Alles nur ein Traum?

Foto von Doris

Ich denke, es ist eine ganz besondere Zeit grad. In meinem Umfeld passiert da ganz viel, wie ich aus Gesprächen erfahre.

Die Zeit, wo alle Welt ins träumen gerät – ich übrigens auch 😉 Die Zeit, wo besondere Begegnungen stattfinden. Wo wir bemerken: Holla, hier ist etwas anders als sonst. Diese Person scheinen wir schon ewig zu kennen, besondere Vertrautheit wird erlebt. Alles scheint zu passen.

Und schon geht das Gedanken-Karussell los. Ist das womöglich der- oder diejenige eine, auf den oder die wir immer gewartet haben? Nach dieser großen Nähe am Anfang kommen oft die Verwirrung oder die Missverständnisse. Und schon bricht die Welt zusammen und man leidet. Und die Schwere des Leids wird leider oft als Gradmesser für die Größe der Liebe betrachtet.

Wie haben wir uns doch gesehnt, endlich die eine Verbindung im außen leben zu können. Endlich zu erfahren, was die Liebe denn wirklich ist. Und ich glaub, wir sind mittlerweile derart ausgehungert nach der wirklichen Liebe – der Liebe, die wir einfach von zuhause in der Wirklichkeit kennen – daß wir uns ganz schnell auf alles stürzen, was nur den Anschein des besonderen hat. Ist ja auch total verständlich. Und scheinen wir es denn zu verlieren, geht einfach unsere Welt unter, weil wir es jedes Mal als letzte Chance ansehen.

Und ich glaube, diese Kontakte und Beziehungen, die jetzt in unser Leben treten, sind tatsächlich was spezielles. Ich glaub schon, daß es direkte Grüße von zuhause sind. Daß es ganz enge Mitglieder aus unseren Seelenfamilien sind, vielleicht sogar direkte Seelengeschwister. Und ich glaub weiter, sie alle haben eine bestimmte Aufgabe. Und demzufolge ja auch wir, denn auch wir treten ja in ihr Leben.

Ich glaub, wir sollen uns einfach gegenseitig helfen, uns mit der Liebe in uns selbst zu verbinden. Dieses besondere Gefühl in diesen Kontakten, ich vermute, das ist es, was in den höheren Dimensionen einfach ganz normal ist. Das ist es, wie wir uns selbst lieben sollten. Aber mal ehrlich – wer tut das schon? Wer kann sich wirklich ganz aufrichtig lieben? Und solange wir das nicht können, wie wollen wir da ernsthaft an den sogenannten Aufstieg denken. Was würden wir anfangen, wenn um uns herum nur die bedingungslose Liebe herrschen würde.

Und so glaub ich, das alles muß geübt werden von uns und miteinander. Und dafür sind diese Begegnungen da. Und wenn ich genau hinschaue, zeigt mir jede dieser Begegnungen ganz genau, wo es bei mir innerlich evtl. noch nicht ganz rund läuft. Und bei mir sind es zur Zeit echt die großen Kracher. Lebensthemen, die sich seit Jahrzehnten durchziehen, weil sie so groß waren, die werden grad noch mal angestoßen (z.B. Verlustangst oder mangelnder Selbstwert). Aber so massiv, wie ich es noch nie erlebt hab. Und ich weiß aber ganz genau, es ist deshalb, weil diese Themen jetzt ein für allemal gehen wollen und auch dürfen – endlich! Ich brauche sie einfach nicht mehr.

Deshalb durchleb ich das ganze auch mit ziemlicher Freude. Ist zwar anstrengend, aber ich weiß ja, wofür. Und dabei helfen mir auch meine innere Ruhe und der Frieden. Denn so kann ich nach jeder Woge sehr schnell wieder ins Herz gehen. Und sollte es noch irgendwo weh tun, denn stimmt einfach noch was nicht in mir. Und denn wird das eben nochmal angesehen und verabschiedet.

Und ich weiß, so werd ich ganz automatisch die Liebe leben können. Weil ich sie einfach aus meinem immer mehr geheilten innen ins Leben ziehe. Das, was ich ausstrahle, das muß mir laut Resonanzgesetz ja im außen begegnen. Kann ja auch mal ganz schön sein, dieses Resonanzgesetz – eben, wenn man endlich die Dinge anzieht, die man auch wirklich will.

