Der neue Kelch der liebenden Annahme


Dass wir immer wieder eine absolut liebende Stimme in uns hören,
egal wie wir sie auch immer nennen mögen :
Christus, Buddha, Ur-Seele, Liebe ohne Gegenteil, Stimme des Herzens,
Höheres Selbst, inneres Licht,
Friedensfürstin,
Papa Gott,  Urmutter Leben,  oder oder oder…

dass wir die Wahrheit dieser Stimme immer öfter fühlen können,

und dass wir dieser Stimmer unser Leben anvertrauen
und dadurch leichter weiter gehen können,

wünsche ich uns allen von ganzem Herzen!

Marina

**********************

Weitere Seelen-Nahrung für dein Gemüt
wie Gedichte, Geschichten, Engelkarten zum online ziehen und versenden,

Botschaften von Engeln, Christus und Maria
findest du auf  meiner Webseite   www.marina-kaiser.de

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About Marina Kaiser

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38 Responses to Der neue Kelch der liebenden Annahme

  1. Kirstin says:

    Liebe MarIna,

    das tat sehr gut, kam genau zur richtigen Zeit. Grad heut abend hab ich so viele Zweifel gehabt. Ich stelle mir jetzt diesen Neuen Kelch vor und trinke aus ihm. Und es fließt viel gute Energie. Danke schön.

    Liebe Grüße von Kirstin

    • Guten Abend, du liebe Kirstin!
      Wie schön, dass du den Neuen Kelch gerade so gut gebrauchen konntest – ich auch!!!
      Weißt du was, wir nehmen uns zusammen mit Tini und Ina jetzt alle bei der Hand und tanzen über den Regenbogen bis wir müde sind. Dann nehmen wir nochmal einen große leckeren Schluck Heilwasser aus dem tollen Kelch und werden ganz gemütlich schlafen.
      Gute Nacht und träumt was Schönes!
      Und seid liebevoll gegrüßt von
      Marina und Ina

      • Kirstin says:

        Über den Regenbogen tanzen, das ist schön! 🙂 Kann ich das auch immer tun? Das würd ich nämlich am liebsten. Und mit allen Geschwistern aus dem ganzen Universum zusammen tanzen.

        Auch ganz liebe Grüße von Tini

        • Klar, liebe Kirstin,
          immer wenn du Lust hast. die Pforte dazu ist doch in unserer inneren Herz-Welt. Lass uns zusammen tanzen – und wer immer dabei sein will, ist ehrzlich eingeladen.
          Da fällt mir ein Song von udo Jürgens ein “Tanz auf dem Regenbogen”, den find ich leider nicht in You-tube, dafür begegnet mir aber dieser hier, den ich als Sonntags-Regenbogenland-Funke gern hier eintrage:

          Liebe Lichtfünkchen schickt dir und Tini
          MarIna

          • Kirstin says:

            Wie schön, dann darf ich alles andere hinter mir lassen, ja? 🙂

            • Hi, Kistin! Na klar – JETZT ist JETZT!
              Und wenn es JETZT mal wieder da ist – ein alter Schmerz zum Beispiel, dann schenken wir ihm JETZT unsere Aufmerksamkeit und vielleicht auch eine aktuelle Variation neuer heilender Bilder in unserer Vorstellungswelt und sind schon wieder im JETZT. Denn auch unsere Träume und Fantasien geschehen ja JETZT.
              Da fällt mir ein Zitat ein (weiß aber nicht merh von wem) :
              “Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben.”
              Also wollen wir weiter tanzen auf dem Rgenbogen – und zwischendurch unseren Nachmittagskakao mit Glückskeksen genießen…?
              Herzlichst MarIna

  2. Ralph says:

    Ich trinke den Kelch bis zur Neige und fühle mein Wissen erneuert:

    Ich bin Du.

    Ich bin in dem Maße geliebt, wie ich liebe.

    Ich danke dem, was ist, für diesen Kelch.

