Ich und du, wir sind die Welt

Bist du auch oft aufgewacht an einem sonnigen Tag und hattest das große Bedürfnis heute einfach den schönen Tag zu genießen? Mal nichts Bestimmtes oder Vorprogrammiertes zu tun und einfach in den Tag hinein leben zu wollen? Vielleicht hattest du Lust barfuß über eine Wiese zu laufen, dich ins Gras fallen zu lassen und die Wolken zu betrachten. Den Duft der Blumen genießen und dich einfach frei und sorgenlos zu fühlen. Oder mal zeitlos bummeln zu gehen und zu schauen was es alles zu entdecken gibt oder am Strand die Wellen geniessen. Wie oft blieb das ein Wunsch der auf das Wochenende oder bis zum Urlaub verschoben wird.

Wir leben den Tag, die Woche, das Monat, das Jahr, ja, das ganz Leben vorprogrammiert, von morgens bis abends ist dies zu tun und dies und das zu erreichen. Es scheint uns ein ganz normales Leben, wenn .. ja, wäre da nicht diese Unzufriedenheit in uns, etwas das uns immer wieder zu mehr Aktivität antreibt oder uns immerzu suchen lässt, etwas das uns nicht wirklich zur Ruhe kommen lässt. Das Leben ist so, das machen doch alle … ja, aber warum sind diese „alle“ nicht superglücklich und zufrieden?
Die Wirtschaft muss boomen, denn dann geht es allen gut. Hmm, in den letzten fetten Jahrzehnten schien ja alles so gut, jedoch warum aber wurde der Mensch immer unzufriedener, unglücklicher, rastloser, frustrierter und depressiver? Wir Westler“ müssten doch alles haben um uns so richtig als Gottes verwöhnter Wonneproppen zu fühlen oder nicht?

Fast alle haben einen Job oder sind versorgt, ein Zuhause, ein Bankkonto mit mehr oder weniger Geld drauf, reichlich Nahrung auf den Tisch, da sind Freunde und Familie und wenn wir uns dazu noch eines gesunden Körpers erfreuen können … wir müssten doch der Renner an Vorzeigeleben weltweit sein und nur mehr glücklich lächelnd durch den Tag gehen, nicht wahr? Ja, warum tun wir es dann nicht?

Warum betäuben sich so viele mit Alkohol, Drogen, Sex, Essen und Schönheits OP´s, mit Kaufrausch, immer gefährlicherem Sport, usw.? Die andere Welle macht sich auf die Suche nach etwas Tieferen im Bereich der Esoterik und Spiritualität und sucht und sucht …. bleiben noch die übrig die sich in frustrierter Einsamkeit vor dem Fernseher oder PC lümmeln um wenigstens etwas Action und Traumwelt zu erleben. Ist doch alles bestens nicht wahr?

Es drängt sich unweigerlich die Frage auf, was braucht ein Mensch wirklich um sich glücklich zu fühlen? Vielleicht Liebe, Nähe, Wärme, Umarmungen und Zärtlichkeit, Frieden und Ruhe? Hat er nicht das tiefe Bedürfnis in sich, sein Inneres und seine Talente, seine Gaben zum Ausdruck zu bringen, ganz frei und sorgenlos und ohne Hindernisse? Er sehnt sich nach der Freiheit, die es ihm erlaubt das zu tun was er wirklich möchte, seinen Tag mit dem zu verbringen was ihn gut tut, Freude macht und inspiriert. Er sehnt sich nach Menschen mit denen er sich wirklich in der Tiefe und in Wahrheit austauschen kann und die ihn so annehmen wie er ist. Da ist das tiefe Bedürfnis in ihm seine Liebe zu verschenken ohne dass er dafür verletzt oder als Schwächling abgestempelt wird. Es sehnt sich sogar danach zu schlafen wann und wie lange er will und nicht nach dem Wecker der Wirtschaft wach zu sein und wie ein ferngesteuerter Roboter durch die Gegend zu laufen.

Kennt jemand von euch diese tiefe innere Zufriedenheit, dieses stille Glücksgefühl und die Zeitlosigkeit wenn man sich dem hingibt was man wirklich liebt? Ich meine jetzt nicht die Stunde in der Meditation, sondern wirklich einen ganzen Tag lang das zu erleben. Ganz bewusst im Hier und Jetzt zu sein und etwas zu tun, was man liebt und dabei einfach alles andere vergisst?

