Leben Männer auch Spiritualität?

Wobei ich gleich sagen möchte, daß ich unter spirituell erstmal ganz einfach geistig verstehe. Also z.B. auch handwerklich und künstlerisch und kreativ tätig sein. Aber natürlich auch ganz viel Bewusstseinsarbeit. Das eigene Herz öffnen, vom Kopf und vom Verstand ins Herz gehen und einfach fühlen. Nachdenken über sich selbst, vor allem nachspüren, Zusammenhänge erkennen, sich selbst kennenlernen wollen. Durchaus feststellen, daß es für eine Angelegenheit so viele verschiedene Betrachtungsweisen geben kann, die alle gleichwertig nebeneinander stehen dürfen. Und daß vielleicht auch Männer mal den Sprung wagen, eine andere Sichtweise als vorher einzunehmen, und das denn auch noch zugeben.

Ich kenne leider nur ein paar Männer, die sich überhaupt ansatzweise mit diesen Themen auseinander setzen. Und leider gibt es da nur ein oder zwei, mit denen ich mich da austauschen kann. Das beinhaltet jetzt keinerlei Wertung. Ich schreibe das hier, weil ich es einfach mal gern ansprechen möchte. Weil ich es einfach wirklich wissen möchte, wie Männer die Spiritualität empfinden.

Ist es ja normalerweise so, daß die Kommunikation zwischen Mann und Frau sowieso schwierig ist, so scheint es bei diesen Themen noch mehr zu sein. Grad dieser Tage sprach ich es einem Mann gebenüber an, bekam zur Antwort: Na ja, du wirst nie aus einem Mann eine Frau machen können. Da geht’s doch schon los: Vorurteile und Ängste. Ganz genau so wie bei den Frauen.

Männer haben nach altem Rollenverständnis die Aufgabe, symbolisch „auf die Jagd“ zu gehen. Also hart, verstandesorientiert, durchsetzungsfähig, schweigsam – ein echter Kerl eben. Genau das, was sie früher brauchten, um auf der Jagd erfolgreich zu sein. Und bloß nicht mal Gefühle zeigen. Das ist Frauensache, damit kennt man sich nicht aus.

Ja, und genau das ist es doch meist, was die Frauen an den Männern kritisieren. Teilweise aber auch suchen. Denn welche Frau will schon das oft genannte „Weichei“. Ob die Frauen sich da mal entscheiden könnten? Und vor allem, ob die Frauen einfach die Männer mal anders anschauen könnten?

Äonenlang hat das männliche Prinzip regiert. Männer sind bereits da reingeboren und von Frauen – nämlich ihren Müttern – entsprechend erzogen worden. Später in der Ehe und überhaupt in der ganzen Gesellschaft änderte sich daran auch nicht viel. Das ist sicher nicht toll, aber so war es eben. Und mir geht es in diesem Text einfach auch darum, mal auf den Mann aufmerksam zu machen.

Fragen sich die Frauen eigentlich manchmal, wie es den Männern heutzutage in den Zeiten des Wandels geht? Was ist für den Mann noch von seinem alten Rollenverständnis übrig geblieben? Ob der Mann das alles überhaupt jemals wollte. Grad in der Spiritualität drängen die Frauen voran, die weibliche Energie. Das ist super schön, wie lange haben sie darauf gewartet, sich selbst zu befreien und wieder in ihre Kraft zu kommen. Aber was machen die Männer jetzt? Die meisten haben nichts mehr und sind nur noch verwirrt. Alles, worüber sie sich je definiert haben, fällt mit einmal weg.

Klar, können die Frauen jetzt sagen, das geschieht ihnen recht. Wie lange haben sie schließlich uns Frauen unterdrückt und tun es immer noch. Alles gut und schön und auch sicher sehr nachvollziehbar. Aber dabei sollten die Frauen nicht vergessen, daß es jetzt verstärkt um den Bewusstseinswandel geht. Das alte hat längst ausgedient. Das wollen wir doch alle. Genau dieses alte hat uns alle doch erst in die ganzen Miseren gebracht, Männer sowie Frauen.

Und so ein Denken wäre mit dem Wandel ganz sicher nicht zu vereinbaren. Denn wir schaffen es doch nur zusammen. Jeder Mensch – egal, ob äußerlich Mann oder Frau – hat beide Anteile in sich – männliche und weibliche Energien. Und ein Geschlecht im außen abzulehnen, heißt doch nichts weiter, als auch einen Teil von mir selbst abzulehnen. Und das gilt es einfach zu heilen auf beiden Seiten.

