Nach dem 21.12.2012 …

… kommt der 22.12.2012. Ja, genau so einfach seh ich das.

Ich weiß, ich schreib zum xten Mal über das Thema. Aber ich bin doch immer wieder betroffen, wieviele Leute es gibt, die sich echt Sorgen machen. Und das umso mehr, je näher das magische Datum rückt. Deren Leben vielleicht ein totales Chaos ist. Und die sich nun fragen, ob sie denn auch „gut“ genug für den Aufstieg sind. Oder aber die Kinder haben und sich voller Angst fragen, ob ihre Kinder auch mitkommen. Manche hab ich schon gehört oder gelesen, die sagen, wenn ihre Kinder nicht mitkommen, wollen sie auch nicht aufsteigen.

Oder auch natürlich die Enttäuschungen, wenn man sich die Welt da draußen ansieht und z.B. feststellt, daß der nächste Krieg evtl. bereits ins Haus steht. Daß immer mehr Menschen verhungern oder ihr Zuhause verlieren. Und daß die Umweltkatastrophen zunehmen.

Da wird mit Fachbegriffen wie Galaktische Föderation oder Wohlstandsprogrammen um sich geworfen. Also, bei mir hat sich noch niemand von der GFdL vorgestellt, und ein Bescheid über gestiegenen Wohlstand bei mir war auch noch nicht in meinem Briefkasten. Niemand hat dies alles je gesehen oder weiß näheres. Wir alle müssen uns auf irgendwelche Aussagen verlassen von Menschen, die meinen, dies von der geistigen Welt übermittelt zu bekommen.

Und wer weiß das schon so genau, ob vieles davon nicht eine groß angelegte, subtile Aktion von irgendwelchen Kreisen war, damit wir immer mehr von uns selbst, unserer eigenen Kraft und der Arbeit an uns selbst abgelenkt wurden. Möglicherweise war die Enttäuschung, in die viele jetzt fallen, von Anfang an einkalkuliert und geplant. Ich sage: Möglicherweise – wissen tut es niemand. Außer denen vielleicht, die es getan haben, wenn es denn so sein sollte.

Damit wir uns richtig verstehen. Nach wie vor kann, will und werde ich hier nicht beurteilen. Alles sind nur Möglichkeiten, die man durchdenken und durchfühlen kann. Kann gut sein, daß es das alles wirklich gibt. Oder daß die Menschen tatsächlich echte Infos aus der geistigen Welt bekommen. Es sollte mich sehr freuen.

Nein, was ich immer wieder sagen möchte, wir sollten uns einfach nicht darauf verlassen. Sollte das wirklich alles so vorgesehen sein, denn kommt es auch. Und nichts kann es aufhalten. Ich fand aber die Vorstellung immer schon sehr merkwürdig, daß unser Aufstieg von außen bestimmt werden sollte. Also den Moment unseres Aufstiegs mein ich. Wer sollte das wohl bestimmen? Das eine oder das andere Weltraumvolk? Wenn es sie denn tatsächlich gibt. Denn wären wir doch wieder in einer Abhängigkeit.

Unsere eigene Kraft jedoch ist von nichts und niemand abhängig, außer von uns selbst. Es wird einen Aufstieg geben. Da bin ich mir ganz, ganz sicher. Aber dieser Aufstieg findet für mich täglich statt. In jeder Minute, jeden Moment. Und dieser Aufstieg findet für mich auch nicht außen in der Welt statt, sondern in mir selbst. Mit jedem Mal, wo ich wieder in meinen Keller steig und dort meine Leichen aufspür und auflöse, steig ich ein Stückchen auf. Erwach ich ein Stück mehr. Mit jeder Angst oder jedem alten Denkmuster, das ich auflös, werd ich ein Stück leichter und kann mich in meinem Bewusstsein ausdehnen oder erweitern. Und werde die Dinge anders oder viel erweiterter wahrnehmen. Werde das sehen oder hören, was vorher auch schon da war. Was ich durch meine eigenen Beschränkungen aber nicht wahrnehmen konnte.

Nehmen wir ein Beispiel. Ich hatte immer Zoff mit dem Nachbarn. Das hatte ja nie nur was mit dem Nachbarn zu tun. Sondern immer auch mit mir. Mit irgendwas in meinem eigenen Feld, was vielleicht schon seit Jahrzehnten quer läuft. Und das zeigt sich nun eben z.B. im Kontakt mit dem Nachbarn. Wenn ich das bei mir selbst aufspüre, sofort wird sich meine eigene Energie ändern. Und damit automatisch auch das ganze Feld mit dem Nachbarn. Weil mein eigener Ärger oder Frust oder die Wut, die sind einfach weg. Ich werd also sehr wahrscheinlich den Nachbarn mit ganz andern Augen sehen. Und schon ist die Welt um ein Stück Frieden und Freundlichkeit reicher. Da brauchen wir gar nicht auf die Kriege in der Welt schauen. Da können wir vor unserer eigenen Haustür anfangen.

