Wie gehen wir eigentlich damit um, wenn es uns gut geht?

Foto von Doris

Wird es uns überhaupt bewusst? Halten wir das aus?

Grundlage für diesen Text war ein Gespräch dieser Tage, in dem einige sagten, sie hätten das Gefühl, es ginge überhaupt nicht voran. In der Welt verändere sich nichts, bei ihnen selbst auch nicht, und überhaupt wollten sie endlich loslegen. Womit – ja das kam nicht wirklich raus – halt einfach nur loslegen.

Ich hab so für mich überlegt. Das waren für mich alles Leute, die ich für hochspirituell halte. Die meiner Meinung nach bereits soviel bewältigt und bearbeitet hatten, und die für meine Begriffe sehr viele mediale Fähigkeiten hatten. Und die sagten sowas?

Na ja, denn im Laufe des Tages kam ich in eine Situation, wo ich wieder an dieses Gespräch denken musste. Ich las in einem Buch, in dem am Anfang Übungen zum Visualisieren vorgeschlagen wurden. Sehr anschaulich beschrieben. Während ich das las, stellte ich zu meiner Freude fest, daß mir das ganz gut gelang bzw. daß ich diese Übungen sogar schon öfter ganz unbewusst gemacht hatte.

Ja, ich freute mich sehr, war irgendwie sogar glücklich und hoffnungsvoll. Fühlte mich sehr getragen. Diese schöne, friedliche Stimmung breitete sich so richtig in mir aus. Und was tat ich? Ich wurde innerlich unruhig und hektisch. Hatte das Gefühl, jetzt unbedingt aufspringen und was tun zu müssen. Irgendwie in Aktivität zu verfallen.

Ich weiß nicht, ob Ihr sowas auch kennt. Bei mir zieht sich das schon durch die letzten Jahre, wenn ich so zurück denke. Kummer und Leid, das bekam ich immer deutlich mit. Aber wenn es mir mal gut ging, bekam ich es oft  entweder gar nicht mit oder konnte es eben fast nicht ertragen, ohne gleich in Hektik zu verfallen.

Und andererseits hab ich auch ganz oft dieses Gefühl gehabt, es gehe nicht voran. Oder nur bei mir geht es nicht voran. Ob ich was falsch mache, oder ob ich vielleicht einfach zurückgelassen werde, weil sie mich vergessen. Ja, da konnte ich das Gespräch vom Morgen mit einmal viel besser verstehen. Ich weiß natürlich nicht, ob das bei den anderen nun auch so war, aber bei mir hab ich es eben so erkannt.

Warum ist das eigentlich so? Ich muß dabei auch wieder an meinen Text über die Langsamkeit denken. „Wer langsam geht, kommt eher an“. Ist es vielleicht so, daß wir im Leben so gesprägt sind, immer zu hetzen – daß wir uns selbst schon automatisch unter diesen Druck setzen.

Daß wir vielleicht irgendwie diesen Kick brauchen, natürlich ohne es wirklich zu merken. Also, ich weiß von mir, daß ich in letzter viel Ruhe und Frieden in mir hab. Das empfind ich als wunderschön. Aber es ist natürlich auch wenig Action. Kummer und Leid ist viel mehr Acrion.  Aber jetzt kann ich oftmals ganz gelassen die Hände in den Schoß legen oder bestenfalls meinen kleinen Massageball kneten. Aber von innen heraus kommt eine unbändige Ruhe.

Und in dieser Ruhe kann ich mich völlig verlieren. Fühl mich sicher und aufgehoben. Alles ist JETZT, nichts muß mehr. Das krieg ich denn oft gar nicht so mit. Und im außen passiert natürlich nichts. Aber ich hab diese Erwartung auch gar nicht. Was soll schon passieren, das ich nicht selbst kreiert hab. Und wenn ich einfach nur Ruhe und Frieden empfinde, denn wird eben auch im außen Ruhe und Frieden sein. Oder womöglich sogar Glück und Freude, die aus diesem Frieden resultieren könnten. Tja – und wenn mir das denn so richtig bewusst wird, denn werd ich hektisch!