Kann ich aufhören mit der Sehnsucht, bin ich aus dem Mangeldenken raus. Denn ich weiß, daß ich alles bereits hab. Dann ist in mir die Fülle. Und genau diese Fülle wird sich auch in meinem Leben zeigen. Und schau ich dankbar in mein Umfeld: Wieviel Liebe hab ich da schon. Was für wundervolle Seelen begleiten bereits meinen Weg.

Ich sags mal hier: Ich hab Euch total lieb und freu mich so, daß Ihr da seid!

Advertisements

About Kirstin

Was möchte ich mit dieser Seite erreichen? Ich selber halte mich für einen ganz normalen Menschen. Ziemlich viel passiert im Leben. Immer auf der Suche nach Glück – oder zumindest Ruhe und Gelassenheit und innerer Zufriedenheit. Mein Weg führte mich irgendwann zur Spiritualität – zum Glück. Aber es musste erst viel passieren. Für mich ist es aber bis heute manchmal nicht so leicht, das, was ich theoretisch für gut und richtig befinde, auch praktisch in mein Leben einzubauen. Und da haben mir in der Vergangenheit Texte geholfen, die die Dinge einfach beim Namen genannt haben. Die mich einfach da abgeholt haben, wo ich stand. Na ja, und das möchte ich einfach gern weitergeben. In meiner eigenen Art, einfach so, wie ich denke. Ohne großen literarischen Anspruch. http://unsereneueerde.blogspot.de/
This entry was posted in Allgemeine Texte. Bookmark the permalink.

18 Responses to Alles nur ein Traum?

  1. peggy says:

    ❤ 🙂 schön !!

  2. Einen schönen Gruß von zu Hause, liebe Kirstin,

    ich wünsche dir viele verwandte Begegnungen auf dem Weg nach Hause. Sehne in Gelassenheit(;-), deine Familie ist groß und das Gefühl von zu Hause und dem hier innewohnenden Frieden wird immer mehr, zeigt sich in immer mehr Facetten und Seelen.

    Ist diese Liebe ohne Zeit, zeitlos oder wie Marina gestern schrieb:
    “Aber wisse, dass die Strahlen, die von meinem Herzen zu deinem und von deinem Herzen zu meinem gehen, für immer eine Lichtbrücke zwischen uns bauen, auf der wir uns stets begegnen können – und sei es nur im Geiste.”

    Entdecken und erlauben wir den Strahlen in uns, der Sonne einfach zu scheinen, auch mit den Tränen der Freude und des Wissens – so erkennen wir den glitzernden Regenbogen, der uns nach Hause geleitet.

    Alles Liebe,

    Ralf.

    • Kirstin says:

      Daaaanke 🙂 für die Grüße, das war ja nett – freu. 🙂

      Das war ja fast schon ein Spruch von zuhause, oder? 😉 Ich weiß, daß Du mir darauf keine Antwort gibst. 😉

      Meine Güte, und alles, was Du noch schreibst, find ich so schön, das laß ich einfach so stehen.

      Viele liebe Grüße von Kirstin 🙂

  3. “Kann ich aufhören mit der Sehnsucht, bin ich aus dem Mangeldenken raus.”

    Liebe Kirstin, dies ist wieder einmal ein Satz, mit dem ich in Resonanz ging, und den ich hinterfragen will. Will ich wirklich keine Sehnsucht mehr in mir spüren? Ist Sehnsucht wirklich gleichbedeutend mit Mangeldenken? Ist Sehnsucht nicht die Sprache unsrer Seele, die uns unseren Weg weist? Und ist es wirklich mein Ziel, eine intensive Emotionen wie Sehnsucht loszuwerden? Nein, will ich nicht. Mein Umgang mit der Sehnsucht ist, dass ich meine Sehnsucht in mir erkenne und umarme. Denn sie ist ein Teil von mir.Ohne diese Sehnsucht, wäre ich nicht ich.
    Ich danke dir, liebe Kirstin, dass du diese Fragen (und Antworten, die sofort kamen) in mir angeregt hast. 🙂
    Werd das Thema vielleicht noch mehr in mir wirken lassen, mal sehen, was mir sonst noch dazu einfällt.