Das ist sicher nicht einfach und kann sogar sehr schmerzhaft werden aufgrund der teilweise erheblichen Wunden, die man sich gegenseitig zugefügt hat. Aber ich sehe keinen anderen Weg. Und auch das ist ein Beitrag, die Erde lichter und leichter werden zu lassen.

Mögen beide Seiten mit so wenig Vorurteilen wie mögich aufeinander zugehen und sich bewusst machen, daß sie eigentlich miteinander wollen. Und vielleicht sind hier die Frauen sogar ein wenig im Vorteil, denn sie haben das doch trotz allem immer und immer gelebt im Kreis von anderen Frauen. Dieses soziale Miteinander, das sprechen, das verstehen, das aufeinander zugehen und sich gegenseitig unterstützen. Auch wenn es hier natürlich oft genug Zickenalarm gab, aber auch den konnten sie letztendlich immer irgendwie aus der Welt schaffen.

Lernen wir uns selbst und den anderen kennen. Und ich hoffe, daß es dabei ganz viele Überraschungen geben wird, wie toll der andere doch eigentlich ist. Das gilt sowohl für die Männer als auch für die Frauen.

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About Kirstin

Was möchte ich mit dieser Seite erreichen? Ich selber halte mich für einen ganz normalen Menschen. Ziemlich viel passiert im Leben. Immer auf der Suche nach Glück – oder zumindest Ruhe und Gelassenheit und innerer Zufriedenheit. Mein Weg führte mich irgendwann zur Spiritualität – zum Glück. Aber es musste erst viel passieren. Für mich ist es aber bis heute manchmal nicht so leicht, das, was ich theoretisch für gut und richtig befinde, auch praktisch in mein Leben einzubauen. Und da haben mir in der Vergangenheit Texte geholfen, die die Dinge einfach beim Namen genannt haben. Die mich einfach da abgeholt haben, wo ich stand. Na ja, und das möchte ich einfach gern weitergeben. In meiner eigenen Art, einfach so, wie ich denke. Ohne großen literarischen Anspruch. http://unsereneueerde.blogspot.de/
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23 Responses to Leben Männer auch Spiritualität?

  1. Angelika says:

    Liebe Kirstin,

    ich fragte mich auch oft wo denn die Männer bleiben, warum so viele Frauen diese neuen Wege einschlagen und vorandrängen. Es scheint wohl für die meisten Männer sehr schwer zu sein, dieses Unbekannte Land zu betreten, etwas das man nicht fassen und sehen kann.
    Wir waren immer mit unseren Gefühlen konfrontiert, deshalb sind sie uns vertraut. Den meisten Männer fällt es schwer ihre Gefühle zu definieren, sie in sich zu erkennen.
    Die Erziehung hat daran eine große Rolle gespielt und dem Mann wurde beigebracht die Gefühle zu verdrängen und wegzustecken. Wir Frauen lebten damit, doch wie man mit ihnen umgeht hat man uns auch nicht beigebracht.
    Beide Geschlechter haben noch viel zu erkennen und ich hoffe, dass wir es gemeinsam tun und in Liebe miteinander weitergehen.

    Liebste Umarmung 🙂

  2. A`...Engel Ralf says:

    Liebe Kirstin,
    jetzt ist schon Mittag und kein Mann meldet sich, dir hier Worte, Gedanken oder gar Gefühle zu schenken und zu offenbaren.

    Tja und jetzt komm ich hier mit diesen Zeilen, jedoch glaube ich, das zählt nicht wirklich – obwohl ich in der jetzigen Fleischwerdung mir die männliche “äußere Hülle” zugelegt habe.
    In meinem wirren Erkenntnisprozeß, wer oder was ich eigentlich bin, bin ich ja nicht so fortgeschritten, erst recht, wenn es darum geht mich als Mensch/Mann zu erkennen oder wahrzunehmen. Gut die Hülle ist ganz nett, so ein paar männliche Tugenden kann ich auch mein eigen nennen – und dann?

    Was bringt mein Herz zum Singen ?, das ist derzeit mein Fokus, meine Blickrichtung und da ist es mir wahrlich egal, was aus den alten Paradigmen heraus weiblich oder männlich sein könnte.