Großartig – ticken wir Menschen nicht manchmal sehr seltsam? 😉

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About Kirstin

Was möchte ich mit dieser Seite erreichen? Ich selber halte mich für einen ganz normalen Menschen. Ziemlich viel passiert im Leben. Immer auf der Suche nach Glück – oder zumindest Ruhe und Gelassenheit und innerer Zufriedenheit. Mein Weg führte mich irgendwann zur Spiritualität – zum Glück. Aber es musste erst viel passieren. Für mich ist es aber bis heute manchmal nicht so leicht, das, was ich theoretisch für gut und richtig befinde, auch praktisch in mein Leben einzubauen. Und da haben mir in der Vergangenheit Texte geholfen, die die Dinge einfach beim Namen genannt haben. Die mich einfach da abgeholt haben, wo ich stand. Na ja, und das möchte ich einfach gern weitergeben. In meiner eigenen Art, einfach so, wie ich denke. Ohne großen literarischen Anspruch. http://unsereneueerde.blogspot.de/
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18 Responses to Wie gehen wir eigentlich damit um, wenn es uns gut geht?

  1. LIebe Kirstin,
    ja ich habe diesen inneren Antreiber auch in mir. Das ist ein ganz altes eingebranntes Programm, das ich inzwischen schon gut kenne. Wenn ich es bewusst wahrnehme, ist es ja schon die halbe Miete. Aber manchmal treibt “es” mich, ohne dass ich es überhaupt merke. Da ist mir dann mein Körper ein treuer Freund, indem er Signale gibt. Na ja die fühlen sich meist nicht so toll an, aber sind ja nötig. Glücklicherweise genügen mir oft schon kleine “Unpäßllichkeiten”, um mich aufmerksam zu machen.
    Und so manches Mal kann ich schon über mich schmunzeln, wenn ich mich erwische, wie ich meine eigene Ruhe und mein Glücklichsein ganz schnell wieder reduziere und mit 13 Dingen gleichzeitig in den Händen herumlaufe, weil ich dies oder jenes ja “nur schnell mal auf dem Weg mit wegräumen” will. Dabei ist schon mal ne volle Kaffeetasse im Kleiderschrank vergessen worden 😉
    Es tut mir gut, wenn ich sowas mit Humor nehmen kann und dann liebevoll zu mir sage: “Mach langsam, mein Schatz – das ist alles in Wirklichkeit gar nicht so wichtig. In der Ruhe liegt die Kraft – und wir haben alles Recht der Welt JETZT diesen Augenblick zu genießen.”
    Ja, ent-schleunigen – das ist eine ganz wichtige Medizin für mich.
    Nun, liebe Kirstin, wünsche ich dir viele glückliche, friedvolle Gefühle!
    Herzlich grüßt dich MarIna

  2. Angelika says:

    Liebe Kirstin,
    ich konnte mich herrlich amüsieren über deinen Text und wie auch Marina laufe ich dann herum und will 20 Sachen gleichzeitig tun. Bei mir landete die volle Kaffetasse schon im Kühlschrank und ich stand mich grüblelnd und suchend danach herum 😉
    Ich glaube dass wir erst wieder lernen dürfen, dieses innere Glück einfach auszukosten und zu geniessen, denn es steht uns zu und wir haben es uns verdient 🙂
    Herzliches Geniessen wünsche ich dir und mir und uns allen

  3. Olaf says:

    Liebe Kirstin,
    oh ja, ich kann mich da nur meinen lieben Vorgängerinnen anschliessen, denn auch ich kenn das sehr gut. In dieser Hektik kommt dann schon mal so manch ein durcheinander 😉
    Hab ganz lieben und innigen Dank für die tiefge deines wesens, an dem du uns hier Anteil haben lässt.
    Ich umarme dich HERZlich,
    Olaf 😀 😀 😀

  4. Kirstin says:

    Hallo Ihr Lieben hier, Marina, Angie und Olaf,

    was sag ich denn: Ja, ich will – Glück auskosten, Ruhe und Stille und Frieden finden und vor allem auch behalten. Ich glaube ja, daß es genau das ist, was wir eigentlich anstreben. Da redet alle Welt von der Liebe, der bedingungslosen. Und viele von uns stellen sich da wohl wunder was vor, vielleicht auch schon wieder hochdramatische Ereignisse. Aber vielleicht ist diese bedingungslose Liebe einfach “nur” der Frieden und die Stille. Und wenn wir da erstmal drin sind – und sei es auch nur für ganz kurze Zeit – ist es doch eigentlich das größte, oder?

