Das innere und äußere Chaos verstehen

Wir sind mitten drinnen im berühmten Jahr 2012 und so langsam hat wohl jeder Mensch unbewusst oder bewusst mitbekommen dass sich etwas sehr heftig verändert. Es kommt immer mehr Skurriles und fast Unglaubliches an das Tageslicht, die alle Bereiche unseres Lebens hier auf Erden betreffen, angefangen von unserer Nahrung, der Medizin, all den Dingen die wir täglich benutzen, Gesundheit, Soziales, Umwelt, Tiere, Natur, Technik, bis hin zu Wirtschaft, Politik, dem Euro und den Außerirdischen.

Vieles was wir lesen und hören ist so widersprüchlich, dass es sehr schwer ist zu verstehen was überhaupt wahr ist. Die meisten öffentlichen Medien stellen es als „Verschwörungstheorie“ dar oder erzählen ganz was anderes. Wenn wir genauer darauf schauen was die meisten Medien damit erschaffen, nämlich Angst und Zwietracht, mag es nicht verwunderlich sein, dass der Mensch sich davon einnehmen lässt oder nichts davon wissen will, denn es bereitet ihm Unbehagen, er wird damit aus seinem Sicherheitsdenken und aus seiner Bequemlichkeit rausgekickt.

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Doch lasst euch nicht verwirren, denn was wirklich geschieht sollte als eine einmalige Chance betrachtet werden. Die Erde macht bereit um in eine höhere Dimension einzugehen, in eine Dimension in der viel höhere Energien herrschen. Was bedeutet das nun für uns alle und den Planeten?

Ein jeder von uns kennt doch den Moment, wo wir so richtig über beide Ohren verliebt sind. Wir fühlen uns unglaublich leicht und glücklich, die ganze Welt sieht anders aus und fühlt sich anders an und das Leben ist einfach richtig schön. Ja, genau in diesen Momenten sind wir in einer sehr hohen Energie, der Energie der Liebe.

Das ist es wohin wir uns bewegen, in diese hohe Energie der Liebe und des Lichts und dorthin begibt sich der Planet und wir alle gehen mit. Damit wir mitgehen können, muss sich die Erde und auch wir Menschen von den niederen Energien befreien. Warum, wurde ich kürzlich gefragt … es ist nicht so schwer zu verstehen … in diesen hohen Energien ist kein Raum mehr für niedere Schwingung, für niedere Energien, sie können dort nicht mehr existieren, denn es existiert kein Resonanzfeld mehr dafür.

Darum wird jetzt alles was nicht in Harmonie mit den hohen Schwingungen ist, hervorgebracht, in uns und in allem was hier ist. Die Schwingungen auf die unser menschlicher Körper, die Psyche und die Erde regieren, werden jetzt sehr stark erhöht und alle Energie, die damit nicht mitschwingt wird für uns sehr stark fühlbar und sichtbar gemacht.

PeterSmola.pixelio.de

Menschen die bisher wenig oder gar nicht an sich gearbeitet haben und sich dagegen wehren, erleben gerade sehr schlimme Zeiten, denn ihr Spiegel wird ihnen unweigerlich vorgehalten. Es ist immer schwer seine eigenen Schwächen und Fehler anzuschauen und einzugestehen und doch ist gerade dies der Weg um sich aus den alten Energien und Mustern zu befreien. Es ist nichts Schlimmes daran, sich das endlich einmal anzuschauen, denn wie kann ich einen negativen ungeliebten Zustand verändern, wenn ich nicht erkenne was ich falsch gemacht oder falsch verstanden habe? Wobei das Wort „falsch“ auch nur relativ ist, denn es gibt im Grunde genommen kein Falsch und Richtig, es gibt nur ein Bewusstsein darüber, ob etwas mir und anderen zum Besten dient oder nicht, ob ich der Liebe bin oder nicht.

Genauso wie im Inneren läuft es zur Zeit auch im Außen, denn alles was nicht zum Wohle der Menschheit und den Planeten dient, wird jetzt ans Tageslicht geholt. Nicht um uns Angst einzujagen, nein, sondern damit wir es erkennen. Damit wir verstehen was hier nicht zu unser aller Wohle geschah und damit wir es für uns verändern.