    Ich frage mich eh, was das eine oder das andere ist. Kommt dann noch das “Kommunikations-Wirr-Warr” hinzu, zwischen Weiblein und Männlein – dann haben wir ja ´ne Menge hinschauen, äh hinhören vor uns.
    Wie gut, daß ich grundsätzlich wenig versteh, geschweige den mitreden kann, von dem menschlichen Geschehen hier.
    Ich finde auch, daß die “Jungs” so das ein andere andere Problem haben, in die alten Rollen zu schlüpfen, die ja seit Jahrzehnten immer mehr ausgehöhlt werden. Ja, wo soll sich dann so ein Kerlchen denn auch “richtig”??!! entwickeln.
    Anders herum, haben wir, wir alle ein leeres “Tischtuch” und eben hiermit die Gelegenheit, etwas Neues, wie auch etwas altes, gar archaisches auf den Tisch zu packen. Jeder für sich zu schauen, was das sein kann, eben das was das Herz zum Singen bringt- dann wären wir wieder bei den Gaben…

    Es mag sein, daß in dieser Zeit des Umbruchs, der Veränderung die Irritationen eben derzeit noch mehr auftreten – auch um irgandwann und letztendlich erkannt und angeschaut zu werden. Darüber hinaus sind die Kulissen und die Begleiterscheinungen des derzeitigen Theaterstücks, oder eben des aktuellen Aktes noch so, daß viele nicht die Möglichkeit haben, in sich zu gehen, um (sich) zu entdecken und zu entrümpeln. Das “Hamsterrad” des vermeintlichen Überlebenskampfes (Beruf, Konsum, Schulden…) nimmt uns noch vollends in Beschlag.

    Bekommen wir hier etwas Luft und Zeit, dann können wir uns auf Überraschungen gefaßt machen, wenn wir die Energien (jedweder “Coleur”) in und um uns erkennen.

    Das meine wirren und kruden Gedanken und Buchstaben – ach ja, ich hab das Gefühl vergessen.
    Zum Schluß nur eins: Die Tränen in den letzten Wochen “schmecken” so kosmisch komisch anders –
    Trauer gepaart mit Freude, Sehnen mit Erkennen – bitter süß und doch so rund.

    So, Ihr Lieben,
    auf die nächsten Überraschung…

    Ralf.

  3. chris says:

    Hallo mesdames,

    sowas polarisierendes klingt nicht nett… ehrlich – hab ich auch schon von frau … gehört – sie mache sich sorgen, dass ihr freund den aufstieg nicht schaffe – weil das mit den gefühlen uswusw…

    viele männer spüren wahrscheinlich ziemlich viel wut, weil mammi nicht mehr da ist, weil sie einen total langweiligen sinnentleerten job bei der “jagd” machen müssen – währenddessen frauen das glück haben – etwas lebendigkeit und sinn-lichkeit beim erziehen der kinder zu erfahren.. – uswusw

    lauter klischees… – in der soviel gepriesenen “wir sind alle eins”heit wirds dann wohl nur mehr frauen geben – die ihren männlichen anteil genauso verdrängen wie die nicht aufgestiegenen männer – die ihren weiblichen nicht zulassen können…

    na prost mahlzeit – schöne neue welt – ist noch nicht weit her mit der bewusstseinserweiterung 🙂 – das die menschheit, wenn schon wohl eher nur als kollektiv aufwachen kann – hat sich wohl noch nicht herumgesprochen – aber wer weiß, vielleicht gibt es ja wirklich das prinzessinnenschiff…

    alles alles liebe und jo mei – es wird schon werden mit den weibs-und den mannsbüldln

    chris

  4. Rainer says:

    Hallo ihr,

    ich will nicht viele Worte machen….. Männer ticken eben anders als Frauen, beide Geschlechter ergänzen einander.
    In der Steinzeit waren sie die Ernährer und Beschützer der Familie, sie mussten jagen, Beute machen, kämpfen und die heimische Höhle wilde Tiere und Rivalen verteidigen.
    Vieles von diesen alten Mustern prägt immer noch unser Verhalten.

    Ich selbst bin auch noch damit “belastet”, Beute machen, Sieger sein….. immer wieder erwische ich mich.

  5. Kirs Tin says:

    Ihr Lieben,

    danke schön für Eure Kommentare. Also, ich für mich hab schon immer gedacht, daß jeweils Mann und Frau das leben sollten, was ihnen entspricht. Das, was sie einfach sind. Wie es doch sowieso das wichtigste ist, daß jeder erst sich selbst erkennt und das nach außen ausdrücken kann. Und wenn denn jeder im außen ein entsprechendes Pendant findet – völlig gleichgültig, ob gleich- oder verschiedengeschlechtlich – denn sollten doch alle glücklich sein.

