Nein, da gebe ich doch keine Energie hinein!

Liebe Mitmenschen, man möge mir meine ironischen Zeilen verzeihen, sie sind nicht dazu gedacht jemanden zu kritisieren, sondern zum Nachdenken, Überprüfen und sich Austauschen gedacht —- Ohne Ego – wie ich noch hinzufügen möchte.

Ich bin sehr oft mehr als erstaunt, wenn ich die Menschen sehe oder auch die „Lichtarbeiter“, die sich gerne von allem, was hier negativ ist abwenden oder sagen: ich gebe hier keine Energie mehr hinein!

Aha, ja das geht natürlich auch .. … doch ich möchte hier eine Frage stellen:

Was wäre denn, wenn wir das alle so machen würden?

Ich zähle einmal Menschen die Berufe ausüben, die wichtig für uns alle sind, die täglich ihre Energie dort hineingeben, die hinschauen und aktiv sind.

Ärzte und Heiler, Krankenschwestern, Krankenpfleger, Altenpfleger, Erste Hilfe, Arbeit in Kinderheimen, Kinder in Not, Streetworker, Sozialarbeiter,  3. Welt Jobs und deren Freiwillige, usw. . .

Straßenreiniger, Müllmänner, Kanalreiniger, Tierärzte, Tierschützer, Feuerwehrmänner, Rettungsschwimmer, Bergrettung, Journalisten in Kriegsschauplätzen oder diejenigen die Grausames aufdecken, Lehrer ..

ja sogar ..

Kellner/innen und Bäcker/innen, Köche/innen, Bedienungen, Friseure, Obst-und Gemüsebauern, Erntearbeiter, Reinigungsfrauen/männer, Umweltaktivisten, Demonstranten (alle Menschen die aufklären, aktiv sind), usw.. es gibt derer noch sehr viele .. ..

Noch mal eine Frage: was wäre wenn die Menschen diese Berufe oder ihre Tätigkeiten nicht mehr ausüben?? Was wäre die Menschheit ohne sie?

Warum sollten sie das tun, werden sich jetzt viele fragen.

Es sind Berufe die vieles fordern: viele Stunden, Schichtarbeit, Nachtarbeit, bei den meisten geringe Bezahlung oder freiwilliges Arbeiten, bei vielen kein hohes Ansehen, unter Lebensgefahr auszuüben, Dauerstress, schlechtes Klima oder schmutzige Arbeit, bei vielen keine Zeit für die Familie und kein faules zurücklehnen am Abend.

DieterSchütz.pixelio.de

Also, warum sollten diese Menschen noch ihre Berufe oder Aktionen ausüben, sie könnten doch wie der Rest der Menschheit denken und sich sagen: Warum sollte ich meine Energie dort hineinstecken? Das ist doch ein mieser Job oder ein bescheuerter Einsatz, ich wende mich da ab und suche mir einen der mir echt Spaß macht und viel einbringt! Ich mache doch keine Drecksarbeit! Ich setzte doch nicht mein Leben aufs Spiel! Ich will in meiner Freizeit nur Spass haben!

Was würdest du machen wenn du krank bist oder pflegebedürftig und niemand wäre da?

Was würden die hilfsbedürftigen oder misshandelten Kinder machen wenn niemand für sie da ist?

Was die ausgesetzten misshandelten Tiere?

Was wenn es bei dir brennt oder du am Berg, im Wasser oder sonst wo in Not gerätst und niemand ist da?

RainerSturm.pixelio.de

Wer würde deinen Müll holen und die Kanäle reinigen wenn niemand da ist?

Wer vom Geschehen der Welt berichten wenn niemand das macht?

Wo würdest du Brot holen, wer dich bedienen oder deine Haare schneiden? Du selber?

Wer würde auf die Missstände der Welt aufmerksam machen wenn sich keiner darum kümmert?

Für die “Spirituellen” unter uns: Warum sollte sich denn die andere Seite überhaupt so um uns kümmern? Was wäre wenn sie es niemals getan hätten oder einfach aufgeben würden?

Jetzt kannst du vielleicht mal darüber nachdenken, wie die Welt aussieht, wenn sich keiner mehr um etwas kümmert, sondern einfach alle feine gutbezahlte angesehene Jobs wollen mit dem Gedanken: Hauptsache mir geht es gut! Hauptsache ich bin in meiner schönen Energie!

Lebten wir nicht genau das die letzten paar Jahrtausende?

Ja, wir machen das jetzt alle so, lassen die Politiker über uns bestimmen, schauen zu wie die Banken uns beherrschen, kümmern uns nicht mehr um die Grausamkeit auf der Welt, egal wenn Menschen, Kinder, Tiere und die Natur misshandelt, getötet und zerstört werden

Schließlich sind das für die einen nur Verschwörungstheorien, für die anderen „die Dunkelheit“ und für den Rest sowieso unbequeme Dinge.

Irgendjemand wird es schon machen, jemand wird hier schon handeln, wir haben ja die Politiker und ihre Vertreter oder andere Menschen .. .. es kommen schon unsere Außerirdischen Freunde und retten uns .. .. die Menschen werden schon erwachen, es kommt ja so viel Lichtenergie herein .. .. wenn der Aufstieg stattfindet, sind wir sowieso im Paradies.

Wir warten einfach weiterhin ab bis das große Wunder geschieht, dann wird sowieso alles besser!

Wir lehnen uns jetzt einfach alle zurück und wenn du dich als Seele irgendwann einmal fragst – und das wirst du: Was habe ich hier zum Guten beigetragen? Was habe ich unterlassen? Wo habe ich es mir zu bequem gemacht? Wo habe ich nicht mein Bestes gegeben? .. .. dann wundere dich nicht, wenn du wieder auf eine ähnliche Welt wie hier zurückkehren wirst .. .. aber du wirst dich dann ja nicht mehr daran erinnern .. ..

DieterSchütz.pixelio.de

Es ist viel bequemer wegzuschauen, einem Guru oder gewissen Channelern nachzulaufen und ihren Anweisungen zu folgen, sich von gewissen Channelings und Lehren ablenken zu lassen oder immerzu in schöner Energie zu baden, alles andere zu ignorieren oder immer schön liebevoll und nett zu sein, damit einen alle mögen und keiner mich angreift.

Ja genau, so machen wir das alle und Gott liebt uns ja immer! Er schon, nur, wirst du dich als Seele dafür lieben?

Abschließend erkläre ich euch, warum ich das schreibe:

Ich habe Besuch bekommen von einen alten Freund mit seinen 12 jährigen Sohn. Dieses Kind gehört zu denen, die mit einen ganz hohen Wissen geboren wurden und in unseren Gesprächen, erklärte er mir so vieles was ich intuitiv schon wusste.

Er war es, der die Frage nach der Seele stellte und darauf noch folgendes sagte:

Wenn der Mensch jetzt nicht damit beginnt sich zum Wohle für diese Erde einzusetzen, dann ist er nicht wirklich in seiner göttlichen Liebe angekommen. Die wahre Liebe drückt sich immer in einer Form aus, in der sie darauf bedacht ist, dass es allen gut geht und alle in einer lichtvollen Energie leben können. Niemals schaut die Liebe weg, niemals kümmert sie sich nur um sich selber. Denn Liebe fühlt sich von nichts getrennt.

Gerade die wahre Liebe ist diejenige, die aktiv ist zum Wohle aller. Denn diese Liebe wird sich immer ausdrücken, Liebe kann nicht eingesperrt werden.

Liebe ist immer Einheit, Gemeinsamkeit und Wahrheit, auch die sogenannte unangenehme Wahrheit. Wer nicht danach handelt, hat die Liebe noch nicht verstanden und lebt noch sein Egobewusstsein. Die Seele kann nicht in einer höheren Dimension leben, wenn sie nicht in dieser Liebe ist und in dieser handelt.

Wahre Liebe lässt sich von nichts runterziehen, hat auch vor nichts Angst. Sie erkennt die Wahrheit, zeigt sie auf und handelt zum Wohle für alle. Sie reagiert nicht emotional und Ichbezogen auf etwas, fühlt sich nicht erdrückt von Negativen, nimmt nichts persönlich, sondern sieht die Lösungen in allen und setzt sie um.

Dieser Junge ist hochaktiv und scheut nicht davor zurück in die Slums zu den Ärmsten zu gehen, zu misshandelten Tieren und ihnen zu helfen, scheut sich nicht andere aufzuwecken, zu informieren und lichtvolle Wege aufzuzeigen, er ist die klare Stimme des Lichts und das sind die neuen Kinder dieser Erde. Er wartet nicht auf das große Wunder .. denn das Wunder und die Veränderung ist der Mensch selber – seine Worte, weise Worte.

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50 Responses to Nein, da gebe ich doch keine Energie hinein!

  1. Kirstin says:

    Danke liebe Angie, für diesen wundervollen Text, der mich zu Tränen gerührt hat. Für mich ist das alles so wahr. Weißt Du, ich hab nie weggeschaut, hätte es aber nie so in Worte fassen können, weil es für mich so selbstverständlich ist, daß ich es nie in Frage gestellt hab oder Worte der Erklärung dafür gesucht hätte.

    Wenn wir wirklich die Dualität gemeistert haben, müssen wir auch gar nicht wegschauen oder Angst davor haben, hier Energie rein zu geben. Für mich heißt Dualität meistern, mir dessen stets bewußt zu sein, daß es in mir beide Pole gibt. Jedoch sind sie ausgeglichen in mir, und ich kann mich stets entscheiden, wie ich weiterleben möchte. Angst brauch ich jedenfalls keine zu haben.