Es ist wichtig das zu verstehen, denn wir können jetzt in die Energie der Angst und Frust fallen, die wir so lange aufrecht erhielten, oder wir können uns für immer von diesen Energien abwenden.

Etwas Unangenehmes oder Erschreckendes betrachten und dann erkennen dass es nicht zum Wohle der Menschen, Tiere und der Natur ist, mich dann auf das Höhere Wohl zu fokussieren, ist jetzt die entscheidende Haltung. Denn in diesem Moment kann ich entscheiden, es nicht mehr gedanklich und gefühlsmässig zu ernähren und nicht mehr daran teilzunehmen, es nicht mehr wie bisher zu machen, sondern einen besseren Weg einzuschlagen.

Begebt euch also nicht in Angst, Wut, Zorn oder Schuldzuweisungen, denn das ist genau die niedere Energie die sich verabschieden wird. Alles was geschah hat seinen Sinn, auch wenn wir es noch nicht richtig verstehen, doch alles ist nur hier um uns endlich bewusst zu machen: Was wirklich für uns alle zum Besten ist und was nicht – wer wir in Wirklichkeit sind und was Illusion ist.

Unsere Mutter Erde schwingt sich in diese neue Energie hinein und dort gelten andere Gesetze: das Gesetz der bedingungslosen Liebe, das Gesetz, dass alles zum Wohle von allen ist und dass wir Einheit sind.

joujou.pixelio.de

Wenn du also gegen etwas in dir oder da draußen ankämpfst, dann wirst du genau mit diesen konfrontiert werden. Wenn du es hingegen anschaust, wirklich erkennst und die Liebe in dir hervor rufst, dann wirst du es mit anderen Augen betrachten als bisher und erkennen, was nun zu tun ist. So wirst du dich aus den niederen Energien befreien können und dich auf die hohe Energie der Liebe mit einschwingen. Diese Liebe in dir wird dich in deine wahre Kraft bringen, in dein wahres Ich und in deine wirkliche Freiheit. Gestehe auch jeden Menschen zu seinen Weg zu gehen, denn jeder ist frei sich zu entscheiden wohin er gehen will.

Schaue dir die inneren und äußeren Dramen an, doch blicke nicht mehr nur mit dem Verstand darauf, denn er wird verurteilen und verdammen, Schuld zuweisen und dich noch mehr in das Drama hineintreiben. Schaue mit deinem Herzen darauf, du wirst die tiefere Wahrheit dahinter erkennen und das verstehen, was bisher unklar war und du wirst wissen, wie du es in Liebe annehmen und durch die Liebe heilen kannst.

In dir ist alle Weisheit und alles Wissen das du brauchst um den neuen Weg zu gehen und wenn du dich deinem Inneren zuwendest wirst du es erkennen.

Du wirst es nicht mehr notwendig haben zu kämpfen, denn du wirst einfach deine innere Wahrheit sein, sie aussprechen und leben, jedoch klarer und bestimmter als bisher. Du wirst dich weder unter andere stellen noch über sie, wirst dich nicht mehr benützen lassen und auch achtsamer mit anderen umgehen, wirst Liebe nicht mehr im anderen suchen, sondern du wirst Liebe sein, du wirst keine Angst mehr empfinden und du wirst allen auf Augenhöhe begegnen und hinter ihre Masken blicken. Ganz gleich was dir begegnet, du wirst immer mehr in deiner Mitte bleiben und gelassener, freier, leichter und sicherer mit allem umgehen können.

Ganz egal was jetzt noch auf uns zukommt, wenn du es mit dem Herzen anblickst, wird es dich nicht ängstigen oder mutlos machen, denn genau das Gegenteil wird geschehen. Manchmal kannst du wieder vom Weg abkommen, dein Herz nicht fühlen, doch du wirst es bemerken und es annehmen. Das sind kurze Zeiten, doch es geht vorüber und du wirst voller Freude wieder deine Mitte spüren.

