Was ist denn nun mit dem Aufstieg?

Neues Jahr – endlich 2012 – das sagenhafte Jahr. Überall schießen die entsprechenden Filme aus ihren Verstecken. Die Channelings überschlagen sich. Und auch in gewissen Texten ist immer wieder zu lesen, was wir durch die erhöhten Energien doch jetzt für Symptome haben. Und ich hab so festgestellt, mit dieser Zunahme der Fixierung auf das Thema Aufstieg und 2012 nehmen auch genau so die  Ängste von Menschen zu, die diese Symptome eben so nicht fühlen. Sind sie etwa nicht „gut genug“ – schaffen sie es womöglich nicht und müssen zurück bleiben?

Also, jeder, der mich etwas kennt, weiß, daß ich die Sache mit dem Aufstieg sehr pragmatisch sehe. Nach wie vor bedeutet Aufstieg für mich nichts weiter als Erweiterung im Bewusstsein. Schritt für Schritt mehr in die Klarheit zu kommen. Die Klarheit über mich selbst. Wer oder was bin ich, und warum bin ich hier. Was erleb ich in meinem Leben und was sagt das über mich aus. Und wenn ich etwas in meinem Leben verändern will, denn muß ich erst in mir selbst etwas verändern. Mir meine Leichen im Keller anschauen und sie erlösen.

Und weiterhin mich immer wieder selbst hinterfragen. Mir meine Überzeugungen ansehen. Schauen, ist es wirklich das, was ich denke. Oder ist es das, was die Gesellschaft – also meine Eltern, Lehrer, Arbeitgeber, Freunde, Nachbarn oder Familie mir erzählt haben. Oder was Politik, Finanzwelt oder Wissenschaft mir verkaufen möchten.

Und in dem Maße, wie ich das tue, verändert sich sofort etwas in meiner Sichtweise auf mich selbst und die Welt. Und somit hat sich mein Leben verändert, weil ich jetzt womöglich etwas sehe, was vorher auch schon da war, was ich aber aufgrund meiner begrenzten Sichtweise nicht wahrnehmen konnte. Und schon bin ich in meinem Bewusstsein ein Stück „aufgestiegen“ – vielleicht besser: hat sich mein Bewusstsein ein Stück erweitert. Und somit bin ich ein Stück lichter geworden und meine Umgebung auch – und damit auch die ganze Welt.

Und das mache ich, weil ich es selbst so möchte, weil ich gar nicht anders kann und will. Weil es mein Weg ist. Der Gedanke an Aufstieg spielt da eigentlich bei mir mittlerweile eher eine untergeordnete Rolle. Klar war das am Anfang ein Motor. Mir ging es schlecht, und da bot sich für mich eine Möglichkeit. Aber daraus ist eher ein Selbstgänger geworden. Ich habe so meinen Weg entdeckt. Daß es eigentlich genau das ist, warum ich hierher gekommen bin. Aufwachen – Erkennen – Verändern. Ich glaube an Gott und an mich selbst.

Anderes Beispiel: Irgendein Mensch, der vielleicht total glücklich in seinem Leben ist, tolle Familie hat, schönes Leben. Der mag vielleicht noch nie was von Spiritualität gehört und mit all dem gar nichts am Hut haben. Aber der geht vielleicht hin und fragt sich, was kann ich noch tun, damit es auch anderen gut geht. Tja, dieser Mensch ist doch genau so auf seinem Weg wie alle anderen auch.

Was ich damit sagen will: Ich lasse mich nicht verrückt machen von all dem Gewirbel um den Aufstieg. Ich gehe schön meine eigenen Schritte. Ich glaube daran, daß unsere Lichtgeschwister im Orbit um uns kreisen. Und ich glaube auch an die ständigen Energieerhöhungen. Aber deshalb geh ich trotzdem ganz einfach weiterhin  meine eigenen Schritte.

Und es ist bei mir tatsächlich so, wie ich es früher schon geschrieben hab. Ich glaubte immer schon, daß ich ganz einfach immer mehr reinwachsen werde in die Veränderungen an und in mir. Und zwar so, daß es mir fast nicht auffällt. Ich habe durch die hohen Energien nicht mehr Probleme als sonst. Im Gegenteil, eigentlich hab ich sogar immer weniger. Und da wäre es mir sogar fast entgangen, was sich bei mir verändert hat.