    Ich selbst hab es für mich immer so definiert: Ich wünsche mir jemanden, der mir die Sterne vom Himmel holt. Und ich möchte ihm mein Herz zu Füßen legen. Und dazu steh ich immer noch. Ich finds ganz toll, einen starken Partner oder Partnerin zu haben. Aber mit Stärke mein ich wirkliche Stärke. Daß dieser Mensch wirklich authentisch ist. In erster Linie ehrlich zu sich selbst. Und denn auch nach außen. Stark genug, auch mal schwach zu sein. Stark genug, sich selbst zu offenbaren. Aber wenn ich so überlege, das wünsch ich mir von allen Menschen.

    Und ja, es ist leider so, daß von beiden Seiten die alten Klischees aufrecht erhalten werden. Und ich wünsche mir von Herzen, daß dies jetzt wirklich anders wird. Und in diese Vorstellung geb ich immer meine Energie rein.

    Liebe Grüße an Euch von Kirstin

  6. Lars says:

    Hallo KirsTin,

    es gibt sehr viele Frauen wie Du hier, die so sehr Wert auf den Unterschied legen, dass hier kaum noch Platz für die Gemeinsamkeiten ist. Die ewige Schubladensortiererei ist für mich etwas suspekt, das trennende Element wird eben deshalb aufrecht erhalten. Wenn ich lese wie weit doch die Frauen sind in ihrer Entwicklung, dann kann ich nur noch die Stirn runzeln. Ist es wirklich so, dass Frauen spiritueller sind? Geistig heißt doch nicht, dauernd verkündend, oder? Frauen sprechen viel Ja, aber fühlen sie auch viel? Männer sind verschlossen Ja, aber heißt das jetzt weil sie es nicht artikulieren können, dass sie es auch nicht fühlen? Es geht immer nur um Menschen um sonst nichts. Es gibt Frauen, da wäre ich als Mann stolz drauf, wenn ich körperlich bzw. von der Disziplin und Durchhaltevermögen mithalten könnte. Und ganz nebenbei mal eine Frage:” Was sind das eigentlich für komische Frauennamen Jesus, Sai Baba, Mohammed, Mohandas Gandhi, Siddhartha Gautama, Krishna ect. alles keine spirituellen Männer lach!!! Weist Du, die Liebe ist nicht laut und macht auch keine Werbung, sie braucht nicht den Glanz des populären und muss sich auch nicht beweisen. Über Männer sagt man , diejenigen die viel über Sex sprechen, die haben keinen. Und ich sage mal, Frauen die viel über Spiritualität sprechen… na ja was soll’s.

    Alles Liebe KirsTin

    Gruß Lars

    • Kirs Tin says:

      Lieber Lars,

      Du denkst also, ich lege Wert auf den Unterschied. Meinst Du, Du könntest den Text vielleicht nochmal lesen – ohne Schubladendenken? Und vielleicht überlegen, ob es noch eine andere Sichtweise gibt, warum ich den Text geschrieben haben könnte? Und vor allem, für wen? Und ist Dir vielleicht aufgefallen, daß ich einen Text geschrieben hab, in dem ich grad von dieser Trennung weg will?

      Liebe Grüße von Kirstin

      • Lars says:

        Liebe KirsTin,

        es gibt ein Gesetz das besagt, worauf auch immer ich mich fokkusiere, das wird wachsen. Wenn ich also sage, leben Männer auch spirituallität, dann heißt die Botschaft, ich kenne keine Männer die spiritualität leben, sonst würde ich ja nicht die Frage stellen. Und dann wundere ich mich, weil ich kraft meiner Göttlichkeit eine Welt erschaffe, in der mir keine spirituellen Männer begegnen. Dein Fokkus bezieht sich auf den Mangel an spirituellen Männern. Mein Vorschlag wäre die Frage: ” Wie kann ich mehr spirituelle, liebende, herzliche, kraftvolle, aufrichtige, ehrliche, mutige, stärkende, großartige, verständnisvolle, mit sich im Einklang befindliche, aufbauende, warmherzige, großzügige, beschützende, Lebensbejaende, sanfte, robuste…. Männer anziehen?”

