Sind wir alle tatsächlich mehr, als das, was wir sehen oder anfassen können?

Es scheint wirklich so zu sein. Mein Kopf und mein Verstand und meine Logik haben das schon lange gewusst. Und geglaubt hab ich es auch – nur erlebt, erfühlt, erfahren und erkannt hab ich es nicht – bis vor ein paar Tagen. Aber ich hab wieder mal keinerlei Ahnung, warum es mit einmal da ist. Ich weiß nur, daß es immer noch damit zu tun haben muß, daß ich mich dieser Tage von ein paar Altlasten befreit und mal auf den Tisch gehauen hab. Im Nachhinein bin ich froh, wie alles gekommen ist,  sonst hätt ich vielleicht nie einen Schlußstrich ziehen können.

Ich scheine mir selbst jetzt mehr wert zu sein, daß ich mir nicht mehr alles gefallen lasse, nicht mehr jedem hinterher laufe. Scheint so, als würde diese Blockade, die sich schon durch mein Leben zieht, in der Vergangenheit bei mir bewusstes Wahrnehmen verhindert haben. Wie das genau zusammenhängt, da hab ich allerdings keine Ahnung. Fakt ist, es ist mit einmal da.

Es gab auch noch einen anderen Auslöser, der mir weiter geholfen hat. Den neuesten Text der Arkturianer mit den Querverweisen (wen es interessiert: http://www.torindiegalaxien.de/arkturia11/2809fuehrung5d.html ) Ich lese eigentlich keine sogenannten Channelings mehr. Vor allem nicht, die, die uns verkaufen wollen, was in nächster Zeit so alles passieren soll. Aber die Arkturianer, die haben für mich immer schon sehr hilfreich geschrieben. Weil sie einfach was erklärt haben, wie wir etwas machen können – etwas, das für uns selbst hilfreich sein kann.

Genau wie die Hathoren tun sie sich nicht dicke, indem sie irgendwie abheben. Sondern sie beschreiben Zustände einfach, wie sie sind – völlig normal, was sie ja für jeden von uns eigentlich auch sind. Und sie geben auch konkrete Hilfestellung, wie wir uns alle daran wieder erinnern können, was mir sonst in der Welt sehr oft fehlt. Für viele scheint es so selbstverständlich zu sein, daß wir alle verbunden sind oder das alles können – z.B. uns mit unserer inneren Führung zu verbinden. Lach – bei mir hat es so lange gedauert, bis ich mal erkannt hab, daß auch ich überhaupt eine habe – geschweige denn, daß ich wüsste, wie ich mich damit verbinden könnte. Auch da hat mir mein Verstand wieder geholfen, der mir immer zumindest gesagt hat, daß es logisch sein müsste – wenn man sich mein bisheriges Leben so ansieht oder wenn alle anderen eine innere Führung haben, denn hab ich bestimmt auch sowas.

Ich glaub, ich komm irgendwie völlig von meinem Thema ab, aber mir ist grad beim Schreiben mal wieder aufgefallen, wie wenig Vertrauen ich hatte – oder hab? Ich weiß es grad nicht. Nicht in Gott und das Leben, nicht in die Gesellschaft, nicht in andere Menschen – und am allerwenigsten in mich selbst. Wie also sollte ich da Vertrauen in irgendwelche eventuell oder auch nicht existierenden inneren Führungen haben? Überhaupt, was meinen wir eigentlich damit, wenn wir das so sagen? Oder wenn wir sagen, alle Antworten haben wir in uns drin und sie können nur von innen kommen? Oder „bedingungslose Liebe“. Viele von uns benutzen das alles so selbstverständlich tagtäglich, aber was meinen wir eigentlich wirklich damit?

Und wenn ich so überlege, hab ich diesen Sprung, den ich grad gemacht hab – das Fühlen, daß auch ich scheinbar multidimensional bin – auch nicht „freiwillig“ gemacht. Es blieb mir einfach gar nichts anderes mehr übrig, als irgendwie loszulassen und vielleicht doch auf irgendwas zu vertrauen. Es war noch nicht mal bewusst Vertrauen, es war einfach eine Kapitulation. Ich war mit meinem Latein wirklich am Ende. Na ja, und in dem  Moment hab ich es einfach gefühlt und gesehen – innerlich gesehen – daß ich mich selbst beobachten kann. Es ist, als gehe ich innerlich einen Schritt zurück und schau mir selbst zu.

Und das war toll – in dem Moment wurd ich ganz ruhig und entspannt. Hab aber auch bemerkt, wie schnell ich da wieder rausfalle. Ich glaub, es ist wichtig, mich immer wieder daran zu erinnern, daß dies mein wirkliches Sein ist, viel, viel größer als alles, was ich bisher gesehen hab. Und das, was ich bisher als Kirstin kannte, eben nur ein Teil dieses viel größeren Seins ist. Ich muß das echt trainieren, immer wieder in dieses größere Sein zu kommen und vor allem auch da drin zu bleiben.