Ich möchte dazu nochmal auf Angies Text vom Mittwoch verweisen „Ein traumhaftes Leben“.  Hätte Angie mir das nicht erzählt, hätte ich es womöglich bei mir gar nicht bemerkt, daß es mir ganz ähnlich ging wie ihr. Ich für mich drücke es so aus, daß ich mich immer mehr wie ein Hologramm fühle. Alles im außen fühlt sich für mich immer unechter an, ich fühle meinen Körper immer weniger, was für mich ganz wundervoll ist. Und die Verbindung zum großen ganzen wächst immer mehr.

Aber das kann sich für jemand anderen ja ganz anders anfühlen. Schön finde ich immer, wenn ich mich selbst frage, wo stand ich heute vor einem Monat oder vor einem halben Jahr. Oder hat das, was ich gestern gedacht hab, heute noch Gültigkeit für mich. Und jede noch so kleine Veränderung ist für mich ein Stück Aufstieg.

Advertisements

About Kirstin

Was möchte ich mit dieser Seite erreichen? Ich selber halte mich für einen ganz normalen Menschen. Ziemlich viel passiert im Leben. Immer auf der Suche nach Glück – oder zumindest Ruhe und Gelassenheit und innerer Zufriedenheit. Mein Weg führte mich irgendwann zur Spiritualität – zum Glück. Aber es musste erst viel passieren. Für mich ist es aber bis heute manchmal nicht so leicht, das, was ich theoretisch für gut und richtig befinde, auch praktisch in mein Leben einzubauen. Und da haben mir in der Vergangenheit Texte geholfen, die die Dinge einfach beim Namen genannt haben. Die mich einfach da abgeholt haben, wo ich stand. Na ja, und das möchte ich einfach gern weitergeben. In meiner eigenen Art, einfach so, wie ich denke. Ohne großen literarischen Anspruch. http://unsereneueerde.blogspot.de/
This entry was posted in Allgemeine Texte and tagged , . Bookmark the permalink.

25 Responses to Was ist denn nun mit dem Aufstieg?

  1. Ralph says:

    Komisch – ich hatte in der vergangen Woche nicht die Spur von Angst. Hab ich eigentlich schon lang nicht mehr. Bin im Hier und Jetzt – und da gibt es nun mal kein Problem. 😉

    Habe die ganze Woche hier nicht einmal reingeschaut. Ging auch! Ging gut!

    Apropos „Channelings“, „höhere Energien“, „Aufstieg“ – was soll das alles? Projektionen über Projektionen in die Zukunft. Reine Gedankenkonstrukte. Wer’s braucht …

    Übrigens: Ich will nichts in „meinem Leben“ verändern. Ich bin das Leben – ich bin Veränderung.

    Ich muss nicht. Ich will nicht. Ich glaube nicht. Ich bin.
    Ralph

  2. Ja, liebe Kirsitn,
    so sehe ich das auch, der Aufstieg ist etwas, das mitten im Leben geschieht, immer wieder immer neu.
    Denn wir sind jeden Tag ein Stück weranders als am Tag zuvor.
    Sei lieb geddrückt von
    MarIna

    • Ralph says:

      Deine Aussage:

      “Denn wir sind jeden Tag ein Stück weranders als am Tag zuvor.”

      korreliert gut zu dem Gedanke, der mir irgendwann in den vergangenen Tagen kam:

      “Ich erfinde mich jeden Tag wieder neu.”

      • Verena says:

        …und dazu passt meine Aussage, dass ich zutiefst unzuverlässig bin – im Sinne von “wer A sagt muss auch B sagen ” oder ” das wurde schon immer do gemacht”.

        Ich bin zuverlässig dabei, meinen Impulsen zu folgen, was wiederum nichts mit “Sprunghaftigkeit” zu tun hat, obwohl es für einen Außenstehenden so aussehen mag, wenn ich grad meine Siebenmeilenstiefel trage.