        So und nun kommt meine Antwort auf Deine wunderschöne und Männerwertschätzende und liebende Frage: In dem Du erstens selbst anziehend für diese Männer wirst, ( Ok jetzt musst Du selbst Dein Hintern bewegen und Verantwortung übernehmen und das ist nunmal unbequem) oder Du suchst diese Eigenschaften erstmal in Dir, das heißt, Du kultivierst diese Eigenschaften erstmal bei Dir selbst ( Denn es heißt doch:” Die die haben bekommen noch mehr und die, die nichts haben, denen wird noch genommen werden. Denn es geschieht Euch nach Eurem Glauben). Und ich versichere Dir, wenn Du das geschafft hast, dann stehe ich vor Deiner Haustür. Natürlich an 60 ster Stelle in der Schlange, hinter all den anderen spirituellen Männern, die nur eins wollen, mit Dir ihre Liebe teilen.

        Von Herzen Lars

        P.S. Gerade bei mir, darfst Du nicht jedes Wort auf die Goldwage legen, denn die Sonnenstürme schmelzen auch bei mir einiges an erstarrten E-Motionen ab. Das heißt, ich meine es nicht so böse, wie es vielleicht rüberkommt. Aber ich bin schon für eine klare Sprache. Keine Weichspüler!!

        • Kirs Tin says:

          Lieber Lars,

          leider hast Du immer noch nicht verstanden. Na, ja, was solls …

          Alles Liebe, Lars

          Gruß Kirstin

          • Lars says:

            Ja klar ich bin ja auch ein Mann!!! Lach!!! Ergo nicht so weit!!!

            Mein Vorschlag, lies die Erklärung einfach nochmal 😉

            Gruß Lars

            • Kirs Tin says:

              Und Du vielleicht meinen Text. Oder das, was hier unter den Kommentaren noch weiter ausgeführt wurde. Und lieber Lars, grad weil Du Lars bist, war es mir wichtig, daß wir uns verstehen. Aber ich mag Dich trotzdem. Jeder darf denken, was er mag.

              Liebste Grüße von Kirstin

              • Lars says:

                KirsTin,

                ich glaube wir missverstehen hier eine Sache gewaltig und das ist, dass ich nicht gegen Dich schreibe!!! Mir geht es nicht darum Dich zu verletzen oder schlauer bzw. besser zu sein als Du. Nein, ich schreibe immer nur, was ich fühle und verstehe. Es kann sein dass Du vieles anders meinst, aber ich kann nur auf das antworten was bei mir im System ankommt. Ich sage es immer wieder auf verschiedenen Blogs, ich bin Dein Gast und nicht Du meiner. Ich respektiere jeden Gastgeber und mir liegt es fern irgendjemand zu bekämpfen. Ich werde keinen Kommentar mehr schreiben wenn Du mich darum bittest, gerne auch per E-Mail. Ich bin niemandens Richter und ich habe gestern meiner Tochter gesagt:”es ist nicht wichtig wie andere über Dich denken, auch nicht ich oder deine Mutter oder irgendwelche Lehrer, selbst wenn die die Noten verteilen. Es ist nur wichtig, was Du fühlst in Bezug zu Dir selbst.” Und deshalb sage ich zu Dir: ” es ist nicht wichtig was ich von Dir verstehe oder nicht, es ist nur wichtig was ich bzw. Du darüber fühlen.

                Auch wenn es so erscheinen mag, ich lehne Dich nicht ab, nur weil ich anders fühle und denke als Du. Es ist genau umgekehrt, Menschen die immer das gleiche von dem was ich hören möchte wiederkäuen, sind mir unheimlich.

                Liebe ist auch zu sagen was man für seine Wahrheit hält. Und das hast Du auch getan.

                Also um es kurz zu fassen: ” Ich mag und respektiere Dich genau so wie Du bist!”.

                Lass uns nicht allzu sehr auf unsere Unterschiede achten.

                Alles Liebe Lars

                • Kirs Tin says:

                  Lieber Lars,

                  warum um Himmels willen solltest Du denn hier nicht mehr schreiben?? Hier ist der Blog Neue Erde, hier wird man nicht gelöscht oder vom Blog geworfen, nur weil man evtl. was schreibt, was dem einen oder anderen zunächst unbequem erscheinen mag.

                  Lars, ich bin sowas von bei Dir, wenn Du sagst, es ist nicht wichtig, was andere von mir denken. Genau deshalb hab ich auch gestern nicht mit Dir diskutiert, sondern Dich nur zweimal gebeten zu überdenken, ob es vielleicht auch eine andere Sichtweise als Deine eigene geben könnte, warum und für wen ich diesen Text geschrieben hab. Und weiterhin, ob Du bitte mal die anderen Kommentare weiter unten lesen wolltest, weil da hab ich nämlich formuliert, was ich mit diesem Text aussagen wollte. Ob es geschehen ist, weiß ich nicht.