    • LIeber Ralph,
      ich glaube, wir sind alle noch intensiver und allumfassender geliebt, als wir uns selbst manchmalm als liebend wahrnehmen können, denn die Bedingungslosigkeit der Liebe enthebt uns selbst dieses Waagschalen-Prinzips.
      In tiefer Freude über die unendliche Liebe, in der wir alle eins sind,
      grüßt dich mit bunten Gedanken-Keksen und sonntäglichem Gefühls-Tee 🙂
      Marina

      • Ralph says:

        Hallo Marina,

        vielen Dank, dass Du Deine Gedanken mit mir teilst – und ebenso für die bunten Gedanken-Kekse und den sonntäglichem Gefühls-Tee, bei mir ist es grad dieser: http://www.kaffeeshop24.de/documents/products/Zoom/Kraeuterbox-Tee-Feel-Good-Dose-75-g-_12543_1.jpg

        Ich möchte Dich auf eine Erfahrungsreise einladen: Lass uns doch gemeinsam mal schauen, was von uns bleibt, wenn wir den Glaube, dass wir alle noch intensiver und allumfassender geliebt sind, als wir uns selbst manchmal als liebend wahrnehmen können, fallen lassen.

        Vielleicht schreibe ich gleich mal, wie sich das für mich anfühlt: Wenn ich den Gedanke denke und für wahr halte, dann stellt sich bei mir ein Gefühl des Getrenntseins ein:
        – zwischen mir und dem, was mich liebt;
        – zwischen dem Bild, das ich in mir trage (Vergangenheit: Wie ich mich manchmal wahrnehmen kann) und dem, was ist;
        – zwischen dem was ist, und dem, was ich meine das sein könnte oder sein sollte.

        Dieser Gedanke hält mich davon ab, mich vollständig dem hinzugeben, was ist. Aber ich erkenne, dass dies nur ein Gedanke ist, eine Meinung, etwas, woran sich mein Verstand klammert, um sich selbst eine Daseinsberechtigung zu verschaffen. Aber: Dieser Gedanke ist nicht die Wahrheit. Er hat keine wirkliche Bedeutung. Mit dieser Erkenntnis verliert er seine Macht über mich, und lässt mich los. Das Loslassen ist für mich insofern auch keine Handlung, sondern ein Erkennen. In diesem Erkennen liegt für mich grenzenlose Freiheit (*).

        Meine Aussage: “Ich bin in dem Maße geliebt, wie ich liebe.” sehe ich daher letztlich auch nicht als Waagschalenpinzip, sondern sie versinnbildlicht eher die Erkenntnis, dass ich alles bin, was ist. Da ist nichts neben oder außer mir, das mich lieben könnte. Ich gebe mir immer nur meine eigene Liebe – bzw. in der Welt der Formen bekomme ich immer meine eigene Liebe gespiegelt.

        So, jetzt habe ich erstmal genug geschrieben – bin schon gespannt auf Deine Erfahrung mit dem Loslassen dieses Gedankens.

        Tief verwurzelt in der Freude des Seins,
        Ralph

        (*) Für diese Freiheit kann ich auch niemand anderen mehr verantwortlich machen. Ich bin damit voll und ganz selbst verantwortlich für meine Freiheit. Wenn ich jemals auf die Idee komme zu sagen: Du schränkst mich ein – Du beraubst mich meiner Freiheit, wenn ich dann vielleicht noch meine, dass Du mich in die Opferrolle drängst, dann kann ich sicher sein, dass ich da grad irgend etwas nicht sehe. Allein dieses Wissen hat mir in jüngerer Zeit schon oft geholfen – sobald ich realisiere, dass ich in die Opferrolle abdrifte, werde ich sofort still und schaue nach innen, um zu erkunden, was mir da grad gespiegelt wird … denn ich weiß: Es ist nie der andere, die Ursache ist immer in mir: Der andere hilft mir lediglich, mich selbst zu erkennen.

        • Lieber Ralph,
          danke für deine Einladung, ich nehm sie aber nicht an, denn ich will den Gedanken, dass wir alle noch intensiver und allumfassender geliebt sind, als wir uns selbst manchmal als liebend wahrnehmen können, gar nicht fallen lassen! Denn MIR TUT ER AUSSERORDENTLICH GUT.
          Ich mag die Gedanken, die mir angenehme Gefühle machen. Und mir macht er ein schönes Gefühl, weil es in der Liebe und eben auch im Gefühl des Geliebt-seins für mich keine Trennung sonsern eher Verbundenheit gibt.
          Für dich ist das anders – okay.
          Ich glaube DIE Wahrheit können wir sowieso nicht erfassen, weil es unendlich viele Wahrheiten gibt. Also nehme ich das, was mir wohltuende Gefühle bereitet und kuschle mich darin ein. Wenn was anderes dran ist, dann nehme ich das dann an, wenn es da ist. JETZT bin ich gerade ganz glücklich mit diesem Gedanken.
          Also alles gute auf deiner Reise wünscht dir mit einem frohen Shalom
          Marina