MarkusJürgens.pixelio.de

Je weiter du jetzt gehen, desto bewusster und klarer kannst du alles erkennen, darum gehe immer sanft mit einem Bewusstsein in deine Herzmitte hinein und nichts wird dir Angst machen. Das Herz wird dein Mitgefühl hervorbringen und das wiederum bringt dich zum gemeinsamen Handeln.

Wir sind alle miteinander verbunden und das kollektive Bewusstsein wird mit jedem, der im Herzen erwacht, täglich angehoben. Damit werden alle berührt und einer nimmt den anderen mit. Jedes erwachte Herz ist ein Licht mehr in unserer Welt und wird dort sein Licht leuchten lassen wo noch Dunkelheit herrscht und sie für immer auflösen. Jeder macht das auf seine Art und Weise, schließlich sind wir individuelle Wesen und doch eine Einheit.

Unser Verstand wehrt sich noch dagegen und gibt manchmal Gas, denn seine Herrschaft über uns geht zu Ende, er und unser Ego werden sich nun der Wahrheit des Herzen unterordnen, es geht nicht mehr anderes.

Habt den Mut eure Herzen zu öffnen und offen zu halten, denn es ist unser Weg in die Freiheit und unser Weg nach Hause. Wenn du dein wahres Herzzentrum findest, dann wirst du bemerken dass du nicht schwach und verletzlich bist, sondern ein starkes lebendiges lichtvolles Wesen das bestimmt und souverän seinen Weg geht und anderen damit hilft, ihr wahres Wesen ebenfalls zu entdecken und zu leben … den wir alle sind göttlichen Ursprungs und kehren jetzt dorthin zurück.

Rumi sagt: Das stärkste Licht kann nur erfahren werden, wenn es tiefste Dunkelheit gibt.

Öffne dich für dein Herz und breite deine Flügel aus … ..  du bist das Licht, du bist Liebe, du bist das Leben und … .. du bist ein Meister .. .. .. Namaste´


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12 Responses to Das innere und äußere Chaos verstehen

  1. Das sind so wahre, so kraf volle Worte, liebe Angelika,
    danke!
    Besonders berührt mich “…Habt den Mut eure Herzen zu öffnen und offen zu halten, denn es ist unser Weg in die Freiheit…”
    Hand in Hand, Herz mit Herz – let´s go!
    Herzensgrüße schickt dir MarIna

  2. Angelika says:

    Danke du Engel,
    von Herz zu Herz, es war ein langer Weg bis hierher … doch er hat sich sooo gelohnt … und jetzt .. let´s go die Freiheit leben 😀
    Megakosmische Umarmung für dich 😀

  3. Kirstin says:

    Liebe Angie,

    so ist es, wir alle sind die Meister. Niemand von uns muß etwas glauben, sich irgend etwas erzählen oder sich manipulieren lassen. Erkennen wir endlich unser ureigenes Licht, unsere göttliche Macht. Wir brauchen nichts und niemand – wir brauchen nur uns selbst – unser Herz. Keinen Meister, keinen Guru, keine spirituellen Schulen. Wir können jederzeit in unser Herz gehen und da auch bleiben. Und alles um uns herum beobachten. Wir müssen uns von nichts distanzieren – wir können es aus der Beobachterrolle einfach an uns vorbei ziehen lassen.

    Auch das tägliche Weltgeschehen, auch das können wir betrachten, wenn wir alles in uns richtig einordnen und unser Herz oder unseren Bauch als höchste Instanz ansehen.

    Und vor allem gilt es zu erkennen. Immer wieder zu erkennen, wo wir mit Taten oder Gedanken einfach nur die Dualität am Leben halten. Wo wir unsere eigenen Spiele weiter spielen. Ich finde es so wichtig, wenn ich irgendwas fühle, denke oder tue, mich selbst beständig zu hinterfragen, warum ich das tue. Wer hat mir evtl. dies oder jenes vorgesagt. Der menschliche Geist ist so manipulativ. Wir denken, wir seien auf dem richtigen Weg – und in Wahrheit ist es vielleicht wieder nur eine geschickte neue Ego-Falle. Seit ich dies betreibe, erlebe ich in meinem Leben immer mehr wirkliche Freiheit und Glück. Alles ist so leicht mit einmal, hätt ich früher nie für möglich gehalten. Ich brauch vor nichts mehr wegzulaufen, so, wie ich es früher dachte.

