Ist eine Transplantation wirklich so harmlos?

Die meisten von uns waren bisher überzeugt, dass wir mit dem Organspenden etwas Gutes tun und Menschenleben gerettet werden. Natürlich werden Menschen gerettet und es wird ihnen erlaubt weiter zu leben. Die Fragen die sich angesichts des aktuellen Themas ergeben sind jedoch so vielfältiger Natur, die wir als verantwortungsvolle und bewusste Wesen nicht einfach ignorieren können, da wir inzwischen wissen dass wir weit mehr sind als nur unser Körper und unser Gehirn.

Wir kennen die Geschichten des Organhandels und wie übel Menschen weltweit darunter leiden oder starben. Menschen die entführt wurden und sich mit einer Niere wiederfanden, Menschen die dafür sterben mussten und arme Menschen, wie in Indien, die sich für 500 Euro Nieren entnehmen ließen, ohne dass sie weiterhin ausreichende medizinische Betreuung erhielten. Aus China stammen Organe hingerichteter Menschen, neueste Meldungen berichten sogar von Todesbussen in dem Verurteilte getötet werden und die Organe entnommen.

Dieser Beitrag ist ein kleiner Rundumblick zum Thema Organspende, um Informationen weiterzugeben die wir sonst nicht so einfach in den Medien finden und uns zum Nachdenken oder Diskutieren anregen sollen.

Ein medizinischer Einblick

Beginnen wir mit einem kurzen Einblick in den medizinischen Teil einer Organentnahme. Mir ist bewusst, dass es kein schöner Ausblick ist, jedoch kommen wir um diesen Schritt nicht herum wenn wir mehr von allem verstehen wollen.

Beachten wir mal die Geschehnisse und Daten, die dazu führten dass der Gehirntod „legal“ wurde: Am 3. Dezember 1967 schaffte der südafrikanische Chirurg, Christiaan Barnard, am Groote Schuur Hospital in Kapstadt die erste Herztransplantation der Welt.

Bevor 1952 die Herz-Lungen-Maschine erfunden wurde, galt der Kreislaufstillstand und Herztod als Kriterium des Todes.

Ärzte verstehen unter dem Hirntod die “irreversibel erloschene Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms”. Durch Beatmung und andere medizinische Hilfen wird die Herz- Nieren- und Kreislauffunktion also künstlich aufrechterhalten.

Am 1.12. 1997 trat in der Bundesrepublik Deutschland das Gesetz über die Spende, Entnahme und Übertragung von Organen in Kraft. Mit diesem Gesetz wurde nicht nur die Organisationsstruktur der Transplantationsmedizin neu geregelt, sondern eine neue Todesvorstellung wurde damit legal erschaffen. Die Organtransplantation ist ja auf die gesellschaftliche Anerkennung einer Todesdefinition angewiesen, um den Menschen nicht als in eine „lebende Leiche“ erscheinen zu lassen.

Beachten wir dabei: der Puls von Hirntoten ist noch zu tasten, ihr Herzschlag und ihre Atmung auch; sie sind warm, einige können schwitzen, ausscheiden,verdauen, es gibt also noch einen Stoffwechsel. Der Fall des “Erlanger Babys” 1992 zeigte zudem, dass der Fetus im Bauch einer hirntoten Schwangeren fünf Wochen weiter wuchs und dies durchaus nicht der einzige Fall blieb. Des weiteren gibt es Berichte, in denen der Körper während der Transplantation angebunden wird, da der Körper sich bewegt, er sich sogar soweit aufrichtet dass er sitzt. Alles nur Reaktionen der Nerven?

http://www.initiative-kao.de/bergmann-tabuverletzungen-und-schuldkonflikte-in-transplantationsmedizin.html

http://www.dober.de/ethik-organspende/hirngeschi.html

Wenn die Herzfunktion des Körpers also weiterhin am Leben erhalten bleibt, wie kann der Mensch dann wirklich tot sein? Warum wird der Körper erst nach dem Herztod weiß, starr und zerfällt, jedoch nicht durch den Hirntod?

Hier ein sehr interessantes Interview mit der Soziologin Alexandra Manzei:

http://www.fr-online.de/politik/interview-organspende-regelung-wer-noch-warm-ist–ist-nicht-tot,1472596,16092604,item,0.html

Aussagen und Fragen von Dr. Meineke und das Videogespräch in Bewusst TV mit dem Aktivisten Werner Hanne und Jo Conrad:

http://julius-hensel.com/2012/05/was-sie-schon-immer-uber-organspenden-wissen-wollten-aber-nie-zu-fragen-wagten/

http://eulenspiegel.blog.de/2012/05/15/albtraum-organspende-13685588/

Bei der Organentnahme ist der Körper also noch am Leben, der Organismus funktioniert vollständig bis auf die Hirnaktivität und das wochenlang. Einem Organspender werden dann meist fast alle Organe entfernt, solange er noch an der Herz-Lungen-Kreislaufmaschine angeschlossen ist. Es ist eine regelrechte Ausschlachtung die stattfindet und der Körper wird hinterher mit „Baumarktmüll“ vollgestopft um es den Leichenbestatter zu ermöglichen, den Verstorbenen einigermaßen „gut und ansehbar“ wieder herzurichten.

Das Leben nach der Operation

Kranke Menschen warten oft jahrelang auf ein neues Organ und die meisten werden dieses zermürbende Warten noch einmal oder auch zweimal wieder erleben, denn die „neuen“ Organe leben nicht lange, meist sind 5-20 Jahre. Was bedeutet, dass der Körper meist einer weiteren Transplantation bedarf um weiter zu leben.

Der Empfänger eines Organs muss ein Leben lang teure Medikamente einnehmen, damit es zu keinen weiteren Komplikationen kommt. Wir sprechen hier von Beträgen bis zu 150.000 Euro jährlich. Ein Profit für die Pharmaindustrie.