  3. Angela says:

    Oh, danke liebe Marina und auch Euch allen mit Euren Zeilen.
    Ich habe sie die letzten Tage sehr sehr intensiv gelesen, denn grad letzte Woche hatte ich (wiedermal?!) so viel “schlucken” müssen, an Vorwürfen, Abweisungen und Zurechtweisungen, seitens “anderer Leute”. Habe zwar versucht, dass alles irgendwie zu verarbeiten, doch dann hat es mich doch kalt erwischt, d.h. – ich bin nicht besonders stolz drauf – habe ich mir gedacht, ich überhupf” das mal mit nem Bier. Leider ist’s bei dem einen nicht geblieben…… , leichter war das zwar zu ertragen, doch die Selbstvorwürfe, die DANN! kamen, haben mich dann eine Woche ins Bett verfrachtet. Habe viel nachgedacht, warum ich immer so “angenommen” werden will, ich hab soviel Liebe zu geben – und keiner will sie…….
    Dann kamen viele Ängste hoch, was denken jetzt die anderen von Dir! Hast dich angetütert…..bist auf Alkohol…..doch das stimmt ja auch nicht. Wollt’ es doch nur ein paar Stunden leichter haben – – na, noch blöder geht’s nicht mehr, oder?
    Jetzt bin ich fast wieder – na ja halbwegs ganz in der Mitte, habe Eure lieben und aufschlussreichen Zeilen gelesen und bedanke mich ganz herzlich dafür. Waren eine grosse Hilfe!!
    Und ich nehm jetzt Ralph’s Worte, – ich danke dem, was ist – und was war – für diesen Kelch an, der hoffentlich jetzt vorüber gegangen ist, sodass ich den Kelch der Liebe wieder geniessen kann!
    Danke, dass Ihr mir “zugehört” habt
    alles Liebe
    Angela

    • Kirstin says:

      Hallo liebe Angela,

      ich verstehe das sooo gut, was Du schreibst. Hatt ich selbst doch grad gestern abend diese ganzen Zweifel und auch Selbstvorwürfe waren dabei. Weißt, das kann bei mir ganz spontan kommen – mit einmal ist es da. Und denn bin ich auch erst mal im Tal. Aber genau so schnell geht es auch oft wieder weg.

      Und dieses Geliebt werden wollen, von dem Du schreibst, das kenn ich auch so gut. Begleitet mich schon durch mein ganzes Leben. Aber wer will das nicht, liebe Angela. Ich glaub, da sind wir gar nicht so allein damit. Laß es Dich nicht verdrießen, das mit dem Alkohol. Es war sicher für irgendwas gut. ES WAR einfach. Nun ist es vorbei. Weißt Du, ich glaub, dieses selbst bewerten und selbst verurteilen, das ist auch etwas, das nur wir Menschen kennen und machen. Für unsere Seele ist es einfach nur eine Erfahrung.

      Danke, daß Du hier warst und alles aufgeschrieben hast. Für mich war es ein Geschenk, einen Blick in Dein Herz tun zu dürfen.

      Wenn Du es magst, fühl Dich ganz dolle gedrückt.

      Viele liebe Grüße von Kirstin

    • Ralph says:

      Hallo Angela,

      Deine Worte dringen mir tief ins Herz. Dieses “ich hab soviel Liebe zu geben – und keiner will sie…….”

      Ich nehme Deine Liebe an, alle Liebe, die Du hast – und gebe Dir in gleichem Maße meine Liebe, alle Liebe, die ich habe.

      Ich nehme mich so an, wie ich bin – und ich nehme Dich so an, wie Du bist.

      Ich denke überhaupt nichts von Dir: Liebe denkt nicht, Liebe ist einfach nur.

      Ich nehme jeden Kelch, der sich mir bietet – egal wie bitter er schmeckt – dankend an.

      Ich spüre Dich in mir – spüre Deinen Schmerz … denn Dein Schmerz ist auch mein Schmerz
      – spüre Deine Angst … denn Deine Angst ist auch meine Angst.

      Wenn Du erlaubst, dann umarme ich Dich jetzt. Du bist JETZT so angenommen, wie Du bist. Ich bin in Dir und Du bist in mir. Wir sind eins.

      Schließe die Augen, und fühle! Lass alles zu! Beobachte, was passiert, ohne darauf zu reagieren. Lass alles abfließen. Vielleicht schreibst Du es dann ja hinterher auch auf.

