Mitgefühl – ein ganz tolles Gefühl

Hätt ich auch nie gedacht. Was ich kenne, ist das absolute Mitgefühl mit Tieren, wenn denen ein Leid angetan wird. Oder auch, wenn Pflanzen einfach so zertreten und ein Baum einfach so abgeholzt wird. Oder wenn es irgendwo Naturkatastrophen gibt, und die Menschen leiden müssen oder hungern. Gibt bestimmt noch mehr Beispiele. Da kenn ich es, daß sich mir das Herz schmerzhaft zusammen zieht.

Aber auch bei anderen Gelegenheiten. Wenn ich z.B. am Fußboden ein ganz kleines Insekt sehe, daß eilig versucht, irgendwohin zu fliehen, irgendwo einen Unterschlupf zu erreichen. Oder auf Waldwegen, wenn kleine Tiere auf dem Weg liegen, die schieb ich sanft beiseite, damit der nächste sie nicht zertritt. Oder – wie ich schon mal beschrieben hab – wenn eine Fliege immer wieder von innen gegen die Fensterscheibe fliegt und eigentlich so gern hinaus möchte, da versuch ich, sie mit einem Glas zu fangen und hinaus zu befördern. Und da hab ich auch Mitgefühl in diesen Momenten. Ich sehe das Leben in diesen Wesen. Wie sie sich abmühen, einfach getrieben von dem Instinkt zu überleben.

Aber so z.B. wenn ich mich durch einen Menschen verletzt fühlte – oder besser gesagt mein Ego sich verletzt fühlte – das ist mir bislang noch nicht so häufig passiert. Klar tut es mir leid, wann immer jemand leidet. Aber diesmal war es irgendwie anders. Erst hab ich mich verletzt gefühlt, empfand mich ungerecht behandelt, dann kurz aufgeregt, aber das fiel dann ab. Als ich bemerkte, wie auch andere sich von ihm vor den Kopf gestoßen gefühlt haben, da hab ich mich irgendwie für einen Moment rausgehoben gefühlt. Und es floß ganz warm durch mich durch, und ich hab nur noch Mitgefühl gehabt. Habe gesehen, daß er für den Moment für sich gar nicht anders handeln konnte.

Weiß ich doch selbst am besten, wie es ist, aus dem Ego heraus zu handeln. Heute ist es ja schon besser, aber früher steckte ich da so tief drin. Da hab ich auch in allem die Feindbilder gesehen. Und vor allem war ich ständig überzeugt, daß ich ja bestimmt im Recht bin und der andere mir nur Unrecht zufügen will. Wie sehr hab ich in diesem eigens errichteten Gefängnis gelitten. Denn vielleicht hab ich im Nachhinein „mein Recht“ bekommen, aber glücklich war ich dadurch noch lange nicht. Weil mein Ego schon wieder unterwegs war, neuen „Verrat“ aufzuspüren.

Na, es war jedenfalls ganz wunderschön, dies Gefühl. Es zog sich vom Herzchakra durch den ganzen Oberkörper. Ich musste dann leider erstmal wieder nachfragen – ja, Ihr dürft ruhig lachen – ich weiß so vieles nicht wirklich, wenn so was aus mir heraus passiert. Das ist denn so oft völlig unbewusst, einfach spontan. Mir wurde gesagt, das war wohl die bedingungslose Liebe. Diese Liebe, die nicht fragt, die einfach liebt – ganz egal, was ist. Hach – fühlt sich das toll an, das möchte ich viel, viel öfter haben 😉 .

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About Kirstin

Was möchte ich mit dieser Seite erreichen? Ich selber halte mich für einen ganz normalen Menschen. Ziemlich viel passiert im Leben. Immer auf der Suche nach Glück – oder zumindest Ruhe und Gelassenheit und innerer Zufriedenheit. Mein Weg führte mich irgendwann zur Spiritualität – zum Glück. Aber es musste erst viel passieren. Für mich ist es aber bis heute manchmal nicht so leicht, das, was ich theoretisch für gut und richtig befinde, auch praktisch in mein Leben einzubauen. Und da haben mir in der Vergangenheit Texte geholfen, die die Dinge einfach beim Namen genannt haben. Die mich einfach da abgeholt haben, wo ich stand. Na ja, und das möchte ich einfach gern weitergeben. In meiner eigenen Art, einfach so, wie ich denke. Ohne großen literarischen Anspruch. http://unsereneueerde.blogspot.de/
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13 Responses to Mitgefühl – ein ganz tolles Gefühl