                  Mein Text hat aber offenbar etwas angestoßen und ausgelöst in Dir, Du hast ihn so verstanden, wie es Dir in dem Moment richtig erschien. Und darüber freu ich mich, Denn alles ist Entwicklung. Und da wir ja virtuell schon länger in Kontakt sind, kann ich mir vorstellen, daß Du es auch als Geschenk siehst.

                  Falls Du Interesse an meinen Gedanken haben solltest, scroll einfach weiter nach unten, da stehen noch welche.

                  Liebe Grüße von Kirstin

  7. Rainer says:

    Ohje,…..

    also, ich verdanke einen Teil meiner Existens einer Frau die ich sehr schätze, sie war und ist einfach die bessere Planerin.Die, die besser wirtschaften konnte, aber sie wäre auch nichts ohne mich gewesen….
    Wir haben uns geliebt, wir haben uns gehasst, UND wir waren und sind immer noch ein TopTeam.

    Und nun die Pointe: SIE ist mein Chef….. kurzum, es ist eben wichtig beide unter einen Hut zu bekommen.
    Na klar, wir streiten oft über die “Taktik” im Geschäft, aber immer mit Respekt und Achtung vor einander.
    Ich selbst rede ihr nicht rein in die Planung, sie ist da einfach viel besser als ich…..dafür bin ich der bessere in der Werkstatt und im Verkauf…..
    Und so bilden wir ein gutes Team.
    Ist vllt ein doofes Beispiel, zeigt aber das es miteinander durchaus geht.

    Wir kennen uns ca. 40 Jahre, sie ist inzwischen verheiratet,…. sie ist auch zum Teil mein Freund, …… Ich gebe alles für den Laden, beschütze ihn wenn nötig, Es gab mal einen Überfall, ich und sie waren da, den Täter musste die Polizei nur noch abholen. Das ging auf mein Konto.

    Das mit der Steinzeit, ich habe die Frau da etwas vernachlässigt. Sie war da diejenige die die Kinder aufzog, sich um das Essen kümmerte, die Kleidung anfertigte… etc….

    Und mal ganz ehrlich, so schlecht war das nicht, jeder hat seinen Beitrag geleistet.

    • Kirs Tin says:

      Danke, Rainer, 🙂 genau das ist es, was ich meinte. Ich freu mich. Das ist gemeinsam – und keine Trennung, jeder ist, wie er ist, und macht das, was ihm entspricht. Und beide gehen aufeinander zu. In Respekt und Achtung.

      Liebe Grüße von Kirstin

  8. Rainer says:

    RICHTIG, ich habe das schon lange erkannt.

    Respekt und Achtung sind für mich sehr wichtige Werte….

  9. Rainer says:

    Du sollst auch eins wissen Kirstin,

    es soll Männer geben die kämpfen können bis nichts mehr geht …..
    die auch weinen könnnen und sich ihrer Tränen nicht schämen……. es gibt sie…. ICH bin einer von diesen Irren… 😉

    • Kirs Tin says:

      Respekt und Achtung lieber Rainer, ganz wichtig. Aber ich hab leider selbst noch was vergessen: Die Liebe füreinander – das allerwichtigste, wie ich finde.

      Und was ich zu den Männern meine, die auch weinen können, das sind für mich sowieso die stärksten. Und füreinander da sein und miteinander sein, in guten und grad auch in den schlechten Zeiten. Jeder stützt den anderen. Das ist mein Traum.

      Lieber Rainer, wie schön, danke, und herzliche Grüße auch an Deine Frau.

      Alles Liebe von Kirstin

  10. chris says:

    Guten Morgen Kirstin,

    es rührt männer natürlich an, ja ich hab gelesen und ich weiß – dass du es nicht so gemeint hast, wenn sie un-spiritueller sein sollen als frauen – schon wieder mal etwas minderwertiger – männer haben nicht so viele gefühle – sie zeigen sie nicht….