        Liebe Kirstin, dir möchte ich sagen, dass ich das so ähnlich sehe wie du und dass sich alles in mir gegen dieses “plötzliche” alles muss jetzt noch rasch erledigt werden-Gerede sträubt.

        Wenn ich Druck erfahre, mache ich dicht.

        Erfahre ich Annahme und Liebe, kann ich mich geborgen und sicher weiterentwickeln- ganz in meinem Tempo. Ob das nun schnell oder langsam ist.

        Liebe Grüße

        Verena

        • Ralph says:

          Hi Vreni,

          zu Deiner Aussage: “Wenn ich Druck erfahre, mache ich dicht. Erfahre ich Annahme und Liebe, kann ich mich geborgen und sicher weiterentwickeln” kommt mir spontan folgender Gedankengang:

          Auch das sind Muster; Muster, die Du auflösen kannst. Solang Du in diesen Mustern gefangen bist, bist Du kontrollierbar und von Deiner Umwelt abhängig. So könnte ich (oder der “böse Nachbar” oder wer auch immer) z.B. kontinuierlich Druck auf Dich ausüben und damit erfolgreich sicherstellen, dass Du dicht machst und Dich damit in Deiner eigenen Entwicklung blockierst.

          Ich liebe die Freiheit – und daher schaue ich akribisch, was in meinem Außen noch in der Lage ist, Druck in mir zu erzeugen … um genau das dann aufzulösen – einfach nur, indem ich hinschaue, anstatt irgendwie auf den Druck (dessen Ursache immer in mir liegt – aus dem Außen stammt lediglich der Auslöser) zu reagieren (Dichtmachen ist auch eine Reaktion).

          Ralph

          • Verena says:

            Danke Ralph, dass du das noch einmal so deutlich geschrieben hast.

            Denn genau diese Gedanken hatte ich auf einmal beim Schreiben meines Beitrages auch. Nämlich im Hinblick auf diverse angstverbreitende Channelings, die die Leser so “bannen” und in ihrer jetzigen Position verharren lassen können, so diese es als Erfahrung wählen.

            Ganz klar: das ist eine Ausübung von Macht in bezug auf diverse Muster der Leser.

            Und ich trage dieses Muster auch in mir, das ist mir jetzt noch einmal ganz deutlich geworden.

            Andererseits habe ich es erkannt und beginne, mit diesem Druck umgehen zu lernen und zu spielen.

            Mache meine Erfahrungen und ich werde zu einem Zeitpunkt X dem Druck begegnen
            können, ohne Bauchweh zu bekommen.

            Dann werde ich frei zwischen Druck und “was auch immer” entscheiden können – aber erst dann bin ich wohl wirklich frei.

            Momentan laufe ich noch teilweise davon….I must admit….und smile…denn alels ist gut so, wie es ist…kein Druck, dass jetzt sofort ändern zu MÜSSEN!

            Ich bin liebevoll zu und mit mir selbst – Stillstand ist auch manchmal wichtig und richtig – alles zu seiner Zeit.

            Liebe Grüße
            Vreni

            • Olaf says:

              ***Ich bin liebevoll zu und mit mir selbst **
              Du liebe Vreni, diese deine Worte hier berührn mich tief in der Seele. Das ist so wichtig!!!!
              Danke dir der Erinnerung 😀 😀 😀
              Big Hug,
              Olaf

  3. Olaf says:

    Liebe Kirstin,
    genau als das sehe ich den sogen. Aufstieg ein tieferes erkennen von Einheit und Verbundenheit. Und niemand ist davon ausgeschlossen, jeder steigt mit auf ober ein in diese neue Energie. Ich freue mich sehr darüber 😀 😀 😀
    Sei innig gedrückt,
    Olaf

    • Ralph says:

      Hi Olaf,

      ich komme da immer noch nicht mit. Wieso unterscheidet Ihr zwischen oben und unten, alter und neuer Energie (=Trennung)? Wozu dient das? Es kommt mir so vor, als ob Ihr da irgendwo nach irgendeinem Halt sucht – wo es doch da keinen Halt gibt – keinen Halt geben kann.

      Meine Erfahrung:

      Jede Vorstellung von irgendeinem Halt (egal ob im Innen oder im Außen) ist eine Illusion.

