Mann und Frau – geht das zusammen?

Ich meine hier nicht speziell Partnerschaften, sondern allgemein den Kontakt zwischen Mann und Frau. Ich bin auch nicht auf der Suche nach einer Partnerschaft. Ich betrachte Männer einfach als Menschen und die andere Hälfte der Bevölkerung. Und warum sollte ich mich immer nur in der Gruppe der Frauen aufhalten, wenn es doch noch soviel mehr Menschen gibt.

Vor ca. einem Jahr hab ich schon mal über dies Thema geschrieben. Leider hat sich seitdem in meinem persönlichen Erleben nicht viel geändert. Noch immer fühlt es sich für mich so an, daß die Welt in zwei Hälften geteilt ist. Eine männliche und eine weibliche. Und Brücken zwischen beiden Hälften erleb ich kaum, geschweige denn ein Zusammenwachsen oder Verschmelzung. Scheinbar passiert sogar das Gegenteil – die Gräben werden immer breiter.

Aber auch sonst, in meinem Umfeld oder auch im Netz, seh ich es nicht, daß die beiden Seiten wirklich zusammen finden. Und das ist der Grund, warum ich dies schreibe. Das, was ich wahrnehme, macht mich traurig. Mir fehlt da was. Und ich sag ganz ehrlich: Ohne die Männer geht’s doch nicht. Und ich will auch nicht ohne sie. Wir sind eine gesamte Menschheit, die eben nur mal in zwei Geschlechtern unterwegs ist. Das ganze muß doch einen Sinn haben. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es so gedacht war, daß wir die neue Erde in zwei Lagern bevölkern sollen.

Ich will hier keineswegs werten oder urteilen. Oder irgendjemandem eine Schuld zuschieben. Ich schreibe hier, weil ich mich in diesem Punkt hilflos und ratlos fühle. Weil ich einfach nicht weiß, wie man die Gräben zwischen Mann und Frau überbrücken könnte, die offenbar einfach nicht kleiner werden. Vielleicht ist ja auch meine eigene Wahrnehmung verkehrt. Das würd mich denn sehr freuen.

Was ist für mich selbst denn wichtig an einem Kontakt – egal, ob Mann oder Frau? Eigentlich nur eines: Daß der Mensch offen und authentisch ist. Alles andere ist für mich erst mal zweitrangig. Über alles andere kann man reden, sich austauschen und vielleicht Kompromisse finden. Ja – wenn man denn reden kann. Und da geht es auch schon los.

Ich hab leider nur diese Erfahrung mit Männern gemacht, daß sie entweder gar nichts mit „solchem Blödsinn“ zu tun haben wollten. Oder daß sie als spirituelle Gurus unterwegs sind. Sich irgendwelche Weisheiten angelesen haben und diese verbreiten wollen. Und dabei aber persönlich überhaupt nicht zugänglich sind. Ich erfahre nichts von ihnen selbst, sondern sie werfen mit ihren Weisheiten umher.

Oder eine dritte Gruppe, die zuerst auf eine Art schon zugänglich ist. Aber sobald es für sie zu unangenehm oder persönlich wird, sobald sie sich mal weiter öffnen müssten und in ihr Herz gehen, da kommen sie denn auch mit irgendwelchen spirituellen Weisheiten daher. Oder aber sie kneifen, verschließen sich und verlegen sich auf schweigen.

Nun ist es natürlich so, daß dies sicher bei Frauen genau so passiert. Aber ich hab es eben nur bei einer Frau bisher so erlebt, während ich es bei Männern als die Regel wahrgenommen hab. Wohlgemerkt, ich meine hier tatsächlich das, was ich persönlich erlebe. Dies soll keinesfalls eine allgemeine Aussage darüber sein, was ist. Denn vielleicht gibt es tatsächlich auch Männer, die anders unterwegs sind. Vielleicht liegt ja auch bei mir der Hund begraben. Aber bitte – wie soll ich das feststellen, wenn es mit Männern gar nicht erst zu einem tiefen und offenen Austausch kommt?