  1. Ralph says:

    Hallo Kirstin,

    irgendwie kommt mir die von Dir geschilderte Situation so seltsam bekannt vor. *grins*

    Du erwähnst sowohl ‘Mitleid’ als auch ‘Mitgefühl’, und ich erinnerte mich an eine Erläuterung des Unterschieds zwischen diesen beiden Begriffen – wusste aber nicht gleich, wo ich dazu etwas gelesen hatte. Hab also kurz recherchiert und wurde fündig: Es war hier, in Deinem Blog:

    https://neueerde.wordpress.com/2011/04/01/der-unterschied-zwischen-mitleid-und-mitgefuhl/

    Vermutlich war es meine erste Begegnung mit Deinem Blog, den ich dann am 6. April 2011 abonnierte. Naja, wir wissen doch beide: Nichts geschieht durch Zufall.

    Beim Recherchieren bin ich auch noch auf diese Seite gestoßen, da wird der Unterschied aus meiner Sicht auch recht gut herausgehoben:

    http://weisheit-des-lichts.de/mitgefuehl_mitleid.htm

    Beim Lesen bzw. kurz danach beim Frühstück mit meiner Frau kam mir noch ein Gedanke zum Thema Mitleid – im Zusammenhang mit Projektionen – und mir wurde klar: Wenn ich Mitleid empfinde, dann ist das ganz allein mein Leid – mein Leid, dass ich auf den anderen projiziere. Ich sehe mein Leid nicht, daher leidet der Andere, auf das ich über ihn mein Lied sehen kann. Auf eine gewisse Art opfert er sich quasi, um das Leid, das ich in mir nicht sehe, zu zeigen. Daher ist auch das einzig wirkungsvolle, das ich tun kann, mir mein Leid anzuschauen. Denn wenn ich mein eigenes Leid wieder sehe – ohne den Spiegel, dann hat der andere seine Aufgabe erfüllt, und ist wieder frei.

    Apropos: Hast Du Jills Geschichte (http://www.tipping-methode.de/jills-geschichte.php) zwischenzeitlich gelesen?

    Übrigens, Deine Zeilen: “Da hab ich auch in allem die Feindbilder gesehen. Und vor allem war ich ständig überzeugt, dass ich ja bestimmt im Recht bin und der andere mir nur Unrecht zufügen will.” könnten genauso gut aus meiner Feder stammen. Komischerweise kam ich immer wieder in die gleichen Situationen – sowohl im privaten wie auch im geschäftlichen Umfeld. Seltsam, so etwas … *grins* … Immer waren es die anderen…

    Viele Jahre im Opfer-Archetyp gefangen zu sein war auch für mich die Basis, heute da zu stehen, wo ich stehe. Die Affirmation “Ich betrachte die Vergangenheit als notwendig, mich dahin zu bringen, wo ich heute stehe.” hat mir da um einiges weitergeholfen … und ich erinnere mich noch gut, wie ich, als mir diese Affirmation empfohlen wurde, spontan meinte: Aber wenn ich doch nun gar nicht da stehen will, wo ich jetzt stehe?

    Heute liebe ich alles, was ist. Das schließt natürlich auch die “Täter” ein. Letztlich konnte ich wohl nur über diesen Weg zur bedingungslosen Liebe gelangen – durch die Erkenntnis, was tatsächlich hinter der Aussage: “Liebe Deine Feinde” steht. In dem Moment, in dem ich sie liebe, sind es keine Feinde mehr – sondern einfach nur noch Menschen wie Du und ich. Bedingungslose Liebe hebt jede Trennung auf – somit natürlich auch die zwischen Freund und Feind.

    In dieser Liebe,
    Ralph

    • Kirstin says:

      Hallo Ralph, ja, ich hab Jills Geschichte gelesen, aber schon früher öfter, das erste Mal, als mir Collin Tipping das erste Mal “vor die Füße fiel”. Heute hab ich sie nicht gelesen, da ich im Moment kaum lese. Es passiert halt innerlich so viel.

      Das mit dem mitleiden und meinem Leid, was ich auf den anderen projiziere, das find ich ganz toll. So ist es ja auch. Ich stelle mir in dem Moment vor, wie es wäre, wenn ich da jetzt selber leiden müßte.

      Ich betrachte meine Vergangenheit genau so als Weg, der mich hierher gebracht hat, wo ich heute stehe.