    Und darüber hinaus stellt sich mir die Frage: Wenn früher die Menschen auch schon so gedacht hätten, in das vermeintlich “negative” keine Energie mehr rein zu geben, wer hätte mir dann dabei geholfen aufzuwachen? Für mich ist es ganz selbstverständlich, diesen Dienst, den andere mir erwiesen haben, jetzt weiter zu geben. Nämlich zu benennen, aufmerksam zu machen, mich und mein eigenes Verhalten immer wieder zu überprüfen und zu helfen, wo ich kann. Und noch etwas: Was würde geschehen, wenn die geistige Welt auch keinen Bock mehr hätte, sich zu engagieren?

    Liebste Grüße von Kirstin

    • Angelika says:

      Liebe Kirstin,
      für mich ist es auch ganz normal diesen Dienst am Nächsten zu leisten, es kommt aus meinem Inneren und wovor sollte ich als unsterbliche Seele Angst haben?
      Viele Menschen halfen mir das zu sehen, was ich nicht wußte und für mich bedeutet Liebe an andere zu denken und nicht nur an mich selber.
      Was heißt denn der Satz “Wir sind alle eins” überhaupt? Leben und handeln wir wirklich dementsprechend?
      Wir nehmen doch so gerne alle Hilfe der geistigen Welt an, ja, was ist denn deren Motivation sich hier für uns einzusetzen? Sie könnten es sich doch auch in ihren Reichen bequem machen und uns einfach wursteln lassen.

      Liebevolle Grüße an dich und danke für dein Sein,
      Angelika

  2. buddha4u says:

    Du stellst Fragen, die sich zeitlich auf die Vergangenheit beziehen. Physikalisch lässt sich das von Dir so bezeichnete Wegschauen aber auch betrachten. Das Focusieren, also das betrachten von Dingen hat nämlich tatsächlich physikalisch gesehen eine Wirkung. Wenn man weiß, dass das Hinsehen eine Wirkung hat, kann man auch für sein Hinsehen die Verantwortung übernehmen. Ohne jetzt auf die genauen Auswirkungen von Hinsehen eingehen zu wollen möchte ich zum Selbststudium für Jedermann empfehlen sich das Doppelspaltexperiment aus der Quantenmechanik doch einmal genau anzusehen. Die so gewonnenen Daten können zum Verstehen des “Wegsehens”, bzw. zum Verstehen der Kontrolle des eigenen Focus beitragen.
    herzliche Grüsse
    Athit Johnson

    • Angelika says:

      Liebe Athit,
      die Quantenphysik ist mir vertraut und gerade weil ich hinsehe, verstehe ich was ich sehen will in all den Dramen hier. Wie mein kleiner Freund es macht, er sieht es und findet auch die Lösungen. Er visualisiert eine gesunde Welt und reagiert um sie auf diese Ebene zu bringen. Würden es alle machen, in kürzester Zeit hätten wir es geschafft.
      Liebste Grüße,
      Angelika

  3. Ruth Saphir says:

    Dies ist meine Antwort auf einen Artikel von Angelika auf „Unsere Neue Erde“, weil das „sich Abwenden“ von all jenem, was ich nicht will, was mir nicht gefällt und wovon ich „die Schnauze voll habe“ einem Sich – Drücken gleichkommt. Ja, die wundervollen Lichtarbeiter.. und ich tute in das
    gleiche Horn mit dir zusammen Angie, verziehen sich in heiliger Meditation in ihre glitzernden Meditationsstübchen, umhüllen sich mit Dunst und Klängen und überlassen die verelendete Welt da draußen sich selbst. Sie finden sich in Grüppchen zusammen, die immer größer werden und wollen mit dem Unrat der Welt und den Menschen da draußen nichts zu tun haben.
    weiterlesen auf
    http://www.torwege.wordpress.com

      • Angelika says:

        Liebe Ruth,
        Du hast so einen wunderschönen und wahren Text geschrieben und ich sehe dein Löwenherz seit langen. Lange genug haben wir geschlafen und es ist allerhöchste Zeit aufzuwachen aus dieser Lethargie und Bequemlichkeit.
        Ich frage mich immer, wie ich mich an Jesus wenden kann, von ihm alle Hilfe und Unterstützung erwarte und dann nicht ebenso agiere wie er es in seinem Leben tat.
        Er ging doch zu den Kranken und heilte, er klärte auf und deckte die Falschheit der Pharisäer auf. Jesus war aktiv mit all seiner Liebe und da gilt nicht die Ausrede, er hatte ja so viele Fähigkeiten. Haben wir alle in uns, nur, benutzen wir sie?
        Was ist los mit uns, warum erwarten wir immer noch dass andere netter, liebevoller, hilfsbereiter, aktiver und menschlicher sind, wenn wir selber nicht damit beginnen?

        Namaste´, ich verbeuge mich vor dem Gott in dir,
        Angie

        • Ruth Saphir says:

          Liebe Angie, mögen die Wege zum Licht und auch für die Erde unterschiedlichster Ntur sein, so erlaube ich mir ein Gefühl auszudrücken, weil ich glaube,dass sich viele lieber ins stille Kämmerlein zurückziehen und im sicheren Raum zu meditieren, als offen, klar und angstfrei das zum Ausdruck zu bringen, was gesagt werden muss… oder getan werden muss, denn Worte wirken oft nicht mehr. Es ist Angst… wovor? Wenn ich mir meiner sicher bin, aus Liebe agiere.. agiere, nicht reagiere, dann kann mir doch überhaupt nichts passieren. (als Spass… war doch ein wenig verunsichert, nachdem Johanna mahnte, ob ich und du nicht zu feurig rangehe und halte dich fest… ich zog den Feuersalamander als Tierverbündeten. Den hat nun mit Sicherheit der Himmel geschickt und ich gehe jetzt zum Friseur und lasse mich runderneuern.. damit es jeder erkennen kann – Joke am Rande). Ich bin für Klarheit im außen und auch im und auch im Rückzug, um neue Kraft zu schöpfen.. das brauche ich ebenso.. Schaut auf die großen Helden im Herrn der Ringe – Aragorn.. er ging raus um zu agieren und dann und wieder in seine Mitte… das ist der Weg.. und das ist meine Meinung.

          alles Liebe euch

          • Angelika says:

            Du bringst mich zum Lachen liebe Ruth,
            der Feuersalamander passt hervorragend zu allem, danke dafür 😀

            Weißt du, machmal habe ich auch Zeiten wo ich einfach zu müde bin für alles, denke ich mache es so wie die anderen und wende mich von allem ab. Doch dann kommt meine innere Führung und bringt mich wieder in die Puschen.
            Ich habe nichts gegen Meditieren im stillen Kämmerlein, doch sehe ich viele die das machen und dennoch nicht den Mut haben endlich mal klar zu sein. Ich sehe wie sie immer wieder in unglaubliche Tiefen stürzen oder heftige körpeliche Schmerzen haben.

            Ich bemerke auch oft, dass viele sich einfach zu gerne ablenken lassen und sich nicht wirklich mit ihrem Inneren auseinander setzen. Dazu braucht es Mut und Kraft und schonungslose Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.

            Das Feuer im Herzen brennt nun mal, wir können es nicht unterdrücken um des lieben Frieden willens oder uns so verdrehen, damit uns alle lieb haben.
            Ich habe die Menschen immer geliebt, egal wie sie sind und du machst das auch. Sie verstehen es nicht, denn unter Liebe verstehen sie dass wir ihnen nicht die unbequemen Dinge unter die Nase halten, sondern das alles ignorieren und uns der Massen anpassen, Denn sie, sie lieben den anderen nur wenn er sich gleich verhält.

            Wenn wir uns mal abwenden, weil wir müde sind oder einfach ihre Dunkelheit nicht mehr unterstützen wollen oder sie einfach ihren Weg gehen lassen, dabei aber nicht mehr mitgehen, dann werden wir Egoisten genannt. Weißt du was, dann liebe ich sie am meisten :D. Schliesslich sind es genau sie die in meinem Herzen das Feuer entzündet haben und dafür bin ich ihnen allen dankbar.

            Weißt du was, ich komme mit zum Friseur und dann schauen wir uns Herr der Ringe an und geniessen den Tag 😀

            Namaste´an alle,
            Angelika

            • Ruth Saphir says:

              Es war soooo gut, sich auf dem Kopf herumfummeln zu lassen und die Gehirnwindungen zu entspannen. die Frisur war mir ziemlich wurscht, aber die Berührung der Friseurin…. Sie weiß gar nicht, welche Energie in ihren Händen floss und dazu hatte sie eine so wohlklingende Stimme. Die Frisur ist gerichtet, das Outfit perfekt und nun ziehen wir weiter. Habe schon wieder ein Thema im Sinn, aber die Zeit ist mir nicht gegeben. Es macht mir auch Freude, “Neue Erde” und “Torwege” wieder als Gespann zu sehen.. welch eine Potenzierung der Liebeskräfte….Weißt du, ein Freund von FB ermutigte mich, weiter mit dem “Feuer zu spielen”, weil die ständig lächelnden und Liebe betenden Lichtarbeiter erschreckend wirken für die , die auch einen Weg suchen, aber klare Worte brauchen und keine Gebete… ich glaube, die Sonnenstürme haben einiges gebracht und der Sonnengott selbst ist eine Enegie mit gewaltiger Macht und Ausstrahlung. Er durchlichtet und durchleuchtet alles.. auch die Scheinheiligkeit
              Ich danke dir so sehr, Schwester

              • Angelika says:

                Du Ruth, rück mal die Adresse deiner Friseurin raus, klingt ja nach Lichtarbeit was sie da macht .. ..
                Weißt du, dein Freund hat recht, denn Feuer ist Licht und Wärme, verbrennt die Dunkelheit und im Feuer kannst du dem anderen in die Augen blicken, wenns dunkel ist geht das nicht .. .. machen wir uns also gemeinsam auf den Weg, wir sind ja Soulsister, Seelenschwestern .. .. sind wir alle und irgendwann treffen wir uns alle in der Urquelle des Lebens.
                Ich danke dir für dein Sein und deine Stärke Schwester 😀

  4. Liebe Angelika, musste gerade lächeln, als ich deinen Artikel las. Genauso leidenschaftlich wie du heute habe ich vor einiger Zeit auch noch alle kritisiert, die sich nicht so für die “Rettung der Welt” einsetzten, wie ich mir das vorstellte.