Ich kann viel alleine machen und mache es auch. Immer wieder bei mir schauen, warum dies oder jenes in meinem Leben ist. Warum mir dies oder jenes passiert. Was es bei mir selbst zu erkennen gibt. Und ich hab zum Glück sehr enge Freundinnen, mit denen ich zusammen sehr offen durchs Leben geh. Wir gehen gemeinsam in die Tiefe und wachsen mit- und aneinander. Es gibt auch mal Stress, das bleibt ja gar nicht aus. Aber denn stellen wir uns den Dingen, laufen nicht weg, sondern gehen immer wieder aufeinander zu. Und so wird die Freundschaft jedes Mal ein bisschen tiefer und jede von uns ist wieder ein Stück mehr gewachsen.

Männer haben bislang jedoch immer nur was bei mir ausgelöst, waren Spiegel. Das ist auch sehr willkommen. Aber gemeinsam irgendwas klären, zusammen vorwärts gehen, das hat es leider nicht gegeben.

Ich fühl mich etwas hilflos mit diesem Text. Ich weiß nicht genau, wie ich besser auf den Punkt kommen kann. Und ich weiß auch nicht, wie generell die Kommunikation ins fließen kommen könnte. Ganz einfach, weil ich leider nicht weiß, wie Männer denken und fühlen. Und was sie überhaupt vom Leben wollen. Ich weiß nur, ich wollte so gern hierüber schreiben, weil es mir eben so am Herzen liegt. Vielleicht mag dieser Text zumindest eine Gedankenanregung für beide Seiten sein. Würde mich sehr freuen.

Bitte liebe Männer, redet mit den Frauen. Und bitte liebe Frauen, hört den Männern zu und versucht, sie auch zu verstehen.

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About Kirstin

Was möchte ich mit dieser Seite erreichen? Ich selber halte mich für einen ganz normalen Menschen. Ziemlich viel passiert im Leben. Immer auf der Suche nach Glück – oder zumindest Ruhe und Gelassenheit und innerer Zufriedenheit. Mein Weg führte mich irgendwann zur Spiritualität – zum Glück. Aber es musste erst viel passieren. Für mich ist es aber bis heute manchmal nicht so leicht, das, was ich theoretisch für gut und richtig befinde, auch praktisch in mein Leben einzubauen. Und da haben mir in der Vergangenheit Texte geholfen, die die Dinge einfach beim Namen genannt haben. Die mich einfach da abgeholt haben, wo ich stand. Na ja, und das möchte ich einfach gern weitergeben. In meiner eigenen Art, einfach so, wie ich denke. Ohne großen literarischen Anspruch. http://unsereneueerde.blogspot.de/
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19 Responses to Mann und Frau – geht das zusammen?

  1. Liebe Kirstin,
    ich wünsche dir von Herzen, dass auch in diesem Thema neue Erfahrungen in dein Leben treten, die die von dir so ersehnte offene Kommunikation möglich machen und die sich als wohltuend für alle Beteiligten gestalten.
    Dass das möglich ist, kann ich dir bestätigen, denn ich kenne sowohl Männer als auch Frauen, mit denen ich leicht und mit offenen Herzen kommunizieren kann.
    Sei herzliche gegrüßt von
    Marina

  2. re56nates says:

    Also, ich habe die Erfahrung, dass es junge Frauen sehr schwer haben, richtig ernst genommen zu werden. Da gibt es fast keine Ausnahme, dass Frauen mehr nach dem Äußeren beurteilt werden und sexuell, wenigstens in den Männerfantasien abgetastet werden. Wenn mal was schief geht, wird meistens die Geschlechterrolle angesprochen und nicht das Fachliche. Dann wenn Frauen älter werden, ist das meistens einfacher, jedoch dann werden Angestellte komischerweise oft herausgeekelt, weil man ja was Hübsches, Knackiges, zum Anschauen in dem Empfang will. Dann werden Lügen erfunden und kräftig gemobbt. Aber wir sind auch selber schuld, wenn wir uns manipulieren lassen und Abnehmen, Kleidung, Frisur, wichtiger sind als Wissen, Bildung und der Mensch als Ganzes! Deswegen finde ich eine Frauenquote wichtig, denn Frauen sind klug aber selten lässt man sie es beweisen. In der Schule schreiben sie einser und was lässt man sie dann nach dem Studium werden? Soviel zu Frau und Mann und über das verstehen!