Es handelt sich dabei um Medikamente die das Immunsystem unterdrücken, damit der Körper das neue Gewebe nicht abstoßt und Medikamente, die auch die anderen Organe auf Dauer schädigen . Der Mensch lebt also mit einer erhöhten Infektionsgefahr weiter, des weiteren kann es zu Schädigungen der Nieren kommen, Problem mit dem Blutdruck und einer erhöhten Knochenbrüchigkeit (Osteoporose), da der Knochenstoffwechsel beeinträchtigt wird.

Der Empfänger lebt also weiter, doch wie körperlich gesünder ist er wirklich und was geschieht in seiner Psyche??

Wissenschaftlich Erkenntnisse über unsere Herzintelligenz

Betrachten wir die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, die uns noch mehr Aufschluss über unser Herz geben, denn sie rufen noch mehr Fragen hervor, inwiefern mit dem Hirntod der Mensch wirklich gestorben ist.

Wissenschaftler wie Bruce Lipton (Intelligente Zellen), das Institut für Heart Math in Kalifornien und viele andere haben u.a. entdeckt, dass die DNA eines Menschen auch überlebt und gleichzeitig die selben Reaktionen aufzeigt, wenn sie nicht im Körper des Menschen ist und sich meilenweit vom Mensch entfernt befindet. Die DNA außerhalb des Körpers reagiert sofort auf die Emotionen des Menschen aus dem sie stammt, absolut zeitgleich und identisch wie die DNA im Körper des Menschen.

Unsere Zellen haben also ein Bewusstsein das immer mit unserem Körper verbunden ist und sich so verhalten, als lebten sie noch als Einheit im selben Körper.

Neueste Forschungen ergaben, dass unser Herz ein eigenes inneres Nervensystem besitzt mit ca. 40.000 Neuronen. Es arbeitet mit dem Gehirn zusammen, jedoch auch unabhängig vom Gehirn. Es existiert eine Zweiwege-Kommunikation zwischen Herz und Gehirn, die Herzfrequenz, Blutdruck und den Informationsaustausch über die Nerven steuert. Das Herz informiert unser Hirn also ganz eigenständig über die Vorgänge der Wahrnehmung, Kognition und der Verarbeitung von Emotionen. Ein wichtiger Aspekt nicht wahr, dachten wir doch immer dass unser Gehirn alles steuert. 

Interessant ist dabei, dass das Herz Gehirn offenbar völlig eigenständig „denkt“ – unabhängig von Gehirn und Nervensystem. Die Informationen unseres Herzbewusstseins zirkulieren also durch unser ganzes Körpersystem und werden von allen Organen aufgenommen.

Wissenschaftler vom Institut für Heart Math in Kalifornien bewiesen weiterhin, dass das vom Herzen ausgestrahlte Energiefeld eines Menschen die Gehirne und Herzen anderer Menschen stimulieren die sich im gleichen Raum befinden.

Dass unser Herz so viel mehr ist als nur ein Organ haben die meisten von uns in ihrem Leben sehr deutlich erfahren. Denn wenn wir seelische Schmerzen oder auch Freude empfinden, wenn wir verliebt sind, alle Gefühle, Ängste und Träume erleben wir meistens im Herzen am stärksten. Laut Forscher Schwartz wir dort codemässig alles gespeichert und an die Zellen und somit an alle Organe weitergegeben. 

Wir wissen heute, dass unser Herz der stärkste Generator an elektromagnetischer Energie ist, denn vom Herzen kommen 500 – 5000 Millivolt Strom, während das Gehirn nur auf 100-140 Millivolt kommt. Man kann also mit der Herzenergie eine kleine Glühbirne zum Leuchten bringen. Das magnetische Feld des Herzens kann noch in 30 bis 40 Metern Entfernung gemessen werden.

Ein Herz-Feld pulsiert und sendet komplexe rhythmische Muster durch den ganzen Körper, wodurch es offenbar sehr viele Prozesse beeinflusst – während sich das Gehirn immer wieder auf diesen elektromagnetischen Impuls synchronisiert. Was uns wiederum bewusst macht, was es für uns wirklich bedeutet und wie wichtig es ist, wenn wir in Harmonie mit dem Herzen schwingen. Also ist es nicht überraschend, wenn die Forscher vom Herart Math Institut berichten, dass negative Emotionen ein sehr gestörtes rhythmisches Muster hervorrufen, während Liebe, Empathie, Freude und andere positive Emotionen sehr harmonische und gleichmäßige Felder erzeugen, was man anhand der Spektralanalyse des Herz-Feldes nachweisen konnte. Sie konnten einen Austausch von Herz-Energie zwischen Menschen messen, die bis zu 1,5 Meter voneinander entfernt waren. 

Was sagt uns das? Dass wir somit ständig in Kontakt mir anderen Herzen sind und uns gegenseitig beeinflussen. Was also ein wahrlich liebendes Herz an positiver Energie weitergibt ist fast schwindelerregend schön. Etwas, das unser Gehirn alleine nicht imstande ist.

Das ganze Universum ist im Körper enthalten, der ganze Körper im Herzen. So ist das Herz der Kern des ganzen Universums. (Ramana Maharshi)

Wie können wir also nach einer Organspende wirklich sicher sein, dass die DNA des Spenders seine Informationen nicht an den Empfänger weiter gibt?

Psychische Veränderungen von Menschen nach einer Transplantation

Wenn wir diese Informationen zusammen fassen, dann lässt es sich viel leichter erklären, warum so viele Menschen die Transplantationen hatten sich teilweise auch drastisch verändert haben. Erst in den letzten Jahren begannen einige Ärzte und Wissenschaftler sich um das psychische Wohlergehen der Menschen zu kümmern, die durch eine Transplantation weiter leben konnten. Noch immer aber kümmert man sich zu wenig um diese Menschen, kanzelt ihre Beschwerden und Wahrnehmungen ab und deswegen finden die meisten nicht den Mut darüber zu sprechen.