      Oben und unten sind Illusion – alles ist eins.

      Abstieg und Aufstieg sind Illusion – alles ist eins.

      Alte und neue Energie sind Illusion – alles ist eins.

      Wozu braucht ihr all diese Gedankenkonstrukte? Braucht ihr diese Art von illusionärer Sicherheit? Wer wärt Ihr ohne sie?

      Ralph

      • Kirstin says:

        Hallo Ralph,

        wozu brauchst Du dieses ständige Beharren auf Deinen persönlichen Gedanken und das Verfolgen von allen, die nur eine Spur anders denken? Wer wärst Du ohne das?

        Kirstin

        • Kirstin says:

          Ich korrigiere mich: Nicht die Menschen werden verfolgt, sondern das Gedankengut, das sich nur eine Spur von Deinem persönlichen Gedankengut unterscheidet, daß Du für Dich als wahr ansiehst..

        • Ralph says:

          Hi Kirstin,

          vielen Dank für Deine Frage. Wenn ich da hineinspüre, kommt folgende Antwort hoch:

          Ich brauche nichts – im Sinne von wollen.
          Ich bekomme genau das, was ich brauche – im Sinne von Empfangen.
          Ich schreibe, weil ich schreibe – absichtslos – und freue mich dabei des Lebens – und wäre der-/dasselbe, wenn ich nicht schreiben würde. 🙂

          Letztlich seid Ihr alle meine Spiegel – insofern rede ich quasi mit mir selbst. 😉 Da ich in mir auf einige Fragen keine Antwort finde, frage ich halt mal meine Spiegel – vielleicht kommt ja etwas zurück, das mir zu neuen Erkenntnissen verhilft.

          Konnte ich Dir mit meiner Antwort weiterhelfen?

          Wie fühlst Du Dich, wenn Du denkst, dass ich in meinen Kommentaren auf meinen persönlichen Gedanken beharre und Gedankengut verfolge, das sich nur eine Spur von meinem persönlichen Gedankengut unterscheidet?

          Spürst Du einen Widerstand? Irgendeine Form von Ablehnung? Entsteht unterschwellig Wut? Eine Tendenz zur Aggression? Oder eher Bedauern? Mitleid?

          Erkennst Du, dass das alles nichts mit dem zu tun hat, was ich schreibe, sondern mit Deiner Interpretation dessen, was ich schreibe?

          Ich schicke Dir eine Umarmung – heute am Weltumarmungstag,
          Ralph

          • Kirstin says:

            Hallo Ralph,

            danke für Deine Antwort auf meine Fragen. Verstanden hab ich sie nicht wirklich. Ich kann Dir leider auch nicht auf Deine Fragen antworten, da ich mich im Moment heute nicht stabil genug fühle, mich auf eine Diskussion mit Dir einzulassen.

            Alles Liebe Kirstin

            • Ralph says:

              Kein Problem – komme einfach darauf zurück, wenn Du es für passend hältst.

              Übrigens: Ich nutze viel lieber das Wort Dialog statt Diskussion – Dialog steht für mich für das Einende – Diskussion hingegen für das Trennende (vgl. z.B http://www.gute-entwicklung.ch/dialog/dialogcontradiskussion/index.html).

              Lass mich wissen, wenn Du bereit bist für einen Dialog,
              Ralph

              • Kirstin says:

                Für Dialoge bin ich immer bereit, Ralph.

                • Ralph says:

                  Na dann los – lass uns “dialogisieren”!

                  Ob Du unsere Konversation als Diskussion oder Dialog interpretierst, hängt doch nicht von mir ab – es sind Deine Gedanken, und für die bin doch ich nicht verantwortlich.

                  Für mich ist alles, was ich hier schreibe, auf Dialogbasis. Ich habe für mich die Freiheit erkannt, die darin liegt, alles als einen Dialog anzusehen.

