Die Spinne über meinem Bett

von Doris

Foto RalfAn der Wand, knapp über dem Kopfende meines Bettes, lebt eine Spinne. Sie gehört zur Gattung Pholcus, den Zitterspinnen. Diese können bei Gefahr ihren Körper im Netz in ganz schnelle Schwingungen versetzen und werden dann für ihre Feinde quasi unsichtbar.

Den Sommer über wohnte die Spinne ganz oben, direkt unter der Zimmerdecke. Ich gab ihr den Namen Niklas, obwohl ich bis heute nicht genau weiß, ob es eine männliche oder eine weibliche Spinne ist. Niklas war immer sehr erfolgreich beim Beutefang und krümelte mir regelmäßig ausgelutschte Stechmücken ins Bett. Irgendwann verschwand er für ein paar Tage zur Häutung und tauchte anschließend anderthalb Meter weiter unten wieder auf. Dort baute er ein neues seiner unordentlichen Gespinstnetze, in dem er seither wohnt.

Jetzt im Dezember gibt es keine Stechmücken mehr in meiner Wohnung. Auch sonst keine Insekten. Nur noch ein paar andere Spinnen. Wovon leben Spinnen im Winter? Wie lange können sie ohne Nahrung auskommen? Ab und zu sprühe ich Niklas frisches Wasser in sein Netz. Dann rennt er emsig hin und her und trinkt die winzigen Tröpfchen.

Jeden Abend schlafe ich 40 cm von Niklas entfernt ein. Bevor ich das Licht ausmache, wünsche ich ihm eine gute Nacht. Dabei weiß ich nicht einmal, ob Spinnen schlafen. Wenn ich dann die Nachttischlampe ausknipse, bin ich ganz vorsichtig und mache langsame Bewegungen, um ihn nicht zu erschrecken, denn der Schalter liegt direkt neben seinem Zuhause. Oft blicke ich Niklas noch eine Weile an, ehe ich das Licht ausmache, und frage mich, was er wohl denkt oder fühlt. Denken oder fühlen Spinnen überhaupt?

Ich weiß, dass Niklas mich wahrnehmen kann, aber ich weiß nicht, wie sein winziges Gehirn – nicht viel mehr als eine Ansammlung von Nervenzellen – die Informationen, die seine Augen und die Tastorgane an seinen Füßen ihm liefern, interpretiert. Wie nimmt er seine Umgebung wahr? Welche Bedeutung habe ich, die ich weder Feind noch Beute bin, in seiner Welt? Kann er auf irgendeine Weise mein Wohlwollen für ihn und seine Art spüren? Macht es für ihn einen Unterschied, ob man ihn liebevoll anblickt oder ob man denkt “Igitt, eine Spinne”? Ich weiß so wenig über meinen kleinen Mitbewohner! Ich habe so viele Fragen, die mir wahrscheinlich nie jemand beantworten wird.

Dennoch weiß ich eines ohne jeden Zweifel: dass ich Liebe für Niklas, die Spinne, empfinde. Diese Liebe hängt nicht im geringsten davon ab, ob ich dieses fremde Lebewesen verstehe oder mit ihm kommunizieren kann. Diese Liebe hängt nicht davon ab, ob sie erwidert wird. Sie hängt nicht einmal davon ab, ob sie wahr- und angenommen wird. Sie ist einfach vorhanden und fließt durch mich hindurch, hin zu dieser kleinen Spinne an meiner Wand.

Ist nicht genau dies das Wesen der Liebe? Dass sie Verschiedenheit, Fremdheit und Sprachlosigkeit stehenlassen kann und dennoch alle Gräben überbrückt?