Und so können wir das mit all unseren Dingen machen. Unser ganzes Leben durchforsten, was uns noch passt oder was nicht mehr stimmig ist. Und das, was nicht mehr stimmig ist, verändern. So werden wir von Mal zu Mal leichter. Und unsere Welt wird sich in einem Augenblick immer mehr verändern.

Das ist für mich Aufstieg. Den ich selbst bestimme und der in mir selbst stattfindet. Und die ständig steigenden Energien helfen dabei. Und so braucht niemand Angst zu haben oder enttäuscht zu sein. Die Zeiten für den Bewusstseinswandel sind da – keine Frage. Aber die sind nicht von irgendwas im außen abhängig. Seien wir nicht enttäuscht oder mutlos, wenn sich vermeintlich im außen nichts ändert – in unserm innen ändert sich jede Sekunde etwas.

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About Kirstin

Was möchte ich mit dieser Seite erreichen? Ich selber halte mich für einen ganz normalen Menschen. Ziemlich viel passiert im Leben. Immer auf der Suche nach Glück – oder zumindest Ruhe und Gelassenheit und innerer Zufriedenheit. Mein Weg führte mich irgendwann zur Spiritualität – zum Glück. Aber es musste erst viel passieren. Für mich ist es aber bis heute manchmal nicht so leicht, das, was ich theoretisch für gut und richtig befinde, auch praktisch in mein Leben einzubauen. Und da haben mir in der Vergangenheit Texte geholfen, die die Dinge einfach beim Namen genannt haben. Die mich einfach da abgeholt haben, wo ich stand. Na ja, und das möchte ich einfach gern weitergeben. In meiner eigenen Art, einfach so, wie ich denke. Ohne großen literarischen Anspruch. http://unsereneueerde.blogspot.de/
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18 Responses to Nach dem 21.12.2012 …

  1. LIebe Kirstin,
    ich sehe das sehr ähnlich wie du. Und ja: nach dem 21.12. … kommt der 22.12.2012.
    Und in allem geht´s darum die Liebe (wieder) zu finden und sie zu leben,
    Herzlich umarmt dich
    Marina

    • Kirstin says:

      lach – liebe marina, du hast natürlich völlig recht mit der liebe. mein verstand weiß das auch. oftmals scheint mir das auch so ein spiritueller fachausdruck zu sein. aber was bedeutet das konkret für mich im alltag? wie mach ich das? grad im hinblick auf den 21.12. und wenn wir schon dabei sind: was bedeutet liebe überhaupt? lach – keine angst, ich erwarte da jetzt keine antwort von dir. hab nur ein wenig für mich philosophiert. 😉

      herzliche umarmung zurück von mir 🙂

  2. Ralph says:

    Hi Kirstin,

    vielen Dank für den Text … brauch hier ja wirklich kaum noch was zu schreiben – erledigst ja jetzt alles Du. 😉

    Zur “Liebe”: Auch “Liebe” ist nur ein Wort. Und wenn Du fragst: “Was ist das, die Liebe?” – dann frage Dich doch gleich, wer denn nun wieder diese Frage gestellt hat. Warst das Du? Wirklich? Oder war es Dein Verstand, der sich als Du ausgibt? Der diese Frage nie beantworten kann?

    Alles Liebe,
    Ralph

  3. Ruth Saphir says:

    Ich denke nicht mehr liebe Kirstin, ich wäge nicht mehr ab, erwarte nichts, verlasse mich auf nichts, weiß nichts und lasse mich fallen. Ich erlebe und fühle in den Botschaften – wenige sind es, die ich mir überhaupt noch zu Gemüte ziehe – dass ich ganau jenes erlebe, was dort geschrieben wird und dass diese absolute Hingabe, das Vertrauen in die Dinge und die Liebe vor allem, zu unseren Brüdern und Schwestern da draußen – das einzige ist, was ich leben kann. Ich möchte mich auch nicht mehr aufhalten und festhalten an den nichteingetroffenen Ankündigungen – hundertfach haben wir es durchlebt, dass zu angekündigten Daten scheinbar überhaupt nichts geschah – es ist mir momentan völlig gleichgültig und selbst diese (Enttäuschung)lasse ich hinter mir. Mir ist, als würde ich mit anderen Augen schauen und weil ich mich auf gar nichts mehr verlasse, fühle ich mich eben nicht mehr verlassen. Wissen tue ich schon lange nichts mehr, zumal ich ganz schnell vergesse – aber ich fühle und ich sehe Bilder und ich glaube an die Bilder, auch wenn ich, würde ich sie in die Öffentlichkeit bringen – als durchgeknallte Spinnereien abgeschoben werden. (Deshalb schloss ich ja auch mein blog!!!) Aber hier halte ich fest – an dem – was aus meinem Inneren kommt, an die Bilder, die Farben, die Energien und die Zeichen, die zu mir kommen. Und sollte gar nichts passieren und alle uns nur die Taschen vollgehauen hätten….., dann hatte ich wenigstens eine wundervolle, verträumte Zeit, die mich die 5. Dimension, die Neue Erde hautnah erleben ließ….
    Deine verrückte Ruth Saphir…..