    Ich drück Euch ganz dolle.

    Viele liebe Grüße von Kirstin

    • Ralph says:

      Ich weiß nicht, Kirstin,

      ich habe für mich erkannt: Erst wenn ich nichts mehr will, nichts mehr glaube, nichts mehr anstrebe – dann bin ich eins mit allem, dann bin ich die bedingungslose Liebe. Alles Wollen, Glauben und Streben hält mich nur davon ab, das zu sein, was ich schon bin: Frieden und Stille. Das ist dann für mich auch nicht das Größte – das ist einfach nur noch.

      Ralph

      • Kirstin says:

        Ja, vielleicht ist das so. Vielleicht stürzt auch deshalb grad alles zusammen bei mir. Nichts scheint mehr Gültigkeit zu haben. Aber das ist auch gut so. Denn ich kenne es aus der Klangmassage mit den Schalen, erst muß alles zerstört werden, bevor sich alles wieder aufs beste formieren kann, so wie es ursprünglich gedacht war.

  5. Olaf says:

    Liebe Kirstin,
    ja das stimmt da hast du recht. Denn wenn ich tief in ihr bin, bin ich im Frieden mit dem was gerade ist. Ihre unendliche Grenzenlosigkeit in der Alles Sein Darf wie es gerade ist, macht ihren Frieden aus.
    Mit dem liebevollen Frieden im Herzen,
    alles Liebe dir, du geliebte Seelenschweter 😀 😀 😀
    Olaf

  6. Doris says:

    Liebe Kirstin,

    mein Ding ist es noch nie gewesen, dieses ganze Wünsch-dir-was-vom-Universum-Zeug, das Herbeivisualisieren von Glück, der ständige Selbstverbesserungszwang. Und doch habe ich mich sehr oft unter Druck setzen lassen von der Vorstellung, es müsste unbedingt etwas vorangehen und man müsste sich sein Glück “erarbeiten”. Aber ich darf immer mehr verstehen, dass ich gar nicht an mir arbeiten muss.

    Auch dann, wenn in meinem Inneren wieder einmal diese Unruhe auftaucht, die mich weitertreiben will (so als sei das Jetzt nicht gut genug), brauche ich nicht das Geringste zu tun. Ich muss nicht in Aktivität verfallen. Ich muss die Unruhe nicht wegmeditieren. Ich muss nicht nach innerem Frieden suchen. Denn die Unruhe ist ja auch ein Teil von mir, der liebevoll wahrgenommen werden will, und je eher ich mich ihr zuwende, desto weniger laut muss sie sich bemerkbar machen.

    Anstatt also beim Auftauchen der inneren Unruhe bemüht in die andere Richtung zu starren, versuche ich lieber, in die Wahrnehmung zu gehen. Wie fühlt sich die Unruhe an? Wo im Körper befindet sie sich? Vielleicht steigen dabei Gedanken, Bilder und Erinnerungen hoch. Vielleicht tauchen Worte auf, die niedergeschrieben werden möchten. Vielleicht kommt auch gar nichts und es bleibt ein reines Gefühl.

    Auch da gibt es keinen Perfektionsdruck. Ich mache es einfach so gut wie es jetzt gerade geht. Wenn ich mit mir in Kontakt bleibe, so wie ich jetzt gerade bin, geschieht Seelenentwicklung quasi von selbst. Das ist zumindest meine Erfahrung.

    Herzliche Grüße,
    Doris

    • Kirstin says:

      Liebe Doris,

      immer wieder schreibst Du diese Dinge in Deinen Kommentaren. Und ich glaube, ich verstehe es erst jetzt ein bißchen besser für mich. Beim Lesen dieser Zeilen hatte ich das Gefühl, ich versehe Dich vielleicht zum ersten Mal. In den letzten Tagen ist so viel bei mir passiert, vielleicht fang ich an, zum allerersten Mal meine Seele auch nur andeutungsweise zu verstehen. Aber wer weiß das schon wirklich.