    • Kirstin says:

      ja, liebe renate, das ist es, was ich mein, die unterschiede, die gemacht werden. das, was du beschreibst, findet bei männern ja nicht so statt. denk ich zumindest. sollt ich mich irren, freu ich mich über korrektur.

      und frauenquote … also, ich denke, wenn das dazu führt, daß frauen es noch schwieriger haben, weil sie dann vielleicht noch kritischer unter die lupe genommen werden, weil sie dann ja eher gezwungenermaßen irgendwo eingestellt werden. dann bin ich eher dagegen. und wenn das dazu führt, daß frauen zusätzlich zu all ihren sonstigen aufgaben noch eine mehr auf dem zettel haben, weil sie nun auch sich beruflich noch beweisen müssen, dann bin ich auch dagegen.

      liebe grüße von kirstin

  3. Doris says:

    Liebe Kirstin,

    deine Wahrnehmung ist natürlich nicht verkehrt. Es ist eben DEINE Wahrnehmung, die deinen bisherigen Erfahrungen entspringt.

    Bei mir ist es anders. Mir ist die Einteilung in Mann und Frau bis heute fremd. Ich weiß nicht, woran das liegt. Vielleicht liegt es daran, dass mich der ganze Bereich der Sexualität nie im Geringsten interessiert hat. Oder daran, dass ich auch in mir selbst eine Trennung in männliche und weibliche Anteile nicht so spüre. Ich erinnere mich, dass ich einmal bei einer energetischen Heilerin eine Übung machen sollte, bei der ich zuerst getrennt in die “weibliche” und danach in die “männliche” Körperhälfte hineinatmen sollte und anschließend in beide Körperhälften zugleich, um beide zu vereinen. Es kam mir damals ziemlich seltsam vor, dass ich zuerst ein Ganzes künstlich in zwei Hälften teilen soll, nur um es danach wieder zu vereinen.

    Genauso habe ich auch die Teilung der Menschheit in Männer und Frauen nie wirklich wahrgenommen. Natürlich sehe ich die Unterschiede in der Art der Kommunikation. Ich kommuniziere mit Männern meist schon auf eine andere Weise als mit Frauen. Aber ich sehe das nicht als Problem, und meistens fällt es mir nicht einmal auf. Eigentlich erschaffe ich mir doch mit jedem Menschen, ob Mann oder Frau, eine ganz eigene Ebene der Kommunikation. Ich rede mit einem Akademiker anders als mit einem Arbeiter und mit meinem kleinen Neffen anders als mit meinen Kanarienvögeln. Ich sehe da keine Hälften, die zusammenwachsen müssen. Ich sehe keine Gräben, die ich überbrücken müsste.

    Das scheint also doch irgendwie “dein” Thema zu sein (wobei du das sicher mit vielen Frauen teilst). Vielleicht hilft es, wenn du deine Erwartungen an die Männer und an dich selbst unter die Lupe nimmst. Statt zu fragen: Warum gelingt mir die Kommunikation mit Männern nicht? könntest du ja auch fragen: Warum genügt mir die vorhandene Ebene der Kommunikation nicht? Warum erschafft sie in meinem Inneren das Gefühl eines Grabens?