Zahlreiche Untersuchungen von Wissenschaftlern, Psychologen und Ärzten, wie Dr. Paul Pearsall oder Psychologin Professor Brigitte Bunzel, dass es häufig vorkommt, dass seit der Transplantation der Empfänger die Vorlieben und Interessen des Spenders übernahm, besonders Herzempfänger …

Dass ein Liebhaber der klassischen Musik plötzlich auf Rapmusik steht oder ein Antialkoholiker eine Vorliebe für Bier entwickelt mag uns noch schmunzeln lassen, stünden dem Gegenüber nicht die Aussagen von durchaus traumatischen Verhaltensweisen bis hin zu Alpträumen eines Kindes. Im letzteren Fall führten seine Alpträume zur Festnahme des Mörders des anderes toten Kindes, dessen Herz das träumende Kind in sich trug. Rückwirkend begann man das Leben einiger Spender zu untersuchen und fand in ihm die selben positiven und negativen Vorlieben und Charakterzüge die  auch der Empfänger entwickelte.

Viele Empfänger berichten auch von einem ständigen Unwohlsein, über neue Schmerzen und auch vom Gefühl sie seien sie zu zweit im Körper, während andere über eine andauernde Todessehnsucht berichten. Kaum ein Empfänger hat genaue Informationen zu seinem Spender, was also wenn ein Mörder der Spender ist? Welche Informationen also übernimmt ein Empfänger letzendlich durch eine Transplantation in seinem System auf?

Retten wir also bei einer Organspende wirklich nur anderes Leben oder wird  damit auch dramatisch auf die Entwicklung beider Seelen eingewirkt? Wie verhält es sich mit der Seele, die vom Zeitpunkt des Todes noch drei Tage hier verweilen soll? Sie würde die Operation miterleben und was geschieht mit ihr, wenn ein Teil der DNA ihres toten Körpers und somit ihres Herzbewusstsein in einem anderen Menschen weiter lebt? Kann die Seele dann wirklich ganz nach Hause gehen? 

Viele Fragen und Informationen denen wir nicht mehr aus dem Weg gehen können, mögen sie uns helfen den richtigen Weg für die Zukunft zu nehmen. 

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31 Responses to Ist eine Transplantation wirklich so harmlos?

  1. Kirstin says:

    Danke liebe Angie, was Du hier alles zusammen getragen hast. Was für ein wichtiges Thema. Es geht jeden von uns an – jeder von uns kann jederzeit in so eine Situation kommen. Entweder als potientieller Empfänger oder Spender eines Organs. Da ist es sicher gut, sich mit diesem Thema bereits auseinander gesetzt zu haben. Und hier wurden viele Fakten angesprochen, die ich so noch nicht durchdacht hab. Ganz besonders, was geschieht eigentlich mit dem Empfänger nach der Transplantation. Wie geht es ihm danach.

    Viele liebe Grüße von Kirstin

    • Angelika says:

      Liebe Kirstin,
      ich weiß dass so vieles nicht ganzheitlich gesehen wird, wobei es sicher noch mehr gibt das es anzuschauen und zu erkennen gibt. Was mir noch Wichtiger erscheint ist, dass die Menschheit beginnt, die Ursachen von Krankheit mehr zu erforschen, anstatt einfach Organe auszutauschen, denn wird die Ursache erkannt, wird der Mensch auch nicht mehr krank und wird sicherlich ein bewussteres Leben führen.
      Liebste Grüße 🙂

  2. LIebe Angie,
    diese vielen Aspekte des Themas müssen sich jetzt erst mal in mir und meinem Herzen bewegen.
    Was mich letztendlich dann doch auch immer wieder ein Stück weit befriedet ist der Gedanke, dass im unendlichen Weltenbewusstsein nichts existuert , was nicht einem Sinn folgt, und der heißt letztlich immer LIEBE – egal wie wir glauben, uns zu entscheiden.
    Mit einem herzlichen Namasté grüßt dich Marina

    • Angelika says:

      Liebe Marina,
      letztendlich ist es immer die Liebe die auch heilend ist, auch alles was durch wahre Liebe geschieht bewirkt einen Wandel und der ist so viel mächtiger als wir verstehen. Weißt du ja selber 🙂
      Herzensgrüße für dich 🙂

  3. Olaf H. says:

    Danke, liebe Angelika, dass Du dieses wichtige Thema so vielseitig beleuchtest!
    Ich hoffe sehr, dass wir als Gesellschaft dieses mechanische Weltbild, das auf Trennung und der Annahme von unabhängigen Einzelteilen beruht, nun schnell überwinden können. Erst dann können wir wieder dem “Mysterium Leben” näher kommen, ohne in Verlegenheit zu geraten, Leben(sfunktionen) durch Austauschen retten zu müssen.
    Herzliche Grüße von Olaf H.

    • Angelika says:

      Lieber Olaf,
      da schliesse ich mich dir ganz an und verbleibe auch in der Hoffnung, dass wir eines Tages das Leben und uns selber so gut verstehen und dementsprechend “heil und ganz” leben, dass wir das alles nicht mehr brauchen.
      Liebevolle Grüße für dich 😀

  4. Brigitte says:

    Liebe Angie!
    Danke für einen tollen und sehr umfassendernArtikel. Dazu paßt das neueste Channelling von St germain als wunderbare Ergänzung auf Tor in die Galaxien 01. ~ Saint Germain zur Organspende.
    lg

    Brigitte

    • Angelika says:

      Liebe Brigitte,
      ich habe es gelesen und fand darin durchaus interessante Aspekte über die man mal nachdenken kann. Anregend vor allem dadurch, dass man sich auch mal mit dem Thema Tod befasst und ein gewisses Bewusstsein erhält.
      Lieben Drücker für dich 🙂

