Ist Monogamie unmodern geworden?

Seit einiger Zeit sind sie am rollen, die Gedanken und Berichte über die neuen Beziehungen und die neue gelebte Sexualität. Manches mal entlocken sie mir ein Schmunzeln und sehr oft viele Fragen denen es durchaus zusteht, sie ernsthaft und mit dem Herzen zu untersuchen.

Das Thema Sexualität erhitzt wieder einmal die Gemüter, behandelt es wieder mal die ewige Frage mit wie vielen darf man denn Sex haben und erlauben wir uns dies auch als Paar?

So einiges erinnert mich an die Blumenkinder der sechziger und siebziger Jahre, die genauso für die freie Liebe wie den Frieden plädierten und eine neue Gesellschaft gründen wollten. Sie waren ja auch für den freien Sex und ließen sich keine Beschränkungen auferlegen. Doch es drängt sich die Frage auf, ob es wirklich die wahre Liebe war die sie in sich erfahren haben, oder einfach nur eine Revolution gegen die Maskerade der Gesellschaft und inwiefern wir in solche Fußstapfen treten werden?

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Unsere heutige Monogamie ist nur eine Selbstlüge die wir glauben in der Gesellschaft leben zu müssen, denn wir betrügen ja andauernd den anderen durch unsere heimlichen Gedanken und Phantasien, es reicht schon an jemand anders zu denken oder einfach nur anregende Männer und Frauen auf der Straße oder in den Medien zu betrachten .. abgesehen davon, dass wir mit den Partner sowieso kaum ehrlich darüber sprechen. So findet durch die neue Energie also auch diese Heuchelei ein Ende, dann alles was nicht wirklich in reiner Liebe verbunden ist, wird scheitern. Gerade beim Thema Sexualität bedarf es wirklich einer großen Heilung und ehrlichen Selbstbefragung. Es heißt ja jetzt, dass wir alles leben dürfen, sei es Monogamie, Polyamorie bis zum Sex mit jedem der in mir was anregt. Jeder soll frei sein zu tun was er will und niemand soll ihn darin beschneiden. Wenn ich doch über die Liebe die Einheit mit allen erfahren kann, warum also nicht auch die sexuelle Einheit mit allen leben? Wir sind doch alle eins nicht wahr?

Wie aber passt das mit der wahren Selbstliebe zusammen? Wie verhält es sich wirklich mit der reinen bedingungslosen Liebe in mir, was suche ich dann in diesem Austausch mit vielen anderen?

Wir beginnen doch gerade erst zu erfahren was wahre Liebe ist, wie sie sich in unserem Inneren anfühlt und was sie alles verändert. Noch sind wir erst am Anfang und gerade in dieser Zeit werden wir mit so viel Neuem in uns konfrontiert, ganz besonders mit Gefühlen und Energien, die wir immer mehr vom anderen wahrnehmen und viele von uns ins Schleudern bringen.

Ich meine, wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann begeben wir uns ja in die wahre Liebe unseres Herzens hinein, wir werden ganz, heil, einheitlich und frei von alten Denkens – und Glaubensmustern.

Bernd Kasper.pixelio.de

Sie bringt mich doch zu meinem Selbst, meiner göttlichen Liebe, die sich doch selber genügt, denn wahre Liebe ist einfach und braucht nichts mehr, weder von dir noch von einem anderen. Sie ist und drückt sich einfach dadurch aus, nicht wahr? Kein Mangel mehr sondern erfülltes Ganz Sein und Einheit mit allem was ist. Wenn wir das alle erfahren, wie soll sich die Sexualität dann ausdrücken?

Mal ganz ehrlich gefragt: ist es wirklich die Selbstliebe die uns glauben lässt, wenn wir alle lieben dann dürfen wir auch mit allen Sex haben?

Es geht eigentlich ganz leicht das zu überprüfen, wenn ich wirklich eins mit mir bin, was fühle ich dann wirklich für mich und den anderen? Fühle ich wirklich reine tiefste Liebe, achte ich den anderen und mich wirklich, nehme ich ihn und mich zu 100% so an wie er ist? Bin ich auch ganz frei von Bedürfnissen und innerem Mangel?