Ich hab mir da so ein Hilfsbild gebastelt, so als Brücke. Ich stelle mir einfach einen Tintenfisch vor, der ja auch viele Arme hat. Der Körper ist mein größeres Sein. Und einer dieser Arme ist eben das, was ich bisher als Kirstin kannte und diese Realität. Und denn switch ich eben einfach von einem Arm in den Körper. Und schon ist wieder diese Ruhe und Entspanntheit da. Keine Ahnung, ob das so alles geht, aber es fühlt sich eben toll an. Was da wohl noch so alles kommt?

siehe dazu auch die neueste Erklärung der Hathoren durch Tom Kenyon: http://www.torindiegalaxien.de/hathoren07/2009aethos.html

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About Kirstin

Was möchte ich mit dieser Seite erreichen? Ich selber halte mich für einen ganz normalen Menschen. Ziemlich viel passiert im Leben. Immer auf der Suche nach Glück – oder zumindest Ruhe und Gelassenheit und innerer Zufriedenheit. Mein Weg führte mich irgendwann zur Spiritualität – zum Glück. Aber es musste erst viel passieren. Für mich ist es aber bis heute manchmal nicht so leicht, das, was ich theoretisch für gut und richtig befinde, auch praktisch in mein Leben einzubauen. Und da haben mir in der Vergangenheit Texte geholfen, die die Dinge einfach beim Namen genannt haben. Die mich einfach da abgeholt haben, wo ich stand. Na ja, und das möchte ich einfach gern weitergeben. In meiner eigenen Art, einfach so, wie ich denke. Ohne großen literarischen Anspruch. http://unsereneueerde.blogspot.de/
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6 Responses to Sind wir alle tatsächlich mehr, als das, was wir sehen oder anfassen können?

  1. Angelika says:

    Die Idee mit dem Tintenfisch ist gut liebe Kirstin, kann man leicht nachvollziehen.
    Wir merken jetzt recht schnell, wenn wir uns aus unserer Mitte entfernen und erkennen, dass das Ich letztendlich nur ein weiterer Aspekt einer Erfahrung unseres Seins ist.
    Spannende Zeiten und immer mehr lüftet sich der Schleier 🙂

    Lass dich mal mit einen Krakenarm liebevoll drücken ❤ ☼ ❤

    • Kirstin says:

      was meinst du, angie, wenn wir unsere krakenarme verknoten, wie das aussieht 😉 😉 also, ich merk, wenn ich aus der einheit fall, aber daß ich ein weiterer aspekt einer erfahrung bin, das muß ich mir immer wieder sagen.

      viele krakenknuddels 😉

  2. Liebe Kirstin, heut schreib ich mal wieder bei dir. Ich glaub, du musst gar nichts großartiges tun, um dich mit deiner inneren Führung zu verbinden. Ich galub, du bist ganz automatisch verbunden und wirst geführt. Wie wir alle. Ich selbst habe das schon in so vielen Situationen wahrgenommen. Und ich glaub auch, die innere Führung ist nicht irgendein ein kosmisches Wesen, mit irgend einem grandiosen Namen, nee deine innere Führung bist du selbst, also der Teil deiner Seele, der mit dem Kosmos verbunden ist, war und immer sein wird. Und der natürlich auch deinen Lebensplan kennt und dich genau das tun lässt, was du dir vor deiner Inkarnation vorgenommen hast.

    Ich glaub dieser spirituelle Leistungsdruck, ich muss dies und jenes richtig machen, sonst kann ich nicht aufsteigen, ist noch ein Rest von unserem ankonditionierten Ego-Leistungsdruck.

    Du machst alles genau richtig, weil du stets von deiner Seele geführt wirst. Und wenn du die als Tintenfisch siehst, köstlich. 🙂 Naja, bist ja auch ne Wasserfrau 😉

    • Kirstin says:

      liebe johanna, schön, daß du meine blumenwiese bereicherst 😉 😉 also, ich weiß, daß ich nix besonderes tun muß – lach – mittlerweile immerhin schon 😉 – aber das erstmal wahr zu nehmen, das find ich schwierig. vielleicht weil es so einfach ist – genau wie du schreibst, wir sind so konditioniert, daß wir immer meinen, wir müssen was tun. ja, und sicher werd ich von meiner seele immer geführt, aber bis vor kurzem hab ich mich ja noch völlig abgetrennt gefühlt, wie also sollte ich das wahrnehmen. verstehst mein dilemma, was ich bis jetzt immer hatte?

      ja, bin wasserfrau – ein glück, hab ich schon oft gedacht. und denn auch noch asc. löwe – noch größeres glück für mich. wer weiß, wo ich sonst wär … 😉

      viele liebe grüße von kirstin

  3. Doris Kleiner says:

    Liebe Kristin,
    ich habe mich in Deinen Zeilen wiedergefunden! Danke für Deine Beiträge und der Vergleich mit der Krake gefällt mir auch sehr, weil er passend ist. Leider kann ich mich nicht so gut äußern und meine Gefühle so ausdrücken wie alle hier.
    Ich bin Löwin asc. Krebs, also Feuer und Wasser , so wie Du auch umgedreht. Wir haben es nicht leicht mit unseren Elementen, oder?
    Fühle Dich ganz lieb gedrückt von Doris

    • Kirstin says:

      danke liebe doris für deine zeilen. es freut mich sehr, daß du dich wiederfindest. und weißt du was, ich finde, du drückst dich prima aus, das, was du rüberbringen wolltest, ist doch bei mir angekommen. schön, daß du da bist 🙂

      aber ich bin wassermann im sternzeichen, also luft und feuer, das geht ganz gut. eins hält das andere am laufen.

      ich drück dich zurück 🙂
      kirstin

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