbindung noch stärker haben. Es wäre wirklich interessant die Aussagen von Kindern über ihren Körper zu hören, ich glaube da steckt sehr viel Lehrmaterial für uns Große darin. Ich nehme auch eine kleine Kinderelfe war, sie ist aber noch sehr schüchtern, doch ich habe das Gefühl dass sie mir viel zu sagen hat.
    Sonnige liebste Grüße an dich 🙂

  5. helga says:

    Vielen Dank liebe Angelika, ich glaube auch, daß es noch viel zu lernen und zu tun gibt, ich wünsch uns Allen, daß wir nie müde werden etwas neues zu lernen und auszuprobieren. Auch danke ich dir, Kirstin, wenn du meinen Text wieder ausgerichtest hast.
    Viele Grüße an Alle
    Helga Solaris!
    Übrigens, wenn jemand von euch das kollektive Kreuz von seinem Rücken auflösen will, so wie ich es gestern getan habe, das steht heute bei B.M. drinnen unter der Unterschrift Leserbrief von Helga Solaris! Das wäre jetzt sehr wichtig daß sich dieses Kreuz jetzt endlich in Licht auflösen würde.

  6. Guten Tag liebe Angelika,

    eigentlich fehlten mir Worte und ich muß gestehen, auch Motivation, zu diesem Thema “zu resonieren”, bis sich dann in mir ein vorwitziger und frecher Troll mit den folgenden Buchstaben meldete:
    “Ihr Weiber und eure Leiber”
    Andauern seid ihr im Außen und in der Reflexion mit dem Thema – alle Resonanzen werden auf die Goldwaage gelegt – da hat der Zweifel irgendwie immer leichtes Spiel.

    Erkläre mir das mal eine(r)…

    Selbst, wenn auf der einen Seite ein (männliches*) Wesen euch in liebevoller Annahme etwas sagt, ist er ein Schmeichler oder hat unlautere Gedanken. Auf der anderen Seite, wenn nichts gesagt wird, seid ihr von unaufmerksamen Ignoranten umgeben oder ihr denkt gar ist seid …
    Und untereinander suchen sich viele gar auszustechen.
    * Egal wie sich männliche Wesen ausdrücken, Menge und Tenor, so mein Eindruck, sind immer verkehrt.

    Nein, es geht hier nicht um ein Barbie und Ken-Image. Auch hier geht es um die Annahme von dem, was derzeit ist. Die Identikation mit der äußeren Hülle kann frau auf die Spitze treiben, es entsteht so etwas wie Abhängigkeit, deren “Basis” vermeintlich vergänglich ist, welches den Druck, mitunter die Ohnmacht usw. steigert…

    Ich möchte nicht das Bewußtsein für den Körper in Frage stellen, ganz im Gegenteil. Beleben wir den Körper mit uns, unserer Essenz, dem Ich Bin und er wird einfach strahlen. Eine harmonische wie durchlässige Komposition aller Körper – ätherischer, emotionaler, mentaler, astraler und “fleischlicher” Körper.
    Schließen wir dabei unsere Seele auch noch mit in den Arm…
    Wie genial ist das für uns, können wir so das Geschenk genießen, ohne irgendwelche “inneren” Störungen, daß man uns eben einfach nur so in den Arm nimmt.
    Sich endlich mal mehr und mehr komplett fallen lassen, das Sein in diesem Moment, im Jetzt genießen, einfach so, wie es ist, wie ihr seid.

    … ohne Worte…

    RAlf.