Gerade die sexuelle Freiheit überspielt doch meistens nur die eigenen Mangelgefühle von Frustration, Langeweile, geringem Selbstwert, verkappten Denkmustern und auch beruflichem Stress, ja und so ist es einfach „geil“ auf diesen Zug aufzuspringen und mal richtig Gas zu geben. Belügen wir uns wieder einmal aufs Neue damit? Spielen wir wieder mal den Egoguru in seinem Ashram?

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Vielleicht noch eine kleine Überlegung dazu: wenn ich mich mit jemanden sexuell vereine, öffnen sich die Chakren sehr weit, und die beiden Auren verschmelzen miteinander. Diese Energiemuster des anderen behalte ich für ca. 7 Monate bis 9 Jahre in mir (die Meinungen gehen da auseinander)… und der andere eben meine. Was also nehme ich in mir auf, wenn ich von einem Partner zum anderen springe und wir nicht wirklich in der reinen Herzensliebe unseres Seins verbunden sind? Unsere Energien vermischen sich ja dauernd miteinander auch ohne Sex, merkt man ja wenn man von der schlechten Laune des anderen angesteckt wird, was also nehme ich in mir auf wenn ich intimen Körperkontakt mir vielen habe? Wird wohl langsam Zeit, dass unsere Energien auch mal sichtbar werden …

Es kommt noch ein anderer Faktor hinzu, nämlich dass wir gerade unsere beiden Pole der weiblichen und männlichen Energie in uns zusammen führen und ja, die Energien der anderen helfen uns dabei wenn wir sie fühlen und uns darüber austauschen.

Genau das sollte ein Punkt sein, wo wir achtsamer und verantwortungsvoller mit uns und den anderen umgehen sollten.

Wir alle tragen tief in uns die innere Sehnsucht nach der Einheit der Liebe und solange wir nicht wirklich als reiner Energiefunken in die ewigen Gefilde Gottes zurückgekehrt sind, werden wir uns nicht wirklich als Ganzes erfahren können.

Darum lebt in uns diese Sehnsucht nach der einen wahren Seele und die Verschmelzung mit ihr. Aus der eigenen Selbstliebe heraus wählst du die tiefste Seelenverbindung mit dem anderen und genau dann wird Monogamie ganz selbstverständlich und frei gewählt werden. Sie ist dann wahrhaft frei von Sucht und Mangel oder irgendwelchen mentalen Beschränkungen und diese eine Seele wird in dein Leben treten.

Wenn wir wirklich unsere Selbstliebe und innere Wahrheit leben, wird die sexuelle Verschmelzung mit dem einen Menschen die erfüllende Ekstase sein und als ein heiliger Seelenaustausch erfahren, etwas, das wir bisher überhaupt nicht kannten und noch nicht wirklich erfahren haben. Mit diesem Partner wirst du dich immer mehr als Einheit der Liebe erfahren ohne dich oder den anderen im Selbstausdruck zu beschränken. Genau diese Partnerschaft wird uns immer mehr zu uns selbst bringen und eine wirkliche Erfüllung der Liebe und Selbsterkenntnis sein.

Alles andere ist dann ein müder Abklatsch dem wir uns gar nicht mehr zuwenden werden.

Weil die wahre Liebe eine heilige Verbindung mit der anderen Seele ist.

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31 Responses to Ist Monogamie unmodern geworden?

  1. Kirs Tin says:

    “Weil die wahre Liebe eine heilige Verbindung mit der anderen Seele ist.”

    Liebe Angie,

    danke für den Text, ein wichtiges Thema, wie ich finde. Für mich ist Monogamie keinesfalls unmodern geworden. Ich habe es in meinem Leben immer so gesehen, daß Sexualität sich entwickelt, wenn die Energien zwischen den beiden Menschen fließen. Also erst sollte für mich Freundlichkeit, Verständnis, Mitgefühl, Herzlichkeit, Wärme und Liebe da sein, denn findet sich alles andere von allein. Und alles andere ist tatsächlich – wie Du schreibst – ein müder Abklatsch, und das will und brauch ich nicht.