    Inzwischen sehe ich das gelassen und in liebevoller Akzeptanz. Ich weiß, jeder von uns hat seinen eigenen “Job” im Aufstiegsspiel, die einen unterstützen den Wandel mit Meditationen, die anderen mit Aktivität. Nichts ist besser oder schlechter alles hat seinen Sinn.

    Wahre Liebe heißt nicht be/verurteilen, was wir mit unserem begrenzten Verstand gar nicht alles überblicken können.

    Alles Liebe von Johanna

    • Angelika says:

      Liebe Johanna,

      vielleicht hast du den ersten Absatz meines Textes nicht gelesen oder nicht verstanden.

      Wahre Liebe urteilt oder richtet niemals, doch sie wird jedem seine Dunkelheit zeigen, denn wo das Licht hinkommt, da kann kein Schatten mehr sein.
      Ich kann sicher nicht wissen welche Aufgaben hier jeder hat, meine kenne ich und ich erfülle sie.

      Täte ich es nicht, würde ich wieder zum Fleischesser, unterstütze einfach wieder die Misshandlung der Tiere und die Tierlobby, die braucht ja Geld. Den nächsten Welpen den sie mir vor dem Haus in den Graben werfen, überlasse ich seinem Schicksal, hülle ihn noch in Liebe und Licht ein.
      Ich werde wieder Kakao und Schokolade kaufen, dann freuen sich die Kinder auf den Plantagen über ihre Arbeit.
      Ich benutze einfach wieder chemische Haushaltsreiniger, die Erde und Pharmaindustrie freut sich sicher darüber.
      Ich fahre wegen jeden Kilometer wieder mit dem Auto, freuen sich die Ölkonzerne und die Natur. Ich spende nichts mehr, machen ja andere und kauf mir dafür was Hübsches.
      Jeden der in Not oder beim Durchdrehen ist, antworte ich er soll sich in Licht und Liebe einhüllen und meditieren, spare ich mir eine Menge Zeit und kann die Sonne geniessen.
      Ich setze mich nicht für den Tierschutz ein, vermittle verlassene Tiere, warum denn, die Tiere dienen uns ja.
      Ich überlasse der Politik alle Verantwortung für das Volk, schliesslich bezahlen wir sie ja dafür dass sie für unser aller Wohlstand sorgen.
      Die alten einsamen Menschen dürfen von mir nur Lichtduschen erwarten, ist ja schliesslich ihr Karma was sie leben und diejendigen, die sich einfach mal ausheulen müssen, denen schenke ich ein Jesusbildchen.
      Ich werde alle Geschenke und Hilfe der geistigen Welt dankbar annehmen und mich nur noch um mein Seelenheil kümmern.
      Ich werde auch für meine aktiven Freunde, die auf den Straßen und im tiefsten Dreck der Welt ihren Dienst tun nicht mehr da sein, wenn sie umarmt oder Unterstützung brauchen, denn auch sie sollen sich in Licht und Liebe hüllen und das den anderen vermitteln.
      Ich werde auch nicht mehr auf die zugehen die so richtig unbequem und egoistisch sind und mir das Leben schwer machten, nein, ich reiche ihnen nicht die Hand wenn sie sie brauche, sondern segne sie und drehe mich dann um.
      Da kommt noch einiges hinzu, das ich nicht mehr tun muss, denn ich werde nur mehr Sein in Liebe, das reicht vollkommen.
      Ja und zueletzt, den Müll den ich manchmal sehe, den lasse ich liegen und segne ihn.

      Ja, dann lasse ich es mir gut gehen und denke daran, dass der Aufstieg schon alle so wissend macht, dass sie hinterher sicherlich keine Dunkelheit mehr nähren.
      Wie du siehst, ist alles in bester Ordung, ich tue gar nicht viel und jetzt werde ich einfach stundenlang in die Medi gehen und mich ausschliesslich den schönen Energien widmen. Jedem das Seine, leben und leben lassen.

      Jeder ist für sich und sein Tun oder Nicht Tun verantwortlich.
      Wenn du glaubst ich kritisiere und verurteile, dann ist das deine Wahrnehmung in die ich mich nicht einmische.

      Ich folge meinem Herzen, werde das immer tun und mein Herz scheut keine Dunkelheit.

      Liebe Umarmung für dich,
      Angelika

      • Liebe Angelika, anscheinend habe ich dich mit meinem Kommentar an einem wunden Punkt getroffen, weil du so zynisch antwortest. Und glaub mir, ich lese nicht nur die Worte, ich spüre auch die Energie, die du rüberbringst. Alles kein Problem, ich weiß selbst wie verärgert man reagiert, wenn man sich provoziert fühlt.

        Das einzige, was mich an deinem Kommentar irritiert hat, ist die Abschlussfloskel: “Liebe Umarmung für dich”. Denn das ist nicht ehrlich, das ist nicht authentisch, du dachtest innerlich, was bildet sich die doofe Zicke ein, mich kritisieren zu wollen.

        Ich plädiere deshalb doch sehr dafür, dass wir Liebe-Floskeln nur noch verwenden, wenn wir sie auch so meinen, meinst du nicht? Schließlich sind wie in einer Zeit, in der jede Wahrheit ans Licht kommt, weil das Gegenüber sie eben auch spürt.

        Aber auch das mag jeder halten wie er will.

        Gruß Johanna

        • Angelika says:

          Liebe Johann,
          du ahnst nicht wie sehr ich gerade lachen muss — achte mal auf deine Worte: wunden Punkt – zynisch – verärgert – provoziert – irritiert – nicht ehrlich – nicht authentisch – doofe Zicke – kritisieren – sind doch dein Spiegel und damit deine Wahrnehmung.
          Ich habe es nicht so mit Spiegelverdrehungen, doch diesmal frage ich mich, was hat dich so verärgert und wo fühlst du dich so angegriffen, dass du so denkst? Was ist da in dir drinnen, dass du jetzt so rüberkommst?
          Wenn ich so denken würde, sei dir gewiss, ich sage es dir ungeschminckt. Ich sage immer was ich denke, das solltest du inzwischen wissen, da gibt es nichts zu verheimlichen für mich.
          Wie gesagt, was du für dich dem Ganzen entnimmst überlasse ich dir und ich umarme dich noch herzlich dabei,
          in Liebe,
          Angelika

          • Liebe Angelika, kann es sein, dass du alles, was du mir sagst, dir selbst sagst? Dass du überhaupt alles, was du im obigen Artikel anderen sagst, dir selbst sagst?

            Ist nämlich meistens so, was uns an anderen stört (bei dir z.B. diejenigen “die nur in ihre Medi gehen, statt sich die Slums der Welt anzusehen”), ist etwas, das uns in uns selbst stört.

            Aber das weißt du ja als Expertin für Spiegelungen sicher genausogut wie ich, nicht wahr.

            Gute Selbst-Erkenntnisse wünscht dir Johanna

            • Angelika says:

              Danke liebe Johanna,
              du nimmst aus meinen Worten eine Kritik heraus, nun, das ist deine Wahrnehmung.
              Ob ich Expertin in Sachen Spiegelung bin weiß ich wirklich nicht, das legst du mir in den Mund.
              Ich kann darüber nur lächeln, es berührt mich nicht und dennoch bleibe ich voller Liebe zu dir.
              Mich stört es keinesfalls wenn jemand den ganzen Tag meditiert, doch möchte ich meinen, dass er dann wenigstens aufhört über die Welt zu jammern und Menschen anzuklagen oder mit dem Finger auf sie zu zeigen. Das wollte ich damit aussagen.
              Wer sich von diesen Text unangenehm berührt fühlt, wer die Wahrnehmung einer Kritik oder Anklage daraus nimmt, dem sei es überlassen darüber nachzudenken oder auch nicht. Jeder ist frei die Dinge so zu sehen wie er will.
              Alles Liebe,
              Angelika

              • Schon gut Angelika, da ich sehr gut auch die unausgesprochenen Schwingungen “lesen” kann, hatte ich einfach das Bedürfnis, dich auf ein paar Dinge aufmerksam zu machen. Hätte ja sein können, dass du das annehmen willst. Wenn nicht, auch gut.
                Ich wünsche dir viel Glück
                Johanna

  5. Doris says:

    Liebe Angelika,

    ich hatte schon viele verschiedene Arbeiten. Doch ganz egal, ob ich nun als Gärtnerin oder als Tierpflegerin oder in der Buchhandlung im Lager arbeitet habe, ob ich für einen Euro die Stunde im Altenheim geputzt habe oder im Rahmen eines unbezahlten Praktikums in einer Klinik am Empfang die Patienten willkommen hieß – immer habe ich versucht, meine ganze Energie hineinzugeben. Es macht für mich einfach keinen Sinn, mich von Meditation zu Meditation zu hangeln und zwischendurch über allem schweben zu bleiben.