      In bedingunsloser Liebe und tiefem Mitgefühl,
      Ralph

    • Du liebe Angelika,
      darf ich dich als erstes ganz behutsam und liebevoll in die Arme nehmen? Wenn du magst, lehn dich an, lass da sein, was da ist und da war – es ist willkommen. Alles! Du bist willkommen und deine Liebe, die nehm ich zu gern an!
      Ich kann dich verstehen, dass du mit dem Bier einen Weg suchtest, das alles abzumildern.
      Ich kann dich verstehen, dass es sooo weh tut, Vorwürfe, Abweisungen und Zurechtweisungen zu bekommen. Die nagenden Selbstzweifel, die Trauer, dass die Liebe manchmal nicht angenommen wird, die Selbstanklagen “versagt” zu haben und ins Alk-Loch gefallen zu sein… das tut sicher sehr sehr weh. Doch es ist auch eine Gelegenheit, dich selbst nun ganz dolle lieb zu haben – gerade MIT alledem! Und auch die Gelegenheit, die Wärme und Annahme – ja eben die Liebe zu spüren, die z.B. hier durch die unterschiedlichen Antworten fließen darf. Wir sind alle Menschen – und Mensch-sein ist die Herausforderung, die scheinbare Unvollkommenheit anzunehmen und als Chance zu betrachten, Liebe zu fühlen.
      Ich fühl mich dir gerade so nahe, kenne diese Gefühle von Selbstzweifel und Selbstvorwürfen doch so gut… Liebe Angi, ich freu mich, dass ich dir hier begegnen darf und soviel aus deinem Sein , aus deinem Herzen lesen darf.
      Mögen die Engel dir jetzt tiefen Frieden schenken und dir helfen, alles was war und ist, in dein Herz zu nehmen – in dem du dich geborgen und geliebt von Gott, von uns allen und dir selbst fühlen mögest!.
      In Verbundenheit und mit einem blütenweißen durftigen Taschentuch, in dem alle Tränen willkommen und behutsam aufgefangen sind, grüßt dich
      MarIna
      P.S. Und magst du dann zum Nahcmittagskakao der inneren Kinder mit Lebkuchen und Glückskeksen und bunten Luftballons auf dem Regenbogen kommen? Da können wir alle zusammen tanzen… 🙂 😉 🙂 😉 🙂 🙂

  4. Angela says:

    Liebe Kirstin, lieber Ralph, liebe Marina,
    ich DANKE EUCH! Ich fühle mich gerade in Eurem Kreis so tief inniglich eingebunden und umarmt und dass tut so gut! es ist so warm und ehrlich! Und nun kommen die Tränen, langsam noch, die ich so lange nicht weinen konnte und ich spüre, es wird leichter.
    Und ja, ich komme mit auf den Regenbogen tanzen, dass tanzen, das habe ich immer gerne getan. Die letzten Jahre garnicht mehr. Ich glaub’, es ist ein toller Anfang, aus der Selbstverurteilungsmühle nicht gut genug zu sein, rauszutanzen.
    Und anzunehmen, dass meine Eltern und meine Tochter und mein Sohn, meinen spirituellen Weg als “komisch” empfinden und ich für komisch und verrückt und abgedreht empfunden werde.
    Aber ich bin auch dankbar, dass dies alles geschehen ist. Konnte doch auch viel mit meinem Mann darüber sprechen, doch hat es mir auch sehr gut getan, mich Euch zu öffnen.
    Habe gedacht, durch unsere Liebe zueinander wäre er “befangen”—lächel, und auch schon grins…..
    Muss wohl jetzt wirklich Eltern, Tochter, Sohn und die Familie daran, loslassen. Und ich wollt’ doch so gerne, dass sie mich “verstehen” und auf meinem/unseren Weg mitnehmen.

    In lieben dankbaren und tanzenden Gedanken und grosser Liebe und Demut
    Angela

    • Liebe Angela,
      auch ich kenne dieses Thema. Ich verstehe dich so so gut – das muss ich einfach nochmals sagen.
      Und noch was: Was nicht ist, kann ja irgendwann noch werden (Damit tröste ich mich auch manchmal).
      Wie schön, dass du mi deinem Mann drüber reden konntest. Und hier auch.
      Fühl dich gedrückt von
      MarIna

    • Ralph says:

      Hallo Angela,

      beim Lesen Deiner Antwort sind mir spontan Freudentränen in die Augen gestiegen.