    Bis vor kurzem war mein Leben gespickt mit Katastrophen. Und jetzt ist es so, ich nehme einfach eine andere Betrachtungsweise ein, sehe mir das ganze einfach von oben an und muß nur noch lachen. Meist kann ich unmittelbar nach einer Auseinandersetzung, sollte sie denn doch nochmal stattfinden, bereits wieder lachen. Alles doch nur ein Spiel – das Spiel der Dualität – und ich spiele diese alten Spielchen nicht mehr. Sie nerven nur noch. Im Reich des Herzens, der Seele gibt es sowas alles nicht. Da ist nur Frieden und Liebe. Und das ist so toll. Ja, das Leben kann auch toll sein.

    Liebste Drücker von mir 🙂

    • Ralph says:

      Hallo Kirstin,

      Du schreibst Sie nerven nur noch – und ich kann Dir da nur so was von zustimmen. Was ich mich in letzter Zeit ‘genervt’ fühle, so dass es mir übel aufsteigt … ist schon kaum noch zu beschreiben.

      Es gibt Momente, da ödet mich das hier alles so was von an (und ich mich natürlich auch selbst), dass ich mich frage: “Was soll ich eigentlich noch hier? War meine Zeit nicht vor vier oder fünf Jahren (bakterielle Lungenentzündung, dadurch ausgelöst Blutvergiftung) schon abgelaufen, und wurde nur durch Antibiotika künstlich verlängert?”

      In diesen Momenten in der Beobachterrolle zu bleiben … all dies willkommen zu heißen und dankbar anzunehmen … puhhh

      Wenn man manchmal so zuhört, was andere an mir so alles stört / anderen an mir so alles nicht passt, könnte man glatt zu dem Schluss kommen, sie wären ohne mich besser dran …

      Und dann gibt es noch die, die meinen, ich sei ihnen kein Spiegel … und meinen, ich spielte Spiele … und meinen, sie müssten mich testen … die sich dann wundern, dass sie mich als kalt empfinden … und nicht müde werden mir zu erklären, ich solle meines anschauen, meine Fehler erkennen und alles heilen, weil es sonst heftig für mich würde.

      Frage mich bloß, warum ich all dem immer noch mehr Beachtung schenke als dem Rauschen der Blätter im Wind … das hängt wohl mit dem Balken in meinem Auge zusammen …

      Und daher bleibe ich mal lieber bei diesem Balken in meinem Auge, und lasse den Splitter im Auge meines Bruders seine Angelegenheit sein (auch wenn man mir dann wieder Egoismus vorwirft):

      ‘Aber was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, doch den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: “Lass mich den Splitter aus deinem Auge hinauswerfen” und siehe, der Balken ist in deinem Auge? Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.’ (Matthäus Evangelium 7,3)

      In Demut,
      Ralph

  4. Angelika says:

    Liebe Kirstin, das hast du sehr schön beschrieben und lachen über unser aller Ego und Denkensweisen tu ich schon die ganze Zeit.
    Wenn man ganz im Herzen ist, wird jeder Meister oder Guru überflüssig, denn wer kann mir mehr geben als mein Herzbewusstsein? Alle Suche hat ein Ende und alles ist da, was man so lange gesucht hat. Wie innen, so aussen, nicht wahr?
    Im Herzen ist man ganz und heil, vollkommen und satt, glücklich und soo leicht, wer mag da noch einen anderen Weg gehen??
    Herzensumarmungen für dich 😀

  5. Doris says:

    Liebe Angelika,

    vielen Dank für deinen ermutigenden Text.

    Nur die Aussage: “Menschen die bisher wenig oder gar nicht an sich gearbeitet haben und sich dagegen wehren, erleben gerade sehr schlimme Zeiten” kann ich nicht teilen. In meinem Umfeld erlebe es nämlich ganz anders. Dort gehen gerade diejenigen Menschen, die schon lange und sehr viel an sich arbeiten, durch harte Zeiten, während die anderen, die in seliger Verdrängung einfach ihr alltägliches kleines Leben leben (mit allen inneren und äußeren Dramen, die dazu gehören) oft viel zufriedener und angstfreier sind. Unbewusst scheint es sich oft wesentlich leichter zu leben.