    Dennoch bin ich selbst viel zu lange auf der Flucht gewesen vor mir und vor der Welt, um noch urteilen zu können über diejenigen, die sich “wegmeditieren” aus dem Leid dieser Welt. Schließlich kenne weder ihre Gründe, noch ihren Platz im großen Ganzen. Bei den einen ist es vielleicht eine Form von Dienst. Zu allen Zeiten gab es Menschen, die in Stille und Zurückgezogenheit für die Welt beteten und auf diese Weise die Energie erhöhten. Bei anderen ist es eher eine Flucht. Sie ertragen das Leben nicht, sind abhängig geworden von “spirituellen Gefühlen” und verwechseln Euphorie mit echter Liebe. Aber vielleicht haben sie momentan genau dieses Ausklinken aus den Verstrickungen der Welt dringend nötig, um zu sich selbst zu finden, und werden irgendwann, bewusst und verwandelt, wieder neu ins Leben eintreten.

    Jede Seele hat ihren eigenen Zeitplan. Bei mir hat es 30 Jahre gedauert, bis ich überhaupt erst gemerkt habe, dass ich gar nicht in der Welt gewesen bin. Nun suche ich seit 13 Jahren vorsichtig tastend nach einem Weg, um die Angst und die automatischen Fluchttendenzen zu überwinden. Ich bin noch längst nicht vollständig angekommen, aber zumindest kann ich heute sagen: Ich will mich nicht ausklinken aus dieser Welt. Ich will mich nicht abwenden von eigenem und fremdem Leid. Ich will mit meinem alltäglichen Handeln etwas bewirken. Und da, wo ich nichts Konkretes verändern kann, da will ich wenigstens hinsehen. Auch wenn es weh tut, weil es mich unvermeidlich mit meiner eigenen Unvollkommenheit und meinem eigenen Schuldigwerden konfrontiert. Ich will meine Berührbarkeit und mein emotionales Anteilnehmen nicht aufgeben. Ich will diesem Leben mit meiner ganzen Energie zuwenden. Das immer mehr zu lernen, ist für mich der einzige Sinn meines Lebens.

    Alles Liebe,
    Doris

    • Angelika says:

      Liebe Doris,

      wir alle erleben diese Zeiten wo wir uns zurückziehen und einfach für uns sein müssen. Das ist sehr wichtig und sollte niemals unterdrückt werden.
      Ich selber meditiere nicht im klassischen Sinne, ich gehe in die Natur und bin dort einfach still und ganz in mir. Mutter Erde gibt mir Frieden und Kraft und die hohen Gefühle finde ich dort mit Leichtigkeit.
      Ich habe alle möglichen Jobs gemacht, von Küchenarbeit, Zimmer putzen, Kranke pflegen bis zur Bürobarbeit, Verkäuferin oder Werbung. Doch niemals dachte ich nur an mich selber, sondern empfinde mich immer als Eins mit den anderen. Danach lebte und handelte ich bisher.
      Ich kann verstehen, dass viele die Dunkelheit nicht ertragen, das ganze Leid hier und sich davonstehlen in irgendeiner Form. Mich nimmt es auch noch mit wenn ich Kinder, Menschen und Tiere sehe die leiden, misshandelt und getötet werden.
      Doch ich lasse mich davon nicht runter ziehen, sondern setzte mich ein, wo Hilfe etwas verändern kann. Täten wir das alle, wäre längst schon alles anders.

      Du machst das schon richtig für dich und hast sehr viel Kraft in dir. Du bist klar und authentisch und ehrlich, wir können alle davon lernen :D.
      Ich schreibe hier um den Menschen einfach zum Nachdenken anzuregen, was jeder für sich daraus zieht, das überlasse ich jeden selber.
      Jede Seele hat ihren Auftrag hier, das Herz zeigt ihn sehr deutlich 😀

      Liebste Umarmung für dich,
      Angelika

      • Doris says:

        Liebe Angelika,

        bei mir war es etwas anders als bei dir: Ich habe fast mein Leben lang nur an mich selber gedacht. Zwar hatte ich immer schon hohe moralische Ansprüche, nach denen ich meistens auch gehandelt habe, aber die entsprangen nicht Mitgefühl und Liebe, sondern waren einzig und allein mein Versuch, mich von der Angst und den Schuldgefühlen zu entlasten, die ich wegen meiner Existenz empfand.

        Bis heute kommt mir eine Welt, in jedes Lebewesen nur auf Kosten von anderen existieren kann, so furchtbar falsch vor. Auch die Natur ist in dieser Hinsicht ganz und gar nicht heil. Fressen und gefressen werden, anders scheint es nicht zu gehen, auch wenn man sich noch so sehr anstrengt. Auf anderen Ebenen der Existenz mag es vielleicht anders sein, aber hier in der Dualität erzeugt man, so lange man lebt, immer auch Leid.

        Das konnte ich lange Zeit nicht ertragen. Ich habe sehr gelitten unter meiner Schuld, und um sie nicht spüren zu müssen, habe ich sie mit moralischem Handeln zugedeckt. Durch umweltbewusstes Verhalten. Durch Geldspenden für gute Zwecke. Durch vegetarische Ernährung. Durch vegane Ernärung. Dadurch, dass ich stumm und unsichtbar durch die Welt geschlichen bin, um nur ja nichts und niemanden zu belasten. Als Kind habe ich die abgeknickten Grashalme auf der Wiese zu schienen versucht und bin beinahe daran zerbrochen, weil es nicht funktioniert hat. Jedes Insekt, das ich unabsichtlich zertreten habe, hat mich in tiefe Verzweifelung gestürzt. Ich habe Fliegen aus Spinnenetzen gerettet, nur um mir hinterher Vorwürfe zu machen, weil wegen mir nun die Spinne verhungern würde. Das gesamte Leben erschien mir wie ein einziges unlösbares Dilemma. Am liebsten hätte ich mich umgebracht, schon als Kind, nur um die Last der Schuld loszuwerden. Aber nicht einmal das ging, denn damit hätte ich meiner Familie weh getan und wäre wieder schuldig geworden… So sehr ich mich auch angestrengt habe, keinen Schaden anzurichten, blieb mir doch stets bewusst, dass es nie genügte und dass ich meine Energie lieber in meinem Inneren einsperren sollte.

        Was ich damit sagen will? “Gutes” Handeln mag wertvoll sein, aber es erzeugt nicht automatisch nur positive Energien. Ich kannte lange Zeit kein Mitgefühl, weder mit mir selbst noch mit anderen. Mein Handeln entsprang der Angst, nicht der Liebe. Anstatt die Verantwortung für meine Angst zu übernehmen, wehrte ich sie mit moralischem Handeln ab. Ganz praktisch und konkret hat mein Handeln sicherlich trotzdem Gutes bewirkt, aber zugleich habe ich das Energiefeld der Angst, der Ausweglosigkeit und des Ungenügens genährt.

        Damit will ich nicht sagen, dass man sich nicht bemühen soll. Aber ich frage mich halt, wäre eine Welt, in der sich alle aus schlechtem Gewissen heraus vegetarisch ernähren würden, zwangsläufig eine bessere Welt? Sicher, es würde für viele einzelne Lebewesen etwas verbessern und könnte unserer Welt zumindest eine Atempause verschaffen. Es wäre ein Anfang. Aber ich glaube, eine wirkliche – energetische – Veränderung des Ganzen entsteht nicht aus irgendwelchen erdachten oder erlernten Verhaltensregeln, sondern einzig und allein aus der Liebe zu sich selbst und zu unserer Welt. Und diese Liebe lässt sich nicht durch bewusstes und moralisches Denken finden, sondern nur, indem man sich ganz und gar auf die Welt einlässt und dabei die Verantwortung für sich selbst übernimmt. Finden wir die Liebe in uns, dann entsteht das Handeln im Einklang mit dem Ganzen automatisch!

        Liebe Grüße,
        Doris

        • Angelika says:

          Ja Doris, so erleben das viele Menschen die in Schuld – und Opfergefühlen gefangen sind. Es hat mich grad so berührt was du als Kind gefühlt hast, so viel Sensibilität wie du hast und wie sehr du darunter gelitten hast. Menschen wie dich gibt es selten, wenn wir diese Sensiblität alle hätten, es gäbe absolut kein Leid mehr. Du magst lange kein Mitgefühl für dich und die Menschen gehabt haben, dafür aber umso mehr für die Natur und Tierwelt.
          Aus Schuldgefühl handeln ist sicher nicht der richtige Weg, denn es soll schon aus Liebe geschehen. Als ich erstmals die Massentierhaltung und Schlachterhöfe sah, verging mir jegliche Lust am Fleischessen und die Tiere hatten mein vollstes Mitgefühl.
          Ich forschte dann nach, warum das heute so ist und entdeckte, dass in der älteren Geschichte der Menschen niemals so viel Fleisch gegessen wurde wie heute, nicht mal die Krieger taten das. Das Grundnahrungsmittel war immer Getreide, dann Gemüse und Obst und erst dann Fleisch und das nur selten. Niemals wurden Tiere in Gefängnissen gehalten, niemals wurde in den natürlichen Zyklus von Befruchtung und Geburt eingegriffen und die Tiere ernährten sich von dem was sie draussen fanden, also keine Gennahrung und keine Chemiebomben. Ausserdem waren die Menschen damals viel gesünder und fitter als heute.
          Warum ist der Fleischkonsum heute so drastisch?
          Wird ja alles im Supermarkt und in der Metzgerei gekauft und niemand macht sich mehr Gedanken darüber, wo das ganze Fleisch herkommt. Die Werbung preist Fleisch als gesund an, wir brauchen ja Eiweiß, obwohl wir kaum mehr harte Arbeit machen.
          Wer verdient dabei am meisten? Kann wohl jeder selber beantworten.
          Ausserdem lebe ich auch in einem Körper aus Fleisch und habe Gefühle, wie Tiere auch.
          Also gab es für mich keinen Grund mehr Fleisch zu essen, ich beteilige mich nicht mehr an diesen Teil des Spieles. Wenn die Menschheit lernt kritischer zu werden und wirklich zu denken, zu hinterfragen und hinzuschauen, dann haben wir es geschafft.