Wenn man so ganz eins ist mit seinen Innerem, diese grenzenlose Liebe wahrnimmt, dann kommt der Augenblick wo sich dieser Seinszustand durch das Tun ausdrücken möchte. Da könnte man auf der Straße jeden abknuddeln oder die grauen Wände bunt bemalen, laut singen in der U-Bahn oder mit anderen herum albern. Die Lust darauf diese Liebe einfach zu teilen oder in etwas einfließen zu lassen, mit anderen etwas Neues erschaffen und vor allem auszutreten aus dem alten Trott. Das ist Leben, es ist die Seele die sich dann zum Ausdruck bringen will und genau das erlauben wir uns nur ganz selten oder nie.

Doch immer mehr beginnen die Menschen auf den Ruf ihrer Seele und ihrer Herzen zu hören, denn die Stimme wird lauter und deutlicher. Immer mehr folgen ihr, noch etwas verwirrt und unklar wo es denn lang geht, doch der Mensch beginnt zu versehen, dass er nicht nur ein funktionierender Körper mit denkenden Kopf ist, sondern so viel viel mehr.

Wir alle zusammen hier, wir sind diese Welt, dieses Volk, die Gesellschaft und wie wir leben wollen, das sollten wir ab heute bestimmen. Denn wir werden weiterhin gemeinsam hier zusammen leben und niemand wird uns die Arbeit der Veränderung hier abnehmen, ausser wir selbst.

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17 Responses to Ich und du, wir sind die Welt

  1. Kirstin says:

    Liebe Angie,

    so ist es, wie Du es geschrieben hast, finde ich auch. Wir sind sozusagen “aus dem Himmel gefallen”, als wir hierher gekommen sind. Und ganz Anfang ging das ja sicher auch noch gut. Aber denn, als wir uns immer getrennter gefühlt haben, da wurde die Leere in uns immer größer. Und ich meine jetzt diese Leere, die wir mit Suchtmitteln versuchen, zu füllen. Und wenn wir jetzt das Glück haben zu erkennen, denn können wir uns langsam aus diesem Kreislauf, aus diesem Gefängnis befreien. Und ja – lach – denn können wir vielleicht auch mal auf der Straße jemand abknuddeln. Was der denn wohl dazu sagt 😉

    Liebe Grüße von Kirstin

    • Angelika says:

      Liebe Kirstin,
      ich habe es mal spontan aus meiner Liebe heraus gemacht, den nächstbesten umarmt, einen Mann der gerade neben mir stand, grins, seine Frau .. ähm, ich gucke nicht so viele Krimis, aber ihre Blicke erzählten davon, bis ich sie auch umarmte 😉

  2. Ralph says:

    “Kennt jemand von euch diese tiefe innere Zufriedenheit, dieses stille Glücksgefühl und die Zeitlosigkeit wenn man sich dem hingibt was man wirklich liebt?”

    -> Ja … früher nur in kurzen Momenten … aber seit einiger Zeit immer länger andauernder und intensiver. Wie das? Du schreibst es schon: Ich gebe mich dem hin, was ich liebe! Aber, das, was ich liebe, hat sich gewandelt: War es früher das, was ich wollte, worauf ich hoffte, was ich ersehente, so ist es heute das, was ist. Noch nicht immer, aber immer öfter!

    Es geht also nicht darum, ob das da ist, was ich wirklich liebe … es geht um meine Liebesfähigkeit, ob ich also lieben kann, was ist – bedingungslos.

    Die angenehmen Dinge, die Dinge, Situationen und Menschen zu lieben, die ich mag und zu denen ich mich hingezogen fühle, ist einfach. Das kann fast jeder. Spannend wird es erst, wenn es darum geht, die Dinge, Situationen und Menschen zu lieben, die ich nicht mag und von denen ich mich abgestoßen fühle.

    Ich hatte da erst in den vergangenen zwei Jahren wieder einige Herausforderungen: So z.B. als ein mir entgegenkommender Fahrer erst links blinkte (ich wollte auch links abbiegen), dann aber doch den Blinker wieder ausschaltete und (ich war am Abbiegen und daher auf seiner Spur) voll in die Seite meines gerade mal vier Monate alten Autos gefahren ist, und ich dann auch noch zu 100% als Unfallverursacher eingestuft wurde (dass der andere erst geblinkt hat, lies sich ja nicht nachweisen). Oder als ein Autofahrer einfach über den gerade ausgepackten Quadrocopter meines Sohnes gerollt ist, den er sich über lange Zeit zusammengespart hatte. Wir waren grad am ausprobieren, und hatten ihn – waren aber noch nicht wirklich sicher in der Steuerung – in einer Höhe von einem halben Meter auf die Straße geflogen. Wir haben ihn (ist ein Nachbar, der ein paar Häuser weiter wohnt) kurz darauf aufgesucht, und er hat nicht die geringste Reue gezeigt. Hat bestätigt, dass er den Hubschrauber gesehen hat – meinte aber, wir hätten ihn ja auch wegfliegen können, ist doch unsere Schuld, wenn wir ihn auf die Straße fliegen (war wohlgemerkt im auf 30 km/h tempobegrenzten Wohngebiet)