    Ich stelle das übrigens völlig neidlos fest, denn gerade von den sogenannten oberflächlichen und unbewussten Menschen durfte ich unheimlich viel über echte Lebensfreude lernen. Sie haben mich gelehrt, ganz und gar einzutauchen in die Illusion und das Leben hier und jetzt im Körper zu leben, anstatt ihm durch Meditation in lichtvollen Sphären hinterherzujagen. Sie haben mich gelehrt, einfach aus dem Augenblick heraus zu leben, zu lachen, zu weinen und das Leben so anzunehmen, wie es ist, anstatt zu beten und zu meditieren, über Spiegel, Dimensionen, Energieerhöhungen nachzugrübeln. Sie haben mich gelehrt, die hellen Stunden zu genießen und die dunklen Stunden auszuhalten.

    Natürlich wäre es irgendwie befriedigend, wenn man sich mit viel Arbeit an sich selbst den Aufstieg verdienen oder zumindest erleichtern könnte. Aber ich erlebe das für mich einfach nicht so. Und um ehrlich zu sein, der Aufstieg ist mir auch so was von egal. Ich habe keine Lust mehr, an mir zu arbeiten. Mein Leben ist durch das ganze Nach-innen-Gehen vielleicht tiefer und bewusster, aber nicht glücklicher oder leichter geworden und mein Herzzentrum kann ich immer noch nicht fühlen. Aber wer sagt denn, dass man das muss? Vielleicht ist das Leben einfach so, wie es ist, und das genügt?

    Ich mag nicht mehr jede Illusion enttarnen und jedes Spiegelbild zerschlagen, bis nur noch Licht und Liebe übrig bleiben und ich erleuchtet in eine höhere Dimension aufsteigen darf. Viel lieber erschaffe ich mir mein ganz individuelles Menschenleben und erfreue mich im Hier und Jetzt an den glänzenden Oberflächen der Illusionen, die mir millionenfach mich selbst und das Universum in seiner ganzen Vielfalt widerspiegeln. Jedes Lächeln, jede liebevolle Berührung, jede Träne, jedes Schuldgefühl und jede Angst trägt zu dieser Vielfalt bei und bereichert sie. Sollten mich die hohen Energien mitnehmen nach oben – gut. Sollte ich mit den niedrigen Energien untergehen – auch gut. Denn alle Energien stammen aus derselben Quelle. Nichts geht jemals verloren.

    Liebe Grüße,
    Doris

    • calichino says:

      Liebe Doris, ich finde deinen Beitrag sehr, sehr interessant. Du beschreibst eine Entscheidung, die du getroffen hast, vor der wir alle stehen. Ohne mich in Metaphern zu verlieren geht es doch darum: Strebe ich nach einem “höheren” Bewusstsein und entsage dafür schweren Herzens und unter unheimlich viel Arbeit dem “normalen” Leben oder lasse ich eben dieses mühelos zu mit all seinen Nachteilen, das es hervorbringt. Auch jenem Nachteil, dass sich die Welt nicht ändern wird, wenn wir für uns selbst nichts ändern.

      Ich stehe auch immer wieder an diesem Scheideweg und ich verstehe dich so gut. Mein Vater spricht immer von Maßhaltung und ich glaube, dass man diese auch in diesem Fall anstreben sollte. Weder das eine noch das andere Extrem ist empfehlenswert. Ich zum Beispiele meditiere nicht, ich glaube nicht an eine Energieerhöhung usw. und ich führe weiterhin ein “normales” Leben mit Freud’ und Leid. Und trotzdem bemühe ich mich um die Befreiung von Oberflächlichkeiten, von Gier und von Unzufriedenheit.

      Was ich sagen will: Diese Dinge schließen sich nicht aus. Ich glaube sogar, dass man zunächst durch so viele Oberflächlichkeiten wie möglich gegangen sein muss bis man einfach die Schnauze voll und sich etwas anderes wünscht. Bei mir war ein Lebensabschnitt, in dem ich mir die Welt mit der üblichen Betrachtung der Dinge nicht mehr erklären konnte, Auslöser dafür, dass ich umdenken musste, wollte ich wieder glücklich werden.