Doris

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19 Responses to Die Spinne über meinem Bett

  1. Kirstin says:

    liebe doris,

    was für ein wundervoller text. 🙂 wieviel wahrheit steckt dadrin. und du hast echt meine bewunderung 😉 ich könnte das nicht, so ruhig 40 cm von einer spinne entfernt schlafen. und das nicht etwa, weil ich sie eklig finde, sondern weil ich leider immer noch eine phobie hab. lach – dabei hat die spinne wahrscheinlich mehr angst vor mir, als ich vor ihr …

    herzliche grüße an niklas und dich von kirstin

    • Doris says:

      Liebe Kirstin,

      das Witzige ist, dass eigentlich du mich zu diesem Text inspiriert hast, und zwar mit deinem Beitrag “Mann und Frau – geht das zusammen?” vom 25. November. Obwohl das Thema Mann und Frau in meinem Leben überhaupt kein Problem darstellt, hatte mich dein Beitrag aus irgendeinem Grund trotzdem nicht mehr losgelassen. Vielleicht deswegen, weil es darin auch darum ging, ob man Unterschiede stehenlassen kann. Für mich warf dein Beitrag die Fragen auf: Setzt Liebe Kommunikation voraus? Setzt sie Verstehen voraus? Setzt sie Nähe voraus?

      Für mich ist das nicht so. Für mich ist die Liebe unabhängig davon, ob ich jemandem nahe bin, ja sogar unabhängig davon, ob mir jemand sympathisch ist. Vor einigen Jahren hatte ich einmal einen Chef, der ein echtes Ekel war und seine Angestellten nur schikanierte. Alle Versuche, über Kommunikation etwas zu verändern, scheiterten. Auf der menschlichen Ebene war mir dieser Chef zutiefst unsympathisch. Ich konnte sein Verhalten weder verstehen noch gutheißen. Komischerweise tat das meiner Liebe und meinem Respekt für ihn keinen Abbruch. Damals habe ich das nicht verstanden. Erst Jahre später wurde mir klar, dass ich wohl unbewusst seine Seele hinter der äußeren Persönlichkeit wahrgenommen hatte und dass es mir unmöglich war, diese Seele nicht zu lieben.

      Dasselbe gilt für Niklas: Ich werde nie wirklich verstehen können, was in einer Spinne wie Niklas vorgeht. Ich werde ihm nie auf einer Verstehens- und Gefühlsebene nahe sein. In seiner materiellen Form wird er mir immer fremd bleiben. Aber obwohl ich die Kluft zwischen ihm und mir weder überbrücken kann noch will, kann ich nicht anders, als ihn zu lieben.

      Schöne Adventsgrüße,
      Doris

      • Kirstin says:

        liebe doris, irgendwie hab ich es schon bemerkt, daß ein text von mir wohl der auslöser war.;) aber ich muß dir sagen, ich find deine einstellung ganz toll. ich hab sie noch viel zu wenig.
        liebe grüße von kirstin

        • Doris says:

          Liebe Kirstin, ich glaube, du hast schon viel mehr von dieser Einstellung als du denkst. Womöglich trüben deine Erwartungen, wie sich die Dinge anfühlen sollten, manchmal deinen Blick? Womöglich siehst du gar nicht, was du alles schon hast, weil es sich anders anfühlt als du erwartest?

          Ich dachte z.B. lange Zeit, dass man die Liebe auf einer Gefühlsebene wahrnehmen muss. Ich meine, schließlich sprach jeder von der Liebe als einem Gefühl. Doch leider konnte ich dieses Gefühl in meinem Inneren partout nicht finden. Ich konnte nicht einmal mein Herzchakra fühlen oder irgendein anderes Chakra. Das hat mich manchmal echt verzweifeln lassen. Meine Erwartungen gaben mir vor, auf welche Art und Weise ich sehen und fühlen sollte und machten mich völlig blind für das, was längst da war. Auf der Suche nach den Bäumen sah ich den Wald nicht. Jetzt weiß ich: Liebe ist für mich nichts, was ich FÜHLE, sondern etwas, was ich BIN. Und das genügt.

          Ich frage mich, ob es dir nicht auch manchmal so geht, dass du etwas suchst, obwohl du es längst besitzt?