  7. Angelika says:

    Hallo RAlf,
    warum kommt mir bloss immer der Außerirdische ALF in den Sinn wenn ich deinen Namen lese 😉
    vorweg noch eine Kleinigkeit: es sind nicht nur die Weiber und ihre Leiber, die Männer überholen uns da fast, sie sind schon wie ein Spiegel geworden 😉
    Also wenn Mann mir ein liebevolles Kompliment über mein Aussehen macht, dann liegt es nur an meiner Sichtweise wie ich es aufnehme. Ich meine, ein Teil von mir freut sich darüber, ein Teil fühlt sich geschmeichelt, der eine Teil von mir der sich täglich kritisch und unzufrieden im Spiegel betrachtet nimmt es nicht an.
    Es hat gar nicht unbedingt mit dem Mann zu tun, sondern einfach mit mir selber, wie ich mit den Worten eines Mannes umgehe. Ich füge noch hinzu, dass es auch mit Vertrauen zu tun hat, bei einigen kann ich es annehmen und bei einigen nicht, ich bemerke auch die Ehrlichkeit oder die absicht hinter den Worten.
    Es spielen eben sehr viele Faktoren da zusammen, wie ich etwas aufnehme und annehmen kann, letztendlich hat es immer mit meinem Denken und Selbstwertgefühl zu tun.
    Ein letzter Faktor wäre dann auch noch, dass viele Männer eben schöne Dinge zu einer Frau sagen um ihr sexuelles Ziel zu erreichen und viele Männer, genau wie Frauen, bisher ein vorgegebenes Idealbild im Kopf haben, das uns beeinflusst. Wir Frauen vergleichen uns noch immer zuviel untereinander und lassen uns beeinflussen von dem, wie Mann uns haben will.
    Inzwischen bin ich an dem Punkt, wo ich meinen Körper liebe und es mir so doch sehr egal wie mich die anderen sehen. Erstens sehen auch sie mich so, wie es ihren Denken oder Gefühlen entspricht und zweitens geniesse ich es, mich so zu lieben und anzunehmen wie ich im Moment bin. Genau das gestatte ich mir auch wenn ich andere sehe, denn der Körper in dem sie leben, der ist für mich nicht ausschlaggebend. Mich interessiert der Mensch dahinter, das Herz und seine Gedanken und Gefühle. Das ist der wichtigste Punkt für mich und absolut erfüllend 🙂
    Machen wir es uns doch nicht so schwer und lasst uns endlich in diese Freiheit der Selbstliebe und Selbstannahme gehen, es eröffnen sich ganz neue Welten für uns.
    Einen herzlichen Gruß für dich lieber RAlf 🙂

    • Liebe Angelika,

      lass mich bitte der Mork vom Ork sein, nicht nur weil ich mit Katzen eine besondere, liebevolle Verbindung habe – gut, phonetisch kann ich deinen Sinn ganz gut nachvollziehen.
      Was hast du eigentlich für ein Männerbild? Gut, deine Verwunderung hast du ja jetzt nicht zum ersten Mal zum Ausdruck gebracht. Das die Kosmetikindustrie ihre Marktanteile entwickeln muß, zumindest im alten System ist klar und die passenden “Opfer” hat sie ja auch gefunden.

      Ich denke, es ist an der Zeit sich mal von den alten Geschlechterrollen und den dazu gehörigen Mustern zu trennen. Und ich bin mir sicher, viele auf beiden Seiten spielen das alte Spiel nur mit, weil es die Masse es ebenso tut, medientechnisch begleitet und aus diesem alten gesellschaftlichen Druck.

      Worauf es bei meinem Kommentar eigentlich ankam, war das, was ich im letztel Drittel versteckt habe.
      Mir geht es eigentlich um das , haha, alte Bon Mot: Wahre Schönheit kommt von innen. Wenn wir unseren Körper damit beleben, mit unserer inneren Liebe ausfüllen, können wir in mehrfacher Hinsicht und diversen Ebenen einen neuen, freudvollen Zugang zu unserem Körper und zu den weiblichen, wie männlichen Mitseelen leben und solange wir in dieser Dimension sind, auch offener, freud- und liebevoller mit uns umgehen.

      Sind ergo Körper und Geist “fit”, kann sich das Großartige entwickeln, was eigentlich in uns steckt.

      Alles Liebe,
      Ralf (vom Ork).

      • Angelika says:

        Lieber Ralf,
        ich weiß jetzt nicht was du meinem Kommentar entnommen hast, weil du die Frage nach meinem Männerbild stelltest. Ich sprach vom eigenen Denken und Wahrnehmen in Bezug auf Komplimente, nichts anderes. Ich habe keine Ahnung was du jetzt daraus entnimmst und ich gebe ehrlich zu, dass ich oben nicht ganz verstand, worauf du hinaus willst oder was du aussagen willst. Ein Kommunikationsproblem?
        Mein Männerbild ist eigentlich so wie mein Frauenbild. Wir sind alle in einer Entwicklungstufe wo wir lernen, die alten Rollen und Muster zu hinterfragen und zu ändern. Ich sehen uns als Einheit, in verschiedenen Körpern und bisher verschiedenen Rollen, wir machten unterschiedliche Entwicklungstufen durch, doch ich empfinde uns immer als Einheit.
        Liebste Grüße 🙂

    • Ralph says:

      Hallo Angelika,

      Du schreibst: “Ein letzter Faktor wäre dann auch noch, dass viele Männer eben schöne Dinge zu einer Frau sagen um ihr sexuelles Ziel zu erreichen”

      Da habe ich mal eine Frage: Woher weißt Du das? Was ist die Quelle dieses Wissens? Erkennst Du die Projektion???

