Die Engel und ich – zwei Welten begegnen sich

Nu wird’s echt verrückt … ich glaub, die Engel sind auf dem Vormarsch, kommen näher, sogar mir. Hach … ich sag das einfach so … ich weiß ja noch nicht mal genau, was das ist, die Engel. Aber es fühlt sich wirklich grad so an. Und durchgedreht bin ich auch nicht …

Ich seh sie grad, all die Gesichter, die jetzt wissend lächeln, und die sagen: „Die Engel waren immer schon hier.“ Jeder „gute“ Spiri müsste das jetzt ja sagen. Na ja, mein Verstand hat das auch immer gewusst, aber …

In meiner kleinen kindlichen Vorstellungswelt waren das immer die großen wunderschönen Wesen mit langen lockigen Haaren, schönen wallenden Kleidern … und total lieb sollten sie sein. Hmmm … aber mehr weiß ich nicht wirklich.

Hab sie immer ganz dolle lieb gehabt, hab schon als kleines Mädchen überall Bilder oder Figuren oder Kettenanhänger gehabt. Das war immer toll, das war wie ein Schutz, eine Zuflucht für mich. Ich hatte mit niemandem Kontakt oder so. Aber war mir absolut sicher, daß sie da sind.

Hab mich auch nie getraut, richtig mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ist komisch, aber auf gewisse Weise hatte ich sogar immer Angst vor ihnen. Sie waren für mich nur die großen, mächtigen, absolut reinen, schönen und liebevollen Wesen. Und wer war ich dagegen schon? Schuldig und unwert, so hab ich mich ihnen gegenüber gefühlt. Deshalb hab ich mich meist nicht mal getraut, die Augen zu erheben und sie anzusehen.

Und der zweite Grund war, daß ich als kleines Kind gelernt hab, nichts und niemand zu vertrauen. Und zudem hatte ich ja auch täglich mitbekommen, daß der Himmel mich nicht wieder von der Erde weggeholt hatte, obwohl ich ihn so angefleht hatte. Na ja, und da hab ich halt gedacht, wenn du jetzt den Engeln vertraust und die lassen dich auch im Stich, denn haste niemand mehr. Also hab ich diese erhabenen Wesen irgendwo in einen ganz sicheren Safe in meinem Herz gepackt, wo ich bei Bedarf hin konnte, es mir aber niemand nehmen oder zerstören konnte.

Außerdem bleib ich auch ganz gern in Klarheit bei mir selbst und düse ungern einfach ab in irgendwelche ominösen Ebenen.

Aber wissen, was das eigentlich wirklich ist, die Engel, das tu ich bis heute nicht. Eine Freundin sagt immer, das sind Energiefelder – genau wie wir. Mein Verstand glaubt und weiß das. Und medial bin ich ja nicht komplett unbegabt – fühlen konnt ich immer schon. Und hab mir denn zu den Gefühlen recht und schlecht die entsprechenden Erklärungen zusammen gebröselt. Aber dies hier … das ist jetzt ne ganz neue Nummer. Denn sowas hab ich noch nie gefühlt.

Ich kanns noch nicht mal in Worte fassen. Ich weiß eigentlich auch nicht, warum ich diesen Text überhaupt schreib. Ich hab ihn irgendwie auch gar nicht selbst geschrieben. Er wollte raus und hat sich einfach von selbst geschrieben. Lach – das ist prima, wenn das immer so geht, denn brauch ich zukünftig ja nur noch meine Finger zur Verfügung stellen und geh in der Zeit Kuchen essen. Und hinterher hol ich den fertigen Text ab.

Es fühlt sich einfach anders an. Eine ganz andere Energie ist da. Wie fing das an? Vielleicht damit, daß eine Freundin von mir auch grad ihr Leben und ihr Herz für ihren Engel geöffnet hat. Da wurd ich schon aufmerksam. Warum passierte das und warum bekam ich das bei ihr so intensiv mit? Und denn passierten in meinem eigenen Leben auch so kleine Merkwürdigkeiten, wo mein Bauch einfach gesagt hat, das waren jetzt die Engel. Ohne, daß es eine „vernünftige“ Erklärung dafür geben würde. Ich achte ja auch immer sehr auf Synchronizitäten. Selbst auf Facebook bin ich neuerdings mit Leuten vernetzt, die wohl ganz viel mit Engeln zu tun haben. So wird’s denn langsam rund für mich.

Na ja, jedenfalls trau ich mich jetzt, da mal rein zu fühlen. Da ist eine Energie um mich rum, es flirrt und vibriert, die ich so noch nie gefühlt hab. Wie elektrischer Strom.  Aber denn zuck ich auch schnell wieder zurück. Trau dem Braten noch nicht so recht. Aber fühlt sich trotzdem ganz klasse an.

Vielleicht ist es ja so, daß die Engel endlich rauswollten aus meinem Herzens-Safe. Oder es ist ihnen mittlerweile einfach zu langweilig, weil noch nicht genug Leute sie wahrnehmen. Und deshalb hauen sie jetzt vielleicht mal auf den ätherischen Putz und wollen sagen: „Nu aber mal los … macht mal voran … nehmt uns mal endlich wahr! Wir wollen endlich unseren Job machen, und das geht mal nur mit euch zusammen.“

Ok, wenn das so klasse ist, denn mach ich gern voran. Was da wohl sonst noch kommt?

Ein Video kursierte heut auf Facebook, das paßt schön hier rein, find ich. Danke fürs posten.

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About Kirstin

Was möchte ich mit dieser Seite erreichen? Ich selber halte mich für einen ganz normalen Menschen. Ziemlich viel passiert im Leben. Immer auf der Suche nach Glück – oder zumindest Ruhe und Gelassenheit und innerer Zufriedenheit. Mein Weg führte mich irgendwann zur Spiritualität – zum Glück. Aber es musste erst viel passieren. Für mich ist es aber bis heute manchmal nicht so leicht, das, was ich theoretisch für gut und richtig befinde, auch praktisch in mein Leben einzubauen. Und da haben mir in der Vergangenheit Texte geholfen, die die Dinge einfach beim Namen genannt haben. Die mich einfach da abgeholt haben, wo ich stand. Na ja, und das möchte ich einfach gern weitergeben. In meiner eigenen Art, einfach so, wie ich denke. Ohne großen literarischen Anspruch. http://unsereneueerde.blogspot.de/
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8 Responses to Die Engel und ich – zwei Welten begegnen sich

  1. ruthspirit says:

    Liebe Kirstin …

    ein klasse Text….doch du vergisst das DU auch ein Engel bist, das ist für DICH…..<3<3<3

    von herzen ,Ruth-marianne

    • Kirstin says:

      liebe ruth, ein wundervolles video. danke dir herzlich. 🙂 leider war es bei mir so, daß ich das meiste umgekehrt davon erlebt hab. hat gott sich da vertan? 😉

      liebe grüße von kirstin

  2. Liebe Kirstin,

    für das kleine Mädchen, das damals von der Erde weggeholt werden wollte, dieses Lied:

    Liebe Grüße von Johanna

    • Kirstin says:

      liebe johanna, ich wußte noch gar nicht, daß juliane werding ein lied über mich geschrieben hat. 😉 dir ganz vielen dank dafür 🙂

      liebe grüße von kirstin

  3. war der Code des Safes zufällig “Selbstannahme” oder “Mut zur Annahme” oder “Okay- äh… jetzt bin ich offen um mal aufzumachen” ? 😉 viele Grüße

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