      Schau an, wie lange wir schon ein Stück “gemeinsam gehen”, seit April, da haben wir ja bald “Jahrestag” 😉

      Alles Liebe von Kirstin

  2. LIebe Kirstin,
    ich freue mich mit dir über dein wachsendes Mitgefühl und das Wohlgefühl, das es bei dir (und sicherlich auch bei deinem Gegenüber) auslöst! Wie vielfältig die Liebe doch in ihren verschiedenen Facetten und Ausdrucksformen ist… Hach, da kommt gerade ein ganz tiefer, wohliger Atemzug.
    Einen friedvollen, frohen Montag wünsche ich dir, liebe Kirstin!
    Herzlichst Marina

    • Kirstin says:

      Liebe Marina, ja, und genau mit dem Atmen kann man dieses Wohlgefühl verstärken, ganz recht, hab ich auch grad gemacht.

      Mein Montag war tatsächlich äußerst friedlich.

      Ganz liebe Grüße von Kirstin

  3. Olaf says:

    Liebe Kirstin,
    Mitgefühl ist so eine wundervolle Brücke zur Verbundenheit mit allem was ist. Die scheinbaren Grenzen zwischen Du und Ich lösen sich auf und übrig bleibt nur Liebe. Mit dem anderen mitfühlend zu sein, fällt uns meist leichter aber im Mitgefühl mit seinem kleinen Ich, mit sich selber sein ist immer eine große Herausforderung für uns. Ich freue mich für dich das du jetzt auch mehr Mitgefühl für dich selber entwickelst, denn somit hast du automatisch noch mehr Mitgefühl mit anderen. Es ist schön wenn das Herzchakra leuchtet und vibriert. Sei gesegnet in der Liebe die du bist 😀 😀 😀
    Olaf

  4. Olaf says:

    ….ich nochmal 😉
    **Weiß ich doch selbst am besten, wie es ist, aus dem Ego heraus zu handeln. ** Da bist du nicht alleine, denn das kenn ich auch nur zu gut. Das schöne am Mitgefühl ist auch, es ist immer eine liebevolle Innenschau. Auch in mir gibt es all diese Gefühle und die daraus resultierenden Handlungen eines anderen.
    Es gibt im Grunde keinen Gedanken, oder ein Gefühl das mein kleines Ich nicht auch schon durchlebt und erfahren hat. Und das wiederum ist letztlich das was ich mit allen anderen Menschen gemeinsam hab. Und wenn ich denn dann mal wieder ganz tief im kleinen Ich “verbohrt” bin und meine Herzenssicht dadurch blockiert ist, tut es ungemein wohl in Anwesenheit eines liebenden und mitfühlenden Menschen zu sein. Dann öffnet sich mein Herz ganz automatisch wieder. Hab ganz innigen Dank für deinen inspirierenden Artikel, liebe Kirstin.
    Alles Liebe,
    Olaf

    • Kirstin says:

      Ja, weißt Du, Olaf, genau so ist es auch bei mir gewesen. Genau dieses Mitgefühl hat mich selbst so sehr angehoben. Es war wirklich beglückend. Es hat sich so eins mit der ganzen Welt angefühlt. Genau dieses Gefühl möchte ich immer und immer wieder haben. Das ist Glück, glaub ich.

      Viele liebe Grüße von Kirstin

      • Ralph says:

        Hallo Kirstin,

        ich weiß nicht, was ich noch schreiben könnte auf Deine Frage “Wie machst Du das denn eigentlich. Du hast doch Familie und Beruf?”, die Du an anderer Stelle stelltest.

        Du schreibst hier: “Genau dieses Gefühl möchte ich immer und immer wieder haben.” Ich habe das hier zwischenzeitlich schon zigmal geschrieben: Solang Du etwas möchtest, wird sich nichts ändern. Das Gefühl (eigentlich der Seinszustand, denn es handelt sich hier nicht um ein Gefühl im herkömmlichen Sinn) stellt sich dann ein, wenn Du aufhörst, etwas zu möchten. Möchten schafft psychologische Zeit – all das weißt Du. Also was könnte ich noch schreiben?

