Die Erlaubnis zu leben gibst du dir selbst

Kennt ihr den Satz: der Sturm im Wasserglas!?

Eigentlich kann es im Glas keinen Sturm geben, außer ich nehme einen Halm oder Löffel und rühre das Getränk im Glas um, dann wirbelt alles durcheinander.

Irgendwie scheint es als ob das gerade geschieht, die ganzen Meldungen von oben und unten, innen und außen, yepp, da geht schon die Post ab und dann wieder mal die liebe Sonne die uns anstupst … wir, die wir Spiegel sind und Spiegel vor der Nase haben … lach, es wirbelt und wellt durch uns und in uns und um uns 😉

Dann wieder mal eine genussvolle entspannte Flaute, die Wellen kräuseln sich nicht mal, ach wie gut das tut.

Ja, für eine Weile ist es wieder ruhig in uns, weil wir erschöpft sind und die Pause brauchen. Doch kaum haben wir wieder tief durchgeatmet und der Körper hat Power, der Geist wieder klar, beginnt das Ganze wieder von vorne. Warum denn schon wieder?

Ich habe den Verdacht, grins, dass wir es selber sind die den Strohhalm umrühren, wir hören etwas, sehen oder lesen wieder was das uns nicht schmeckt und innerlich beginnt der erste Wirbel sich zu drehen. Wir sollen das und dies tun, so die weisen Ratschläge von allen Seite und … ja, manchmal tun wir es und manchmal nicht.

Wie wäre es denn, wenn man einfach alles sein lässt wie es ist? Es ist immer etwas da, ob blau oder grün oder grau. Na und?

Darüber einfach mal lachen, es ist einfach .. Punkt.

Mehr Spaß mit sich selber haben, über sich selber lachen und sich liebevoll veräppeln, das kann so schön sein und befreiend.

Sich selber angucken und .. hallo mein Lieber/Liebes, ich hänge schon wieder in den Seilen und das sieht urkomisch aus.

Ich lasse mich fallen und lasse alles sein so wie es ist. Es ist immer so wie es ist und ich muss ja nicht auf den Zug aufsteigen, ich bin einfach gut zu mir und gehe meinen Weg in meinem Tempo. Ich erlaube mir mehr Spaß zu haben, ich erlaube mir mehr Freude zu sein und ich erlaube mir die Dinge einfach ganz gelassen zu nehmen.

Mir macht es am meisten Spaß über mich zu lachen und mich dann ganz liebevoll in die Arme zu nehmen, dann weiß ich, es ist alles gut so wie es ist.

Das Leben ist jetzt und hier, es will nicht immer so ernst und dramatisch und klug und weise sein, es will gelebt werden und dazu gehört das Lachen, die Freude, das Blödeln und Ulkige.

Wir sind am Leben und lasst uns einfach das Schöne und den Clown in uns leben, weg die dramatischen ernsten Masken, setzt mal ein Grinsen auf von einem Ohr zum anderen und erlaubt euch zu lachen wenn wieder alles ernst scheint, lasst euch fallen und das Herz wird sich mit euch freuen. Es geht alles leichter wenn … ich es zulasse … mich selbst neu entdecke …

Geht euren Weg und erlaubt euch das zu leben, was wirklich lebenswert ist, entdeckt eure Leichtigkeit und euren Humor. Das habe ich nicht, denkst du?

Pack dieses denken ruhig mal weg und erlaube dir zu leben und zu lachen, wenn nicht jetzt, wann denn? Nicht auf den nächsten Urlaub warten, dann versäumen wir das Leben wirklich, es ist hier und jetzt gerade und du entscheidest ob du es endlich leben willst :).

Die Erlaubnis zum Leben und zu deinem Glück kannst nur du dir geben 🙂

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19 Responses to Die Erlaubnis zu leben gibst du dir selbst

  1. Kirstin says:

    Liebe Angie, ich hab das heut gemacht, einfach lachen. Einfach alles weglachen. Wie Du gesagt hast. Und das war so cool. Danke für den Tip. 🙂 Ich glaub, das ist ne super Möglichkeit, aus dem alten Spiel schneller auszusteigen.

    Auf eine lustige Nacht.

    Viele liebe Grüße von Kirstin

    • Angelika says:

      Liebe Kirstin, lachen ist heilend und befreiend. Wir sind doch die Meister unseres Lebens, warum also nicht selber die Energie verwandeln und dadurch mehr Leichtigkeit erfahren?
      Es freut mich dass es dir gelungen ist 🙂
      Einen Smiley-Tag wünsche ich dir von Herzen 🙂

  2. Ralph says:

    Fully approved! Thumbs up!