      Und dass “ich für komisch und verrückt und abgedreht empfunden werde”, ist für mich zwischenzeitlich zu einem Heiden-Spaß geworden. Anfangs war ich da auch total ängstlich und zurückhaltend – besorgt, ich könnte als esoterischer Spinner abgestempelt werden, wenn ich z.B. mit Heilsteinen im Wasser herumlaufe oder zu Heilern gehe, die pendeln oder durch Handauflegen heilen – habe meine Affirmationen selbst vor meiner Frau geheim gehalten. 😉

      Es eine gewisse Zeit gedauert, bis ich so vollständig im Jetzt angekommen bin, wie ich es jetzt bin – immer wieder sterbend gegenüber der Vergangenheit und ohne Projektionen in die Zukunft.

      Mein Vater fragt mich, was er denn davon hat, wenn er sich mit diesen Dingen auseinander setzt. Wenn ich ihm dann sage: “Es ist das Ende allen Leids”, dann schaut er mich verständnislos an. Dabei leidet er selbst – Wut, Angst, Sorgen … die ganze Palette.

      Mein großer Sohn (15) schaut immer mal, mit welchem “Guru” ich mich jetzt grad wieder beschäftige, und mein kleiner Sohn (8) verdreht die Augen, wenn ich ihn spiegele, statt zu reagieren.

      Zu meiner Mutter habe ich, der ich mich vor Jahren so kontrolliert und manipuliert von ihr gefühlt habe, dass ich sämtlichen Kontakt abbrach, jetzt wieder ein aus meiner Sicht völlig entspanntes Verhältnis.

      Ja und mit meiner Frau ziehe ich an einem Strang – wir ergänzen uns, lesen uns gegenseitig vor, und – ganz wichtig – sind uns gegenseitig ein täglich blanker werdender Spiegel.

      Wenn Du mal wieder jemand ein Problem mit Dir hat, und meint Du solltst anders sein als Du bist – dann erinner Dich vielleicht mal an diese Worte: “Wenn Du ein Problem mit mir hast, dann ist es Dein Problem, und Du darfst es gern behalten.” (sinngemäß so gelesen in “Das Vermächtnis des 7. Parfums: Eine außergewöhnliche, wahre Geschichte” von Selma Gienger”. (Kann das Buch nur jedem empfehlen – lest Euch hier mal die Kurzbeschreibung durch: http://www.amazon.de/Das-Verm%C3%A4chtnis-Parfums-au%C3%9Fergew%C3%B6hnliche-Geschichte/dp/398084207X/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1327846491&sr=8-5). In diesem Buch gibt es auch noch weitere Demonstrationen eines gesunden Selbstbewusstseins … und man lernt auch einiges über Patrick Süßkind, und welche Vorarbeiten ihn zum Schreiben des Buches “Das Parfum” inspiriert haben.

      So – und wenn Du das nächste mal tanzt, bin ich auch mit dabei – und Du bist dabei, wenn ich das nächste mal tanze … und das ist eigentlich immer, denn das Leben ist ein einziger Tanz.

      Ralph

    • Kirstin says:

      Danke liebe Angela, ich freu mich einfach nur. Wie schön, daß Du da bist. 🙂

      Liebe Grüße von Kirstin

  5. Doris says:

    Liebe Marina, liebe Gemeinschaft der inneren Kinder,

    ich würde so gerne auch zum Nachmittagskakao kommen! Darf ich? Auch wenn mir gerade nicht nach Tanzen und bunten Luftballons zumute ist? Darf ich traurig schweigend bei euch sitzen, ohne etwas erklären zu müssen? Darf ich einfach nur da sein mit meinen Tränen und euch beim Tanzen zusehen, ohne dass mich jemand in den Arm nimmt oder mir einen Glückskeks aufdrängt? Das wäre schön! 🙂

    Alles Liebe,
    Doris

    • Ralph says:

      Hallo Doris,

      aber natürlich – der Regenbogen ist für alle da! Ohne Dich würde etwas fehlen. Ich liebe Deine Traurigkeit, Dein Schweigen und Deine Tränen – denn es sind auch meine Traurigkeit, mein Schweigen und meine Tränen. Du bist – so wie Du bist – Erklärung genug. Dafür braucht es keine Worte.

      Die Weite meines Herzens fühle ich heute schon den ganzen Tag, während ich hier nahezu pausenlos schreibe, ganz außerordentlich. Und so lasse ich es fließen … so bist auch Du in mir – und ich bin in Dir.