  5. Angie says:

    ihr lieben in naher Zukunft,wird man Organspende nicht mehr benötigen…….man lässt es einfach
    nachwachsen……ob Zähne.innere Organe…..alles wird mit dem Göttlichen Schöpfergeist Erschaffen….. 😉
    Alles liebe Angie

    • Angelika says:

      So ist es vorausgesagt liebe Angie, doch noch ist es nicht soweit und da das Thema aktuell auf dem Tisch liegt, soll es ein Anlass sein sich mal bewusster mit allem auseinander zu setzten.
      Ob es dann mit dem Lichtkörper so einfach klappt … ich glaube auch da werden wir ein gewisses Bewusstsein erreichen müssen, um auch ihn gesund und heil zu behalten 😉
      Liebste Grüße für dich Angie 🙂

  6. Katzenvater says:

    Hallo erstmal,

    ich habe diesen Artikel sehr sorgfältig gelesen. Und ich habe auch alle Links nachgelesen.
    Ich weiß das die Eigenschaften der Spender auf die Empfänger übergehen können.

    Ich bin chronisch herzkrank, heißt konkret: 2 Infarkte und einer beinahe, Resultat: 5 Stents…..

    Ich bin starker Raucher, aber ich paffe nur. Meine Lunge ist völlig okay, ich habe in meinem Leben immer viel Sport gemacht. Aber das Herz ist eben sehr stark geschädigt, wobei mich das nicht besonders einschränkt da ich immer gut trainiert habe.
    Aber es ist ganz klar das es bald aus sein wird. (weitere 4 Herzkranzgefäße sind zu 50% verschlossen)

    Naja, ich habe einen Organspenderausweis, ich bin 54, ich habe das Ding heute beiseite gelegt.
    Bis auf mein Herz bin ich gesund und wirklich fit, z.B könnte meine Lunge jemand das Leben retten…. für eine gewisse Zeit jedenfalls…. jemand wieder ein völlig neues Leben ohne Probleme geben…. ohne Einschränkungen……. das Atmen ermöglichen…. keine Luftnot verspüren lassen…..(ich weiß sehr genau was es heißt zu fühlen das man erstickt) ich hatte das bei meinem ersten Infarkt bei dem wirklich alles schiefging.

    Ich bin jemand der sehr hart sein kann im Umgang mit sich selbst und auch anderen, wirklich sehr hart. Aber auch jemand der sehr feine Antennen hat für seine Mitmenschen und seine Umgebung.

    Ganz einfach, ich bin auch ein gnadenloser Kämpfer. Für meine Ziele gebe ich alles was geht. Ich bin auch in der Lage alle Warnungen meines Körpers zu ignorieren wenn es sein muss. Und ich mache das dann auch. Ich habe etliche Jahre Radsport in einem Verein betrieben. Man nannte mich dort sehr schnell “der Terrier”. Tja, warum, es ist etliche Male passiert das ich den Heimweg vom Training oder von einem Rennen nur im Rettungswagen über den Umweg Krankenhaus antreten musste.

    Jetzt vor einigen Tagen war dieser “Beinaheinfarkt”, ich war am 21.05.12 im Kh, mittags war ich dann im Herzkatheterlabor und bekam meinen Stent. Am nächsten Morgen wurde der Druckverband abgenommen….. alles war völlig okay…… und ich hatte nichts besseres zu tun als dann sofort ( es war ca 06:00) mich ins Treppenhaus zu begeben und mal eben abzuchecken ob denn 12 Etagen im Laufschritt gehen oder nicht…… lief klasse ging gut. Also Kaffee und Fluppe in der Morgensonne am Eingang vom Kh. Ich bin sowas von bescheuert…..

    Meine Verhaltensmuster würden sicher jeden “normalen” Menschen in den Wahnsinn treiben.
    Wobei, es ist ja so, sie sind nicht grundsätzlich falsch denke ich. Ich kenne eben einfach kaum Kompromisse.
    Das hat sich sehr oft bewährt, aber es auch manchmal von Nachteil.

    Und genau deswegen werde ich noch heute meinen Organspenderausweis vernichten.

    Ich kann wirklich niemand zumuten mit solchen Verhaltensweisen konfrontiert zu werden, wirklich nicht. Es geht einfach nicht. Ich kann das einfach nicht machen.

    Wirklich vielen Dank dir Angelika für deinen Artikel.

    Alles liebe für dich, alles Glück für dich, Rainer

    • Angelika says:

      Lieber Rainer,
      ich habe deine Worte jetzt 2 mal gelesen und bin schlicht und einfach betroffen und ergriffen von deiner Ehrlichkeit , dafür möchte ich dir danken.
      Du hast sehr viel für dich selber erkannt und das zählt sehr sehr viel, nicht jedem Mensch gelingt das … …. ich gebe hier Gedanken von mir weiter, Berichte mit denen ich mich auseinandersetzte und auch mit anderen oftmals besprach.
      Es ist schwer für uns die wirkliche Wahrheit zu erkennen, da wir immer noch mangelhaft über alles informiert werden. Es gibt mittlerweile sehr viel zu lesen über Menschen die Transplantationen hatten, meistens betrifft es jene die ein neues Herz bekommen haben.
      Vielleicht hilft es dir, bevor du eine Entscheidung triffst, wenn du dich etwas mehr einliest, mehr Informationen sammelst oder dich auch mit Spendern in Verbindung setzt um ihre Erfahrung zu hören.

      Es wäre gut für uns alle, wenn wir endlich mehr Klarheit über alles bekämen um dann auch ganz bewusst unsere Entscheidungen zu treffen. Du hast ein sehr intensives Leben geführt wie ich entnehme und dass du zu so viel Klarheit über dich gekommen bist, das ehrt dich sehr. Da kann ich selber noch was lernen und dafür danke ich dir von Herzen.

      Eine ganz feste Umarmung für dich lieber Rainer.