    Bodhisattva ist so unglaublich befreiend:

    “Ich habe erkannt, dass alles, was mich betrifft, ein Schwindel ist, ein Betrug: Es existiert nicht … ich existiere nicht …”

    … und alles wird plötzlich so einfach …

    • Angelika says:

      Lieber Ralph … wenn man das innerlich begreift .. ich kann nur noch lachen … was für eine Befreiung … das ganze Universum lacht mit 🙂 🙂 🙂 🙂

      • Ralph says:

        Yapp!

        Letztlich dienen all die dem Einzelnen womöglich unangenehm erscheinenden Fragen, die ich hier so der Einen oder dem Anderen stelle, nichts anderem, als diese Erkenntnis zu transportieren, den Erkennungsprozess zu triggern – die Illusionen als solche zu erkennen – denn dann lösen sie sich von selbst auf.

        An den Reaktionen ist dann jeweils zu erkennen, welche (illusionären) Ego-Anteile sich angegriffen fühlen. Wenn noch irgendetwas hochkommt, ist das die Chance, bewusst zu bleiben und sich anzuschauen, worum es sich handelt … und nichts zu tun als zu schauen, denn jede Reaktion pumpt mehr Energie in diese Illusion und führt damit zu zunehmender Identifikation (und damit Leid).

        Jede Frage, jeder für das Ego provokativ wirkende Kommentar, jeder Satz, der vom Ego als ein Zerfleddern bewertet wird, bietet eine Chance zur Bewusstwerdung – die Chancenverwertung ist dann Sache der anderen.

        Mir selbst hat diese Form der Herausforderung einen deutlichen Schub gegeben – auf eine Art, wie es Zustimmung etc. nie hätte leisten können … wobei ich mich größtenteils selbst herausgefordert habe, immer wieder zu schauen, wer da denkt; und wer beobachtet, wer oder was da denkt; und mich zu fragen, ob der Beobachter wiederum auch beobachtbar ist … eben self enquiry – egal ob mit den vier Fragen von Katie, den Fragen von Mooji oder den Methoden von Tolle. Was dabei herausgekommen ist, deckt sich mit diesem Zitat von Buddha:

        “Von nichts könne ich sagen: Das gehört mir. Von nichts könne ich sagen: Das bin ich. Es gibt also kein Ich und keinen unveränderlichen Persönlichkeitskern.”

        Oder anders ausgedrückt: Ich bin.

        Spannend, dass dies in so vielen verschiedenen Religionen und Weltanschauungen – sich lediglich durch die Wortwahl unterscheidend – zum Ausdruck kommt, hier mal zum Beispiel ein Zitat aus der Wikipedia zur Advaita-Vedanta (http://de.wikipedia.org/wiki/Vedanta#Advaita-Vedanta):

        ‘Wesentliches Charakteristikum des Advaita-Vedanta ist die Wesensidentität von Atman, der individuellen Seele, und Brahman, der Weltseele, deshalb die Bezeichnung Advaita-Vedanta, ‘Vedanta der Nichtzweiheit’. Hier besteht der Erkenntnisprozess des Menschen und der Weg zur Erlösung darin, diese Einheit zu erkennen. Dualität tritt demnach nur dort auf, wo avidya, Unwissenheit, herrscht. Die wahre Erkenntnis, die diese Unwissenheit überwindet, führt zur Advaita-Erfahrung und damit zur Befreiung, moksha. […] Daher sind auch sat (reines „Sein“), cit (reines „Bewusstsein“) und ananda (reine „Glückseligkeit“) keine das Brahman qualifizierenden Attribute, sondern sie konstituieren sein Wesen.’

        Der spannende Punkt ist, dass es dafür keines Glauben bedarf – Glauben steht, als eine Form von Denkens, dem Erkennungsprozess eher behindernd gegenüber, da vielfach eine Identifikation mit dem Gedachten bzw. Geglaubten erfolgt.

        Das einzige, was ich sicher weiß, ist, dass ich nicht weiß. Daraus folgt: Ich bin. Was ich bin, weiß ich nicht. Aber darauf ist Sokrates auch schon vor über 2000 Jahren gekommen. Dennoch hat sich diese Erkenntnis noch nicht wirklich allumfassend etabliert. Statt dessen wurden für dieses “weiß ich nicht” dann über die Zeit die verschiedensten Begriffe geprägt …