    Das sind dann so die Momente, wo die eigene Liebesfähigkeit stark geprüft wird … aber aus irgend einem Grund habe ich vermutlich wohl auch genau diese Situationen in mein Leben geholt.

    Ralph

    • calichino says:

      Ich finde es gut, dass du hier mal ganz lebensnahe Beispiele gebracht hast, die jeder von uns kennt. Zwei sehr harte Fälle, die ungemein herausfordern. Aber ich habe kürzlich gelernt : –> Allen anderen, die sich rücksichtsvoll verhalten oder ihre Fehler mit allen Konsequenzen eingestehen sind wir dankbar. 😉 Schon besser als der Groll.

      • Angelika says:

        Finde ich echt toll dass du das für dich erfahren hast liebe Cali … irgendwann kommt man an dem Punkt wo es immer leichter geht und anstatt im Inneren Groll zu hegen und zu pflegen, schafft man ein Feld von positiver Energie und innen wird es leichter 🙂
        Wünsch dir einen schönen Sonntag 🙂

  3. LIebe Angelika,
    stimmt, wir alle haben wohl diese Sehnsucht nach Menschen, mit denen wir uns wirklich in der Tiefe und in Wahrheit austauschen können und die uns so annehmen wie wir sind – und wir haben die Sehnsucht nach uns selbst.
    Ich glaube, das ist die tiefste. Dass wir selbst uns rückhaltlos tief innig und vllständig ohne Selbstverurteilung annehmen wie wir sind. Daran übe ich. Mal gelingt es mir leichter und mal schwerer.
    Na und hier auf der neuen Erde können wir das ja auch miteinander praktizieren – ist doch eine prima Spielwiese dafür 🙂 🙂 😉 🙂 🙂
    Mögen wir immer sensibler werden, uns selbst und andere in dem eigenen So-Sein zu respektieren, zu achten und zu ERMUTIGEN.
    Mit Herzensgürßen wünscht dir ein schönes Wochenende
    MarIna

    • Ralph says:

      Hi Marina,

      mir scheint immer mehr, als ob

      * die Sehnsucht nach Menschen, mit denen wir uns wirklich in der Tiefe und in Wahrheit austauschen können und die uns so annehmen wie wir sind – und

      * die Sehnsucht nach uns selbst

      ein und dieselbe Sehnsucht ist … dass die Sehnsucht im Außen nur die Sehnsucht im Inneren spiegelt.

      Geht es nicht letztlich darum, selbst so ein Mensch zu werden, mit dem man sich wirklich in der Tiefe und in Wahrheit austauschen kann, und der andere so annimmt, wie sie sind?

      Scheint natürlich immer ersten Moment einfacher, sich das von anderen zu wünschen als genau das selbst dem anderen zu geben, es selbst zu sein … aber es ist gleichzeitig auch die Quelle für immer wiederkehrende Enttäuschungen und damit einhergehendes Leid …

      Ralph

      • Hallo Ralph,
        ja natürlich geht es darum, selbst so zu werden, dass wir mit uns selbst gern zusammen sind und uns rückhaltlos von uns im Inneren geliebt und angenommen fühlen, deshalb schrieb ich ja
        “…wir haben die Sehnsucht nach uns selbst. Ich glaube, das ist die tiefste. Dass wir selbst uns rückhaltlos tief innig und vllständig ohne Selbstverurteilung annehmen wie wir sind…”
        Es im Außen durch andere Menschen zu fühlen, ist meinem Empfinden nach auch ein urmenschliches und ernst zu nehmendes Bedürfnis. Genau wie sich eine Umarmung durch einen anderen Menschen anders anfühlt, als wenn ich mich selbst umarme, ist die liebevolle Annahme durch andere Menschen auch ein etwas anderes Gefühl, da jeder die Liebe etwas anders ausdrückt und gerade die Buntheit und Vielfalt dieser Ausdrucksformen das Leben lebendig und reich macht. Noch deutlicher wird es beim Kitzeln: Wir können uns selbst kitzeln, aber es wird nciht die gleiche reaktion auslösen, als wenn es ein anderer tut, weil wir uns selbst kaum überraschen können. Deshalb wünsche ich mir (und wenn du es willst auch dir) ein reiches Maß an Selbstliebe plus vieler wohltuender lebendiger liebevoller Überraschungen durch andere Menschen.
        Herzlich grüßt dich
        Marina