      • Katzenvater says:

        Liebe Angelika,

        es ist einfach so,Esotherik ist und war für mich nie ein Thema, sorry. Aber ich weiß ganz genau das wir uns gegeseitig warnehmen, das Strom Magnetfelder produziert…. und das Magnetfelder Strom produzieren….. das sind physikalische Gesetze…..

        Ich habe Katzen bei mir, die haben unglaubliche Sinne und ich verstehe sie besser als manche Menschen. Zwischen ihnen und mir herrscht pure Harmonie.
        Und ich möchte immer ehrlich sein zu mir und meinen Mitmenschen, auch wenn das manchmal sehr weh tut. Es ist für mich einfach der bessere Weg,
        Und selbst wenn mir jemand deswegen sagt ich wäre ein rücksichtsloses A….L…ch, das ist mir egal.
        Niemals werde ich unfair sein, wirklich nicht.

        Und nachdem ich deinen Artikel gelesen habe…… und auch die Links dort……

        ganz klar, mein Organspenderausweis ist “entsorgt”, hat sich erledigt. Ich bin nicht tragbar für “normale ” Menschen,
        letztes Jahr zu Weihnachten hat sich meine Freundin das Leben genommen, sie hat mir einen sehr langen Brief hinterlassen…. sie konnte nicht damit leben das ich über den Tod lachte, über mich selbst lachte, immer wieder meine Grenzen erforschte… dabei war das mein Lebensinhalt und auch mein kleines Glück. 😦
        Ich habe keine Angst vor dem Tod, er ist in den letzten Jahren ein ständiger Begleiter für mich geworden, also nichts Besonderes…..
        Klingt vieleicht komisch, aber wir werden alle irgendwann gehen müssen.

        Es gibt sicher für jeden 1001 Dinge die wir noch machen möchten bevor wir Abschied nehmen möchten, ich habe mir schon einiges davon erfüllt. Das tollste war einen Hubschrauber zu fliegen, naja, ich kann Modellhubschrauber recht gut fliegen, mache ich als Hobby, aber ein echter, das ist doch noch ganz anders. Ist wie in einem Fahrschulauto, der Lehrer passt immer auf und kann sofort übernehmen. War wirklich ein Riesenspass für mich. Mache ich dieses Jahr nochmal.

        mmh, der Schulungshelikopter dort ist Kunstflugtauglich, wie wäre es denn mit Rollen oder auch Loopings? naja, mal sehen was die Nerven vom Lehrer so sagen 😉

        Ich bete jeden Tag zu IHM, er beschützt und führt mich, meine letzte Freundin, ja die die sich letztes Weihnachten das Leben genommen hat, sie hat mir meinen Weg gezeigt.
        Ich bin kein richtiger Christ, aber ich handele wie einer. Niemals würde ich jemand Hilfe verweigern wenn es nötig ist und ich sie leisten kann, das hat mir mehr als einmal schon schweren Ärger eingebracht. Aber ich werde es immer wieder tun.

        Na gut, ich bin müde, ich könnte noch sehr viel schreiben.

        Rainer….. ich nehme dich jetzt mit in mein Bett zu mir und meinen Minitigern

        • Angelika says:

          Lieber Rainer,
          du hast dein Leben wirklich intensiv gelebt, inclusive aller Tragik und Dramatik die man darin finden kann. Ich mag es wenn jemand so ehrlich ist wie du, zu sich selber und zu den anderen. Was du für ich entschieden hast und auch umgesetzt, das einzig Wichtige daran ist dass es für dich gut und richtig ist, was andere sagen … nun, sie sagen immer etwas,egal was jemand tut oder nicht.
          Ich denke mal du hast sehr viel gegeben und das ist wertvoller als alles andere, denn trotz allem hast du dir ein offenes Herz bewahrt, danke dafür, danke dass du es mit uns teilst.
          Schlaf gut mit deinen Minitigern, ich drücke euch mal alle zusammen ganz fest.

          • Katzenvater says:

            mmh, ich muss über die Sache mit dem Spenderausweis jetzt doch nochmal nachdenken…..

            Auf der einen Seite stehen meine Bedenken wegen meinem Wesen, andererseits wäre die Verweigerung der Spende gegen meine Regeln…….

            Für einen Patienten ein passendes Organ zu bekommen ist oft sehr schwer, manchmal klappt es nicht mehr rechtzeitig…..

            Vieleicht sind wir alle doch irgendwie verbunden, was mache ich wenn ich auf irgendeine Art erfahren muss nachdem ich gegangen bin das jemand sterben musste weil ich nicht bereit war etwas zu spenden was ich in der anderen Welt nicht mehr brauche???
            Wie finde ich dann meinen Frieden ?

            Rainer

            • Angelika says:

              Dieses Thema wirft viele Fragen auf lieber Rainer, Fragen die man nicht so einfach und schnell beantworten kann. Darum ist es für uns alle wichtig, wenn wir wirklich alle Informationen berücksichtigen und aus unserem Herzen entscheiden.
              Niemand kann mit Sicherheit sagen was wir nach unserem Tode erleben, darum erscheint es auch wichtig, unseren innersten Kern in diese Fragen mit einzubeziehen.
              Wir treffen meistens Entscheidungen mit dem Kopf und haben dabei oft ein unangenehmes Gefühl in uns, das wir nicht berücksichtigen. Die Seele kommuniziert aber über unser Herz und nur da finden wir Antworten, die uns wirklich weiterhelfen.

              Alles Liebe Rainer

              • Katzenvater says:

                genau, KOPF das Stichwort ! danke Angelika…..

                Das war falsch was ich gestern mit dem Ausweis so spontan gemacht habe, völlig falsch. Ich werde also gleich Montag diesen Fehler beheben.

                Also wenn es wirklich mal von einer Organspende abhängt ob ein Mensch stirbt oder lebt, ist es dann nicht besser wenn er vieleicht einige meiner Eigenschaften dann in sich trägt?
                Auch wenn es vieleicht nicht ganz leicht sein kann?