        Jetzt noch mal zur Überschrift: Nach meinem Verständnis geht es nicht darum, mir eine Erlaubnis zu geben, sondern darum, mal einen genaueren Blick auf das mir selbst erteilte Verbot zu werfen. Wenn ich erkenne, was da passiert, dann transzendiere ich dieses vom Ego erteilte Verbot, und damit bin ich frei – es braucht keine Handlung, auch keine Erlaubnis. Und jetzt bemühe ich mal einen Begriff, der für dieses „weiß ich nicht“ eingeführt wurde, wenn ich schreibe: Ich bin das Leben. 🙂

        In Gelassenheit ruhend,
        Ralph

        • Angelika says:

          Unangenehme Fragen?
          Eigentlich gibt es sie nicht, es liegt immer im Auge des Betrachters 😉
          Meistens ist es schwerer die Frage oder Aussage zu erfassen, wie es schriftlich ausgedrückt wird – was will jemand sagen?
          Die Sprache an sich ist oft eine Hürde die ein gewisses Studium vorraussetzt um sich dem Bewusstsein des anderen anzuschliessen.
          Das Ego ist doch nur ein Hinweis dass ich noch ein paar Schritte zu gehen habe. Es bringt mich letztendlich zum Wissen. Ist dann alles Wissen in mir, dann erfahre ich den Punkt wo ich gar nichts mehr weiß, nichts mehr wissen muß .. ich erlebe grenzenloses Bewusstsein in dem alles enthalten ist und gleichzeitig nichts wirklich ist.
          Wir erwachen aus dem tiefsten Traum und die Erfahrung dieses Erwachens ist unser Weg, für den wir uns entschieden haben. Alles ist gut wie es ist. Es ist immer die Ausdrucksform von Leben 🙂
          Carpe diem

          • Ralph says:

            Klar liegts immer im Auge des Betrachters – daher schrieb ich ja auch “unangenehm scheinende Fragen” … kicher.

            Danke für den Wink zum Konstruktivismus … das Buch “Das Auge des Betrachters. Beiträge zum Konstruktivismus” steht auch schon länger ungelesen im Regal, werde es mal wieder etwas nach vorn schieben …

            Paul Watzlawick ist ja auch als Redner köstlich:

            Des Feuers bewusst, das in uns brennt,
            Ralph

            • Angelika says:

              Lach, mach das mal lieber Ralph und … du schreibst ja deine “scheinbar unangenehmen Fragen” = deine Wahrnehmung ? 😉
              What a wonderful day :)))

              • Ralph says:

                ‘”scheinbar unangenehmen Fragen” = deine Wahrnehmung ?’

                Nein – eher meine Interpretion der Wahrnehmung einiger Leserinnen und Leser, basierend auf deren Feedback. Daher schreib ich ja auch “womöglich unangenehm erscheinenden Fragen”. Ich lasse mich da also gern korrigieren!

                Über das ganze Gesicht grinsend wie eine Grinsekatze:

                Ralph

                • Angelika says:

                  Habe wohl einiges nicht gelesen … aber warum interpretierst du, und wer in dir interpretiert das Feeback der anderen auf deine Worte als “scheinbar unangenehm”?
                  Irgendwas in dir scheint es so war zu nehmen und daher die Interpretiation. Da entsteht wieder Trennung, aber wir können noch gar nicht anders.
                  Wir sind alle noch unterwegs 🙂

                  • Ralph says:

                    Besten Dank für Dein Feedback. So bekommt der Sonntagabend für mich eine ganz besondere Würze. 😉

                    Die Interpretation entstammt dem Versuch, mich in die andere Person einzufühlen. Sie stammt aus dem Verstand, basierend auf der da gespeicherten Erinnerung – habe ich doch vor nicht gar zu langer Zeit gewisse Fragen selbst auch als unangenehm wahrgenommen.

                    Eine Frage ist nicht unangenehm – sie ist einfach eine Frage. Aber es gab eine Zeit, in der Fragen in mir unangenehme Gefühle ausgelöst haben – und zu dieser Zeit habe ich ähnlich darauf reagieert. Da das nichts mit mir als Person zu tun hat, sondern ich das eher als menschlich betrachte, versuche ich mich mit dieser Vermutung in die andere Person einzufühlen.

                    Jetzt könnte ich den Ball natürlich zurückspielen und Dich fragen: Warum interpretierst D (und wer interpretiert), das irgendetwas in mir es so wahrzunehmen scheint, aber letztlich habe ich darauf ja oben schon selbst eine Antwort gegeben.

                    Im Sinne des zweiseitigen Spiegels rede ich so wie so die ganze Zeit mit mir (und Du mit Dir) – und jenseits davon sind wir eins.

                    Apropos Trennung: Trennung entsteht aus meiner Sicht erst, wenn ich mich mit meiner Interpretation identifiziere, wenn ich sie als Wahrheit ansehe. Hier geht es aber um eine Vermutung – ich hinterfrage also lediglich, in wieweit mein Gegenüber in der Trennung verhaftet ist.