    Liebste Grüße von Kirstin

    • Ruth Saphir says:

      “auf das der Tod euch scheidet” – von der Kirche erfunden, dem Menschen auferlegt, nicht wissend, ob vielleicht schon in ein paar Monaten der Punkt gekommen ist, an denen erfüllt ist, was die Begegnung der beiden erlösen wollte. Wer will es wissen?

      Warum muss es überhaupt jeamand wissen, wielange eine Beziehung halten muss und warum muss sie überhaupt “halten”, wo sie doch nur einem Zweck dient, sich im anderen zu erkennen? Wenn dann zwei Menschen vollkommen erfüllt durch den anderen, ohne den anderen “nur” als Spiegel zu sehen und zu erdulden, dann zusammenbleiben, ist es wahrscheinlich die höchste Erfüllung oder der größte Langweiler, wenn beide noch nicht “durch” sind, nun aber andere Reflektionen brauchen. Es gibt keine Auflagen, wieviele Partner ein Mensch haben darf, nicht durch Gott.. Es sind die sogenannten Verbindungsleute zu Gott, die sich an die, den Menschen auferlegten Bindungen am wenigstens selbst halten. Wir können Partner ohne Zahl haben, gleich welchen Geschlechtes….. wenn wir in der Liebe miteinander sind. Was soll falsch sein, wenn es in Liebe geschieht, aus ganzem Herzen und um zu erfüllen. Manchen Menschen brauchen eben viele Spiegel und warum dann nicht mit dem “Verflossenen” immer noch liebevoll in Verbindung sein. Suchen wir im anderen nicht gerade das, was uns fehlt? Wenn er uns geholfen hat, das scheinbar Fehlende in uns selbst zu entdecken, dann könnten die Menschen wieder auseinandergehen, wenn sie es wollen.
      Ich habe es noch nicht erlebt und es hat wohl keiner, wenn zwei völlig bewusste und erfüllte Menwchen Seite an Seite leben, aber wir werden nicht daran vorbeikommen, dieses zu unserere neuen Lebensqualität zu machen und ich glaube auch nicht, dass es langweilig wird, nur weil es keine Spiegel mehr gibt. Im Speigelkabinett knistert es unaufhörlich, Adrenalin flutet die Zellen und das Leben prickelt… bis zum bitteren Ende. Und dann, wenn erfüllt ist… wir werden es erleben und glückselig miteinander in Liebe sein.
      Ich glaube, das wird der Weg sein, dass wir frei werden, in der Liebe sind und aus dem Herzen entscheiden und nichts mehr “ver”sprechen, denn das bedeutet sich zu verraten und den anderen geich mit. Ich erlebe jetzt auch gerade ältere Menschen, die in ihrer über 50-Jahre dauernden Partnerschaft vollständig gebunden sind an den anderen , unfähig, auch nur einen Schritt alleine zu tun und dem anderen unweigerlich ins Grab folgen, weil sich sich der 50 Jahre immer noch nicht gefunden haben. Es mag als lebenslange Treue bezeichnet werden. Ist es das, wenn keiner gelernt hat, selbständig zu laufen? Sie folgen dem anderen, weil sie sich nur im Doppelpack heil und ganz fühlten und es selbst nie wurden…. ? Sie haben ihr “Ver”sprechen gehalten… und? Haben sie sich gewonnen oder verloren? Sie versprachen sich einst “ab nun tun wir jeden Schritt gemeinsam” – keiner wird je mehr alleine gehen. Ist doch schön, oder? Oder ist es traurig und eher ein verlorenes Spiel, weil sie nie über den Tellerrand schauten? Nun liegt er im Krankehaus und sie kann ohne ihn nicht sein.. verfällt regelrecht!!!! So hat es Gott mit Sicherheit nicht gewollt.