    • Angeliki says:

      Ich möchte euch beiden gerne zustimmen, bei mir ist es ähnlich. Vor allem mich fallen zu lassen, alles andere ist viel zu stressig.
      Und vergessen… ich weiß manchmal mittags nicht mehr, was ich vormittags gemacht habe… ;-))
      Aber was solls, Hauptsache mir geht es gut und ich bin glücklich! 🙂

  4. Kirstin says:

    lach – hallo verrückte ruth saphir 😉 ich finds gut, wie du es siehst. ich sehe es ähnlich. ich glaub an meine eigenen bilder und empfindungen. ich denke, das ist es genau, was uns weiterbringt.

    laß dich drücken 🙂

  5. Angeliki says:

    Liebe Kirstin, (diesmal habe ich den Namen richtig geschrieben… ;-))

    vielen vielen Dank für diesen wunderbaren Text!!!
    Er beinhaltet wirklich alles, auf so einer wunderschönen und einfachen Weise erzählt!
    Ich wünsche mir, dass so viele Menschen wie möglich diesen Text lesen, den dieser ist sehr leicht und Leichtigkeit führt uns direkt in unserem Herzen und unseren Frieden…
    Und ich wünsche mir auch sehr, dass immer weniger Seelen Angst vor dem Aufstieg haben, vor irgendein Datum. Keiner weiß wirklich, was schon in der nächsten Minute passieren kann…
    Das Stichwort ist wirklich bei sich bleiben und vertrauen.

    Danke!
    Alles Liebe von mir
    Angeliki

  6. G.U. says:

    Danke….und ja so fuehle ichs auch.
    ein herzliches Lachen
    arianna

  7. Verena says:

    ganz toll geschrieben, liebe Kirstin
    Ich bewundere dich für deinen unermüdlichen Einsatz.
    Ich selbst habe keinen Antrieb (mehr), ….wer weiss, wozu das gut ist. Mir geht es so, wie Ruth in ihren ersten Zeilen beschreibt.
    Nur das “Fallen lassen”, das klappt nicht immer……auch egal….
    Ich befinde mich immer noch in der Leere, so langsam wird sie mir vertraut “gg”
    Ich erkenne……und kann die Klarheit doch nicht festhalten…sie entschwindet so schnell wie sie kommt……chakka….vielleicht klappt das ja doch ganz gut mit dem Loslassen…grins
    Es mag sich wirr lesen, was ich schreibe…..aber ich spüre, dass alles gut und an seinem Platz ist.
    Herzensgrüße
    von Verena

    • Kirstin says:

      liebe vreni, danke für deine netten worte. aber ich find das gar nicht so zu bewundern. ich möcht halt einfach anderen die hand ausstrecken. bin ich selbst mein leben lang durch viel elend und hilflosigkeit gegangen. umso wichtiger ist es mir jetzt, das, was ich erfahren hab, einfach aufzuschreiben, damit es vielleicht anderen hilft.
      und diesen zustand der leere, in dem bin ich auch ganz viel. des nicht mehr anhaftens, sich nicht mehr identifizieren. aber grad aus diesem zustand heraus kann ich viel besser schreiben. ich habe jetzt soviel glück in mir, und das möcht ich einfach an andere weitergeben.

      liebe grüße von kirstin

      • Verena says:

        Nun, lach, ich bewundere es dennoch…. oder ich drücke es anders aus: es fühlt sich gut an, deine Worte zu lesen…
        Gleichzeitig verdamme ich aber nicht alles andere….. zum Beispiel, dass bei mir die Worte schon seit längerem nicht fließen…..
        Großen Drücker für dich
        Vreni

  8. Elke says:

    was für ein wahrer und wunderbarer Text, liebe Kirstin. Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Auch ich glaube nicht, dass der Aufstieg von außen, von der geistigen Welt oder wem auch immer, kommt bzw. wir es nur geschehen lassen müssen. Denn wer wenn nicht wir soll es tun? Ich glaube noch nicht mal, dass der Weg und die Richtung vorgegeben sind. Alles sind lediglich Möglichkeiten. Wir können uns eine wunderbare neue Welt erschaffen oder wir können uns alle zugrunde richten und alles zerstören. Es kommt darauf an, was wir tun und wir werden die Folgen erleben. Deshalb ist es so wichtig, dass möglichst viele erkennen, dass wir auf die alte Art und Weise nicht mehr weitermachen können. Es ist an der Zeit unser Verhalten zu ändern. Wir können so nicht mehr mit uns umgehen, nicht mit uns, nicht mit den Tieren und den Pflanzen, nicht mit unserer Erde. Verändern wir uns selbst, indem wir alte Muster auflösen, tiefer blicken und weitsichtiger werden, dann verändern wir die Welt. Nur so kann es gehen.

    Und was die Liebe betrifft: Wir brauchen das gar nicht zu analysieren. Wenn wir sie fühlen, dann wissen wir, genau das ist sie. Dieses Gefühl der Verbundenheit, der Leichtigkeit und des Vertrauens (um es nur mal kurz zu benennen) ist durch nichts zu toppen, finde ich :-).

    alles Liebe

    Elke

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