Jede Medallie hat zwei Seiten

Jede Medallie hat zwei Seiten,

das weiß jedes Kind! Wo es eine Vorderseite gibt, gibt es ein Rückseite.
Zu jedem Tag gehört die Nacht. So geht es mit fast allem, und wir haben kein Problem, das zu akzeptieren. Alle objektiven Größen oder Werte sind einfach zu akzeptieren. Wir haben es von jüngsten Tagen gelernt. Wir lernten alles was mit unseren fünf Sinnen real zu erfassen ist, zu begreifen. Wir lernten auch, was sich nicht mit diesen fünf Sinnen begreifen lässt, ist nicht existent oder steht zumindest in Frage. Wenn alles zwei Seiten hat, steht dann nicht auch allem etwas entgegen, was wir nicht mit diesen fünf Sinnen erfassen können? Zum Beispiel unsere Geistesaktivität. Sie ist nicht zu sehen und doch vorhanden. Ok, Ausnahmen gibt es auch hier… Aber was ist mit Gefühlen wie Liebe oder Hass? Nichts hat mehr Einfluss auf Menschen, wie diese gegensätzlichen Gefühle.

Sollen Gedanken etwa nichts sein? Die Gedanken, die in der Lage waren diese Welt so zu erschaffen, wie sie heute ist? Vor allem: Was wären wir ohne sie? Stünden wir dann heute hier? Die Tatsache, dass der menschliche Geist sich weiter zu entwickeln im Stande ist, scheint nicht allen Menschen so bewusst.

Wen wundert das? Ich habe den Eindruck, in unserer schnelllebigen Welt bleibt uns  nicht allzu viel Zeit, dies genauer zu hinterfragen. Ich meine nicht unsere Bildung. Ich meine die Frage über Funktionsweise und Auswirkungen unserer Gedanken auf unsere Lebensqualität, unser Lebensgefühl!

All unser technischer Fortschritt kann uns nicht über die Probleme der heutigen Zeit hinweg täuschen. Vielerorts herrscht Unzufriedenheit und wir fechten einen ständigen Kampf aus,  um unsere äußere Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Das Gefühl glücklich zu sein zeigt sich uns meist nur für einen Moment, in dem wir triumphierend ein Highlight der Äußerlichkeiten erklommen haben. Ich bin überzeugt, Glück wächst an anderer Stelle unter dem Einfluss unserer Gedankenqualität.
Und dennoch glaube ich, wir gehen guten Zeiten entgegen. Immer mehr Menschen lernen die eigenen Gedanken als Machtwerkzeug zu begreifen. Dies wird uns weiter bringen, als all der technische Fortschritt in dieser modernen Welt!
Wenn wir lernen, unsere Sinne auf „glücklich sein“ zu konzentrieren, wird dies auch wachsen. In unserem Leben wächst immer das, was wir nähren!

Thomas Kautenburger

Buch & Hörbuch
Festplatte Unterbewusstsein
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=HJALKcmU6TY

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About Thomas

Aufgewachsen bin ich im saarländischen Ort Düppenweiler, einem kleinen, wunderschönen Ort im Südwesten unserer Republik. Ich bin in einer normalen Arbeiterfamilie groß geworden und wurde durch mein soziales Umfeld in jüngsten Jahren entsprechend geprägt. Und das bedeutete damals eben eine berufliche Ausbildung und keine höhere Schulbildung mit akademischem Abschluss. Es waren zudem nicht die Werte, die man mir vorgelebt hatte. Zudem schränkte ein schwerer Verkehrsunfall im Alter von 18 Jahren meine Möglichkeiten weiter ein. Das Einzige, was mir aus der damaligen Sicht blieb, war ein gesunder Menschenverstand und der Wille, niemals aufzugeben, bevor das Herz in meiner Brust zu schlagen aufhört. Ich wurde durch diese Ereignisse recht früh erwachsen und interessierte mich für die elementarsten Fragen unseres Lebens. Warum bin ich so geworden, wie ich bin? Warum erlebe ich immer wieder gesundheitliche Rückschläge? Warum gelingt mir in entscheidenden Momenten nicht das, was ich so sehr will? Ich entdeckte, dass Glück und Erfolg im Zusammenhang stehen mit der Einstellung zum Leben. Ich studierte diese Zusammenhänge immer wieder. Ich probierte Vieles aus, lebte viele Dinge, die andere nicht zu denken wagten und entdeckte, dass in meinem Willen und dem Glauben an die eigenen Fähigkeiten ein unglaubliches Potential stecken musste - ein Potential, das in uns allen liegt. Ich erforschte über viele Jahre diese wichtigen Erkenntnisse und Zusammenhänge, die nicht in ihrer Gänze in Büchern zu finden sind. Dabei habe ich mich immer wieder auf neue Abenteuer eingelassen. Und genau so ist mein Buch entstanden. Ich begann, mich allen Regelwerken zu entziehen, die mir widerstrebten und meine Entwicklung begrenzten, und gehe seitdem meist meine eigenen Wege. Dieses Buch ist eine Herzensangelegenheit und es ist aus meiner Willenskraft unter Einhaltung unserer Naturgesetzmäßigkeiten entstanden. Ebenso habe ich immer Menschen gefunden, die mich in meinem Leben weitergebracht haben. Der Austausch mit anderen Menschen, die von einem ähnlichen Wissensdurst getragen sind, wirkten und wirken auf mich besonders stark und setzten Synergien frei. „Es gibt für alles eine Lösung und was nützt die Theorie die man nicht ausprobiert“, war stets mein Lebensmotto, das mich auch weiterhin in meinem Leben begleiten wird. Ich glaube ganz fest, dass wir einen irdischen Weg gehen müssen, auch wenn manches dann wie ein Wunder erscheint.
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5 Responses to Jede Medallie hat zwei Seiten

  1. Kirstin says:

    Lieber Thomas,

    wissen tu ich das, was Du schreibst. Jedoch fällt es mir oft schwer, das durchzuhalten. Die Konzentration auf das zu richten, was ich denn möchte. Da kommt denn oft dazwischen, ach, das klappt doch sowieso nicht. Und besonders denn, wenn ich mich ganz feste darauf fixiere, wenn es also sozusagen in Arbeit ausartet.