      In Liebe
      Ruth

      • Lars says:

        Liebe Ruth,

        Es stimmt wie Du es schreibst, dass wenn es in Liebe geschieht, es egal ist mit wie vielen Partnern Du Dich vereinst. Aber sehr viele Menschen benutzen den Sex nicht als Akt der Liebe sondern um Frust, Einsamkeit, Getrenntsein, Wut und Agression zu kompensieren. Um zu dominieren. Sex ist längst ein großer Manipulator geworden und wenn die Liebe fehlt und Sex konsumiert wird schadet sie den betreffenden Personen mehr als es ihnen nutzt. Was Du aber beschreibst stimmt wohl, das die sogenannten Vertreter Gottes auf Erden, die Ehe auch nicht geheiligt sondern sie missbraucht haben.
        Liebe Ruth Du weist ja um den Spruch des einen Rings der bei der Ehe überreicht wurde.
        Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden
        Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

        Gruß Lars

        • Ruth Saphir says:

          Aber, was suchen sie denn, wenn sie ständig den Partner wechseln? Vielleicht erhoffen sie bei einem Neuen Partner all jenes, as der angetraute nicht bereit ist zu geben? Oder, wollen sie sich über die Ablenkung selbst vergessen, nur für einen Moment und immer wieder? Oder wollen sie sich finden? Frage einen, was er sucht, er wird keine Worte dafür haben… er tuts einfach, weil es ihm im Augenblick auf – ja vielleicht auf eine andere Ebene oder sonstwohin führt, nur weg vom tristen Alltag.(Alkohol, Drogen…. es wirkt nur anders)
          Mir ging es sehr viel darum, als ich die Antwort schrieb, zu erahnen, was zwischen den Menschen in der Jetzzeit läuft und was auf uns zukommen könnte, oder was ich für mich wünsche. Ist es nicht auch der Geschlechterkampf, der immer noch tobt , der anzieht
          und abstößt. Wenn wir einander achten, uns zur Gänze selbst anerkennen und unsere Polaritäten vereint haben, überwunden haben, dann werden wir auch das außen verwandeln. Mit dem Ringe am Finger sagst du freiwillig “ja” zur Bindung und Unterwerfung….. und gerade das Potenzial der Frauen wird geknechtet.. und sie ist es zufrieden, weil es ihr so gesagt wurde, dass es ihre Hauptaufgabe sei für Haus, Hof und Familie zu sorgen. Fragt sich nur, ob die innewohnende Weisheit der Frauen dabei wirklich zur Gänze zur entfaltung kommt?????

      • Angie says:

        Liebe Ruth.
        aber Hallo der Text könnte von mir sein……zwinker!!!
        Alles liebe
        Angie

  2. Ashala says:

    Guten Morgen liebe Ruth.
    Ich bin erschrocken über Deine Einstellung und Unwissenheit zu diesem Thema.
    Ashala

    • Ruth Saphir says:

      Ashala, nun, du bist erschrocken. Warum du erschrocken bist, das behältst du für dich. Ich nehme an, dass du es nicht weißt, sonst würdest du es mit uns teilen, oder möchtest du es nicht ? Lieben heißt teilen, damit es sich vermehre…. Ich bin nicht erschrocken, selbst nicht darüber, dass du es bei diesem “Brocken” beläßt. Auch das ist dein Recht und deine dir zugestandene Art, mit den Dingen umzugehen und zu kommunizieren, vor allem, wenn du dir selbst gleichermaßen den Durchblick und das Wissen zugestehst, es aber nicht teilen möchtest. Das was ich schreibe, in jedem Moment , es ist meine Wahrheit. Ich gestehe dir eine andere zu. Auch sie ist wahr – für dich. Belassen wir es dabei.
      In Liebe
      Ruth

    • Ralph says:

      Hi Ashala,
      ich lese, dass Du erschrocken bist. Was genau von dem, was Ruth geschrieben hat, hat dieses Erschrockensein ausgelöst? Und bitte: Bleibe bei den Worten, die Ruth geschrieben hat – ohne jegliche Interpretation was sie damit meint, oder was Du meinst was sie damit meint.
      Alles Liebe,
      Ralph