    männer sind dies ebenso wie frauen – es läuft halt viel über den filter des verstandes – aber der bricht ja eh bald weg – 🙂 schwuups problem gelöst…

    wir leben in der dualität und polarität – und diese polarität ist auch frau und mann, erde und himmel, die hervorbringende schöpfung (das was ist) und das allanziehende nichts (alles was sein kann)

    ich fühle denke weiß glaube … – das immer die balance – die harmonie der ergänzung die weibliche und männliche vereinigung – die chymische hohezeit – der morgen der aphrodite – yin und yang – die liebende vereinigung von allem was ist – der urgrund dieser schöpfung “sein kann” – weil weiß ich schon wirklich von dieser illusion in der ich lebe 🙂

    es wird sicher seinen grund haben wenn du als frau inkarnierst oder ich als mann – um eben diese erfahrungen zu machen…

    ich sehe nicht dass, gefühle besser oder wichtiger oder sonst was sind als die erkenntnisfähigkeit des verstandes…

    die vereinigung von beidem erzeugt das paradies 🙂

    ich glaube daher – das es für frauen gut ist – ihre männliche seite zu erhellen – um in balance zu kommen – und für männer vice versa

    der starke partner – ist vielleicht dein männlicher anteil in dir – der aus dir eine vollständige “göttin” 🙂 machen kann

    alles alles liebe und den guten morgen
    chris

    ps: misch mich hier natürlich ein bissl ungefragt ein – aber wass solls – mir gefällt diese geschichte über die menschen, die sich begegnen müssen – weil einen satz für einen anderen hat!

    • Kirs Tin says:

      Danke lieber Chris, für Deine “Einmischung” 😉 – lach – nein, ich empfinde es keineswegs als Einmischung, sondern als Interesse an dem Thema und einem Dialog.

      Ich hab mich sehr gefreut, Deine Zeilen zu lesen, denn genau so empfinde ich es auch. Und grad, was Du schreibst, zunächst die Energien in mir selbst auszugleichen, da läufst Du bei mir absolut offene Türen ein. Schon vor Monaten hab ich damit ganz bewußt angefangen, unbewußt wohl schon länger. Denn was soll mir das außen geben, wenn ich es nicht in mir hab. Nichts im außen kann mich heil machen. Und meinen eigenen männlichen Anteil hab ich viel zu lange vernachlässigt.

      Jedoch gestehe ich, daß ich mir schon etwas im außen wünsche. Und zwar nicht mehr nach dem alten 3d-Denken eine Beziehung, die einschränkt oder so. Sondern jemand in dem Sinne vielleicht großer Bruder und bester Freund in einem. Der einfach da ist, wenn ich mal schwach bin. Und umgekehrt ganz genau so

      Nichts ist besser oder schlechter, es ist unter Umständen nur unterschiedlich. Und genau diese vermeintlichen Unterschiede, die gilt es zu überbrücken und zu schätzen und am Ende ganz einfach gleichberechtigt nebeneinander stehen zu lassen. Und sich zu freuen, daß so viel verschiedenes zusammen kommt und so das große Ganze ergibt, daß womöglich viel mehr ist, als die Summe der Einzelteile.

      Lieber Chris, diesen Text hab ich geschrieben für alle Leser, die ihn lesen mögen. Ich bin immer sehr daran interessiert, Texte für Menschen zu schreiben, die vielleicht jetzt erst anfangen, sich Gedanken zu machen. Grad am Sonntag hab ich dazu einiges geschrieben, wie ich das sehe. https://neueerde.wordpress.com/2012/03/04/zwischenbilanz-2012/

      Und grad in diesem Text wollte ich aufrütteln, die Männer mal anders zu sehen, als viele sie vielleicht noch sehen. Es sollte einfach ein Pro-Mann-Text sein, der genau dabei hilt, das vermeintlich Trennende zu überwinden. Daß wir alle mal überlegen, daß Mann und Frau nur in diesem Leben einen männlichen oder weiblichen Körper haben, aber alle die gleichen Seelen sind, alle miteinander verbunden. Aber viele Menschen können damit vielleicht im ersten Moment gar nichts anfangen, die vorher ein ganz anderes Leben gelebt haben. Weißt Du, ich erinner mich gerne an meine Zeit, wo ich auf diesem Weg anfing, was mir da geholfen hat. Und genau sowas möchte ich weiter geben. Es kann schon gut sein, daß ich es nicht genau genug formuliert habe oder mißverständlich. Darüber denke ich auch gerne nochmal nach.

      Liebe Grüße von Kirstin

  11. Liebe Kirstin und liebe Kommentatoren,

    ich glaub das passt hier gut dazu

    http://wirklichkeitsvisionen.wordpress.com/2011/03/30/vereinen-statt-trennen/

    Einen wunderschönen Tag voller (Selbst)Liebe wünscht Johanna 🙂

  12. Ralph says:

    Hallo Kirstin,

    sag mal, wie kommst Du denn überhaupt auf diese Frage: Leben Männer auch Spiritualität?