          Wie du schreibst, die Verantwortung liegt immer bei mir.
          Liebste Grüße für dich,
          Angelika

        • Olaf says:

          Liebe Doris,
          ich bin jetzt mal so “fresch” und schalte mich dazwischen. Ich haben deinen überaus ehrlichen und von Liebe und Mitgefühl getragenen Kommentar gelesen.
          Ich bin zutiefst berührt, nicht nur über diese unglaubliche Liebe die hier mitschwingt auch über deine tiefen Erkenntnisse.
          Weißt du, ich bin Altenpfleger mit Leib und Seele und das wirklich weil ich meine Arbeit sehr liebe und sie mir viel Freude macht. Beim lesen deines Kommentars hier fühlte sich mein Herz so tief berührt und vor allem ERKANNT.
          Denn die Motive des “Gutseinwollens” oder ein “Gutmensch sein wollen” hast du hier sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Nämlich das es immer zweit Strömungen gibt aus denen man handelt: LIEBE oder Angst.
          Ich kann mich hier in deinem Kommentar sehr gut wiederfinden, in der LIEBE WIE IN DER ANGST. Denn auch auf mich treffen deine Erkenntnisse zu. Ich danke dir von ganzem Herzen für deinen Mut, deine Ehrlichkeit und deine Verletzlichkeit.
          Danke für diese deine Liebe,
          Olaf

          • Doris says:

            Lieber Olaf,

            ich denke, dass genau das unsere Menschlickeit ausmacht: stets in der Spannung zwischen Angst und Liebe unseren ureigenen Weg zu finden. Danke für deine lieben Worte.

            Doris

  6. ruthspirit says:

    Liebe Angelika, du sprichst mir aus der seele ….. es ist so treffent formoliert …..es ist genau das was mich handel lies …weil mein tun nicht genug war…..ich wollte noch mehr Menschen ereichen und sie mit dieser handelnten, aktiven liebe anzustecken …ja förmlich zu invitziern. …wenn wir es SELBER nicht tun wird es kein anderer für uns erledigen …..liebe ist gebent .sie verschenkt sich das ist die wahre natur der liebe …und wie können wir das am besten ? ….in dem wir uns einbringen in alles …da wo wir sind ……da wo wir ein impuls bekommen… lassen wir die lieb aus uns heraus ströhmen und verstreune wir sie überall mit jeden fußabtruck den wir auf der erde hinterlassen …hinterlassen wir lieb…..pflanzen wir liebe in allem was ist was je sein wird.

    von herzen deien Ruth

    • Angelika says:

      Liebe Ruth,

      Genau so sehe ich es auch, es ist eifach ein Liebesdienst der aus dem Herzen kommt.
      Liebe reicht die Hand und wo Dunkelheit herrscht, da gilt es Licht hinzubringen.
      Wenn wir es nicht tun, ja wer sollte es denn sonst machen?
      Gerade ein liebendes Herz verurteilt niemanden, sondern kümmert sich gerade um diejenigen, die am meisten im Dunkel gefangen sind.

      Herzliche Umarmung,
      deine Angelika

      • Ruth Saphir says:

        Es gibt da ein Bild auf FB – ich habe es geteilt – ich versuche es hereinzubringen, auch wenn es nicht erlaubt ist (lach). Es ist das sich in die Augen schauen von Licht und Dunkel..
        .

  7. Micha says:

    schön dass es noch menschen gibt, die erkennen und sich nicht nur im schutze einer heilen welt rumaalen. Aufstieg bedeutete schon die vielen vorherigen male immer sich um den schutz gewahr zu sein um damit in gebiete einzudringen, die einem das leid förmlich ‘auf die seele brennen’. welchen anderen sinn sollte gott sonst haben, der samariter, als die zu heilen die bereit sind, den schmerz anderer mit zu tragen, ihn von ihnen zu schleppen, damit sie freier werden können?
    ihr wisst doch, dass ihr ins paradies kommen werdet. warum also nicht nochmal so viel leid ertragen wie es geht? so viel wahnsinn mitnehmen, bis ihr am rand eines abgrundes steht? warum nicht mal gott vertrauen, dass man nicht wegschauen kann wenn man im licht steht? seid ihr denn nicht bereit die wahrheit zu ertragen? seid ihr nicht bereit die abscheulichkeiten der welt und der menschlichen psyche zu sehen und daran zugrunde zu gehen?
    wenn nicht, dann viel spaß im nächsten leben, aber zu gott kommt ihr nur, wenn ihr ‘euch eure füße abgetreten habt’

    liebe ist nicht dafür da, schön zu sein. liebe ist dafür da, ausgleichend zu wirken. bedenkt die regeln: wer sich selbst am liebsten ist, wird eben mit solchen zusammenkommen. wer anderen schmerzen nimmt und sie erträgt, bis sie ganzheitlich (göttlich) genommen werden, dem wird auch der eigene anteil an deren leid mitgenommen. gott vergisst euch nicht, wenn er kommt. vergesst dass dieses mal nicht.

    micha, wächter der erde, seid ihrem anbeginn und für alle ewigkeit, egal wohin es geht

    • Angelika says:

      Lieber Micha,
      für mich ist die Dunkelheit hier um uns aufzuwecken und zu zeigen, wo wir das Licht und die Liebe einbringen sollen. Ich bin sogar dankbar für sie, denn sie hat mir gezeigt was in mir und was im Aussen zu tun ist.
      Für mich sind die größten Lichter dieser Erde Menschen wie Mutter Theresa und alle die sich einsetzen, damit das Licht und die Liebe in die dunklen Ecke gebracht wird.
      Das heißt eben auch hinschauen, erkennen und so zu handlen, dass die Dunkelheit keine Chance mehr hat.
      Was Gott macht und was nicht, das weiß ich nicht, er liebt alles und er ist alles.
      Für mich ist eines klar: wenn Gott uns nicht lieben würde, dann hätte er sich sicherlich schon abgewandt oder alles in die Luft gejagt, ähm, so wie der Mensch es bisher tat.

      Liebe Grüße Micha,
      Angelika

  8. Tito says:

    Einwand: ich will nicht sagen, das hier geschilderte Szenario ist grundsätzlich verkehrt – ich selbst gehöre zu denen, die dazu neigen (aus welchen Gründen auch immer) sich zu “drücken”!

    Dennoch: ich denke, es ist kein widerspruch in sich, in etwas “keine Energie hineinzugeben”, und trotzdem “mittendrin zu sein”!? … Die Dinge zu tun, “die man so tut”, “die getan werden müssen”!?

    Ich denke es geht hier um die innere Haltung, und um “Bewusstsein”!?

    Das bedeutet im optimalfall, dass ich in mir ruhen kann, während ich gleichzeitig im Auge des “Sturms” stehe.

    Das bedeutet für mich “keine Energie in etwas hineingeben”, es bedeutet “die Wirklichkeit dessen nicht zu akzeptieren”, in das ich “keine Energie geben möchte”!

    Es bedeutet nicht nichts tun!

    LG

    • Angelika says:

      Lieber Tito,
      jeder soll das tun was für ihn richtig ist, wichtig ist nur dass es aus dem Herzen kommt und aus der Liebe. Das ist alles.
      Für mich bedeutet keine Energie in etwas zu geben, dass ich die Dunkelheit in mir und um mich nicht mehr unterstütze und sie nicht nähre, das ist alles.
      Liebe Grüße,
      Angelika

  9. sustainofsilence says:

    Ein unglaublich rührender Text. Er hat mich wirklich tief berührt. Wie oft leben wir unser Leben und gedenken allein unserer eigenen Zukunft anstatt Menschen zu helfen, denen es offensichtlich schlechter geht.
    Ich schließe mich damit selber ein. Ich habe mir bisher auch nie wirklich Gedanken um das Leid anderer gemacht. Ist es die Abgestumpftheit der Medien, die mich haben erblinden lassen?
    Was ich für die nächsten Wochen, vielleicht Monate mitnehme aus diesem Text ist es, Liebe offen zu empfinden und sich nicht zu scheuen diese auch zu zeigen.
    Es wird oft auch verpöhnt seiner Leidenschaft nach zu gehen, nur weil es nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht, die da lautet, möglichst viel in möglichst wenig Aufwand.
    Dabei kann es doch genauso glücklich machen, genau das zu tun, was dich tief erfüllt.
    Nämlich tief in deiner Seele.
    Wenn ich selbst zurückblicken will, will ich nicht, dass ich Großes vollbracht habe. Ich möchte zufrieden sein und für mich selbst die große Tat vollbracht haben in den Herzen derer zu bleiben, die mir selbst etwas bedeuten und Ihnen selbst gezeigt zu haben, dass sie mir am Herzen gelegen haben.
    Das benötigt auch keiner materieller Güter, keiner Geschenke, außer der Liebe, die niemals bezahlt werden kann.