        • Ralph says:

          Klaro! Ich drehe – lies nochmal aufmerksam – das nicht nur einmal herum, in dem Sinn wie Du schreibst: “ja natürlich geht es darum, selbst so zu werden, dass wir mit uns selbst gern zusammen sind und uns rückhaltlos von uns im Inneren geliebt und angenommen fühlen,”, sondern auch noch einmal, indem ich den Fokus vom Empfangen von anderen auf das Geben lenke:

          Du schreibst: “Es im Außen durch andere Menschen zu fühlen, ist meinem Empfinden nach auch ein urmenschliches und ernst zu nehmendes Bedürfnis.” Dem stimme ich zu. Zwischenzeitlich habe ich aber ein weiteres Bedürfnis in mir erkannt, das mindestens genau so stark ist: “Es im Außen andere Menschen fühlen zu lassen!”

          Mir ist es zwischenzeitlich genau so wichtig, den anderen liebevoll anzunehmen, wie von dem anderen liebevoll angenommen zu werden … und ihn immer und immer wieder liebevoll anzunehmen, auch wenn er es nicht tut (also wenn er mich oder sich selbst nicht liebevoll annimmt) … und zeige ihm damit, dass das überhaupt möglich ist. Dass ich nicht will, sondern einfach nur gebe. Das ist für so viele noch völlig unfassbar, dass es teilweise eine lange Zeit braucht, bis der, dem auf diese Weise gegeben wird, realisiert, dass diese Quelle nicht versiegt – egal, was er tut. Dass er nichts tun muss, um diese Quelle weiter sprudeln zu lassen.

          Um auf das Kitzeln zurückzukommen: Klar ist es etwas anderes, von einem anderen gekitzelt zu werden, statt dass ich mich selbst kitzle. Aber es ist nochmal etwas anderes, einen anderen Menschen zu kitzeln … nicht also nur sich verwöhnen zu lassen, sondern den anderen zu verwöhnen. Mein Sexualleben hat einen Quantensprung erlebt, als ich den Fokus auf diese Art und Weise verschoben habe. Duch die sich daraus ergebende Schleife des Gebens und Nehmens ist hat sich für mich (und soweit ich das beurteilen kann, auch für meine Frau) ein deutlicher Qualitätssprung ergeben – die Vereinigung passiert dann nicht mehr nur auf körperlicher Ebene …

          Manchmal höre ich hier zu stark den Grundtenor heraus: “Wir wünschen uns, geliebt zu werden.” (Warum höre ich das wohl heraus? Vermutlich, weil ich über lange Zeit genau so gedacht habe.) Aber von wem denn? Wenn alle nur geliebt werden wollen, aber keiner bereit ist zu lieben … wie soll das gehen?

          Mir ist es daher zwischenzeitlich viel wichtiger, zu geben, zu lieben – immer und immer wieder – bedingungslos – egal, ob ich etwas zurück bekomme oder nicht. Jedes Wort, das ich hier schreibe, stammt aus der bedingungslosen Liebe. Der eine nimmt das wahr, der andere nicht. Aber das hat nichts mir mir zu tun, sondern mit der Wahrnehmung des anderen.

          Umgekehrt nehme ich jedes hier geschriebene Wort von Euch als Geschenk wahr – egal mit welcher Intention es der Schreiber niedergeschrieben hat.

          Um mal wieder aus der eigenen Schule zu plaudern: Mir hat dieses bedingungslose Geben ein Arbeitskollege gelehrt. Er hat mich vor einigen Jahren angesprochen und mir angeboten, mich immer mal wieder mit mir zu unterhalten. So haben wir uns über zwei Jahre hinweg aller drei bis vier Wochen bei ihm zu Hause getroffen, und uns da jeweils zwischen zwei und drei Stunden über “meine Probleme” unterhalten – so wurde er zu meinem Mentor. Er hatte die Situation, in der ich zu diesem Zeitpunkt steckte, einige Zeit zuvor selbst erfahren, hatte sie überwunden und nun wohl das Bedürnis, anderen zu helfen, so wie ihm geholfen wurde … hatte das Bedürfnis, sein Wissen weiterzugeben. Er hat mir seine Zeit und sein Vertrauen geschenkt – ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Durch diesen Akt des freiwilligen, des bedingungslosen selbstlosen Gebens heraus habe ich gelernt, dass dies überhaupt möglich ist.