    Herzliche Grüße,
    Doris

    • Kirstin says:

      liebe doris,

      ich glaub, es genügt mir nicht, weil ich eben genau das, was du beschreibst, nicht machen möchte. ich möchte keine unterschiede machen. z.b. mach ich selbst keine unterschiede zwischen einem akademiker und einem arbeiter, weil es für mich beides einfach nur menschen sind. und mit anderen menschen möchte ich einfach von herz zu herz reden. und genau darum geht es mir.

      du sagst ja selbst, daß du mit männern anders redest, als mit frauen. sicher ist bei kindern und tieren ein unterschied. aber für mich lediglich in der größe des wortschatzes. aber ansonsten, wenn ich mit unserer katze oder mit meisen im baum rede, gehe ich genau so auf die herzenskommunikation wie mit einem menschen. und darum geht es mir.

      liebe grüße von kirstin

      • Doris says:

        Liebe Kirstin,

        ich glaube, da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. Genau die Herzenskommunikation suche ich auch. Aber diese Herzenskommunikation heißt für mich eben gerade, dass ich die Unterschiede in der Persönlichkeit, im Wortschatz, im individuellen Schutzbedürfnis, usw. respektiere.

        Nicht mit jedem Menschen ist ein tiefer Gefühlsaustausch möglich, aber mit jedem Menschen ist eine Begegnung auf Herzensebene möglich. Wenn ich die universelle Liebe im anderen erkenne, die ganz unabhängig von seiner äußeren, vielleicht abweisenden Persönlichkeit existiert, dann finde ich automatisch die richtige Kommunikation. Dann kann ich mit jedem Menschen eine ganz eigene Ebene der Kommunikation entwickeln, auf der wir uns begegnen können. Ist das nicht liebevoller, als mein Gegenüber auf eine Ebene zu zwingen, die zwar mir persönlich ein Nähe-Gefühl gibt, den anderen aber in seinem momentanen Punkt überfordert?

        Es gibt doch so viele verschiedene Möglichkeiten, sich im Herzen nahe zu sein und das auch auszudrücken! Gerade da habe ich von Männern sehr viel gelernt. Die sind nämlich oft viel besser darin, ihre Zuwendung zu zeigen und zugleich dem anderen seine Schutzmauern zu lassen. Ein herzhaftes Schulterklopfen oder ein deftiger Kraftausdruck mögen oberflächlicher wirken als ein gefühliges Frauengespräch, aber die Aussage ist letztlich die gleiche: Du bist mir wertvoll. Ich nehme dich so an, wie du bist.

        Liebe Grüße,
        Doris

        • Kirstin says:

          liebe doris, da geb ich dir völlig recht. aber leider bleibt sowas oft für mich unklar. und ich frage dann nach. grad eben, damit ich besser verstehe. und solche gespräche – hab ich festgestellt – sind dann vielfach schon zuviel. ich kann mich natürlich einschwingen auf andere. aber sicher weiß ich es denn trotzdem noch nicht. das kann mir doch nur der andere vermitteln, wie es in ihm aussieht. und dafür kenn ich einfach kein besseres mittel als zu sprechen. daß jeder in sich selbst geht, dort klarheit erfährt und dies dem anderen mitteilt.

          liebe grüße von kirstin

        • Kirstin says:

          hab noch was vergessen. ich kenne leider auch keine männer, die mir mit der hand auf die schulter klopfen. das würd ich ja noch gut finden und verstehen. hab ja in dem text geschrieben, daß ich eigentlich nur männer kenne, die in irgendeiner form zumachen . und ich nehme das denn auch hin, was bleibt mir anderes übrig. im innern jedoch wünschte ich mir, es wäre anders.

          und nochwas – lach – heut gehts bei mir nur schubweise. weißt du, mir geht es darum, daß wir menschen uns einfach näher kommen. auf herzebene sind wir alle miteinander verbunden. aber als menschen? fühlen wir das? du erwähnst u.a. schutzräume … brauchen wir als seelen schutzräume? oder braucht das unser ego? es sind einfach nur fragen … es gibt sicher viele verschiedene antworten drauf.