  3. Guten morgen Ruth,
    ich fand deine Darstellung gut 😉
    Jeder wird für sich selber seine Wahrheit finden wenn er sich öffnet.
    Liebe Grüsse Ralf

  4. Lars says:

    Liebe Angelika,

    was und wie Du dieses Thema beschreibst finde ich großartig und trifft sich genau mit dem was ich über dieses Thema denke. Monogamie ist etwas großartiges wenn man die Verwirrungen und Verirrungen hinter diesem Thema versteht. Die ewige Suche ob sich doch noch was besseres findet. Ein Partner der noch mehr Leere in einem ausfüllen kann. Vielleicht ist gerade der Partner, der Dir nicht alles erfüllt der richtige, weil Du dann gezwungen bist in Dir selbst nach Ganzheit zu suchen. So geht es zumindest mir. Und mal Hand auf’s Herz, was beim einen Partner nicht stimmt, stimmt vielleicht beim anderen, aber dann stimmt halt dort etwas anderes nicht. Die Partnerschaft ist in der Hinsicht verkommen, dass sich die Menschen heute viel mehr als früher überlegen, was kann ich aus dieser Partnerschaft herausholen, was kann sie mir geben. Die Partnerschaft wäre aber in vielerlei Hinsicht ganzheitlicher, wenn wir wieder darauf zurückkommen könnten, die Partnerschaft und den Sex, als eine Gelegenheit wahrzunehmen, sich selbst voll und ganz zu geben.

    Und was Du über den Energieaustausch schreibst ist auch leicht zu erkennen. Ich habe einen Kollegen, der wechselt die Frauen wie andere die Unterhosen und der wird immer energieloser. Der verliert Kraft und Energie und versteht nicht, dass es ihm obwohl er mehr Sex hat als sich mancher Mann in der Phantasie erträumen könnte, trotzdem immer schlechter geht.

    Ich denke, dass es natürlich, wenn die Beziehung mal schwierig wird, es nicht immer leicht ist, dabei zu bleiben. Und wenn sie zerbricht dann ist es auch richtig. Aber Sex mit jemand anderen, wärend man in einer Beziehung ist, ist für mich immer ein Hilfeschrei. Das unvermögen die Verbindung zur Quelle aufrecht zu halten. Deshalb ist für mich das Fremdgehen nicht moralisch eine Verfehlung sondern zeigt mir, dass dieser Mensch sich sehr alleine fühlt und von Aussen genährt werden will. Was dann aber durch die Vermischung der Energien, manchmal nach hinten losgehen kann. Denn was der andere in seinem Energiefeld mitträgt ist nicht so leicht ersichtlich.

    Alles Liebe Lars

    • Angie says:

      Lieber Lars.
      wie du schreibst ja so ist es noch in der 3D matrix……
      aber ich glaube auf 5D wird es anders…..
      tja ob wir das noch erleben??……….zwinker

      in liebe Angie

  5. Angelika says:

    Hallo ihr Lieben,

    schöne und interessante Kommentare die ich gerade lese und immer wieder finden sich Passagen die zum Nachdenken anregen.
    Was du liebe Ruth über unsere älteren Paare schreibst, mag wohl in den meisten Fällen eintreffen, doch gerade hier überlege ich gerade, wie es sich bei ihnen eigentlich verhält. Sie folgten doch nur dem Muster ihrer Eltern und glaubten das Richtige zu leben. Wie Generationen vor ihnen .. hatten sie das Bewusstsein das wir heute haben?
    Hatten sie alle die Hilfen und das Wissen über Beziehungen das uns heute zur Verfügung steht?
    Die meisten haben keine Ahnung davon und wenn sie heute im Alter noch zusammen sind, so mag das aus vielerlei Gründen sein, doch nehme ich gerade bei ihnen oft mehr tiefere Liebe füreinander war als es bei jüngeren Menschen der Fall ist.
    Das Eheversprechen das uns die Kirche auferlegt, sei dahingestellt, da es unmöglich ist im Voraus ein Versprechen für ein ganzes Leben abzugeben und sich daran festzuklammern. Wenn wir von Erwartungen ausgehen, ist das Spiel zu Ende bevor es überhaupt begann.