                Ich habe gestern einfach nur das negative gesehen.

                • Angelika says:

                  Lieber Rainer,
                  vielleicht will dir dein Inneres ja genau hier mal was zeigen .. ein Atem holen und dich in Ruhe einmal auf dich selber einlassen, in dich hinein zu hören, ganz mit dir zu sein .. .. hast ein ganzes Wochendende für dich … um auf deine innere Weisheit zu lauschen …

                  • Rainer says:

                    Na gut liebe Angelika,

                    ich erinner mich an einen Vers aus der Bibel bei den Korinthern,

                    sinngemäß steht dort das unser Laib der Tempel unseres Herren ist und wir ihn nicht verderben dürfen. Ich bin da jetzt nicht so sicher ob es richtig wäre diesen zerstören zu lassen nach meinem Wechsel in eine andere Welt.
                    Zum anderem habe ich auch deswegen am letztem Samstag das Rauchen aufgegeben, ich werde nie wieder rauchen. ER wird mir dabei helfen, bestimmt.

                    Nur was war mit mir? Mein Herz ist nur noch ein Flickwerk der Medizin, ohne sie wäre ich jetzt nicht mehr hier. War das richtig ?
                    Nein, Medizin und “Heilung” verlängert das Leiden…… so wie Ralph es schrieb…..

                    Es stimmt schon so, ich musste viel leiden, und sicher wird noch einiges auf mich zukommen. Ich meine wenn ich mich der Medizin anvertraue.
                    Das mit dem nicht mehr Rauchen? naja, war immer einen Riesenprob für mich, ich wollte auf Biegen und Brechen…… völlig falsch…… hat nie geklappt.

                    Jetzt kam mir das so spontan, und es ist gut so, ich habe mir das immer gewünscht. Ist ganz einfach, geht wie von selbst. Es wird diesmal ganz sicher gehen, ich spüre das.

                    Der Organspendeausweis, er ist zerrissen….. aber es wird doch keinen neuen geben. Wie so oft ist auch diese sehr schnelle Entscheidung mal wieder die richtige gewesen trotz aller Bedenken die mir danach kamen.

                    Ich möchte nicht eine bestehende Ordnung stören, das steht mir nicht zu.

                    Rainer

                    • Ralph says:

                      Ich schreibe mal unten weiter ….

                    • Angelika says:

                      Lieber Rainer,
                      was zählt ist, dass es für dich richtig ist was du unternimmst .. nicht für andere. Das Wichtige ist immer, dass die eigenen Entscheidungen sich für dich gut und richtig anfühlen und du mit dir im Frieden bist. Ich freue mich dass du das Rauchen sein lässt, dazu braucht es schon einen starken Willen, mit dem scheinst du ja ausreichend gesegnet zu sein 😀
                      LG von mir

  7. die Wahrheit? says:

    Ich bin in meiner Meinung bezüglich Transplantationen ambivalent. Ohne eine solche hätte ich heute keine zwei wundervollen Kinder, da meine Ex-Frau damals ohne Transplantation nicht hätte schwanger werden und hätte entbinden können. Auch viele andere schöne Momente wären ohne Transplantation nicht möglich gewesen. Von der generellen besseren Lebensqualität ganz abgesehen.

    Andererseits bin ich davon überzeugt, dass ein transplantiertes Organ Teile der Seele in dieser Welt (Dimension) zurückhält, was sich durch die charakterlichen Veränderungen bei den Transplantierten zeigt.

    Aber sind wir nicht alle eins und ist nicht ein Ziel, für andere (und damit für sich selbst) da zu sein? Vielleicht auch Dimensionen übergreifend.

    • Angelika says:

      Lieber “Wahrheit”,
      genau das ist wieder die andere Seite der Medaille, in der wiederum Menschen gerettet werden und ein ganz neues Leben ermöglicht wird.
      Ich las gestern einige Aussagen bei Sirius Network zu diesem Thema und sie stimmten mich wiederum nachdenklich.
      Auf der einen Seite sind wir ja alle eins und miteinander verbunden, auf der anderen Seite wird gerade diese Einheit im täglichen Leben und auch bei diesen Thema einfach übergangen.
      Ich kann mir vorstellen, dass es ein Unterschied ist ob der Mensch ganz bewusst eine Entscheidung zur Transplantation gibt, nachdem er alle Fakten kennt, oder einfach dazu überredet wird, ohne sich wirklich vorher mit dem Thema auseinander gesetzt zu haben.

      Ich kann nur hoffen, dass wir alle uns viel mehr damit befassen als wir es bisher taten, denn es geht uns alle etwas an, gerade weil wir eins sind. Ganz wichtig erscheint mir auch ob wir in Liebe und aus Liebe handeln, in dem wirklichen Bewusstsein und aus dem Herzen heraus und somit wahrscheinlich der Seele ein Schockerlebnis ersparen.

      Ich hänge noch den Link anbei, vielleicht interessiert es ja jemand und möchte Kontakt aufnehmen mit der Gruppe der Eltern:
      http://www.siriusnetwork.wordpress.com/2012/05/29/organspende-der-handel-mit-dem-goettlichen-eigentum/

      Lichtvolle Grüße von Angelika

    • Ralph says:

      Die Wahrheit hat eine Meinung … einfach köstlich!

  8. Ralph says:

    Hallo allerseits,

    jüngst wurde ich gefragt: „Sag mal, wie stehst du zur Organtransplantation?“, und ich antwortete: „War für mich bisher kein Thema.“ Nachdem Du, Angelika, das Thema jetzt hier ansprichst, hab ich mich mal ein wenig damit beschäftigt. Mal von der ganzen Industrialisierung etc. abgesehen, habe ich mich gefragt: Worin besteht denn die Ursache dieses Phänomens der Organtransplantation?