      Jedenfalls war es bei mir ja immer so, daß ich nie leben wollte. Seit ich kleines Kind war,. nicht. Aber ich hatte ja auch nie eine Chance, etwas dagegen zu tun. Weggeholt haben sie mich nicht, und weggehen konnte ich nicht. Also hab ich wohl gedacht, denn muß ich wenigstens alles mögliche tun, um die Tage einigermaßen glimpflich zu überstehen. Wenn ich schon total ohmächtig bin, denn tu ich wenigstens das wenige, das mir noch bleibt. Und so hab ich halt immer geackert. Aber mittlerweile seh ich auch immer mehr die Sinnlosgkeit des ganzen. Hab heute ganz bewußt das ausprobiert, was Du in Deinem Kommentar schreibst. Da ich mich grad sehr traurig fühle, klappte das auch ganz gut. Hab nachgefühlt, wo das sitzt und so weiter. Aber bitte – ist es denn tatsächlich so, daß ich nichts weiter als das Werkzeug für meine Seele bin, mit dem sie alles erfahren kann? Da hab ich ganz schön die A…karte gezogen, oder? Und könnt sie mir nicht wenigstens sagen, was als nächstes kommt? Wie gehst Du damit um?

      Lieben Gruß von Kirstin

      • Doris says:

        Liebe Kirstin,

        kann es denn nicht eine Symbiose sein, von der beide etwas haben? Das biologische Wesen Mensch bietet der Seele die Möglichkeit, sich zu erfahren und auszudrücken, und dafür wird es – wenn es sich dem vertrauensvoll hingibt – von der Seele den besten aller Wege geführt.

        Weißt du, Achtsamkeit bedeutet für mich nicht, nur noch passiv beobachtend über allem zu schweben. Es ist keine Resignation und auch keine gelangweilte Mir-geht-alles-am-Arsch-vorbei-Haltung. Manchmal reicht das Wahrnehmen, Hineinfühlen und Akzeptieren vollkommen aus. Aber ebensogut kann während der Wahrnehmung ein konkreter Handlungsimpuls aufsteigen, der dann auch umgesetzt werden will. Und dafür braucht die Seele dich als Mensch in einem Körper.

        Ich sehe zwei unterschiedliche Arten des Handelns:

        Das erste (und für uns meist gewohntere) ist das zielgerichtete Handeln, um etwas in der Zukunft zu erreichen, das wir für erstrebenswert halten. Es entspringt der Unzufriedenheit mit dem Jetzt und lässt uns letzten Endes immer einem Idealbild hinterher hetzen. Das Ego behält die Kontrolle, aber glücklich wird es trotzdem nicht.

        Die zweite Art des Handelns entspringt einem Seelenimpuls, der uns im Hier und Jetzt zuteil wird, wenn wir achtsam ganz im Kontakt mit uns selbst sind. Oft wissen wir noch nicht, wohin dieser Impuls uns führen wird. Es setzt großes Vertrauen voraus, im Jetzt zu handeln, einzig in dem Glauben, dass die Seele den besten Weg kennt. Aber wenn du einmal zurückschaust auf die Momente, in denen du ganz im Einklang mit deiner Seele gewesen bist – hat sie dich jemals enttäuscht?

        Alles Liebe,
        Doris

        • Kirstin says:

          Liebe Doris,
          ich finde, Du hast recht, was Du schreibst. Das Problem ist nur, daß ich oft kein Vertrauen hab, daß alles zu meinem besten geführt wird. Jedenfalls nicht, wenn ich es als ganzes stehen lasse. So, wie Marina es mal gesagt hat, dem Leben immer wieder für 5 Minuten vertrauen, das ist es wohl.

          Lieben Gruß von Kirstin

          • Ralph says:

            Oops Kirstin,

            worauf beziehst Du Dich, wenn Du schreibst: “Das Problem ist nur, daß ich oft kein Vertrauen hab, daß alles zu meinem besten geführt wird.”

            Was ist “mein Bestes”??? Das klingt arg nach Ego, meinst Du nicht auch? Woher will denn das Ego aus seiner beschränkten Ego-Sicht wissen, was das Beste für es ist?

            Wenn Ralph von Vertrauen schreibt, dann dahingehend, dass sich “alles” “zum Besten” entwickelt.

            Diese Entwicklung findet in mir statt, Ich bin – und damit binn ich auch diese Entwicklung.