    LG

    • Angelika says:

      Liebe/r Sustainofsilence,
      kann man Liebe überhaupt bezahlen? Braucht Liebe eine Bezahlung? Sie ist das Wertvollste das wir in uns haben und wurde so sehr unterdrückt. Sie ist doch unser wahres Wesen und unser ganzes Leben war immer auf der Suche nach ihr, dabei sind wir es, die sie in uns tragen.
      Die innere Zufriedenheit, diese tiefe Ruhe im Herzen zu leben, mit seiner Seele verbunden zu sein .. .. mehr brauchen wir nicht, denn dies ist das schönste und höchste Geschenk das wir uns selber machen können.
      Ich wünsche dir diese tiefe Erfüllung und dass du deine Liebe frei leben kannst aus tiefstem Herzen.
      Liebste Grüße,
      Angelika

  10. Doris says:

    Wisst ihr, was mich am traurigsten macht? Es ist nicht das Leid, das andere Menschen mit ihrer Gedankenlosigkeit anrichten. Natürlich macht mich auch das traurig, ja, aber Unwissenheit, Gedankenlosigkeit und Verdrängung sind trotzdem noch irgendwie nachvollziehbar. Viel schwerer zu ertragen finde ich die unglaubliche Hilflosigkeit, trotz aller Bewusstheit auch nur mein eigenes Leben so zu gestalten, dass es für den Planeten und alle seine Bewohner verträglich ist.

    Ich habe mir einmal im Internet meinen CO2-Fußabdruck ausrechnen lassen. Er lag deutlich niedriger als der des Durchschnittsdeutschen, etwa halb so hoch. In meinem Umfeld bin ich, was meine Lebensweise, meinen Konsum und das Wissen um globale Zusammenhänge anbetrifft, wahrscheinlich die sensibelste, bestinformierte und am bewusstesten lebende Person. Und trotzdem genügt es nicht!!! Würde jeder Erdbewohner so leben wie ich – und wer bin ich, dass ich dieses Recht jemandem absprechen dürfte – dann bräuchten wir immer noch 1,6 Planeten, um einen Kollaps zu vermeiden. Das ist zwar deutlich besser als die 4 Erden, die wir bräuchten, wenn jeder so leben würde wie der durchschnittliche US-Amerikaner, aber es ist dennoch zu viel.

    Und das ist einzig und allein die CO2-Bilanz. Darin enthalten ist noch nicht einmal das ganze individuelle Leid, das Mensch, Tier, Pflanze und Mutter Erde ertragen müsssen, um meinen Lebensstandard (den ich eigentlich immer für bescheiden hielt) zu sichern. Sicher kann ich in meinem Alltag immer noch etwas verbessern. Trotzdem: Wenn ich mir vormache, ich könnte die Welt retten, indem ich ohne Auto lebe, mein Bad mit Essigreiniger putze, Fair-Trade-Tee trinke, mich vegetarisch ernähre und regionale Bio-Lebensmittel kaufe, dann beruhigt das vielleicht mein Gewissen, aber im Endeffekt lüge ich mir damit trotzdem selbst in die Tasche.

    Es wäre viel einfacher, die unangenehmen Folgen meines Lebens einfach zu verdrängen. Es wäre ebenfalls einfacher, mir einzureden, dass ich mit noch mehr Bewusstheit und noch mehr Aktionismus vermeiden könnte, Leid in der Welt zu verursachen. Aber es gelingt mir nicht mehr.

    Mit dieser Schuld muss ich leben. Diesen Schmerz muss ich ertragen. Früher habe ich den Schmerz verdrängt – und habe damit gleichzeitig die dahinter liegende Liebe verschüttet. Nun habe ich beides wiedergefunden und stelle fest, dass das eine ohne das andere nicht zu haben ist. Auch wenn noch so viele spirituelle Menschen sagen, dass man seinen Blick nur auf das Positive richten soll – sei es, um sich selber nicht runterzuziehen, sei es um die “Dunkelheit” nicht weiter zu vermehren – so kann ich das doch nicht.

    Nein, ich kann und will meine Tränen nicht länger verleugnen, wenn mir meine Liebe für diese Welt und mein eigener Anteil an ihrem Leid das Herz zerreißt. Die Traurigkeit fühlen über das, was ich nicht ändern kann, und gleichzeitig das tun, was mir möglich ist – das ist der Weg, den ich für mich gefunden habe. So ähnlich wie in der Geschichte mit dem Jungen und den Seesternen:
    http://anna-mia.hunde-homepage.com/&9829;_seesterne_66820240.html

    In der Hoffnung, dass aus tiefem Herzen geweinte Tränen ebenso viel bewirken wie die Freude an gelungenem Handeln, wünsche ich euch einen schönen Tag.

    So, und jetzt geh ich gleich zum Friseur. 😉

    Doris

    • Angelika says:

      Liebe Doris,
      ich verstehe dich und glaube mir, dass ich lange Zeit ähnlich fühlte und litt. Auch ich fand mich im Zwiespalt so zu leben, dass ich keinen Schaden anrichte und gleichzeit merkend, dass es gar nicht 100% möglich ist.
      Irgendwann merkte ich, dass ich mit meinem Leid und dem Schmerz keine gute Energie weitergebe und ich entschloss mich das zu tun, was ich tun kann um Mutter Erde und ihre Bewohnern so zu unterstützen, damit Heilung stattfinden kann und veränderte meine eigene Energie damit.
      Die Welt können wir alleine nicht verändern. Dazu braucht es nun mal alle zusammen die mitmachen. Vielleicht ist es auch gar nicht notwendig, denn die neuen Energien löschen sowieso alles aus, was nicht mehr der Liebe entstammt und somit geschieht Heilung und ein neues Bewusstsein für diesen Planeten.
      Die Geschichte mit dem Seestern .. .. ja, das ist auch mein Gedanke in meinem Tun.
      Hab eine gute Zeit in diesem Chaos 😀
      Angelika

      • Doris says:

        Liebe Angelika,

        ich stimme in vielem mit dir überein. Nur in einem Punkt bin ich mir nicht so sicher: Ist es wirklich so dass man schlechte Energie weitergibt, indem man sich erlaubt, das Leid der Welt zu fühlen? Ist es nicht viel schlimmer, wenn man aufhört, den Schmerz zu fühlen? Wenn man ihn sich ausredet, weil er angeblich nichts nützt oder alles nur noch schlechter macht?

        Müssen wir unbedingt jeden emotionalen Zwiespalt in ein Entweder-Oder auflösen? Blockieren wir unsere Energien nicht gerade dadurch, dass wir unsere Gefühle einteilen in gut und schlecht, in nützlich und schädlich, spirituell und unspirituell? Wenn wir uns dauernd überlegen, wohin wir unsere Energie geben wollen und wohin nicht, dann wird doch wieder nur ein Krampf daraus. Wenn wir hingegen vertrauensvoll unser Herz öffnen, dann werden die Energien, glaube ich, völlig von selbst genau dorthin fließen, wohin sie natürlicherweise fließen möchten: ins Handeln, in die Trauer, ins Vertrauen – und zwar in alle zugleich.

        Für mich bedeutet das (und alle drei Punkte sind gleich wichtig, keiner erübrigt die anderen):
        1.) so viele Seesterne retten wie möglich,
        2.) um diejenigen weinen, die ich nicht retten konnte,
        3.) gewiss sein, dass eine Hand, die größer ist als die meine, das Leid der verlorenen Seesterne auffangen wird

        Alles Liebe,
        Doris

        • Angelika says:

          Liebe Doris,

          da stimme ich mit dir überein, ich meinte nicht, den Schmerz auszuschliessen wegen der negativen Energie, sondern nicht darin verhaftet zu bleiben. Wenn man sehr tief fühlt, besteht die Gefahr dass man sich in diesen Schmerz und Leid verliert, jedenfalls erging es mir so und ich war lange Zeit ein Bündel an Traurigkeit.
          Ich zog damit auch alles Traurige in meinen Leben an, wie innen so aussen, so lange ging das, bis mir klar war was ich mir da überhaupt antat. In dieser Energie des Schmerzes gefangen zu sein, hatte mein Leben noch schlimmer gemacht und meinen Körper krank.
          Als ich mich mit Energien befasste, verstand ich dass sog. negative Energien/Emotionen und auch Positive wichtig sind. Nur dass wir selber uns krank machen, auch unseren Körper wenn wir in einer neg.Energie stecken bleiben. Dadurch ist ja auch keine richtige Weiterentwicklung möglich, denn ich drehe mich dann ständig im Kreis, die Erfahrungen sind immer die selben.
          Sicher erlebe ich noch oft den tiefen Schmerz, lasse ihn auch zu .. .. doch dann gilt es ihn loszulassen und weiter zu gehen.
          Weißt du, überall kann man nicht sein und ich lernte auch loszulassen und vieles einfach an unsere höhere Macht zu übergeben. Anders geht es gar nicht und es vermittelt auch ein Gefühl des Vertrauens und des inneren Friedens.

          Liebe Umarmung für dich,
          Angelika

          • Doris says:

            Liebe Angelika,

            ja, ich glaube, jetzt verstehe ich, was du meinst. Ich bin auch sehr, sehr lange in meinem Schmerz verhaftet gewesen (und bin es oft immer noch). Nicht weil ich den Schmerz dauernd gefühlt hätte, sondern weil ich ihn überhaupt nicht fühlen konnte. Obwohl ich auf einer unbewussten Ebene schon immer sehr viel wahrgenommen habe, ist mein Gefühlsleben immer äußerst dumpf und diffus gewesen. Um Angst und Traurigkeit abzuwehren, hatte ich wohl sehr früh den “Lautstärkeregler” für sämtliche Gefühle runter gedreht und meine Wahrnehmung überwiegend in den Kopf verlagert.