          Doris

          • Kirstin says:

            jaaaaaah 😉 😉 😉 ganz genau so ist es. mein verstand weiß, daß du völlig recht hast, aber ich fühle es nicht bzw. erkenne es nicht. ich weiß nicht, wie liebe sein ist. danke für deine frage 🙂

  2. LIebe Doris,
    JA, so empfinde ich es auch:
    Die Liebe kann Verschiedenheit, Fremdheit und Sprachlosigkeit stehenlassen und alle Gräben überbrücken
    Deine Fragen sind faszinierend – ebenso wie deine friedliche liebevolle Koexistenz mit Niklas. Macht es für ihn einen Unterschied, ob man ihn liebevoll anblickt oder ob man denkt “Igitt, eine Spinne”? JA – dessen bin ich mir sicher.
    Ich glaube, die Schwingung der Liebe ist eine Wirk-Llich(t)-keit, die überall und bei jedem wirkt.
    Das was du schreibst, ist für mich ein wunderbares Beispiel gelebter Liebe.
    Hut ab! Und vielen Dank, dass du das mit uns teilst! 🙂 😀
    Herzlich grüßt dich Marina

    • Doris says:

      Liebe Marina,

      ich danke dir für deinen Kommentar. Leider kann ich erst heute auf all die lieben Kommentare antworten. Gestern war ich nämlich den ganzen Tag per Reisebus auf einem schönen Weinnachtsmarkt. 😀

      Ja, ich denke auch, dass die Liebesschwingung etwas bewirkt, selbst dann, wenn sie vielleicht nicht bewusst wahrgenommen wird. Ich weiß nicht, ob bei Niklas als Individuum etwas von meiner Liebe ankommt. Ich weiß ja nicht einmal, wieviel Individualität Spinnen überhaupt besitzen. Auch kenne ich Menschen (und bin selber lange Zeit so gewesen), die so dicke Mauern um sich errichtet haben, dass sie auf der Ebene der Persönlichkeit nicht in der Lage sind, das Gefühl des Geliebtwerdens durchzulassen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Liebe nicht umsonst ist, sondern dem großen Gewebe ganz wunderschöne Farben und Muster hinzufügt.

      Alles Liebe,
      Doris und Niklas

  3. Olaf says:

    Ja liebe Doris,
    …..Liebe kann Sprachloigkeit einfach stehen lassenn…….Ich danke dir liebe Doris. Wunderschön 😀 😀 😀 DANKE
    Olaf

    • Doris says:

      Lieber Olaf,

      auch dir ein herzliches Danke für deine Worte. Spannenderweise habe ich schon immer das menschliche Bedürfnis, auf einer äußeren Ebene Gräben zu überbrücken, boykottiert. So habe ich mich schon als Kind geweigert, mir eine Sprache aufzwingen zu lassen. In der Schule habe ich bis zu meinem 18. Lebensjahr kein Wort gesprochen. Und obwohl ich schon mit zwei Jahren hatte lesen können, führte ich meine Schulhefte jahrelang in einer eigenen, selbst erfundenen Geheimschrift. Auch anfassen habe ich mich nie lassen. Ich fand und finde es so furchtbar, mich in eine Nähe zwingen zu lassen, die nicht die meine ist, die ich nicht will und nicht brauche.

      Wie oft in meinem Leben habe ich mich im Namen der Liebe erdrückt gefühlt! In spirituellen Umgebungen ist es oft am schlimmsten. Denn gerade dort herrscht häufig die Vorstellung, Liebe würde bedeuten, dass keiner alleine stehen darf, dass jeder hereingenommen werden muss in den Kreis. Immer wieder habe ich sehr darunter gelitten, dass man mir mein All-Ein-Sein nicht zugestehen konnte.