    Alles Liebe und einen wunderschönen Tag wünscht dir Johanna

    • Kirstin says:

      Liebe Johanna,

      vielleicht gibt es ja unterschiedliche Sehnsuchten 😉 Denn das, was ich hier aus Deinen Zeilen rauslese, das kann ich auch für mich so annehmen. Was ich in meinem Text meinte, ist dieses bohrende Gefühl in mir tief drin, daß ich mich einsam fühle, daß da einfach ein großes Loch ist. Und wenn ich weiß, daß ich alles hab, daß ich nie wirklich einsam war oder sein werde, denn geht auch dieses Gefühl weg. So meinte ich das.

      Den Wunsch, mich selbst immer weiter zu entwickeln, wenn man das vielleicht auch als Sehnsucht bezeichnen kann, den hab ich schon noch.

      Liebe Grüße von Kirstin

      • Liebe Kirstin, wieso willst du denn dieses “bohrende Gefühl in dir tief drin ” nicht genauer ansehen. Ein Gefühl ist immer ein Signal der Seele, und ein bohrendes Gefühl ist ein dringliches Signal. Da kann der Verstand noch so sehr sagen, dass man ja alles hat, die Seele lässt sich nicht belügen, sie bohrt immer weiter. Bis wir auf ihre Signale hören. Nimm es mir bitte nicht übel, dass auch ich jetzt “weiterbohre”, aber irgendwie habe ich den dringenden Impuls, dir das zu schreiben. Liebe Grüße von Johanna

        • Kirstin says:

          Warum sollte ich Dir das übel nehmen? Ist doch alles gut. 🙂 Warum ich dieses bohrende Gefühl nicht genauer ansehen will? Kann ich Dir sagen. Weil es mir jeden Tag, den ich bisher hier gelebt habe, immer schwerer gemacht hat. Wir hatten mal den Dialog auf Deinem Blog, erinnerst Du Dich? Da fragtest Du ganz erstaunt, ob ich es denn nicht liebe zu leben. Nein, bislang habe ich es niemals geliebt. Erst seit ca. einem halben Jahr in etwa, seit ich mich immer mehr mit mir selbst verbunden fühle, da fühle ich mich schon mal glücklich. Und das ist auch der Zeitraum, wo dieses bohrende Gefühl verschwunden ist.

          Liebe Grüße von Kirstin

          • Ja natürlich erinnere ich mich an den Dialog. Ich freue mich mit dir, dass es dir immer besser gelingt, dich glücklich zu fühlen. Ganz liebe Grüße 🙂

            • Kirstin says:

              Weißt jetzt, warum ich meinte, vielleicht haben wir ja zwei verschiedene Sehnsuchten? Denn das, was Du beschreibst, diesen Motor, den kenn ich gut. Aber der ist auch nicht drängend oder bohrend oder sonstwie unangenehm. Der erinnert mich halt daran, daß es noch viel zu tun gibt auf meinem Weg durch die Dimensionen. Und der ist wirklich gut.

              Liebe Grüße von Kirstin

              PS: Morgen fang ich übrigens mit Band 2 an. Bin schon so gespannt.

  4. Angelika says:

    Liebe Kirstins,
    der Weg wird ja immer interessanter und die Menschen auch die einen gerade jetzt begleiten. Es ist für uns ja schon ein riesiger Fortschritt, wenn wir uns der alten Muster bewusst werden und dann immer wieder in die Liebe gehen. Hätten wir vor einiger Zeit noch gar nicht geschafft.
    Wir sind schon großartig mit dem was wir leisten und dürfen uns mal selbst dir Hand küssen 🙂
    Alles Liebste und noch viele gute Begegnungen wünsche ich dir 🙂 🙂

    • Kirstin says:

      Liebe Angie,

      darum gehts, oder, daß uns die Muster bewußt werden. Ich würd für mich vielleicht sagen, der Weg wird immer klarer. Ich verstehe immer besser, was das alles soll. Und das macht tatsächlich Freude. Und ja, ich glaub, wir dürfen uns tatsächlich mal die Hand küssen, was wir geleistet haben