      Grad letzte Nacht kam mir aus heiterem Himmel das Sinnbild der Tragikomödie vor mein geistiges Auge:

      Und während ich es mir noch einmal in Erinnerung rufe, erkenne ich die unmittelbare Korrespondenz zum Yin-Yang-Symbol:

      Wenn Du genau hinschaust, siehst Du mich gleichzeitig tanzen und weinen …

      Vielen Dank auch schon mal für Deine Antworten in unserem Dialog, der sich aus Deinem Blog-Eintrag “Richtungswechsel” ergeben hat. Bitte gib mir noch etwas Zeit mit der Antwort, ja?

      Verbunden im So-Sein,
      Ralph

      • Kirstin says:

        Liebe Doris,

        aber herzlich willkommen zum Nachmittagskakao. Und zwar genau so, wie Du grad bist. Jetzt stimme ich Ralph einfach mal zu: Ohne Dich würde ja was fehlen. Und eine Umärmelung würde ich ja nie aufdrängen, ich frage ja vorher immer. Und ich nehme das an, was beim anderen grad ist. Denn das ist ein Teil von ihm und auch ein Teil von mir.

        Viele liebe Grüße von Kirstin

        • Doris says:

          Liebe Kirstin,

          da freu ich mich aber. Mir ist gerade noch ein schöner Spruch des amerikanischen Dichters John Vance Cheney (1848-1922) eingefallen:

          “Ohne Tränen hätte die Seele keinen Regenbogen.”

          Vielleicht kann ich ja mit meinen Tränen die Tropfen für den Regenbogen machen?

          Doris

          • Kirstin says:

            Das ist ein schöner Gedanke, liebe Doris. Das kannte ich noch gar nicht. Weißt du, ich nehme von den Menschen sowieso immer alles, die Tränen und das Lachen. Denn wo ist eigentlich der Unterschied. Alles sind Gefühle.

            Liebe Grüße von Kirstin

      • Doris says:

        Ja, lieber Ralph, ich seh dich tanzen und weinen. Und beides entstammt derselben EINEN Quelle.

    • Liebe Doris,
      ich hab gerade nochmal auf die neue Erde geschaut und deinen Beitrag gefunden
      Auch wenn der Nachmittag längst vorbei ist, möchte ich dich mit all deinen Gefühlen herzlich willkommen heißen in unserer Gemeinschaft auf dem Regenbogen. Tränen sind flüssige Gefühlsperlen – unendlich wertvoll!
      Herzliche Gute-Nacht-Grüße nun aus dem nächtlichen Sternenzelt sendet dir
      MarIna

  6. Angelika says:

    Ihr Lieben,
    na denn, dann kann ich mich ja gleich mal anschliessen, wenn erlaubt, mit meiner Unzufriedenheit die ich gerade habe und ” bin ich verrückt oder ist die Welt verrückt” und ” mich verstehen sie einfach nicht”. Bei Lebkuchen plaudert es sich schon viel besser und wir dürfen uns so geliebt fühlen wie wir gerade sind.
    Ich liebe euch so wie ihr seid, Marina, Kirstin, Ralph, Angela, Olaf, Doris, Ralf, und alle, und ja auch mich gerade so wie ich bin. Wir sind immer noch Menschen und deshalb einfach einzigartig 🙂

    • Ralph says:

      Hallo Angelika,

      ich spüre Dein Liebe in mir und verstehe Dich in Deiner Unverstandenheit. 🙂

      Hab grad ein spätes Mittagessen hinter mir, und während dessen fragte mich mein kleiner Sohn: “Papa, warum grinst Du denn so?” und so wurde ich mir des Gedankens, der da grad vorbeizog, etwas deutlicher bewusst: Habe mir da grad vorgestellt, wie ich mit Kirstin einen Wiener Walzer tanze, um herauszufinden, wem es als erstes schwindlig wird. *grins*

      Hab’s mal probiert – auf Anhieb geht’s nur rechtsherum, linksherum stockt es noch etwas … da halte ich mich mit der Frage “„Fräulein, könnse linksrum tanzen?” doch noch etwas zurück. 😉

      Da wir hier auch irgendwo über Gefühle sprachen: Ich würde meinen momentanen Gefühlszustand als angeregt, ausgelassen, beschwingt, erfrischt, erheitert, unbekümmert und dem Leben zugewandt beschreiben.