    Wie du lieber Lars es erzählst, gerade dieser ständige Wechsel an Partnern ist der innere Mangel der Befriedigung sucht durch den anderen. Wie können wir das je erhalten, wenn wir uns nicht selber genauestens betrachten und herausfinden was los ist. Gerade Paare in dieser aufreibenden Zeit stehen vor großen Herausforderungen, solche die wir bisher nur zu gerne unter den Teppich gekehrt haben. Die Wahrheit will erkannt und gesehen werden, warum die Partnerschaft besteht, was zeigt sie mir und was ist noch an Liebe zwischen beiden.

    Partner sind immer ganz besondere Spiegel für uns und eine besonder Chance sich weiter zu entwickeln. Wie Kirstin es auch erwähnt, wenn wir unsere inneren Werte wirklich in den Beziehungen leben, wenn wir in wahrer Liebe zusammen sind, dann wird es ein fruchtbarer Austausch sein der beiden zugute kommt.

    Sicher können wir auch mehrere Partner haben, doch die neue Energie verlangt uns in wahrer Herzensliebe zu begegnen. Ob wir dann eine Monogamie leben oder nicht, sei jedem freigestellt, doch jeder sollte ehrlich zu sich und den anderen sein und sich auf Herzensebene begegnen.
    Was heute noch unter den Deckmantel der Spiritualität vielfach läuft, wird auch Veränderungen erleben, denn wenn diese als Freikarte benutzt wird um mit vielen Sex zu haben ohne sich wirklich im Herzensraum zu treffen, dann gilt es auch hier noch sehr sehr viel in sich zu heilen.

    Es ist noch ein weiterspannender Weg für alle, lasst ihn uns in Liebe und Offenheit gehen.

    Herzensgrüsse an euch ihr Lichter 🙂
    Angelika

    • Angie says:

      ja liebe Angelika.
      Volltreffer!!! Was heute noch unter den Deckmantel der Spiritualität vielfach läuft, wird auch Veränderungen erleben, denn wenn diese als Freikarte benutzt wird um mit vielen

      Sex zu haben ohne sich wirklich im Herzensraum zu treffen, dann gilt es auch hier noch sehr sehr viel in sich zu heilen.
      von Herzen
      Angie

      • Angelika says:

        Liebe Angie,
        es ist alles ein Entwicklungsweg, eine Zurückerinnerung wer wir wirklich sind … es wird schon werden ;), der Sex der nur zur Befriedigung oder Selbstbestätigung dient steuert seinem Ende zu und ich glaube wir werden noch staunen was in diesem Bereich auf uns zu kommt 🙂
        Herzensgrüße
        von Angelika

  6. Olaf H. says:

    Die sich ergänzende Verbindung von weiblichem und männlichem Aspekt hat für mich etwas Übergeordnetes, jenseits von Mode-Schwankungen. Da sich heute ja alles zu verwandeln scheint neigen wir manchmal dazu, das Kind mit dem Bade auszuschütten, scheint mir. Dabei müssten wir Zeitloses “nur” mit Unterscheidungskraft von Irrungen des kränkelnden Zeitgeistes befreien.

    Dazu trägt in meinen Augen Dein Text bei, Angelika.

    Aus der Yin-Yang-Einheit möchte ich weder ein Yin-Yang-Yin-Ding noch eine “freie” Gemeinschaft von einzelnen Yins und Yangs, die sich beliebig miteinander verheddern, hervor gehen sehen. Das hatten wir alles schon.

    Wenn das “Ideal” der Monogamie (für mich) noch nicht gänzlich umsetzbar ist, wird es damit nicht falsch. Ich strebe es jedenfalls weiterhin an. Dein wichtigstes Stichwort ist dafür die Selbstliebe: Erst, wenn ich in mir den weiblichen und männlichen Anteil in Harmonie gebracht habe, wenn alle Bedürftigkeit geheilt ist, dann kann ich im Außen – gemeinsam mit einem ebenfalls ausgeglichenem Du – vollständig diese monogame Partnerschaft leben. Bis dahin “brauche” ich dann und wann eine Partnerin (und sie mich), um es zu lernen.