      Katie Byron says “It has been a life’s work to make our partner wrong. Then when we enter inquiry, we lose. It’s a tremendous shock. And it turns out to be grace. Winning is losing. Losing is winning. It all turns around.”

      quick translation: “Es war eine Lebensaufgabe unseren Partner ins falsche Licht zu stellen. Wenn wir dann die Untersuchung beginnen, verlieren wir. Das ist ein enormer Schock. Und es beginnt sich zu einer Gnade zu wandeln. Gewinnen ist verlieren. Verlieren ist gewinnen. Es dreht sich alles um.” (http://wisdom-magazine.com/Article.aspx/340/)

      In Liebe,
      Ralph

      PS: Der trifft mich mal wieder bis ins Mark, daher kopiere ich ihn noch hier rein:
      “My love is my business; it has nothing to do with you. You love me, and that isn’t personal. You tell the story that I am this, or I am that, and you fall in love with your story. What do I have to do with it? I am here for your perception, as if I had a choice. I am your story, no more and no less. You have never met me. No one has ever met anyone.”

      PPS: Nur für den Fall, dass das oben genannte Zitat schmerzt: “When a thought hurts, that’s the signal that it isn’t true.” (again Katie)

      • Angelika says:

        Also lieber Ralf, ich beziehe meine Aussagen nicht auf eine Partnerschaft sondern auf generelle Beziehungen. Wenn ich dich richtig verstand, fragtest doch du nach, warum wir Frauen so und so auf eure Komplimente reagieren.
        Ich denke du kannst auch nicht leugnen, dass viele Männer sich auf diese Weise den Frauen nähern wollen um ihr sex. Ziel zu erreichen, oder? Hast du eigentlich nur diesen Satz behalten von allem?
        Ich kann dir ehrlich sagen dass ich in jungen Jahren oft darauf reingefallen bin und das war eben meine Quelle des Wissens 😉
        Ähm, ich verstehe nicht so gut Englisch und wenn du nicht eine Übersetzung reingibst, dann gestehe ich dass ich es zu faul bin das Ganze in den Translator zu kopieren um deine Aussagen zu verstehen. Nimm das nicht persönlich ja? 😉
        In nicht empfundenen Schmerz grüßt Angelika

        • Ralph says:

          Hi Angelika,

          muss erstmal kichern: *kicher*

          “Ich denke du kannst auch nicht leugnen, dass viele Männer sich auf diese Weise den Frauen nähern wollen um ihr sex. Ziel zu erreichen, oder?”
          -> Keine Ahnung, darum kümmere ich mich nicht – ist nicht meine Angelegenheit. Ich weiß nur, dass ich bekomme, was ich brauche – und ich weiß auch um sich selbst erfüllende Prophezeiungen …

          “Hast du eigentlich nur diesen Satz behalten von allem?”
          -> Nö – dieses Klischeedenken stach nur grad in mein Auge. 😉

          Und hier – extra für Dich, noch die Übersetzungen:

          a) “Meine Liebe ist meine Angelegenheit, sie hat nichts mit Dir zu tun. Du liebst mich, und das ist nichts Persönliches. Du erzählst eine Geschichte, dass ich dies bin, oder dass ich das bin, und Du verliebst Dich in diese Geschichte. Was habe ich damit zu tun? Ich bin hier für Deine Wahrnehmung, als ob ich eine Wahl hätte (das klingt etwas komisch; bin mir nicht ganz sicher, ob da nicht im Englischen schon was nicht ganz korrekt niedergeschrieben wurde). Ich bin Deiner Geschichte, nicht mehr und nicht weniger. Du hast mich nie getroffen. Niemand hat je irgendjemand getroffen.“

          b) „Wenn ein Gedanke schmerzt, dann ist dies ein Signal, dass er nicht wahr ist.“

          In Liebe und Frieden,
          Ralph

          • Angelika says:

            Stopp mal Ralph, das hier entwickelt sich gerade in eine ganz andere Richtung und ich kann mir meinerseits ein Grinsen nicht verkneifen.
            Du schreibst auch dass du bekommst was du willst, aber was du von Frau willst schreibst du nicht und auch nicht wie du es erreichst 😉
            Dass Ralph auf einen Kommentar auf Komplimente den sexuellen Teil hervorholte, ist das Klischeedenken von ihm oder von mir, weil ich darauf reagierte?
            Zu Katies Aussage: ich kümmere mich nicht um irgendwelche Komplimente oder Aussagen, denn das ist jedem sein Raum und seine Angelegenheit. Das habe ich von ihr gelernt und es auch oben schon mal beschrieben. Darum schmerzt mich keine Aussage über mich, es ist nicht meine Geschichte.
            In Frieden und Leichtigkeit, Angelika

            • Ralph says:

              Hallo Angelika,

              Du bist so süß – und liest, was ich nicht schrieb. 😉

              Ich schreib: “ich bekomme, was ich brauche”
              Und Du schreibst: “Du schreibst auch dass du bekommst was du willst”

              Tsss …

              Ich habe hier mal nur den zweiten Teil einer meiner Grunderkentnisse geschrieben:
              “Ich bekomme nicht, was ich will; ich bekomme, was ich brauche.” Und schon werde ich missverstanden. *kicher*

              Ich will generell nichts – ist nur ein Quell ständigen Leids, irgend etwas zu wollen. So weit solltest Du mich doch nun schon kennen, oder? Insofern will ich auch von Frau nichts – nehme aber alles dankbar entgegen, was ich erhalte – egal ob es eine Abfuhr oder eine Zärtlichkeit ist.

              Deine Leichtigkeit ist meine Leichtigkeit,
              Ralph

              PS: Bin mir des zweiseitigen Spiegels voll bewusst. *grins*

              • Angelika says:

                Schmunzel lieber Ralph,
                ich mußte erst mal nachforschen, was der Unterschied zwischen den Wörtern “will” und “brauchen” ist, für mich hatten die bisher die selbe Bedeutung. Es war also eine abichtsloses Nichtlesen und Missverstehen deiner Worte.
                Man bekommt immer das was man braucht – stimmt, auf die eine oder andere Weise bekommt man es immer 😉

                • Ralph says:

                  Ihren Ursprung hat meine o.g. Grunderkenntnis ist übrigens in dem Lied “You always get what you need” von Karen Taylor-Good, auf das ich durch Colin Tippings Buch “Radikale Vergebung” aufmerksam wurde. Hiier mal die deutsche Übersetzung des Textes (von http://www.tipping-methode.de/downloads/Songtexte_der_CD_13_Schritte_zur_Radikalen_Vergebung.pdf):

                  “Du bekommst immer was du brauchst

                  Ich hatte auf alles eine Antwort, wusste wie mein Leben sein sollte
                  Und wenn ich meine Gebete sprach, teilte ich Gott das auch so mit
                  Er schien mir nicht zuzuhören, ich dachte es sei ihm gleichgültig
                  Aber wenn ich zurückschaue ist es klar, dass er immer da war
                  Refrain:
                  Denn wenn ich um Kraft betete, bekam ich Schmerzen die mich stärkten
                  Ich betete um Mut und es gab Ängste zu überwinden
                  Wenn ich um Glauben betete, zwang mich mein leeres Herz in die Knie
                  Ich bekomme nicht immer was ich will, ich bekomme was ich brauche
                  Ich sage nicht, dass es einfach ist, oder dass es nicht weh tut
                  Nichts scheint mir zu gelingen, nichts scheint zu klappen
                  Dieser Tage gelingt es mir besser mich dem Fluß des Lebens anzuvertrauen
                  Und zu akzeptieren, dass manchmal die Antwort auf ein Gebet Nein ist
                  Refrain:
                  Denn wenn ich um Kraft betete…
                  Jedes Mal, wenn mir eine Tür vor der Nase zugeschlagen wurde
                  Öffnete sich stattdessen gleichzeitig eine bessere
                  Refrain:
                  Denn wenn ich um Kraft betete…
                  Ich bekomme nicht immer was ich will, ich bekomme was ich brauche.”

            • A´...Engel Ralf says:

              Stopp mal Angelika,

              ich finde das klasse, wie das hier gerade fließend weiter geht zwischen dir und den Ralph/f´s. Eigentlich hat Ralph jetzt kon-genial den einen Gedankenstrang von meinem Kommentar weitergeführt.

              Das geniale ist, daß Ralph (hab vielen Dank) meine kryptischen Gedanken zu den vielen anderen Körpern in, um und an uns in die passende Relation gesetzt hat zur Seele. Was er ja weiter unten noch ausführt.