      Das Leben kann so lustig sein!
      Ralph

      • Kirstin says:

        Hallo Ralph,

        war klar, ausgerechnet mit dem Tanz kommst Du, vor dem ich die meiste Furcht hatte in der Tanzschule. tanzen war und ist immer noch eine meiner liebsten Beschäftigungen. Aber der Wiener Walzer, der wars nie so recht. Aber ansonsten gerne. Und die Musik ist ja superschön.

        Das Leben kann wirklich lustig sein. Wenn man einfach man selber sein kann.

        Viele Grüße von Kirstin

        • Ralph says:

          “Das Leben kann wirklich lustig sein. Wenn man einfach man selber sein kann.”
          -> Genau – und das bin ich zwischenzeitlich immer mehr – mit all meinen Gedanken und Gefühlen, mit meinem gesamten Wesen. Wer wöllte mir das verbieten. Es gibt niemanden außer mir selbst, der mich daran hindern könnte! Manchmal rücksichtsvoll, manchmal grob, manchmal einfühlsam, manchmal heiß wie Feuer, manchmal kalt wie Eis, manchmal traurig, manchmal freudig, manchmal verliebt, und manchmal enttäuscht.

          Das alles bin ich – da ich das weiß, muss ich mich nicht mehr finden. Aber ich kann mich immer wieder neu erfinden, indem ich etwas neues wage. Damit wird das Spektrum täglich größer.

          Das einzig Konstante ist die Veränderung,
          Ralph

    • Hallo Ihr Lieben,

      sitze hier gerade und schaue, staune………………………………………………..

      …genieße diese intensive Stille mit euch und will garnicht mehr “den Mund zu machen” –
      fühlt sich doch “verdammt” nach zu Hause an.

      Wir sehen uns,

      alles Liebe,
      Ralf.

  7. Angelika says:

    Hallo Ralph,
    na ich bin ehrlich, mit dem linksherum tanzen klappt bei mir auch nicht immer, ich trete mit immer auf die Zehen 😉 , mal nehme ich es gelassen, mal ärgert es mich. Aber ich stehe dazu, ich falle und stehe auf und dann bin ich wieder oben, bis zum nächsten Fall. So ist der Weg und er ist gut so wie er ist (auch wenn er soo lang ist, ich mag Abkürzungen) 🙂

    Lieber Ralf,
    ich erkenne nur eines gerade: wir sind das “Zuhause” … grins, lach 😉

  8. Angela says:

    Ihr ALLE alle LIEBEN, DANKE!

    War gerade mit meiner kleinen Krümel – Hundi-Mischung- Papa unbekannt- eine kleine Runde spazieren und habe mir Eure Zeilen so durch den Kopf – nein, ich denke eher durchs Herz fliessen lassen. Es war einfach toll und ich hab soviele neue Gedanken bekommen. Stand ein paarmal “einfach nur in der Gegend rum” und guckte in den Himmel – und da war plötzlich sooo ein Frieden und jetzt schon viel viel weniger Angst.
    Oh, ich danke Dir Ralph für Deine Worte, auch mit Freudentränen in den Augen, und Euch allen – klingt jetzt vielleicht wieder “abgedreht” , doch plötzlich könnt ich die ganze Welt umarmen.
    Habe mich führen lassen, bei Sabine Wolf’s Lektionen, und genau das Richtige gefunden, welches wieder einen AHA-Effekt ausgelöst hat. Mein Mann meinte, prima, und schon waren wir am umarmen und tränend lachen.

    Liebe Doris, ich kenne auch diese Traurigkeiten, die oft bei mir waren, sie sind wieder gegangen, auch wenn ich’s vorher nicht geglaubt habe, dass es je wieder anders werden könnte. Ist aber!!
    Und, stell Dir das Universum vor, mit uns als Puzzlestücke! Wenn eines fehlen würde, wäre es nicht komplett. Das hat mir auch mal “aus einem Traurigkeitsloch” rausgeholfen.

    Alles alles Liebe
    Angela

  9. Doris says:

    Liebe Angela und alle anderen,

    ich habe gar nichts gegen die Traurigkeit. Die gehört doch auch zu mir und ist eigentlich eine ganz Liebenswerte. Ich kann unendlich traurig sein und gleichzeitig ganz mit mir im Frieden. Das schließt einander überhaupt nicht aus.