        Ich will nichts, möchte nichts, wünsche nichts, hoffe nichts, glaube nichts, fürchte nichts, …. Ich bin. Dabei ist es doch gleichgültig, ob ich eine Familie habe, ob ich ‘nen Job habe, ob ich ein Haus habe, ob ich ein Hobby habe. Das heißt nicht, dass solche Gedanken nicht auch in mir hochstiegen – es heißt, dass ich sie lediglich beobachte, mich aber nicht damit identifiziere. Damit wird mein gesamtes Dasein zur Meditation. Zazen war nur die Keimzelle – zwischenzeitlich muss ich mich dazu nicht mehr zurückziehen und ruhig hinsetzen. Es passiert einfach – ich brauche es einfach nur zuzulassen. Ich werde nicht mehr mehr (im Sinne der Persönlichkeit Ralph – auch Ego genannt) – ich werde weniger.

        Was könnte ich sonst noch schreiben? Achtsamkeit, Achtsamkeit, Achtsamkeit … bleibe bewusst – was heißt: Sei Dir Deiner Individualität als Illusion bewusst – beobachte Deinen Verstand bei seiner Arbeit, aber gib ihm keine Macht.

        Vielleicht noch eine Kleinigkeit: Lass Deinen Verstand mal darüber nachdenken, warum er meine Kommentare als “zerfleddern” bewertet – und beobachte ihn dabei. Dabei geht es letztlich nicht darum, was genau für Gedanken kommen – wenn es Dir hilft, dann schreibe sie auf (das wiederum hat mir geholfen, den Verstand anzuhalten – wenn Du schreibst, muss er sich auf’s Schreiben konzentrieren und kann nicht wieder „rotieren“- deswegen schreibt Katie auch “jeder Krieg gehört auf’s Papier”). Es geht vielmehr darum, egal was passiert, in der Beobachterrolle zu bleiben. Dass ist die eigentliche Übung: Etwas nicht zu tun – keine Identifikation – keine Reaktion – nur Beobachtung – und die Erkenntnis: Ich bin nicht mein Verstand, mein Verstand ist in mir. Ich bin nicht eins mit ihm, ich kann ihn beobachten.

        Und nein – diese Erkenntnisse und Fähigkeiten kamen bei mir nicht über Nacht. Ich habe mir “die Seele aus dem Leib” geschrieben. Hier in diesem Forum habe ich den Eindruck (Achtung, jetzt werte ich mal), dass die angenehmen Gefühle viel mehr Platz einnehmen als die unangenehmen – teilweise bis zur “Gefühlsduselei”. Das bedeutet für mich aber, dass die unangenehmen Gefühle irgendwie unterdrückt werden. Auch darüber lohnt es sich für Deinen Verstand vielleicht, mal etwas nachzudenken – und, wie oben schon geschrieben, ihn bei seiner Arbeit zu beobachten. Jeder von uns hat unangenehme Gefühle – und es ist alles andere als einfach, diese unangenehmen Gefühle auszudrücken ohne dabei in die Opferrolle abzudriften; dabei also bei sich zu bleiben, zwischen Auslöser und Ursache zu unterscheiden. Diese unangenehmen Gefühle (Sorge, Wut, Angst, Aggressivität, Unlust, Unglücklichsein…) gehären aber doch genauso zum inneren Kind, wenn wir mal dieses Modell weiter strapazieren wollen. Das innere Kind will auch diesbezüglich gehört werden. Es geht nicht darum, es in den Arm zu nehmen und zu sagen: „Du brauchst nicht traurig zu sein“, sondern zu sagen: „Ich höre Dich in Deiner Traurigkeit. Wenn Du xxx siehst, dann bist Du traurig, weil Du ein Bedürfnis nach yyy hast.“

        Okay, ich höre wieder auf … aber Du hattest mich gefragt. Wie komme ich eigentlich darauf? Genau, weil genau das es war, was mir / meinem inneren Kind gefehlt hat. Gehört zu werden, in all seinem Schmerz, seiner Wut, seiner Angst und seiner Ohnmacht. Ohne Gefühlsduselei. Denn wenn man einem Kind immer wieder sagt: „Du musst nicht traurig sein.“, dann kommt es irgendwann zu dem Schluss, dass etwas mit ihm nicht stimmt, wenn es nun aber mal traurig ist. Und dann wird dieses unangenehme Gefühl unterdrückt – man hat ja immer wieder gesagt bekommen: Du brauchst das nicht. Okay – das hat Doris in anderen Worten auch schon geschrieben – und ich habe mich zu ihr in die Dunkelheit gesetzt, und die unangenehmen Gefühle erlebt. Dunkelheit und Licht – beides bildet eine Einheit.