  4. Angelika says:

    Liebe Kirstin,
    ich glaube in deinem Text geht es um den tiefen ehrlichen Herzensaustausch zwischen Mann und Frau, nicht den Small Talk oder der berufliche Kampf zwischen den Geschlechtern.
    Viele unter uns Frauen erfuhren in den letzten Jahren diesen tiefen erfüllenden Austausch, dieses gemeinsame Weiterwachsen und wir erkannten, wie schön und gut es ist, sich den anderen ganz authentisch zu zeigen. Keine Masken mehr und nichts Darstellen müssen.
    Die meisten Männer glauben immer noch sie müssen sich beweisen und was zeigen, was sie nicht wirkich sind. Es fällt ihnen immer noch schwer, auch Schwäche oder Fehler einzugestehen oder sich zu entschuldigen. So steht meist ein Mann vor dir, der nicht wirklich er selber ist und nur so tut als ob und von seinem niederen Ego regiert und geführt wird. Er leidet aber sehr.
    Nun, ich mag dir Hoffnung geben, denn sie kommen jetzt hervor und zeigen sich. Immer mehr werden es und sie sind wirklich großartig in ihrem Sein. Sie werden es auch den anderen Männern zeigen wie das geht und damit öffnen sich großarige Tore für uns alle.

    Herzensgrüße für dich 😀

    • Kirstin says:

      danke liebe angie, das wollt ich mit dem text aussagen. ich bin froh, wenn du sagst, daß es diese kommunikation schon gibt. denn ich hab diesen text ja nicht nur für mich geschrieben.

      liebe grüße für dich 🙂 🙂

  5. Elke says:

    Liebe Kirstin,

    danke für diesen Text. Das ist ein Thema, was mich auch des öfteren beschäftigt. Ich habe berufsbedingt tagtäglich fast nur Männer um mich. Und ich erlebe es so, dass sich tatsächlich was tut, auch unter den Männern. Diese typische Rolle, in der die Männer seit Generationen stecken, dass sie meinen, sich beweisen und durchsetzen zu müssen, keine Schwäche zeigen dürfen usw. ist zwar noch da. Das was sich in so langer Zeit aufgebaut hat, kann auch nicht von heute auf morgen verschwinden. Und genau so, wie wir Frauen stecken sie in einer Rolle fest, die ihnen anerzogen wurde und die sie sich nicht unbedingt selbst ausgesucht haben. Die Entwicklung geht dahin, dass wir wegkommen von diesen Rollen, Männer und Frauen gleichermaßen. Und ich beobachte mehr und mehr, dass da was in Bewegung kommt, auf beiden Seiten. Und was ich bei den Männern gut finde, wenn sie sich für spirituelle Dinge interessieren, gehen sie oft auch ganz selbstverständlich damit um, während es mir selbst immer noch schwer fällt im ganz normalen Alltag drüber zu sprechen. So erzählte vorgestern z. Bsp. ein Kollege von einem Film, den er sich angesehen hatte und meinte: “darin ging es um das innere Kind, was ja jeder hat und es ist ganz wichtig das nicht zu vernachlässigen…” Super, hab ich nur gedacht, klar und deutlich, und jeder versteht es. Oder mein Enkelsohn (er ist neun Jahre). Ich nehme ihn ab und zu mit zu Schamanen und er scheint sich da sehr wohl zu fühlen. Es macht ihm nichts aus als einziger Junge mit zehn anderen Frauen eine Kräuterwanderung mit anschließender Meditation zu machen, Im Gegenteil, er ist voll begeistert und fragt, wann wieder so etwas ist. Auf der anderen Seite ist er aber auch ein “richtiger Kerl” und findet alles cool, was Jungen in seinem Alter eben toll finden. Und das soll er auch. Aber es lässt doch hoffen, für die Männerwelt, oder :-). Übrigens auch mein Reikilehrer ist ein Mann und die Schamanen, das ist ein Ehepaar. Ich glaube, da wächst eine neue Generation Männer heran, die die anderen mitziehen werden, genau so wie es auch bei uns Frauen ist.

    einen schönen Restsonntag.