    Da dreht sich die ganze Sache im Kreis. Dennoch sehe ich den Ausweg spiralenförmig nach “oben” – in Richtung Liebe. Was Du mit “heiligen Seelenaustausch” umschreibst, erahne ich ebenfalls als etwas ganz Neues am Horizont. Wer weiß, auf was wir jetzt noch alles “verzichten”?

    liebe Grüße von Olaf H.

    • Angelika says:

      Sehr schön erkannt lieber Olaf,
      da kann ich eigentlich nichts mehr hinzufügen :),
      was den “heiligen Seelenaustausch” betrifft, so erahne ich ihn selber nur in meinem Herzensraum und lasse mich gerne noch mehr darauf ein 🙂
      Liebste Grüße,
      Angelika

  7. Ralph says:

    Hier mal ein alternatives Ehe- bzw. Beziehungsversprechen aus „The Law of Attraction – Liebe: Das Gesetz der Anziehung in der Liebe“, von Esther und Jerry Hicks):
    „Hallo, meine Freund. Hallo, meine Freundin. Wir sind als gemeinsame Schöpfer hier. Und es ist meine Erwartung, dass wir beide, während wir uns in dieser Ehe (oder in dieser Beziehung) weiterentwickeln, in jeder erdenklichen Hinsicht zufrieden bleiben. Es ist mein Wunsch, herauszufinden, wer ich bin und wer du bist. Aber am wichtigsten ist mir, dass ich glücklich bin, damit ich dir eine Inspiration für dein Glück sein kann. Ich übernehme nicht die Verantwortung für dein Leben. Ich übernehme die Verantwortung für mein Leben. Und ich freue mich auf eine wundervolle Zeit hier. Ich sehe voraus, dass wir, während wir in diesem Leben gemeinsam voranschreiten, in allem das Äußerste an positiver Erfahrung machen – denn es ist meine Absicht, danach Ausschau zu halten. Lass uns zusammenbleiben, solange wir eine gute Zeit miteinander haben. Und sollten wir keine gute Zeit mehr miteinander haben, wollen wir uns trennen – entweder in Gedanken oder körperlich – bis dass das Negative uns scheidet.“

    • Angelika says:

      Hallo lieber Ralph,

      mir ist das Eheversprechen von Esther und Jerry Hicks bekannt und es ist durchaus interessant wie sie es ausdrücken, nur sind mir die letzten Sätze nicht ganz klar.
      Wie kann ich etwas voraussehen, selbst wenn ich eine positive Absicht habe, so scheint es mir unmöglich etwas vorauszusehen, begebe ich mich dann doch auch von dem Hier und Jetzt weg, wenn ich diese Gedanken in mir trage.
      Der letzte Satz ist irgendwie ein Widerspruch zum Ganzen, denn so wie ich ihn verstehe, bleiben die beiden zusammen so lange sie Glück und Schönes leben, aber in dem Moment wo es kritisch und nicht mehr gut läuft trennen sie sich.
      Ich lasse es mal so stehen, für mich ist gerade die Zeit wo es nicht gut läuft die Wichtigste, blicke ich nicht gerade dann in einen Spiegel der mir etwas zeigen will?

      • Ralph says:

        Weißt Du, Angelika, dieses Eheversprechen ist mir grad so in die Finger gekommen, und mir schien es hier irgendwie zu passen. Es drückt nicht meine Meinung zu diesem Thema aus (ich habe keine ;-)). Schau – sobald ich zwischen guten und schlechten Zeiten unterscheide, na, was mache ich da? Ich polarisiere. Ich trenne.

        Ich fand das Buch sehr interessant, als wir (meine Frau und ich) es gelesen haben – und seit dieser Zeit hängt dieses Zitat aus dem Buch bei uns in der Küche.