        Das Fass zum Überlaufen hat dann die Distanzierung einer Person mit sich gebracht, auf die ich meine Bedürftigkeit projiziert habe. Diese Person hat sich in ihrer Freiheit und Selbstbestimmung eingeschränkt gefühlt (das aufzulösen ist dann wohl ihre Aufgabe), und hat sich von mir abgewendet. Das war der Punkt, ab dem ich „mich ausgekotzt“ habe. Diese Person hat dann vermutlich all das im Monolog abbekommen, was sie im Dialog verhindern wollte abzubekommen. Aber es hat sich Bahn gemacht (hat fast ein Jahr gedauert, hab teilweise halbe Nächte lang geschrieben) – und mehr und mehr konnte ich mir dann selbst endlich die Empathie (und da sind wir wieder zurück bei Deiner Überschrift) geben, zu der ich zuvor nicht fähig war, und die ich daher von einer anderen Person (unbewusst) eingefordert habe – und damit gelang es mir dann auch diese Projektion Schritt für Schritt auflösen.

        Ups – immer wieder interessant zu lesen, was da jetzt doch grad wieder alles heraus wollte. 🙂

        Das Nichts repräsentierend, 😉
        Ralph

        PS: Koans sind geil – kann man den Verstand so richtig zur Verzweiflung, und damit zum Stillstand bringen. Hab einfach mal kurz gegraben (http://www.raizen.org/koan.html), und schon dieses erste, das mir entgegenleuchtet, ist einfach klasse:
        „Ein Mann fragte Tao-hsin “Ist Geld und Besitz erstrebenswert?”
        Tao-hsin antwortete “Einigen gehört die ganze Welt, anderen nur ein Teil davon.”

        • Kirstin says:

          Du hast ja recht mit dem immer wieder haben wollen. Da ist einfach mehr drauf zu achten, es nur zu beobachten. Aber trotzdem die Frage, die meinte ich schon ernst, wie machst Du das in Deinem Leben. Also, ich bin sicher nur noch sehr wenig in dieser Welt verhaftet, aber selbst das scheint mich manchmal zuviel abzulenken von dem, was ich wirklich will. Ruhe und Stille.

          • Ralph says:

            … und Du tust es schon wieder: “was ich wirklich will” … siehst Du, was Dein Verstand da grad wieder geschrieben hat (ich will .. ich will nicht …)? Werde Dir dessen bewusst – erkenne, wie Du Dir immer wieder selbst in’s Knie schießt … und wenn Du schreibst “ich bin sicher nur noch sehr wenig in dieser Welt verhaftet”, dann trennst Du schon wieder zwischen Dir und dieser Welt und noch etwas dritten, wo wir doch alle eins sind – alles was ist.

            Es sind genau diese Gedanken, die Dich davon abhalten, einfach nur zu sein. Diese Gedanken kommen aus Deinem Verstand – sie haben nichts mit Dir zu tun, es sind einfach menschliche Gedanken. Erkennst Du das?

            Hab grad mal wieder Jiddu Krishnamurti gehört: “Die Entscheidung kommt, wenn Du die Wahrheit erkennst, dass Du kein Individuum bist.”

            Ich weiß, dass du Deine Frage ernt gemeint hast. Und genau so ernst ist meine Antwort: Ich kann nicht Deine Hausaufgaben machen. Ich kann Dir die Auflösung Deiner inneren Widerstände nicht abnehmen. Alles, was ich zu sagen habe, habe ich schon gesagt. Wenn Dir das nicht weiterhilft, dann schaue in Dir nach, warum das so ist. Keine Ahnung, vielleicht hilft es Dir, alles, was ich hier auf “neueerde” jemals geschrieben habe, nochmal zu lesen – ev. auch noch zweimal … und dabei auf die leiseste Regung in Dir zu achten.

            Gib Dich dem Schmerz hin.

            Widerstandslos,
            Ralph

  5. Angelika says:

    Liebe Kirstin,
    wir machen es uns eigentlich ganz schön schwer, dabei ist doch alles ganz einfach. Man muß erst mal sich selber auf die Schliche kommen um es zu erkennen 🙂 🙂
    Alles Liebe und viele weitere “Selbstentdeckungen” 🙂

    • Kirstin says:

      Ja, Angie, aber würden wir es uns nicht schwer machen, würden wir ja auch nicht erkennen, wie schön die Leichtigkeit sein kann 😉

      Liebe Grüße von Kirstin

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