      Also weine bitterlich und lache ausgelassen und suhle dich in allen vermeintlichen “Illusionen”, die das Leben zu bieten hat und sättige dich daran. Das ist ebenso wichtig wie jede Arbeit an sich selbst. Und vllt kehrst du danach zurück an diesen Punkt, der all das nicht mehr braucht und stehst vollends dahinter. Und wer weiß, vllt stellen sich dann die Dinge ein auf die du sehnsuchtsvoll gewartet hast. Alles hat seine Zeit

      In aller Liebe , Cali, die dir aufrichtig eine aufregende und erfüllende Zeit wünscht.
      In al

      • Doris says:

        Liebe Calichino,

        vielen Dank für deine interessanten Gedanken. Ich glaube auch nicht, dass sich ein höheres Bewusstsein und ein “normales” Leben in der Materie ausschließen oder dass ein Leben ohne bewusste Spiritualität automatisch nicht-spirituell und oberflächlich sein muss.

        Für mich gibt es nichts Tieferes und nichts Mutigeres, als wenn sich eine Seele auf das Vergessen ihrer geistigen Herkunft einlässt und ganz kompromisslos, mit Haut und Haar, das irdische Leben wagt. Steckt dahinter, wenn auch auf eine unbewusste Art und Weise, nicht viel mehr Vertrauen, ja, vielleicht mehr Spiritualität, als bei denjenigen, die sich ständig der Existenz eines größeren Ganzen rückversichern?

        Bei mir ist es so, dass ich gar nicht einem “normalen” Leben entsagen muss, weil ich eigentlich erst dabei bin, mir mühevoll dieses “normale” Leben zu erschaffen. Auch nach 43 Jahren bin ich noch nicht vollständig auf der Erde angekommen. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als mich endlich in meinem irdischen Körper und dieser wundervoll-verrückten Welt zu Hause fühlen zu können. Doch das Leben hier ist so laut, so beängstigend, so kompliziert und so verletzbar, dass ich es nur in Maßen ertrage. Aber ich übe und lerne. 🙂

        Liebe Grüße und ein schönes Leben!

        Doris

        • Angelika says:

          Liebe Doris,
          ich muss schmunzeln über deine Worte, der Teil wo du die sogenannten “Oberflächlichen” beschreibst, denn eigentlich gehöre ich auch zu ihnen, da ich weder bete noch meditiere oder mich sonstwie vom Aufstiegsgeschehen verrückt machen lasse.
          Ich hänge auch keinen Lehren nach, ich lese etwas, doch ich klammere mich an nichts, da in mir einfach etwas da ist, was mich führt und was mir meine Wahrheit erzählt.
          Das einzige ist eben, dass ich mich mit mir selber beschäftige, mich hinterfrage und auch das was um mich ist. Viele in meiner Umgebung die das nie taten, tun zwar im Aussen so als ob alles gut wäre, doch in ihrem Inneren sieht es ganz anders aus. Ich erschrecke manchmal wenn ich sehe, was das Leben ihnen gerade für Spiegel entgegen hält. Natürlich gibt es auch jene, die wirklich unbeschwert leben und Leben geniessen. Ich freue mich über jeden der das schafft, denn schliesslich ist Leben dazu da.

          Was ich für mich erlebe, ist, dass ganz vieles das früher für mich Bedeutung hatte, nun eben bedeutunglos geworden ist. Es interessiert mich einfach nicht mehr, ich habe es intensiv erfahren und das war es eben. Jetzt wende ich mich ganz neuen Dingen zu die ich bisher nicht kannte und erlebte, mich interessiert immer die Erfahrung die man machen kann, wobei die auch sehr vielseitig sein kann, je nach dem wie man etwas aufnimmt. Du faszinierst mich auf deine Weise, denn du gehst genau den entgegengesetzten Weg und ich finde das einfach interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Weg schwer sein kann und wünsche dir vom Herzen dass du dort ankommst, wo du hin möchtest.