    Mir ist klar, dass mich meine Umwelt spiegelt – Männer und Frauen gleichermaßen. Und zwar egal, was sie grad tun. Wenn ich nichts sehe, dann liegt das immer an mir, nie an dem anderen. Lustig, da fällt mir grad ein – gestern sagte jemand zu mir:
    “du bist mir kein Spiegel in dem ich etwas erfahren könnte, jedenfalls nicht so wie du wieder mal rüberkommst”

    Was passiert da? Wenn ich das jetzt mal für mich sage, dann frage ich mich sofort: Ist das wahr? Und wenn es für mich wahr ist – was sagt das über mich aus? Und dann erkenne ich mein eigenes Unvermögen, mich in dem anderen zu erkennen, so wie er grad rüberkommt … und danke ihm, das er mich wieder auf einen dunklen Punkt in mir gebracht hat. Denn eines ist klar: Solang ich dem Spiegel die Schuld gebe, lebe ich in eine Illusion … hängt es doch immer an meiner Wahrnehmung, ob ich etwas erfahre oder nicht.

    Zurück zu Deiner Frage. Wenn ich mich frage: Lebt irgendwer anderes Spiritualität? Dann drehe ich diese Frage sofort um, und frage mich: Lebe ich Spiritualität? Und schon bin ich wieder bei mir. Wenn ich meine, irgendwer anderes lebt keine Spiritualität, dann frage ich mich: Was sagt mir das über mich? Wo lebe ich keine Spiritualität?

    Wenn ich meine: Ich kenne nur ein paar Leute, die sich überhaupt ansatzweise mit diesen Themen auseinander setzen, dann frage ich mich auch wieder: Was sagt mir das über mich selbst? Bilde ich mir ein, dass ich mich viel mehr mit diesen Themen auseinander setze als die anderen? Ist das wahr? Und wenn es für mich wahr ist: Was sehe ich nicht? Gibt es nicht auch bei mir noch jede Menge Themen, mit denen ich mich nicht auseinander setze? Und schon bin ich wieder bei mir.

    Denn eines ist mir klar: Wenn ich selbst wirklich und wahrhaftig Spiritualität lebe, dann wird mir das auch im Außen gespiegelt … dann ziehe ich das im Außen auch an … egal ob bei Männlein oder Weiblein.

    Du schreibst: „Alles, worüber sie sich je definiert haben, fällt mit einmal weg.“ Ja, genau – und das ist so was von herausfordernd. Gibt es doch den Herrschaften die Gelegenheit, alte Muster aufzulösen. Ich liebe das so – nichts da, worüber ich mich definieren kann. Einfach so was von befreiend!

    Und dann wird es wunderschön: „Jeder Mensch – egal, ob äußerlich Mann oder Frau – hat beide Anteile in sich – männliche und weibliche Energien. Und ein Geschlecht im außen abzulehnen, heißt doch nichts weiter, als auch einen Teil von mir selbst abzulehnen.“

    Du schreibst: „Und vielleicht sind hier die Frauen sogar ein wenig im Vorteil, denn sie haben das doch trotz allem immer und immer gelebt im Kreis von anderen Frauen. Dieses soziale Miteinander, das sprechen, das verstehen, das aufeinander zugehen und sich gegenseitig unterstützen.“ Irgendwie scheint mir das auch für holde Männlichkeit zu gelten … natürlich aus einem etwas anderen Blickwinkel … jedes Geschlecht hatte so seinen eigenen Kreis …

    Und ja: Jetzt könnte man wieder in sich gehen und schauen, warum das mit dem anderen Geschlecht noch nicht so funktioniert. Solang man es auf das andere Geschlecht schiebt, ist man in der Opferrolle, sieht den Spiegel nicht … aber das hast Du ja oben schon selbst geschrieben. Ist so wunderschon, dass ich e s hier gleich noch einmal quote: „Jeder Mensch – egal, ob äußerlich Mann oder Frau – hat beide Anteile in sich – männliche und weibliche Energien. Und ein Geschlecht im außen abzulehnen, heißt doch nichts weiter, als auch einen Teil von mir selbst abzulehnen.“

    Also: Lernen wir ihn kennen, den jeweils anderen Anteil in uns – statt weiter in Kategorien von „Wir Frauen und Ihr Männer“ oder „Wir Männer und Ihr Frauen“ zu denken. Ich bin dabei!

    Ralph

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