          Und mehr und immer mehr lebe ich nun selbst aus dem Geben heraus. Und natürlich empfange ich auch mit Freude alles, was mir gegeben wird … aber ohne irgendetwas zu wünschen, zu erwarten oder gar einzufordern. Letzlich weiß ich: Im unendlichen Kreislauf kehrt alles, was ich gebe, auf die eine oder andere Weise wieder zu mir zurück. Darum muss ich also nicht bitten – ich muss es nur zulassen.

          Ralph

          • Na klar, denn “…die Freude (Liebe, Zärtlichkeit, Annahme, Wärme…), die wir geben, kehrt ins eig´ne Herz zurück.”
            Das empfinde ich auch ganz oft und gebe mit Lust und Liebe.
            Aber nicht immer… manchmal gibts auch andere Sehnsüchte. Und damit kann ich mich auch lieben, gehört für mich zu meinem Mensch-sein.
            Liebe Grüße von Marina

            • Ralph says:

              “Aber nicht immer… manchmal gibts auch andere Sehnsüchte. Und damit kann ich mich auch lieben, gehört für mich zu meinem Mensch-sein.”
              -> Narürlich! Es gab Zeiten, da konntest Du micht Sehnsucht nennen … und wie lange habe ich gebraucht, mich auch in diesen Zeiten zu lieben – mich so anzunehmen wie ich bin … was ich mir bis dahin immer von den anderen gewünscht und ersehnt habe.

              Aber – und das ist es, worauf ich immer wieder hinweise – irgendwann habe ich erkannt, wer oder was ich bin – oder besser, wer oder was ich nicht bin. Osho drückt das so aus:

              “Alle, die die Quelle der Liebe in sich gefunden haben, sind nicht mehr darauf angewiesen, geliebt zu werden – und sie werden geliebt werden. Sie lieben aus keinem anderen Grund, als dass sie einfach zu viel Liebe haben – so wie eine Regenwolke regnen möchte, so wie eine Blume ihren Duft verströmen möchte, ohne jeden Wunsch etwas zu bekommen. Der Lohn der Liebe liegt im Lieben, nicht im Geliebt werden.”

              Ralph

  4. Angelika says:

    Das hast du sehr schön ausgedrückt liebe Marina,
    ich empfinde es so, wenn ich in meiner Eigenliebe bin, dann möchte ich diese Liebe mit anderen zu teilen, einfach zu geben und wenn es der andere zulässt, dann ist dieses ein ganz wundervoller Austausch. Ich glaube das ist ein ganz natürlicher Aspekt unserer Seele die sich einfach verschenken möchte in Liebe 🙂 🙂
    Sei herzlich umarmt 🙂

    • Ja, genau so 🙂 🙂 empfinde ich es auch, liebe Angelika!
      Und in deine Umarmung lasse ich mich jetzt gern hinein fallen und geb sie froh zurück.
      Ein herzliches Seelen-Knuddeln von
      MarIna

  5. Angelika says:

    Herzen die sich verschenken .. bedingungslos … weil es das Schönste ist .. ich fühle dich 🙂 🙂

  6. Olaf says:

    Liebe Angelika,
    auch ich beobachte mehr und mehr Liebe in und um mich herum. Wie auch andere Menschen offnener, versöhnlicher, mitfühlender und sanfter werden und das ist mir eine echte Freude 😀 😀 😀
    Ganz herzlichen und lieben Dank, deines Artikels hier. Liebe fliesst und fliesst vom einem zum anderen von mir zu dir um letztlich wieder zu mir zurückzufliessen. Mögen wir immer mehr das Sein was wir bereits Sind.
    Alles Liebe.
    Olaf

    • Angelika says:

      Lieber Olaf,
      du merkst es auch, Liebe ist Energie und man kann Energie nicht einsperren, sie will fliessen und Liebe ist nun mal die mächtigste und schönste Energie die es gibt.
      Liebe braucht nicht viele Worte, keine langen Erklärungen, sie spricht eingentlich wortlos in ihrer Schönheit die jeder verstehen kann 🙂
      Von Herz zu Herz …
      Ich wünsche dir ein kuschelwarmes Wochenende 🙂

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