              Nicht nur, daß sich das jetzt wegen oder trotz der 3d-Namensverwirrung so ergeben hat, jedoch fühlt sich dieser Trialog schon nach Kommunikation in Einheitsbewußtsein an.

              In Vorfreude und großen Dank
              an dich liebe Angelika
              und auch an meinen werten phonetischen Namensvetter Ralph,

              so macht das Spaß,

              RAlf.

              • Angelika says:

                Liebe Ralf/Ralph´s 😉
                ihr seid echt süss … und sooo leicht zu verstehen 😉 lach, wenn Worte verwirrend sind hilft nur mehr “Herzschauen” und fühlen, neue Wege der gemeinsame Kommunikation gehen und Einheitsbewusstsein erkennen 🙂
                Die Sprache, oft ein Hinderniss für den Verstand aber niemals für das Herz 🙂
                Wir sind alle eins, Namaste´

  8. helga says:

    Liebe Angelika, das hast du so schön gesagt, da braucht man garnichts mehr hinzufügen. Aber etwas muß ich doch sagen, es schmeichelt mir schon, daß ein Mann sich uns stellt und seine Meinug dazu abgibt, wenn wir über unsere physischen Körper sprechen und Eins möchte ich noch hinzufügen, wir haben viele feinstoffliche Körper, eine Seele und einen Geist, aber auf der Erde leben und agieren und etwas Bewirken können wir nur mit unserem physischen Körper, das ist nun mal so, deshalb sind wir auch so wichtig für die Engel und Lichtwesen, sie brauchen uns sehr, weil wir vieles auf der Erde machen können, das “sie ” ohne physischen Körper nicht können.
    Viele Grüße und alles Gute Helga Solaris!

    • Angelika says:

      Liebe Helga, danke für deinen Hinweis auf die Medi, ist sehr interessant.
      Ich finde es immer schön wenn auch Männer sich für “unsere Themen” interessieren, weil es dann immer eine Klärung der alten Gesichtspunkte gibt und eine Möglichkeit die Dinge auf beiden Seiten aus einer ganz neuen Perspektive zu sehen. Gerade im Thema “Körper” besteht ganz viel Heilungspotenzial für Mann und Frau, denn sie berührt ja automatisch auch das ganze Leben.
      Danke Helga und einen schönen Abend wünsche ich dir 🙂

  9. helga says:

    danke, das wünsche ich dir auch und allen Lesern!

  10. Ralph says:

    Hallo Angelika,

    beim Lesen deines Beitrags kam mir das Buch “Anam Kara” von John O’Donohue wieder in den Sinn, in dem kürzlich las:

    Der Körper ist unser einziges Zuhause
    Es ist so geheimnisvoll, dass der menschliche Körper aus Erde geschaffen ist. Das Individuum ist die Begegnungsstätte der vier Elemente: Es ist eine Erd-Gestalt, die im Luftmedium lebt. Dieser Erdkörper wird vom Feuer des Blutes, des Denkens und der Seele sanft durchglüht. Und seine Lebenskraft und Energie fließt durch ihn in den feinstofflichen Kreisbahnen des Elements Wasser.

    Wir gehören wesenhaft zum Reich der Natur. Unser Körper weiß um diese Zugehörigkeit und sehnt sich nach ihr. Er macht uns weder geistig noch emotional zu Fremdlingen in dieser Welt. Der menschliche Körper ist in der Erdenwelt zu Hause. Wahrscheinlich ist es nur ein kleiner Splitter in unserem Geist, der unser wundes Gefühl der Entfremdung verursacht. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Erde und Geist ist die Quelle aller Kreativität.

    Dieser abgründigen numinosen Gegenwart der Natur verleiht Amairgean, der oberste Barde der Milesier, dichterischen Ausdruck, als er von Bord geht, um das Land im Namen seines Volkes in Besitz zu nehmen:
    Ich bin der Wind, der auf die See atmet,
    Ich bin die Woge des Ozeans,
    Ich bin das Murmeln der Wellen,
    Ich bin der Stier der sieben Kämpfe,
    Ich bin der Geier auf dem Felsen,
    Ich bin ein Strahl der Sonne,
    Ich bin die lieblichste Pflanze,
    Ich bin der wilde Eber in seinem Mut,
    Ich bin der Lachs im Wasser,
    Ich bin eine See in der Ebene,
    Ich bin ein Wort des Wissens,
    Ich bin die Spitze des Speers in der Schlacht,
    Ich bin der Gott, der das Feuer im Kopf erschuf.