          Für mich heißt Leben im Augenblick zu sein, das anzunehmen was ist und es einfach zu betrachten von allen Seiten. Ich bin nun mal ein neugieriger Mensch der gerne die Dinge versteht und es macht mir einfach Spass. Selbst wenn es mal unangenehm sein soll, so lernte ich anzunehmen was ist und das Beste daraus zu machen.
          Ich weiß dass sich viele verrückt machen mit allen möglichen, doch ich sagte schon, jeder ist individuell und soll seinen Weg gehen. Dazu sind wir schliesslich hier nicht wahr?

          Ich kann von jeden Menschen etwas lernen, etwas mitnehmen, ich schliesse mich deiner Meinung an, dass man von ganz “Normalen” manchmal viel mehr erfährt und lernt. Ich denke da an eine alte Bauernsfrau, die so viel Weisheit, Liebe und Gelassenheit in sich trägt, das viel auf mich abfärbte. Was ich nicht mag, ist Heuchelei, so tun als ob man die Weisheit gepachtet hätte und sie dennoch nicht im geringsten lebt. Ich kann von mir eines klar sagen: ich weiß, dass ich nicht weiß! Denn jeder Tag ist anderes und alles Wissen wird doch dauernd auf den Kopf gestellt.
          Weißt du, ob Aufstieg oder nicht, wichtig ist nur dass wir uns nicht verrückt machen lassen von dem was um uns herum geschieht und einfach bei uns bleiben.
          Die Herzensliebe die ich erfahren darf, ist heute ein sehr wichtiger Bestandteil meines Seins, denn sie lässt mich die Dinge anders betrachten und sie hilft mir tiefer zu sehen. Dortt drinnen erschaffe ich mir auch keine Dramen mehr, es ist einfach leicht und klar, kein wenn und aber. Mich hat es stärker gemacht als je zuvor und ich lache mich manchmal selber aus, wenn ich wieder mal merke dass ich falsch liege oder mir wieder mal ein Drama erschaffe. Das Leben ist für mich dadurch leichter und intensiver geworden.
          Ich bemerke immer wieder den Unterschied, ob ich im Kopf unterwegs bin und daraus reagiere, oder ob ich im Herzen bin. Das ist für mich einfach mein Weg und ich weiß, dass wir alle aus dieser Liebe stammen und diese Liebe sind.

          Fühl dich liebevoll gedrückt von mir,
          Angelika

  6. calichino says:

    Ein letzter Kommentar sei gestattet:

    “Für mich gibt es nichts Tieferes und nichts Mutigeres, als wenn sich eine Seele auf das Vergessen ihrer geistigen Herkunft einlässt und ganz kompromisslos, mit Haut und Haar, das irdische Leben wagt.”

    Es scheint bei dir einfach genau andersherum gewesen zu sein als bei den meisten Menschen. Bei den Allermeisten hat es nichts mit Mut zu tun, dass sie so leben wie sie leben, sondern damit dass es für sie nichts anderes gibt. Es ist keine Entscheidung ihrerseits gewesen ihr Leben so zu leben, sondern ein vorgegebener Zustand. Und sie haben auch ihre geistige Herkunft nicht vergessen, sie kannten sie nie. Und der Knackpunkt ist doch der: Sind nicht zufrieden damit, sie sind nicht glücklich. Wären sie das, gäbe es keine Einwände.
    Jeder hält wohl das für erstrebenswert, das ihm nicht in die Wiege gelegt wurde.

    In jedem Fall hast du mich einen Schritt weitergebracht und dafür möchte ich dir danken. Es hat einmal mehr “Klick” gemacht.
    Cali

  7. Olaf says:

    Liebe Angelika,
    **Öffne dich für dein Herz und breite deine Flügel aus … .. du bist das Licht, du bist Liebe, du bist das Leben und … .. du bist ein Meister .. .. .. Namaste´**
    Deine Worte hier berühren mich,
    was soll ich sage. Meinen innigsten und tiefsten Dank 😀 😀 😀
    Herzlichst,
    Olaf

  8. Angelika says:

    Danke deinem Herzen das so offen ist dafür 😀 😀 😀
    In Liebe,
    Angelika

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