        Um auf die Formulierungen in diesem Eheversprechen zurückzukommen; zwischenzeitlich
        – erwarte ich nichts mehr,
        – wünsche ich nichts mehr,
        – ist mir nicht wichtig, ob ich glücklich bin,
        – sehe ich nichts mehr voraus,
        – gebe ich mich jeder Erfahrung hin, ohne sie als positiv oder negativ zu bewerten,
        – habe ich keine Absichten mehr.

        Damit wurde sooo viel mehr Raum, um einfach nur zu sein. Und in diesem Raum treffe ich Dich und Du triffst mich – da sind wir eins. Während ich das hier schreibe, kann ich es regelrecht fühlen. Du auch?

        • Angelika says:

          Ja genau so, zulassen was wir sind und es annehmen, keine Versprechen mehr, kein Werten und Beurteilen mehr, beobachten was ist und damit den grenzenlosen weiten Raum erfahren, mich selber darin erfahren … und gleichzeitig auch den anderen .. ja ich fühle es gerade 🙂

    • Angie says:

      Lieber Ralph,
      so war es in Atlantis……na schauma mal wenn alle so hoch und in reinster Liebe
      schwingen und jeder zu seiner Selbstverantwortung steht……wie es wird……??!
      zwinker!
      Alles liebe Angie

  8. Angie says:

    Liebe Angelika,
    wir brauchen dann keine spiegel mehr!!! und weil Wachstum wichtiger ist für beide als stangnieren…..es gibt ja noch höhere Dimensionen als die 5te
    Alles liebe und sorry wenn ich jetzt darauf geantwortet hab…….
    Angie

    • Angelika says:

      Liebe Angie,
      es gibt keinen Grund dich hier zu entschuldigen 🙂
      Was die Spiegel anbelangt, so glaube ich werden sie wohl auch in der anderen Dimension bestehen, jedoch unter einem anderen Aspekt … es wird wohl mehr ein sich Wiedererkennen im anderen sein und damit eine positive gemeinsame Weiterentwicklung ohne beherrschendes Egobewusstsein.
      Sei umarmt 🙂

  9. Angie says:

    🙂 🙂 🙂

    ich knuddl dich auch liebe Angelika
    Angie

  10. AluBox says:

    Auch ich kenne leider viel zu viel Monogam lebende Leute… Es gibt Sie also, auch wenn ich viele ihre Charakterzüge nicht verstehen kann.

    • Ralph says:

      Hi AluBox,

      wie kommst Du denn auf die Aussage: “ich kenne leider viel zu viel Monogam lebende Leute”? Mich interessiert jetzt brennend die Differenz zwischen Soll und Ist aus Deiner Sicht. Daher frage ich Dich:

      a) Wie viele monogam lebende Leute kennst Du? (Ist)

      b) Wie viele monogam lebende Leute möchtest Du gern kennen? (Soll)

      Ralph

  11. Ralph says:

    Gestern unter der Dusche ist mir eine Melodie eingefallen, die hier ganz gut rein zu passen scheint: “Wo steht denn das geschrieben” – aus der Operette “Der liebe Augustin”

  12. hereiam24 says:

    Ich versteh euch alle nicht.
    Ihr tut ja so als ob alle Menschen gleich wären. Manche Menschen sind Monogam und manche eben Polygam. Manche Menschen lieben eben Freiheit mehr als Hingebung.
    Man sollte eben von Anfang an festlegen was man ist.
    Außerdem reden alle immer davon monogamie wäre so schwer, ich finde polygami viel komplizierter und viel teurer. Eine partnerin glücklich zu machen ist mir schon schwer genug.
    Soll doch jede r Leben wie er oder sie möchte.
    Solange man ehrlich ist und sagt das man auch andere Lieben möchte.
    Ich habe mich zur selben zeit noch nie in eine andere Frau verliebt vielleicht haben monogame Menschen einfach ein anderes Gefühlsleben.
    Aber zu behaupten eines von beidem sei schlecht finde ich irgendwie intollerant!

  13. hereiam24 says:

    Ich glaube aber das die meisten menschen sich einfach zu wenig zeit für einander nehmen und nur fremd gehen weil sie das gemütigt

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