    Dies gilt traditionell als das erste Gedicht, das je in Irland verfasst wurde. Alle seine Elemente besitzen in der frühen irdischen Literatur numinose Bedeutung. Hier ist keinerlei Dualität erkennbar. Alles ist eins. Dieses alte Gedicht kehrt die einsame Hilflosigkeit von Descartes‘ Cogito ergo sum – „Ich denke, also bin ich“ – vorausschauend um. Für Amairgean gilt: „Ich bin, weil alles andere ist.“ Ich bin in allem, und alles ist in mir.

    Der Körper wohnt in der Seele.
    Wir müssen lernen, der indirekten Seite unserer selbst zu vertrauen. Unsere Seele ist die versteckte Seite unseres Geistes und unseres Körpers. Die abendländische Kultur hat seit Jahrhunderten immer wieder versucht, uns weiszumachen, die Seele wohne im Leib … Diese Auffassung von der Seele scheint absolut falsch zu sein. Tatsächlich ist das Verhältnis von Körper und Seele gemäß der älteren und archaischeren Anschauung genau umgekehrt. Der Körper wohnt in der Seele. Unsere Seele reicht weiter in die Welt hinein als der Körper, und gleichzeitig durchdringt sie unseren Körper und unseren Geist. Unsere Seele besitzt weit empfindlichere Antennen als unser Verstand oder unser Ich. Das Vertrauen in diese halbschattige Dimension bringt uns zu neuen Orten im menschlichen Abenteuer. Aber wir müssen loslassen, um zu sein. Wir müssen aufhören, uns zu zwingen, oder wir werden niemals unsere Bestimmung erreichen. Etwas Archaisches in uns arbeitet daran, Neues zu erschaffen. Eine der wenigen absolut unerlässlichen Bedingungen ist Stille; die andere ist Einsamkeit.

    Wunderschöne Poesie – das Buch liegt schon seit Jahren auf meinem Nachttisch, und immer wieder lese ich gern darin …

    Ich bin in allem, und alles ist in mir.
    Ralph

    • Angelika says:

      Wow, das sind wunderbare Worte und eine ganz zutreffende Beschreibung über die Seele, das ist gerade hilfreich für mich, denn ich fühle meine Seele enorm groß und weit, eigentlich grenzenlos. Bis jetzt war ich immer alleine mit dieser Wahrnehmung, danke für diese alten weisen Erkenntnisse 🙂

      • Ralph says:

        Angelika,

        Trennung ist Illusion. Wir sind nicht nur Teile desselben, wir sind auch dasselbe. Unsere Seelen sind eins. Ich kann Dich spüren …

        Ralph

    • Doris says:

      “Der Körper wohnt in der Seele.”

      Wow, ist das genial!!! 😀 😀 😀

      • Angelika says:

        Für die Ralph/Ralf´s:
        Lautlos ist die Wahrheit meiner Seele,
        bedeutsam nur für mich, denn
        meine Wahrheiten sind nicht unbedingt
        auch deine Wahrheiten.

        Still bleibt es also, bis unsere Wahrheiten
        in Stille sich begegnen.

        Wie lachen wir dann, wenn wir erkennen,
        dass jede sich in der anderen spiegelt.
        Nari

        • A´...Engel Ralf says:

          Ja, an alle…

          Die Seele in den Arm nehmen,
          die Seelen sich im Arm halten,
          das Licht, die Lichter sich in den Spiegeln spiegeln
          sich potenzieren zu einem strahlenden Leuchtturm,
          einer Insel des Lichts,
          während die Brandung der rauhen See
          immer mehr Frieden findet
          in unseren Herzen…

          Hände begreifend in aller Liebe,

          RAlf.

        • Ralph says:

          Hallo Angelika,

          sehr schönes Zitat von Nari. Hier noch eines von Khalil Gibran. Das steht hier auf meinem Schreibtisch schon viele Wochen … bin irgendwie dran hängen geblieben; jedes Mal, wenn ich es lese, entdecke ich wieder etwas Neues darin:


          Wenn ich vor einem Spiegel innehalte,
          entdecke ich in meinem Antlitz das,
          was meine Seele nicht begriffen,
          und auch in meinen Augen liegt etwas,
          von dem mein Innerstes nicht weiß.

          Ralph

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