    Letztlich funktioniert dieses Geschäft ja wie jedes andere auch auf den Grundlagen von Angebot und Nachfrage (ist bei der Massentierhaltung oder wo auch immer ja auch nicht anders). Ohne Nachfrage gäbe es keine Organtransplantation. Und woher rührt die Nachfrage, wenn nicht vom ‚Hang am Leben‘ – von der Projektion eines eigenen, persönlichen, individuellen Lebens in der Zukunft?

    Also steckt der Angst machende Gedanke der Kopplung von Leben vs. Tod dahinter, wo es doch vielmehr nur die Kopplung von Geburt und Tod ist, und das Leben all dies einschließt.

    Mit der Transzendierung des persönlichen Ichs verschwindet dann auch der Hang am Leben. Am Tod ist nichts Schlimmes – es sind lediglich die Gedanken über den Tod, die uns ängstigen … das Hängen an einer vergänglichen Form. Da ich das alles nicht besser ausdrücken kann als Eckhart Tolle, füge ich hier mal wieder ein Video ein: Der Tod und das Unvergängliche.

    Oder wie Ramana Maharshi bei seinem Tod sagte: „Das was ich bin, kann nicht sterben, weil es nie geboren wurde.“

    Mit dieser Einsicht wird für mich jede Organtransplantation obsolet.

    Ich bin – unabhängig vom Zustand oder selbst der Existenz dessen, was man Ralph nennt.

    Und wer noch Zweifel hat, der mag hier mal reinlesen: Organspende: Der Student, der jüngst noch “hirntot” war. Wer jetzt immer noch „auf ein Spenderorgan wartet“, sollte sich vielleicht mal fragen, warum er das Leben, das JETZT stattfindet, gegen Geschichten über seine wie auch immer geartete Zukunft eintauscht. Wer nicht weiß, was ich meine, kann es sich hier von Eckhart Tolle erklären lassen (über Warten, Zeit):

    Wen die Problematik von Seelenanteilen im Zusammenhang mit der Organtransplantation interessiert, schaut vielleicht auch hier noch mal rein:

    -> Organtransplantation ist keine Heilung, sondern nur eine Lebensverlängerung (viell. besser eine Verzögerung einer Formveränderung): Ein Leiden wird lediglich durch ein anderes Leiden ausgetauscht.

    • Angelika says:

      Hallo Ralph,
      danke für deine Erklärungen und danke, dass du das Video von Bewusst TV noch mal reingesetzt hast.

  9. Roland says:

    Hallo Angelika,

    erst mal vielen Dank für deine umfassende Berichterstattung die ich in dieser Form zu diesem Thema noch nirgends fand. Da ich mich auch schon lange mit dem Thema beschäftige und es ähnlich wie du von allen Seiten betrachte, freut es mich du den Mut hast, es an die Offentlichkeit zu bringen.
    Vor Jahren war ich auch nahe mich als Spender eintragen zu lassen, jedoch kamen Zweifel in mir auf und ich begann Nachforschungen anzustellen.
    Heute, nachdem ich alle Informationen zur Hand habe und ebenfalls meine innere Stimme dazu befragte, sage ich klar nein zur Transplatation. Es ist für mich nicht vertretbar, wie damit umgegangen wird. Reine kommerzielle Ausbeutung des menschlichen Körpers.
    Keine Achtung vor dem Leben und auch absolute Ignoranz gegenüber der Seele.
    Sei herzlich gegrüßt von Roland

    • Angelika says:

      Hallo Roland,
      ich war auch einmal nahe dran mich eintragen zu lassen. Doch zuerst wollte ich mehr dazu wissen und als ich mich umfangreich informiert hatte, hielt mich vor allem Eines ab, diesen Schritt zu machen. Es kann kein guter Weg sein, wenn wir unsere kranken Organe einfach mal schnell auswechseln. Für mich ist es immer wichtig gewesen die Ursache für eine Krankheit zu erkennen, denn erst dann kann ich gegensteuern und mich selber verändern um die Ursachen immer mehr zu minimieren, die zu Krankheit führen. Das schliesst unser ganzen Leben ein, die Nahrung, wie wir die Freizeit verbringen, unsere Familien- und sozialen Kontakte, unser Denken und Wahrnehmen.

      Darum sollte die Wissenschaft endlich hier mal den Hebel ansetzen, damit alle erkennen wie und warum wir überhaupt erkranken. Das würde uns Menschen im positiven Sinne verändern, da wir viel bewusster und achtsamer mit uns und allem ungehen würden.
      Doch werden sie diesen Schritt wohl nicht so schnell machen, denn wenn der Mensch mit Gesundheit konfrontiert ist anstatt mit Krankheit, würden die Pharmaindustrie & Co die am kranken Menschen verdienen ganz schnell die Tore schliessen.
      Danke lieber Roland und liebe Grüße,
      Angelika

      • Roland says:

        Klasse Argument Angelika, mehr als lohnenswert darüber nachzudenken, bin gar nicht darauf gekommen, danke.
        Wünsche dir eine gute Nacht,
        Roland

  10. Ralph says:

    Es kann kein guter Weg sein, wenn wir unsere kranken Organe einfach mal schnell auswechseln.
    Ob gut oder nicht – das kann nie funktionieren. Der Körper ist doch kein Lego-Modell, an dem ich schnell mal ein defektes Teil durch ein neues bzw. besser gesagt durch ein gut erhaltenes austauschen kann, und alles ist wieder „in Butter“.

    Für mich ist es immer wichtig gewesen die Ursache für eine Krankheit zu erkennen, denn erst dann kann ich gegensteuern und mich selber verändern um die Ursachen immer mehr zu minimieren, die zu Krankheit führen.
    Anders geht es auch gar nicht. Ein erkranktes Organ weißt immer auf einen nicht angenommenen Teil meiner Psyche/Seele hin. Wie sollte es je funktionieren, diesen Teil jetzt durch einen Teil einer anderen Seele zu ersetzen? Letztlich habe ich mir diese Erkrankung in mein Leben geholt – ich wollte diese Erfahrung machen.