    Mir hat da mal sehr ein Kommentar auf einem Blog geholfen. Es hieß dort, das Leben sei wie ein Riesen-Supermarkt der Möglichkeiten. Es gibt dort alles, was Menschen sich jemals ausgedacht haben. Und ich muß mich lediglich entscheiden, welche dieser bestehenden Möglichkeiten ich grad wahrnehmen möchte. Das fiel mir sehr viel leichter, weil ich es mir sozusagen nur rausnehmen mußte. Klappt zwar trotzdem nicht immer, aber eben besser als die erste Möglichkeit.

    Lieben Gruß von Kirstin

    • Thomas says:

      Liebe Kirstin, mit Konzentrieren meine ich, dass bewusste Lenken der Gedanken an dem Punkt, an dem sich negative Gedanken in meine Hirnwindungen drängen. In dem ich aus dem großen Angebot(Supermarkt) dass auswähle, das ich mag! Es ist nichts anderes als Du es in diesem Beispiel benannt hast!

      lieber Gruß

      Thomas

  2. Ralph says:

    Hallo Thomas,

    “Gedanken als Machtwerkzeug” … oh je … Macht?? Worüber denn? Ich bin! Macht ist Illusion.

    Du schreibst von fünf Sinnen … für mich gibt es derer sieben, die fünf äußeren, und zwei innere, über die ich Gedanken und Gefühle wahrnehme. Und damit werden Gedanken und Gefühle genau das: Wahrnehmungen, genau wie Gerüche, Berührungen, Bilder, Geschmäcker oder Geräusche. Und sie sind genau so persönlich bzw. unpersönlich wie diese. Mancherorts werden diese sieben Sinne auch als Bewustseinszustände bezeichnet. Darüber wird dann noch ein achter Bewustseinszustand postuliert: Alaja
    (siehe http://www.kagyu.org/slogans/instruction_5.html – und nein, das werde ich jetzt nicht übersetzen; ist auch nur eine Seite von mehreren: http://www.kagyu.org/slogans/ – für Freunde des tibetischen Budhismus sind diese Ansichten ja sicher nicht neu – mir bestätigten sie letztlich in vielen Fällen auch nur, was ich schon selbt erkannt hatte – wobei diese Darstellung den “Gegenstand der Beobachtung” wieder aus einer etwas anderen Perspektive darstellt: Und mein Herz auf wieder eine andere Art berührt hat).

    Wenn eine Wolke in meinem Blickfeld erscheint, dann kann ich mir anschauen, wie diese vorüberzieht, ohne mich mit ihr zu identifizieren. Wenn ein Gefühl erscheint, oder ein Gedanke, dann kann ich das gleiche tun. Ist ganz einfach – dafür brauche ich keine jahrelangen Übungen, auch keine “Konzentration” oder “Fixierung”. Achtsamkeit genügt – Achtsamkeit gegenüber allem, was ist. Und das kann ich JETZT tun.

    Und nein: Ich möchte nichts: Sobald ich etwas möchte, habe ich verloren, denn dann konzentriere und fixiere ich mich auf das, was ich möchte, und damit ist die Achtsamkeit dahin.

    Vielleicht möchte ja mein Verstand etwas – aber das bin nicht ich. Wenn mein Verstand meint, er möchte etwas (und er wird immer sagen “Ich möchte etwas”, also so tun, als wäre er ich), dann beobachte ich diesen Gedanke … und wenn der Verstand dann nicht bekommt, was er will, dann beobachte ich das daraus resultierende Gefühl … unglaublich spannend, was da alles in mir passiert … alles, was es braucht, ist Achtsamkeit, um sich nicht mit irgend einem Gedanke oder irgendeinem Gefühl zu identifizieren.

    Ralph

  3. Angelika says:

    Hallo Thomas,
    du fragst: sollen Gedanken etwa nichts sein? Gedanken werden wohl immer sein, aber es liegt wohl am Mensch selber, was er mit dieser Kraft macht. Lässt er zu dass sein Denken der Boss ist und nimmt alles ohne Überprüfung an was von dort kommt, glaubt es dass dort seine ganze Macht ist die sein Leben bestimmt, dann verliert er sich selber.
    Es liegt am Menschen ob er erkennt dass das Denken sein Diener sein soll und er darüber bestimmen kann. Gedanken beobachten hilft zu erkennen in welcher Illusion man gefangen ist und welche Seite der Medaille man hauptsächlich lebt. Der Verstand ist nun mal sehr begrenzt wenn es um die unsichtbaren Dinge geht, denn die kann nur das Herz erkennen.
    Im Herzen leben alle Gefühle denen wir verzweifelt, oder besser, denen der Verstand verzweifelt hinterher läuft, ohne jemals zufrieden zu sein.Er sucht das Glück da draussen, während alles schon im Herzen zu finden ist.
    Herzliche Grüße
    Angelika

    • Thomas says:

      Liebe Angelika, ich stimme dir zu! Es liegt an uns was wir mit unserer Gedankenkraft anstellen und es ist in uns alles bereits vorhanden.

      Grüße

      Thomas

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