    Elke

    • Kirstin says:

      danke liebe elke. ja, ein “richtiger kerl” – da sprichst du was an. ich finde es toll, wenn mann und frau vom herzen her kommunizieren. und trotzdem in ihrer einzigartigkeit verbleiben. daß sie ihre eigenen eigenschaften leben. und klar kann das genau so für eine frau gelten, daß sie manchmal vielleicht stärker auftritt als der mann. aber wenn sich denn die richtigen personen treffen, wo es einfach nur paßt, denn ist es doch toll. das gilt jetzt für eine partnerschaft sowie für einen allgemeinen kontakt. ich selber würd mich jetzt nicht unbedingt als stark einschätzen. aber dafür hab ich andere dinge. und so kann in der kommunikation ein geben und nehmen entstehen. und jeder kann vom anderen lernen.

      dir auch einen schönen sonntag. liebe grüße von kirstin

  6. Mir fällt auf, dass es sich bei den bisherigen Kommentaren ausschließlich um Frauen handelt… was wiederum Deine These unterstützt. 🙂

    • Kirstin says:

      hallo lieber oliver, dafür umso herzlicher willkommen dir hier unter diesem text 🙂 aber genau das, was du schreibst, ist mir auch nach meiner letzten antwort aufgefallen. 😉

      liebe grüße von kirstin

  7. Ibn Fadlan says:

    Hey Kirstin!
    Ein toller Text. Du sprichst mir aus der Seele, ich hätte es zum größten Teil genau so ausgedrückt. Also scheinen die Unterschiede nicht so groß zu sein, obwohl ich ein “Mann” und 26 bin;D Und die tollen Kommentare hier geben Hoffnung das diese Brücken bald geschlagen werden! Liebe Grüße

  8. Hans Kolpak says:

    Guten Tag Kirstin,
    Du hast ein Gefühl nach außen gelassen.
    Angenommen, wir erschaffen zur Hälfte selbst die Realitäten unseres Umfeldes, dann ist unsere Umwelt auch unser Spiegel. Dazu gehören Menschen und Tiere, Pflanzen und die Erde. Und wir werden, völlig unabhängig davon, wie authentisch wir uns durchs Leben bewegen, immer wieder über vermeintlich weibliche und vermeintlich männliche Vorstellungen stolpern oder daran wachsen.
    Ich kooperiere mit Menschen und ich bin mit Menschen befreundet, aber abhängige berufliche Arbeiten und feste Partnerschaften inklusive Ehe und Familie haben mich krank gemacht. Also bin ich das, was ich schon als Kleinkind war: ein Einzelgänger mit zwei oder drei Katzen, der in einer Randlage oder Alleinlage wohnt.
    Wellenartig kommt es Begegnungen mit Frauen, die ich wieder beende oder die von den Frauen beendet werden. Nach 20 Jahren Eheleben mit zwei Kindern hat es keine Partnerschaft mehr über drei Jahre geschafft.
    Da ich provoziere und polarisiere, gibt es immer wieder in allen Lebensbereichen heftige Konflikte. Die geschehen unabhängig vom Geschlecht. Meine Utopie von einer freien Gesellschaft mit selbstbestimmt lebenden Menschen erzeugt Angst, Mißtrauen und Widerstand. Doch gleichzeitig erlebe ich mich als Künstler, der sein Publikum gefunden hat.
    Hans Kolpak
    Deutsche ZivilGesellschaft

    • Kirstin says:

      lieber hans,

      gefällt mir gut, was du da schreibst. und kann ich auch gut nachvollziehen. und polarisieren find ich immer gut 😉 klingt so ein bißchen nach “lonesome wanderer” 😉 und auf gewisse weise bin ich das auch. hab zwar liebe freundinnen um mich, aber ich glaub, sonst bin ich wirklich ein bißchen “speziell” 😉 aber damit leb ich schon seit immer.

      liebe grüße von kirstin

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