    Eine interessante Korrespondenz: So, wie ich das erkrankte Organ ablehne und durch ein Spenderorgan ersetze, so lehnt danach mein Körper dieses Spenderorgan ab (was dann wiederum nur medikamentös für einen gewissen Zeitraum unterdrückt werden kann).

    Und noch etwas: Weder der Zeitpunkt der Geburt noch der Zeitpunkt des Todes liegen in meiner Hand. Dem Tod mit Widerstand zu begegnen, bedeutet Leid – ihn anzunehmen bedeutet Freiheit.

    Oder mit Gangajis Worten: “Nichts in Ordnung bringen wollen, nichts verändern, nicht zu heilen… aber sich öffnen.” … und ich ergänze hier: ‚ … sich öffnen gegenüber dem was ist, und es bedingungslos anzunehmen.‘

    Darum sollte die Wissenschaft …
    Damit kann ich nichts anfangen. Gedanken, die mit „jemand anderes sollte …“ beginnen, unterziehe ich regelmäßig einer Prüfung (mittels „The Work“, ich stelle also die vier Fragen und drehe den Gedanke um). Damit verschwinden diese Projektionen … lösen sich auf …

  11. Ralph says:

    Hallo Rainer, alle,

    zum Organspendeausweis: Ich hatte bisher auch keinen … tendiere aber jetzt dazu, mir einen zuzulegen, um da klar und deutlich “Nein, ich widerspreche einer Entnahme von Organen oder Geweben.” anzukreuzen. Andernfalls gibt es ja im Fall der Fälle keine Aussage von mir, und insofern würden meine Angehörigen gefragt … und ich möchte ihnen diese Entscheidung (mit denen Angehörige, die in einem solchen Fall gewöhnlich mehr oder weniger unter Schock stehen, regelmäßig überfordert sind und sich hinterher lebenslang Vorwürfe machen) gern abnehmen. Das Erstellen eines Organspendeausweises geht ja auch online, z.B. hier: https://www.organspende-info.de/aktivitaeten/ausweis/erstellen/

    Zum Rauchen: Ich hab auch mal sieben Jahre (von 17 bis 24) geraucht (ist also schon einige Zeit her). Irgendwann bin ich dann einfach nicht mehr rangekommen. Hab auf Lights umgestellt … hatte gelegentlich gar keine dabei … dann kam die Sucht … habe geschnorrt … und nach dem dritten Zug einer “normalen” ist mir regelrecht schlecht geworden. Das ging so ein paarmal … dann war Schluss.
    Deine Schilderung erinnert mich daran, wie ich völlig zwanglos auf Fleisch verzichtet habe … war erst vor drei Monaten. Zuvor war ich ein begnadeter Fleischesser vor dem Herrn … eine Mahlzeit ohne Fleisch war für mich keine vollständige Mahlzeit. Schon vor reichlich einem Jahr hab ich allerdings (insb. aufgr. der Berichte über die Toxizität) komplett auf Schweinefleisch verzichtet … bin dann eben auf Rind und Geflügel ausgewichen. Jetzt funktionierte der Verzicht von ganz allein … und ich hatte seither nicht einmal das Bedürfnis nach Fleisch. Kann mir das Fleisch ja in meinem Körper vorstellen, und dieser Vorstellung ist nicht sonderlich angenehm…

    Heilung: Heilung ist für mich etwas völlig anderes als das Kurieren von Krankheiten. Ich heile, indem ich die Dinge annehme, die sind. Also eben, indem ich nicht irgendetwas tue, um irgendetwas zu erreichen … sondern indem ich einfach nur bin. Ich bin in dem Moment heil, in dem ich alle Gedanken, die das Gegenteil behaupten, als Illusion erkenne. Mehr nicht.

    Zukunft: Was “auf mich zu kommt” interessiert mich nicht mehr. Ich lebe jetzt – in diesem Augenblick. Zukunft ist Geschichte – eine Geschichte, die sich mein Verstand ausdenkt – eine Projektion. Wenn ich bemerke, dass sich meine Gedanken wieder an irgendeiner Zukunftsvision verbeißen, stelle ich mir die Frage: Wer wäre ich ohne diese Geschichte? Und wenn ich dann in mich gehe, und genau nachschaue, erkenne ich die grenzenlose Freiheit, die im frei-Sein von jeglicher Anhaftung an all diese Geschichten und Visionen verborgen ist … der Diamant in mir, der aufgrund all dieses Gedanken-Schmutzes kaum noch zu sehen war. Aber genau so wenig, wie irgendwelcher Dreck einem Diamanten etwas anhaben kann, können irgendwelche Gedankenkonstrukte meiner Essenz etwas anhaben … der Essenz von allem, was ist.

    Noch mal Organspende: Hab mir gestern das Video „Zerrissene Familie“ angeschaut: http://www.youtube.com/watch?v=uEDIx2B_hxQ. Bei der Schilderung von Barbara Seebald, in welchem Zustand sie den Körper ihres Mannes in der Kühlhalle vorgefunden hat (und sie musste darauf bestehen, ihn noch einmal zu sehen), habe ich mich spontan an die Problematik der Organspende erinnert, und auch daran, dass in Österreich die Widerspruchsregelung gilt (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Organspende#.C3.96sterreich). Da ich auch immer mal wieder in Österreich bin, werde ich mich da wohl demnächst in das Widerspruchsregister eintragen lassen (http://www.goeg.at/de/Widerspruchsregister). Der mitgeführte Ausweis wird da auch als Willensbekundung gewertet, aber so ein mitgeführtes Stück Papier kann ja doch recht schnell verloren gehen … insofern ist eine zentrale Datenbank gar nicht so verkehrt. Andererseits frage ich mich, wieso diesbezüglich in Europa noch jeder Staat sein eigenes Süppchen kocht …

    So long,
    Ralph

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