      Liebe Grüße von Kirstin

  5. Brigitte says:

    Beziehungen, die jetzt in unser Leben treten, sind tatsächlich was spezielles. Ich glaub schon, daß es direkte Grüße von zuhause sind.
    Und ich glaub, wir sind mittlerweile derart ausgehungert nach der wirklichen Liebe – der Liebe, die wir einfach von zuhause in der Wirklichkeit kennen –
    Liebe Kirstin!
    Diese beiden Sätze haben mich unglaublich berührt, denn ich lerne grade Menschen kennen die auch auf der Suche sind, und jeder hat was ganz spezielles.
    Und das mit dem Hunger nach Liebe, grade dieser universellen Liebe, die ich zweimal in meinem Leben spüren durfte, das kann ich nur unterschreiben. Diese Liebe ist etwas unbeschreiblich Schönes.Da sich unsere Seele ja daran erinnert ist es kein Wunder, daß wir dies Sehnsucht in uns tragen und versuchen sie zu finden.
    Ein wunderschöner Text.
    Feste Umarmung

    Brigitte

    • Kirstin says:

      Danke, meine Liebe. 🙂 Ja, ich konnte das auch zweimal spüren. Und ich erlebe jetzt eigentlich etwas, das wohl so ist, wie es eben in der neuen Energie wohl ist. Wirkliche Freundschaft, wirkliches Miteinander. Ja, und dafür haben sich bereits alle “Mühen” der Vergangenheit gelohnt.

      Liebe Grüße von Kirstin

  6. Brigitte says:

    Und schau ich dankbar in mein Umfeld: Wieviel Liebe hab ich da schon. Was für wundervolle Seelen begleiten bereits meinen Weg.
    Und auch dieser Satz ist sooo schön.
    Ich denke auch immer wieder, wenn ich mal so richtig schlecht drauf bin, daß es mir doch gut geht. Dann komm ich wieder auf die Gerade. Ich habe nicht viele, aber dafür sehr gute Seelen an meiner Seite. Ich haben eine warme Wohnung, mein Auskommen, genug zum Essen und warme Kleidung. Das ist ja gerade jetzt für uns wichtig.Das ist doch auch ein Beweis, daß das Leben mich liebt und es mir bequem machen will.Ich rufe mir das schon oft in Erinnerung und bin dann Mega-Dankbar.Auch das ist eine Form von Resonanz.
    Wie glücklich können wir uns schätzen, daß wir diese Gespäche führen können. Diese armen Menschen, die wegen dieser Kälte, grade ums Überleben kämpfen,zeigen uns doch wie Dankbar wir sein können,

    lg

    Brigitte

    • Kirstin says:

      Da hast du recht, Brigitte. So ähnlich geht es mir bei Regen und Sturm immer. Wenn der Wind um die Ecke heult, denn bin ich so richtig dankbar für Wände und ein Dach über dem Kopf. Überhaupt glaub ich, wenn wir uns besinnen, wie wenig wir eigentlich wirklich brauchen, ist viel getan. Und wenn wir meinen, wir bräuchten dies oder das, uns hinterfragen würden, warum wir das meinen, kommen wohl sehr interessante Antworten. 😉

      Liebe Grüße von Kirstin

  7. Alitheia says:

    Hey du,

    ein interessanter Gedankengang…
    Wir Menschen, sind uns teilweise wirklich kaum bewusst, wie sehr Begegnungen uns beeinflussen können. Und wer denkt schon darüber nach, was die Begegnung mit einer Person für einen selbst bedeutet, wie man von der Person etwas lernen kann oder wie sie einen beeinflusst.
    Sicher, meist beeinflussen uns Leute aus unserem näheren Umfeld. Oder Leute, mit denen wir häufig zu tun haben.
    Aber auch kurze Begegnungen können eine große Wirkung haben.
    Und selbst Menschen, die wir verabscheuen, zeigen uns etwas wichtiges. Nämlich wie wir auf keinen Fall sein wollen.
    In dieser Hinsicht sollte der Mensch sein Bewusstsein definitiv weiter öffnen und sich über manches klar werden.

    Lg. Ali

    • Kirstin says:

      Hey Du zurück 😉

      ja, so ist es. Meist ärgern sich die Menschen über die anderen. So sind oder waren wir ja auch. Und man will so furchtbar gerne im außen was ändern. Zu Deiner Bemerkung mit den Menschen, die wir scheinbar verabscheuen: Manche haben auch etwas, das wir selbst gern hätten, hab ich die Erfahrung gemacht. Wo wir uns nur nicht trauen, das zu leben. Auf jeden Fall, ich hab eigentlich den ganzen Tag genug zu tun, wenn ich bei all meinem vermeintlichen Ärger immer gleich bei mir selbst schaue. Und es ist für mich die lohnendste Aufgabe.

      Liebe Grüße von Kirstin

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s