            Mittels Atem- und Körperarbeit lerne ich jetzt ganz langsam, mich im Körper zu spüren, um dann vielleicht mit der Zeit auch souveräner mit meinen Gefühlen umgehen zu können. Aber Gefühle sind für mich immer noch etwas sehr Neues, mit dem ich noch nicht so viel Erfahrung habe. Den Zugang zu meiner Traurigkeit habe ich schon gefunden, den Zugang zu Freude und Liebe noch nicht. Natürlich sind auch letztere längst irgendwo vorhanden, als Energie, als Möglichkeit, nur kann ich sie als Gefühle noch nicht wahrnehmen. Deshalb macht mich die oft gehörte und gelesene Aussage, dass man sich auf die positiven Gefühle konzentrieren soll, immer so hilflos. Wie konzentriert man sich denn auf positive Gefühle, wenn man keine Ahnung hat, wo im Körper man diese Gefühle suchen soll? 😦

            Liebe Angelika, wenn ich fragen darf, wie machst du das, den Schmerz loszulassen? Für mich sind meine Gefühle nichts, was ich “machen” oder “loslassen” könnte. Sie entstehen einfach aus dem Nichts, rollen wie Wellen über mich hinweg, setzen sich im Körper fest oder spalten mich automatisch von mir selbst ab. Ich kann dann zwar meine Gedanken auf Positives richten, aber die Gefühle verändern sich dadurch nicht. Um ehrlich zu sein, finde ich das alles reichlich kompliziert…

            Aber wahrscheinlich kann man die Dinge ohnehin nur so annehmen, wie sie augenblicklich sind, und weiter an sich arbeiten. Mein Weg – das sehe ich jedenfalls ganz klar – führt mich nicht fort in lichtvolle Sphären, sondern geradewegs in die Welt hinein, genau so wie du es in deinem ursprünglichen Text beschrieben hast.

            Herzliche Grüße,
            Doris

            • Angelika says:

              Hallo liebe Doris,

              Ich beginne mal mir deinen letzten Absatz, dein Weg führt nicht fort in lichtvolle Sphären sondern geradewegs in die Welt hinein.
              Bravo, weißt du eigentlich wie richtig das ist?
              Das Leben spielt sich doch hier auf Erden ab, egal in welcher Dimension sich die Erde befindet, wir leben darauf und hier gilt es mit all unserem Sein zu bleiben. Sicher kann ich mich mal kurz in anderen Sphären aufhalten um mir dort etwas zu holen, doch es bringt nichts wenn ich das nur mache um dem Leben hier zu entfliehen, letzendlich kann ich nirgenwohin solange ich in einen Körper wohne.
              Wie man sich auf positive Gefühle konzentriert? Lach, da habe ich kein Patentrezept und ich glaube es gibt auch keines. Niemand schafft es, sich dauerhaft auf positive Dinge und Gefühle zu fokussieren, wie denn auch? Wir leben noch in der Dualität und da gibt es beide Seiten die uns nun mal täglich begegnen.
              Ich kann dir ehrlich sagen, dass ich mich nicht um etwas bemühe, also ich strenge mich gar nicht mal an unbedingt ein positives Gefühl zu erreichen. Vielleicht bin ich die Verrückte, weil ich es gar nicht erst mache oder vielleicht liege ich richtig, weil es mir gut dabei geht.
              Ich nehme an was ist und was kommt. Ich betrachte es, ich betrachte mich dabei. Kann sein dass ich dabei ein schönes Gefühl habe oder eben nicht. Über das schöne Gefühl freue ich mich und das negative Gefühl erkunde ich. Mehr tue ich nicht, weil alles andere bei mir sowieso nicht wirkt. Habs probiert, doch es ist eine Selbstlüge und ich habe mich nur von mir selber entfernt.

              Dabei kommen wir gleich zum Loslassen der negativ. Gefühle. Wenn Schmerz in mir entsteht durch Mitgefühl, den lasse ich ihn zu und wenn er etwas abklingt bedanke ich mich und sende dem Wesen oder der Natur die es in mir hervorgerufen hat viel Liebe und mir gleich mit. Danach entscheide ich mich bewusst alles loszulassen, ich bleibe nicht kleben an dem Ganzen, denke nicht mehr daran.
              Habe ich negative Gefühle die nicht aus Mitgefühl ausgelöst sind, dann schaue ich erst mal bei mir selber nach,
              Was in mir hat darauf reagiert und warum überhaupt? Fast alle neg. Gefühle entstehen weil jemand oder ich selber meine Erwartungen nicht erfüllt hat/habe. Oder aus einer Haltung der Angst heraus. Mir hilft es immer wenn ich mich selber im Bezug auf meine neg. Gefühle erkenne. Sicher nicht so leicht, doch je öfter man es macht, desto leichter und schneller geht es. Dabei fühle ich jedes Mal eine Erleichterung in mir, weil es dann für mich keinen Grund mehr gibt irgendjemand oder mir selber die Schuld für etwas zu geben und damit bin ich ein Stück freier geworden.
              Meist verschwindet dann auch das neg. Gefühl mit der gewonnenen Erkenntnis und wenn nicht, dann beschäftige ich mich mit dieser Energie, schaue sie genau an, meist will sie noch etwas haben oder mir noch was zeigen. Wenn dann alles klar ist, dann bedanke ich mich und erkläre ihr, dass sie jetzt gehen darf. Wenn sie dann geht, hat sie alles von mir bekommen was sie brauchte, ich habe alles verstanden und ich bin frei.

              Es ist nicht so wie immer behauptet wird, dass man dann nie mehr solche Gefühle erfahren wird, denn solange wir nicht grundsätzlich unser Denken und unsere Wahrnehmungen verändern können, werden wir immer wieder in die selben Fallen tappen. Mit der Zeit erkennt man das aber und dann wird es immer weniger, weil ich ja selber ganz anders agiere, reagiere, denke und wahrnehme. Es ist ein Prozess der nicht von heute auf morgen gelernt wird, sondern einfach ein Bewusstwerden über alles und das Verständnis für sich und andere entwickeln. So jedenfalls habe ich es erfahren.

              Ich glaube gar nicht, dass du den umgekehrten Weg gehst, du suchst nur nach mehr fühlen und weißt du, wenn du Schmerz und Leid fühlen kannst, dann bist du doch auch wie wir alle. Jeder von uns hat ihn mal verdrängt und manche über Jahre hinweg. Dann kann es geschehen, dass man auch positive Gefühle nicht mehr fühlen kann. Weil einfach alles zugeschüttet ist. Das erfuhr ich auch einmal und darüber bin ich sehr erschrocken. Es dauerte lange bis ich das wieder befreit hatte und beides fühlen konnte. Bleib bei dir und folge dir selber, überprüfe alles was du hörst und liest für dich, das ist der beste Weg den du gehen kannst.
              Jeder hat seine eigenen Art und Weise wie bei ihm was funktioniert und herausfinden kannst du es nur, indem du auf dich selber hörst und einzig und alleine dir folgst. Das machst du ja schon 😀

              Liebste Grüße für dich Schmetterling 😀

              • Doris says:

                Liebe Angelika,

                danke für deine Schilderungen. Ich finde das echt kompliziert, diese ganze Sache mit den Gefühlen. Ich bin schon froh, wenn ich überhaupt etwas fühlen kann. Das Gefühlte zu benennen gelingt mir nur selten, weil sich irgendwie alles gleich anfühlt. Dann auch noch zu sortieren, ob das nun aus Mitgefühl entstanden ist oder nicht… puh… das klingt schwierig. Aber ich denke, ich lasse die Gefühle einfach so fließen, wie sie fließen wollen. Vielleicht muss man ja gar nicht immer alles benennen und analysieren. Vielleicht genügt es, einfach ganz in seinen Gefühlen anwesend zu sein und die Energien ihren Weg finden zu lassen. Hey, und wer weiß, ob die Traurigkeit momentan nicht einfach meine Art ist, Liebe zu empfinden…? 😀

                Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!

                Doris

                • Angelika says:

                  Liebe Doris,
                  bitte tue einfach das was für dich richtig ist. Du brauchst nicht sortieren, mache ich ja auch nicht. Du kennst ja Gefühle von Schuld, Angst, Mitgefühl, Traurigkeit. Du fühlst ja schon und kannst sie benennen. Ganz viele kommen aus deiner unglaublichen Sensibiliät der Natur gegenüber heraus.
                  Ich sehe in dir einen aussergewöhlichen Menschen, der wirklich sehr viel transformiert.
                  Wenn dir etwas zu komliziert ist, dann lass es einfach sein. Traurigkeit ist auch ein Gefühl der Liebe, es entspringt ihr ja. Wenn dies gerade bei dir ist, dann ist es gut so. Wenn du nicht erkennst wo es herkommt, ist es auch gut. Alles hat seinen Grund in Hiersein und nicht alles ist erkennbar.
                  Ich wünsche dir auch einen schönen Tag 😀