                  Bekommst gleich noch eine Umarmung,
                  Ralph

      • Olaf says:

        Lieber Ralph,
        ja ich verstehe was du sagst, letztlich ist alles nur eine Illusion bzw. ein Gedankenkonstrukt. Meiner Erfahrung nach gibt es Illusionen die mir gut tun andere wieder nicht. Gedankenkonstrukte jeglicher Art können schaden aber auch nutzen. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht das dass was mir gut tut, hinterfrage ich auch nicht. Das was mir nicht gut tut hinterfrage ich gern in und mit meinem Herzen 😀 😀 😀
        Sei gesegnet in der Essenz die du bist,
        Olaf

        • Ralph says:

          Hallo Olaf,

          ich verstehe – soweit das möglich ist – auch, was Du sagst. Aber diese Art der Herangehensweise löst in mir Dissonanzen aus … es grummelt im Bauch.

          Du trennst zwischen nutzen und schaden. Aber wem schadet oder nutzt denn irgendetwas? Da ist doch nichts! Oder, je nach Wortwahl: Alles ist eins.

          Du trennst zwischen dem, was Dir gut tut, und dem, was Dir nicht gut tut: Wer ist derjenige, dem etwas gut oder nicht gut tut?
          Abgesehen davon: Wie unterscheidest Du dazwischen? Es könnte doch durchaus auch sein, dass Dir etwas, das Dir kurzfristig gut tut, langfristig schadet – und umgekehrt. Und: Liebst Du das, was Dir gut tut, mehr als das, was Dir nicht gut tut? Haftest Du an dem einen und vermeidest das andere?

          Du schreibst, dass Du nicht hinterfragst, was Dir gut tut. Das wirft noch zwei weitere Fragen in mir auf:
          • Kannst Du absolut sicher sein, dass das, was Dir gut tut, niemandem schadet? Wie kannst Du Dir sicher sein, wenn Du es nicht hinterfragst?
          • Wenn irgendwer Dir Gutes tut, und Du es nicht hinterfragst – wirst Du dadurch nicht manipulierbar?

          Vielen Dank für’s Reiben! 😉
          Ralph

  4. Ihr Lieben,
    ich finde das sind alles sehr wohltuende Gedanken hier.
    Ja! Es gibt etliche Druck und Angst erzeugende Channelings – deshalb lese ich kaum etwas davon und fühle lieber in mich rein.
    Ja! ich finde mich jeden Tag neu (hier lasse ich ganz bewusst das “er-” weg 😉 ) – so wie mein Sein mich sein lässt.
    Ja! Jede/r ganz in Ruhe, in seiner / ihrer Art und Weise…
    Ja! Ich bin liebevoll zu mir – geduldig und mitfühlend mit mir selbst in der Beobachtung und Annahme meiner noch vorhandenen Muster.
    Ja! Niemand ist davon ausgeschlossen, jeder steigt mit auf oder ein in diese neue Energie. 😀 😀 😀
    In diesem Sinne euch allen einen frohen, friedvollen Tag!
    Segen für uns alle – NAMASTÉ – MarIna

    • Ralph says:

      Moment!

      Nach meiner Erfahrung gibt es keine Druck und Angst erzeugende Channelings; es gibt jedoch Channelings, die in einigen Personen Druck und Angst auslösen. Wo ist da der Unterschied? Ganz einfach – das hat nichts mit den Channelings zu tun, sondern mit den Personen, die sie lesen.

      Auch diese Channelings wirken wie ein Spiegel. Wenn ein solches Channeling in mir Druck und Angst auslöst, dann nur, weil ich irgendetwas verdrängt habe: Die Ursache von Druck und Angst liegen immer in mir selbst. Damit erhalte ich also durch dieses Channeling die Möglichkeit, wieder etwas in mir anzunehmen, das ich bisher verdrängt habe.

      Ich kann zwischenzeitlich die meisten Channelings (oder was auch immer) lesen, ohne irgend eine Form von Druck oder Angst in mir zu sprüren. Statt dessen sehe ich, was alles in der Person vorgeht, die da channelt. Letztlich reflektiert ein Channeling ja auch immer einen Anteil der Person, die da channelt – egal ob sich diese Person sich dieses Anteils bewusst ist oder nicht. Und das, was ich wahrnehme, ist auch wieder ein Spiegel meiner selbst. Je mehr ich also bewusst wahrnehme, um so mehr bin ich mir meiner selbst bewusst. Sind doch in mir auch all die Anteile, die in dem anderen sind – und umgekehrt.