            Ralph, aus seiner beschränkten Sicht, kann nicht wissen, was für ihn das Beste ist. Er kann nur auf die Unfehlbarkeit der Schöpfung vertrauen.

            Alles ist so, wie es sein soll – und Ralph liebt, was ist.

          • Doris says:

            Liebe Kirstin,

            ich kenne das leider auch nur zu gut. 😦 Jedes Mal wenn aus dem Nichts die dunklen Gefühle über mich herfallen… diese ewigen Angstzustände, diese tiefen Phasen der Traurigkeit, ohne die kaum ein Tag vergeht… dann hasse ich es so sehr, dass ich hier sein muss. Aber ich denke halt, ich habe nur die Wahl, entweder dagegen anzukämpfen oder es zu akzeptieren wie es ist. Das mit dem Kämpfen hab ich lange genug gemacht und es hat nicht geholfen. Also versuche ich es jetzt eben mit dem Akzeptieren.

            Ich glaube gar nicht, dass von uns verlangt wird, blind zu vertrauen. Die Seele soll sich unser Vertrauen ruhig erst verdienen. Wenn ich mal wieder ganz mutlos bin, blicke ich zurück auf meinen bisherigen Weg, und da sehe ich die weise Führung der Seele doch ganz deutlich. Und dann denke ich mir, wenn sich das Vertrauen beim letzten Mal gelohnt hat, dann kann ich es dieses Mal ja wieder versuchen.

            Vielleicht werden wir das Vertrauen, dass alles einen Sinn hat, irgendwann mal so richtig doll fühlen können. Das wäre schön! Aber bis dahin ist es eben nur eine Entscheidung, die wir uns immer wieder neu abringen müssen, manchmal von Minute zu Minute.

            Hoffnungsvolle Grüße,
            Doris

            @ Ralph: Ich finde, dass auch das Ego ein Recht auf ein bisschen Glück hat. Oder wenigstens auf Glücksgefühle, Illusion hin oder her. 😉

            • Kirstin says:

              Hihi Doris, das hat mir gut gefallen. Die Seele soll sich unser Vertrauen verdienen. Aber ich glaub, ich hab heut echt was dazu gelernt. Weißt, ich hab es nie wirklich verstanden, daß man die Dinge auch hinter sich lassen kann. Hab immer gedacht, das heißt verdrängen. Ich hab früher einige Therapien gemacht, aber da hab ich es auch nicht gelernt. Aber wenn ich weiß, ich darf alles hinter mir lassen, denn gehts vielleicht alles einfacher. Auch das akzeptieren. Auf jeden Fall versuch ich das jetzt. Und wer weiß, wenn ich abschließe, macht mir vielleicht so gar das Leben Spaß, das wär ja der Oberhammer. 😉 Darüber schreib ich denn bestimmt. 😉

              Viele liebe Grüße von Kirstin

              • Ralph says:

                Hallo Kirstin,

                vielleicht verstehst Du jetzt Jiddu Krishnamurtis Worte besser:

                “Liebe verstehen, heißt, den Tod verstehen. Wenn man bezüglich der Vergangenheit nicht stirbt, wie kann man lieben? Wenn ich nicht bezüglich des Bildes sterbe, das ich von mir habe, das ich von meiner Frau habe, wie kann ich dann lieben?”
                (vgl. http://books.google.de/books?id=KaQF5wxfI4UC&pg=PA32)

                Ist auch für mich immer wieder eine enorme Herausforderung …

                Übrigens verstehe ich jetzt aus diesem Kontext heraus auch meinen früheren Chef besser, der mal (ist schon mind. 10 Jahre her) antwortete, als ich ihn auf etwas ansprach, das er einen Tag zuvor zu mir sagte: “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?”, was man ja auch so auslegen kann: “Was kann ich denn dafür, dass ich über Nacht gescheiter geworden bin?” 😉

                Ralph

                PS: Keine Ahnung, warum ihr hier so sehr zwischen Seele und Euch unterscheidet – als ob Ihr und Eure Seele nicht eins, und Ihr in dieser Einheit auch eins mit allem anderen seid.

    • Ralph says:

      Hallo Doris,

      wenn ich Deine Zeilen lese, erkenne ich das wieder, was auch ich mit meinen Zeilen zu beschreiben versucht habe.

      Wir sind eins – in all unserer Verschiedenheit.

      Ralph

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