  11. Angeliki says:

    Liebe Angelika,

    Dein Text und die Kommentare sprechen große Wahrheiten aus. Es ist gut zu wissen und ich bin euch dankbar dafür, dass ihr alle es schafft mit Menschen zu arbeiten, die wirklich Hilfe brauchen, egal welcher Art und Weise.
    Es wäre aber auch schön die andere Seite zu sehen bzw. eine Seite zu der ich auch gehöre, dass ich momentan noch nicht fähig bin Menschen zu helfen. Meine Aufgabe ist es noch in einem Büro zu arbeiten. Ich habe unterschiedliche Jobs in meinem Leben gemacht, jedoch konnte ich nie direkt mit hilfebedürftigen Menschen arbeiten, denn mein Herz wäre zerbrochen, ich wäre gebrochen. Allerdings weiß ich, dass ich in diesem Büro auch sehr viel bewege, weil ich angefangen habe Sachen auszusprechen, zu benennen, die keine Gleichheit und Würde des Menschen bis jetzt zugelassen haben; Verhältnis zwischen Arbeitgeber und -nehmer.
    Es gibt vielleicht auch Lichtarbeiter, die sich hinter ihren Meditationen verstecken oder versuchen nur eine heile Welt zu sehen, aber wir wissen nicht, was diese Seelen alles erlebt haben. Wir haben alle vieles erlebt und jeder muss schauen, wie er damit fertig werden kann ohne zu brechen. Ich habe mich öfters dafür verurteilt, dass ich nicht dazu fähig war bis jetzt, ich habe mich öfters gefragt, was ich überhaupt in einem Büro verändern und bewegen kann. Jetzt weiß ich es, denn jeder von uns bewegt sehr viel. Und es gibt natürlich auch Seelen, die gerade nichts tun können, durch das was sie transformieren. Jeder tut das was er kann auf seiner/ihrer Art und Weise. Ich habe großen Respekt vor Eltern, die bewusst sind und Kinder haben und ihren Weg gehen können!
    Energie irgendwo rein zu geben heißt nicht weg zu schauen. Ich muss ehrlich sagen, ich habe seit zwei Wochen keine andere Wahl, als zu versuchen soweit es geht alles sofort zu transformieren, denn wenn ich das nicht tue, bekomme ich Schmerzen an meinem ganzen Körper. Wenn ich jemanden meine Liebe schicke, heißt es nicht, dass ich nicht auf das Leid schaue. Ich war vorhin mit einer Freundin im Park und auf einmal kam ein sehr alter und kranker Hund vorbei. Ich habe ihm sofort meine Energie geschickt und er hat sich in unserer Nähe hingesetzt und wollte nicht weg.
    Es gibt Menschen, die sofort handeln können und es gibt u.a. auch Menschen, die zuerst einen anderen Weg gehen müssen/wollen.

    Alles Liebe von mir
    Angeliki

    • Angelika says:

      Liebe Angeliki,
      erlaube mir zu fragen: warum glaubst du dass du nicht die andere Seite siehst? Wie du erzählst, bist in deinem Büro ja schon mittendrin. Ich drücke es mal etwas krass aus: die Slums sind im Grunde überall, in der Nachbarschaft, der eigenen Familie, im Job,in der Schule, im Supermarkt, auf der Strasse die ich täglich nehme.
      Überall gibt es doch was zu tun, mit dem Herzen zu agieren, Dinge auszusprechen, Aufmerksam zu machen auf etwas. Wir haben doch bisher meist zugeschaut und kaum was gesagt, wenn wir was bemerkten was nicht gut ging, was anderen oder uns selber Schaden zufügte.
      Jede erwachende Seele kann sich überall einbringen etwas tun, um mehr Licht in all diese Dunkelheit der Herzen zu bringen.
      So wie du ergeht es mir auch, wenn ich nicht transfomiere, wenn ich mich davor drücken will, dann geht es mir nicht gut. Also mache ich meinen Job.
      Von mir aus können wir Menschen auch den ganzen Tag meditieren, lach, dann wäre sofort alles vorbei .. .. wenn sie sich dahinter verstecken, nun ich weiß nicht ob sich ein Herz wirklich vor etwas verstecken will oder ist es mehr die Angst und das Ego, da es sich dann sicherer fühlt. Das muss jeder für sich selber herausfinden. Dazu ist unser Weg schliesslich da, dass wir herausfinden was unser Herz wirklich will.

      Siehst du, gerade Tiere sind für die Lichtenergien sehr empfänglich, du hast ja gemerkt wie schnell sie auf das Tier wirken und damit können wir so viele erreichen, ich meine Mensch, Tier und die Natur. Manchmal kommt man auch nur mit dem weiter, wenn Worte oder Taten nichts mehr bringen, die Liebesenergie löst so viele Knoten und heilt einfach.

      Liebevolle Grüße für dich Sonnenschein,
      Angelika

      • Doris says:

        Liebe Angeliki,

        ich glaube, da, wo man jetzt gerade steht, mit seinem ganzem Wesen zu stehen und in das, was man jetzt gerade tut, seine ganze Energie hinein zu geben, ist das Beste, was man tun kann, egal ob man nun vollzeitlicher Lichtarbeiter ist, Politiker, Mutter, Arzt, Müllmann oder ob man im Büro arbeitet. Meine MS-kranke und pflegebedürftige Mutter kann schon lange nicht mehr viel Aktives tun, aber allein durch die mutige Annahme ihres Schicksals hat sie bestimmt ebenso viele Menschen berührt und ebenso viel Licht in die Welt gebracht wie manch engagierter Entwicklungshelfer.

        Liebe Grüße,
        Doris

  12. Angeliki says:

    Liebe Angelika,
    Liebe Doris,

    ihr habt natürlich recht, man kann überall mithelfen. Das tue ich auch, nur manchmal denke ich, ich sollte was anderes tun oder viel mehr. Aber das sind nur irgendwelche Gedanken oder Vorstellungen von früher. Gestern wurde mir das noch mal richtig bewusst.
    Danke!
    Alles Liebe von mir und einen schönen Tag wünsche ich euch!
    Angeliki

  13. Interessantes Thema.

    Die grosse Frage:
    Was wäre, wenn jeder wirklich nur noch das täte, was ihm wichtig ist (ob angenehm oder unangenehm), und nicht weil sein Verstand ihm sagt, dass er sonst nicht mehr genug Geld zum leben hat?
    Ginge die Welt dann den Bach runter? Ich glaube nein.

    Andererseits:
    Auch mir geht’s auf den Geist, wenn Spiris “wegschauen”. Denn das tun sie meistens nur solange, wie es ihnen selber mehr oder weniger gut geht, sie ein Dach über dem Kopf haben, einen vollen Kühlschrank, u.s.w.
    Ich verstehe aber auch die Einstellung, sich nicht mit Dingen beschäftigen zu wollen, die einem “runterziehen”.
    Da einen Weg zu finden, der ehrlich ist, das ist wohl eine lebenslange Aufgabe.

    Was vielleicht auch in diese Themenrichtung geht:
    Die Meinung, dass man alles mit “richtiger innerer Einstellung” (Gedanken und Gefühle) sozusagen “herbeiwünschen” oder materialisieren kann, und jeder, der noch irgendwo leidet, halt “selbst schuld” ist.
    Diese Einstellung, so sehr ich sie auch nachvollziehen kann, und mit entsprechendem “Gefühlshoch” auch bejahen kann, geht mir absolut gegen den Strich und empfinde ich als nicht-mitfühlend.

    Ich praktiziere seit einigen Monaten Zazen. Ein Thema, dass mich gegenwärtig auch beschäftigt, sind die “inneren Dämonen”. Würde ich da genauso verfahren und einfach wegschauen: es wäre mit Sicherheit nicht heilsam. So wie ein Hinschauen im Aussen gefragt ist, ist es auch das Hinschauen im Inneren.
    So zu leben, dass man beides einfach zu ignorieren versucht, ist kein Leben. Insofern gleichen die von Dir angesprochenen “Lichtarbeiter” eher “Dunkelheitsarbeitern”, weil sie nur die eine Seite der Medaille annehmen, wodurch aber die andere nicht einfach verschwindet. Wer den dunklen Teil verdrängt, verdrängt auch unweigerlich das Mitgefühl.

    • Doris says:

      Liebe Barbara,

      das Problem ist, glaube ich, dass es einen guten Draht zum eigenen Inneren voraussetzt, wenn man wirklich das tun will, was einem wichtig ist. Andernfalls kommt eben doch leicht ein “Ich tu nur, was sich angenehm anfühlt” dabei heraus.

      Ich kann auf fast ein Jahrtzehnt der Psychotherapien zurückblicken und behaupte, dass diese mich mehr mit meinem Inneren – und damit automatisch auch mit meiner Spiritualität – in Kontakt gebracht haben als alle Energiearbeit zusammen. Heilende Energieübertragungen können sicherlich den Prozess der Schattenarbeit erleichtern. Bücher und Channelmedien können einen theoretischen Hintergrund liefern und dazu beitragen, das eigene Leben in einem größeren Zusammenhang zu sehen. Aber das, was uns am Umsetzen der Erkenntnisse hindert, sind letzen Endes immer unsere ganz menschlichen Ängste und psychischen Blockaden. Die müssen wir ganz handfest angehen und auflösen.

      Wer seine eigenen Schatten nicht erträgt, der wird sie normalerweise auch im Außen verdrängen – entweder durch Wegsehen oder durch Aktionismus oder durch moralische Überheblichkeit. Ich denke, wir können lange in Meditationen nach der Einheit suchen, aber erst wenn wir die Spaltung im eigenen Inneren überwinden, werden wir die Einheit in die Welt tragen können. Je weniger uns von uns selber trennt, desto freier und selbstverständlicher können unsere Energien fließen. Dann sind wir automatisch im Fluss und brauchen nicht mehr krampfhaft zu versuchen, irgendwelches spirituelles Wissen “umzusetzen”. Aber das ist wahrhaft ein lebenslanger Weg.

      Alles Liebe,
      Doris

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