    Nur habe ich früh im Leben gelernt, dass ich die Traurigkeit nicht haben durfte. Die galt als etwas Schlechtes und musste immer gleich weg gemacht werden. Also war ich nur noch heimlich traurig, für mich allein. Und irgendwann habe ich selber die Traurigkeit nicht mehr gespürt…

    Aber jetzt will ich endlich zu meiner Traurigkeit stehen. Ich will mich nicht mehr für sie schämen. Ich will sie mitnehmen zum Innere-Kinder-Nachmittag unterm Regenbogen. Ich will ihr liebevoll eine Tasse Kakao einschenken und sie an den Tisch setzen, wo schon all die anderen inneren Kinder sitzen: die traurigen und die fröhlichen, die stillen und die lebhaften, eure und meine. Und dann können sie alle zusammen spielen, schreien, weinen, lachen und tanzen (auch ganz unperfekt).

    Ja, und Krümel darf natürlich auch mitspielen. 🙂

    Alles Liebe,
    Doris

    • Angela says:

      Liebe Doris,
      das ist wunderbar und fühle Dich unendlich geliebt, wie ich es jetzt auch wieder für mich tue.
      Ja, und Krümel wird mitspielen – sie liebt es, und ihr Sausen und Laufen und Toben grenzt auch oft an einen Tanz der unsäglichen Freude am Leben.

      Alles Liebe
      Angela

    • Ralph says:

      Hi Doris,

      Deine Traurigkeit ist willkommen, da freut sich meine Trauigkeit (welch ein Wortspiel ;-)). Hab so eine gewisse Ahnung, worauf Du hinaus willst: “Ach ist der/die Kleine traurig? Was machen wir denn da, damit er/sie wieder lustig wird?” Na nix! Einfach nur DA sein! Die Traurigkeit zulassen!

      Warum das eine Ablehnen und das andere Anstreben? Warum schon Kindern die Polarität einimpfen – statt einfach nur anzunehmen, was ist?

      Ich habe 40 Jahre gebraucht, um wieder in Kontakt mit meinen Gefühlen von Traurigkeit und Sehnsucht zu kommen. Eines Abends, ich hörte “Wish you were here” von Blackmore’s Night:

      da waren diese Gefühle plötzlich wieder präsent. Irgendwann in meiner Kindheit – vermutlich schon sehr früh (die Grundmuster bilden sich ja bereits bis zum sechsten Lebensjahr) hatte ich wohl gelernt, dass diese Gefühle nicht gefragt waren – dass es eher darum geht, zu funktionieren, sich ein gewisses Maß an Konformität anzueignen und nach außen ausgeglichen und freundlich zu wirken. Und seither waren sie verschwunden, verdrängt – war nur noch irgendein dumpfes, nicht zuordnungsfähiges Etwas da – und somatische, nicht zuordenbare Reaktionen … und diverse Süchte.

      Insofern gibt es ja wohl die eine oder andere Parallele … ein drittes Gefühl, zu dem ich kurze Zeit später Zugang bekam, war Zärtlichkeit.

      In meiner Kindheit gab es kaum Zärtlichkeit. Die Ehe meiner Eltern degenerierte so um meinen vierten Geburtstag herum zu einem Ehekrieg – insofern hat mir im Elternhaus spätestens ab diesem Zeitpunkt niemand mehr Zärtlichkeit vorgelebt. Aufgrund meiner Hyperaktivität und auch aufgrund meiner mich zum Querdenken anregenden Intelligenz war ich darüber hinaus auch in der Gesellschaft (Kindergarten, Schule, Lehre) vielfach ein Außenseiter, den es eher ruhigzustellen galt, als ihm Zärtlichkeit entgegen zu bringen.

      Aber ich habe zu meinem Herz zurückgefunden, welches ich seither so ehern eingemauert hatte; und biete es immer wieder an – bereit es brechen zu lassen – um es dadurch immer nur noch weiter zu öffnen.

      “Ich bin nicht länger der Stein – ich bin das Wasser. Ich bin nicht länger die Eiche – ich bin das Gras.” waren Gedanken zu jener Zeit. Zwischenzeitlich habe ich realisiert, dass ich beides bin … entsprechend des 19. Shoto-Niju-Kun des Karate-Do (das Training in dieser Kampfkunst ist meine bevorzugte Form des Tanzes :-)):
      “Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.”

      Mit diesem eigenen Hintergrund interessiert mich, was in Dir resoniert, wenn Du dieses Wort hörst – was Du mit Zärtlichkeit verbindest. Gibt es da irgend etwas, das Du mit mir/uns teilen magst?

      In Liebe,
      Ralph

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