                    Always on the run,
                    Ralph

                    PS: Dazu kommt mir der Song “Living for Tonight” von Accept in den Sinn, der beginnt mit diesen Zeilen – hab ich Mitte der Achziger Jahre gehört:

                    • Angelika says:

                      Wollknäuel du, ich/du vermute/st die Wahrheit in d/meiner Interpretation der m/deiner Wahrnehmung und … das ist schon genug Trennung … ein Ende und ein Anfang … nur wo beginnt wasund wo endet was?
                      Nirgends und überall 🙂 schönen Abend Knäuel 😉 🙂

                    • Ralph says:

                      “das ist schon genug Trennung”
                      -> Ach Quatsch, dass das eine Trennung ist, ist doch auch wieder nur eine Interpretation, ganz zu schweigen von der Bewertung als ‘genug Trennung’.

                      Lustig, wie schmal unsere Kommentare zwischenzeitlich geworden sind – passt ja fast nur noch ein Wort in eine Zeile.

                      Das Verknäulen mit Dir hat mir Spaß gemacht … bis zum nächsten Mal. Kriegst noch ‘ne ganz verknäulte Umarmung. 😉

                      In Liebe,
                      Ralph

  3. Hach, liebe Angelika,
    dieser Artikel tut sooo gut!
    Besonders die Worte “ich bin einfach gut zu mir und gehe meinen Weg in meinem Tempo.” und
    “Das Leben ist jetzt und hier, es will nicht immer so ernst und dramatisch und klug und weise sein, es will gelebt werden und dazu gehört das Lachen, die Freude, das Blödeln und Ulkige.”
    Besonders Ina hat das sehr angesprochen!
    Jippieh – let´s do it! 😉 🙂
    MIt leichtem Grinsen grüßt dich herzlich MarIna

    • Angelika says:

      Danke liebe MarIna,
      Leben + Lachen + Lieben = Leichtigkeit … unsere neue Lebensformel?

      Geniesse den Tag … und es wird Licht 🙂
      Liebevolle Grüße mit Umarmung von mir 🙂

  4. Olaf says:

    Liebe Angelika,
    ganz herzlichen Dank für deinen Artikel. Er weckt die Urgeister des Lebens: Humor, Lebensfreude und einfach nur Lachen, Lachen, Freude an der Freude haben. Genau das macht er mit mir. Und das Schöne ist das ganze funktioniert alles in 3D man braucht wirklich nicht mehr als diese Dimensionen, es funktioniert 😉
    Alles Liebe dir,
    Olaf 😀 😀 😀

  5. Angelika says:

    Lieber Olaf,
    wir sind Lebensfreude und Lachen und Blödeln und Grinsen und wir sind Kinder des Lichts 🙂 lassen wir es in uns Leben .. aus uns hervorsprudeln … wir sind die Quelle 🙂 🙂
    Herzliche Umarmung für dich 🙂

  6. Alexa says:

    Lieber Ralph,
    du tust mir richtig leid. Aus deinen Kommentaren fliesst null Herz. Du schwelgst in deinen spirituellen Lehren von Byron Katie&Co herum ohne auch nur ein Wort mit dem Herzen aufgenommen zu haben. Du gibts dich als erleuchtet, jenseits aller Trennung und turnst hier wortreich mit leeren Worten, lerren Worthülsen herum. Du bist ein echter Wortakrobat, aber das hat für mich mit Erleuchtung nichts zu tun. Du erinnerst mich an die frommen Menschen die jeden Psalm aus der Bibel auswendig kennen und nichts davon im Herzen verstanden haben. Das ist jetzt hier meine Interpretation und wahrscheinlich bist du hier natürlich nur mein Spiegel 😉
    LG Alexa

    • Ralph says:

      Hallo Alexa,

      ich freue mich, mal wieder etwas von Dir zu hören! 🙂

      Hab vielen Dank für Deine Anteilnahme. Ich gebe Dir in allen Punkten recht – ich bin all das – und tue all das, was Du von mir behauptest. Ich bin Deine Geschichte von mir – es kann gar nicht anders sein.

      Und weißt Du was – während ich diese Zeilen schreibe, geht mir das Herz auf. Freiheit ist etwas so köstliches! Kein Konflikt, kein Widerstand, kein Krieg, wohin ich auch schaue in mir: Gedanken kommen und gehen, und doch herrscht Friede!

      Irgendwie kommt mir grad “Reason to believe” von Bruce Springsteen in den Sinn, daher schenke ich Dir diesen Link:

      Friede sei mit Dir,
      Ralph

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