      Alles ist menschlich – nichts ist persönlich.

      Ralph

  5. Angelika says:

    Hallo an euch Lieben,
    ich grinse mal wieder bei all dem, besonders bei dir lieber Ralph, denn wenn wir keinen Spiegel im anderen hätten, was würden wir denn dann erfahren? Wir wären wohl ganz bei uns selber angekommen und weil es noch nicht soweit ist .. Spieglein Spieglein an der Wand … 😉
    Alles ist gut so wie es ist … jeder geht in seinem Tempo … der eine startet von A nach D, der andere von Q nach G, einer ist gerade bei I angekommen der andere bei R, es ist gut wie es ist, keiner ist weiter und keiner ist zurück geblieben.
    Wir wollten das Spiel spielen und sind mitten drin, oder am Anfang, Ende oder wer weiß wo 😉
    Wir bekommen gerade wieder heftige C- Flares ab dieses Wochenende, es wird also wieder lustig, wirbelt alles durcheinander, tief durchatmen und weiter geht es 🙂
    Alles Liebste und Gelassenheit für alle Spieglein 🙂 Love you 🙂

    • Ralph says:

      Hi Angelika,

      auf Deinen Kommentar fällt mir nur eines ein: “Nu klar” … wie der Sachse sagt.

      Hab zwar keine Ahnung, was C-Flares sind, aber wenn das mal für mich relevant werden sollte, werde ich es schon erfahren.

      Anyway – diese Spiegelei ist sowas von klasse! Und jede erkannte Spiegelung wirkt integrativ!

      Und weil es so gut passt, hier mal wieder ein Zitat:

      “Im Urteilen verwechselst du entweder das unbewusste Verhalten einer Person mit ihrem wahren Wesen oder du projizierst deine eigene Unbewusstheit auf den anderen und hältst das fälschlich für sein Wesen.” (Eckhart Tolle)

      Dir eine doppelte Umarmung,
      Ralph

  6. Kirstin says:

    Hallo Ihr Lieben hier,

    danke für Eure Gedanken hier. Ich mag mich dem nur anschließen. Druck – mein eigener innerer Kritiker oder Antreiber – er hat wohl lange genug gewirkt, oder? Ich möchte ihn einfach freilassen, ihn von seinem “Job” entbinden, den ich ihm wohl selbst aufgedrückt hab. Der Witz ist ja, nur ich denke ja, ich bin evtl. nicht gut genug. Andere denken das womöglich gar nicht. Und Gott wahrscheinlich erst recht nicht. Wann werde ich es endlich verinnerlichen?

    Alles Liebe von Kirstin

    • Ralph says:

      Für mich bist Du weder gut genug noch nicht gut genug – für mich bist Du.

      Der Trick ist: Nicht Du denkst, das Du nicht gut genug bist – es ist Dein Verstand, der das denkt. Das tut mein Verstand auch. Nur identifiziere ich mich nicht mehr mit den Gedanken meines Verstandes, ich schaue einfach nur zu, wie und was mein Verstand denkt. Das empfinde ich als durchaus unterhaltsam … und gelegenlich schreibe ich auch auf, was er so denkt. Und ich schaue auch zu, was Dein Verstand denkt, wenn Du es uns hier mitteilst. Auch das empfinde ich als unterhaltsam – jedes Deiner Worte emfinde ich als Bereicherung – mehr noch: Von jedem Deiner Worte fühle ich mich gesegnet … und erkenne immer wieder: Wir sind eins.

      Und gleich noch eine Umarmung,
      Ralph

  7. Angelika says:

    Hallo Ralph,
    diese C-Flares oder M-Flares sind die Sonnenwinde die der Goldschatz da oben auf die Erde abschiesst, alles hohe Energie und dann geht bei uns meistens wieder mal die Post ab, in Form von Müdigkeit, Schmerzen, Aufgedrehtsein, oder Schlaflosigkeit, Gereiztheit, Internet lähmt dann gerne, usw 😉
    Drückerchen für dich und alle 🙂

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s