      Gestern auf dem Weihnachtsmarkt habe ich ganz bewusst gespürt, wie schön es ist, inmitten von Menschen ganz allein und ganz bei mir sein zu dürfen. Ebenso empfinde ich es bei der Spinne Niklas. Er und ich können in aller Unterschiedlichkeit nebeneinander leben. Wir können EINS sein und sind zugleich völlig verschieden, ohne dass das ein Widerspruch wäre.

      Herzlichst,
      Doris

  4. re56nates says:

    Also dass ich Spinnen liebe, kann ich nicht gerade behaupten, aber ich jage sie auch nicht! Spinnengewebe entferne ich jedoch, sollen sie doch woanders spinnen!

    • Doris says:

      Hallo re56nates,

      selbstverständlich darf die Liebe auch Grenzen setzen. Ich sehe das nicht als Widerspruch. Ich mag auch nicht die ganze Wohnung voller Spinnenweben haben und entferne sie von Zeit zu Zeit. Und immer wenn ich eine Spinne sehe, die einen Kokon mit Eiern mit sich trägt, siedle ich sie in den Heizungskeller um, damit die Spinnen in meiner Wohnung nicht überhand nehmen. Schließlich ist es immer noch mein Raum, in dem ich mich wohlfühlen will.

      Doris

  5. Elke says:

    meine Bewunderung, liebe Doris…..eine Spinne über meinem Bett, ich weiß nicht, ich glaube, ich könnte nicht schlafen, wenn sie da so über mir hängt. Obwohl ich sonst jedes Lebewesen akzeptiere und ihm seinen Lebensraum lasse.

    Ein sehr schöner Text, denn er bringt gelebte Liebe zum Ausdruck. Diese Liebe ist es, die uns alle verbindet und ich denke, dass die Spinne es ganz sicher spürt, vielleicht empfindet sie es als Wohlbehagen und Geborgenheit.

    lg. Elke

    • Doris says:

      Liebe Elke,

      ich verstehe vollkommen, wenn du eine Spinne nicht in so naher Nähe haben möchtest. Aus meiner Sicht ist das häufigste Missverständnis im Hinblick auf die Liebe die Vorstellung, wir müssten alles tolerieren, auch wenn es uns Unbehagen bereitet. Aber da bleibt dann oft die Selbstliebe auf der Strecke. Ich habe es oben schon bei re56nates geschrieben: Liebe darf Grenzen setzen!

      Ich muss sagen, ich habe nicht einmal gegen das Töten generell etwas einzuwenden, sofern es mir Respekt geschieht. Immer und überall leben und leben lassen, ist eine schöne Vision, aber leider noch nicht in jedem Fall praktikabel. Denn so ist unsere Welt (noch) nicht. Auch an meinem Arbeitsplatz – ich bin Gärtnerin von Beruf – bin ich leider gezwungen, den “Schädlingen” und dem “Unkraut” Grenzen zu setzen, und das bedeutet eben auch zu töten.

      Das einzige, was mich stört, ist die Gedankenlosigkeit, mit der dies oft geschieht. Hier wünsche ich mir etwas mehr Bewusstsein. Ich denke, es macht sehr wohl einen Unterschied, ob man vollkommen gedankenlos Schneckenkorn streut oder eine Spinne in den Staubsauger einsaugt oder ob man sich bewusst ist, dass man damit eine Entscheidung trifft, die über das eigene Leben hinausreicht.

      Doris

  6. himmelhupf says:

    Selten eine so schöne Geschichte gelesen.

  7. wunderbare Art einem Lebewesen zu begegnen!

  8. Michael Nama` Destranus says:

    Liebe Doris,
    ja – eine wunderbare (wahre) Geschichte!!! Ich spürte bei jedem Deiner Sätze Deine Liebe zu der Spinne! Daß Du sie liebst, trotz all der Fragen! Das hat mich sehr berührt……;
    Du – ich hab da was schönes für Dich! Ich liebe Tiere von ganzem Herzen!!
    In meiner Wohnung finde ich auch immer wieder Spinnen. 🙂
    Einmal hatte ich ein ganz besonderes Erlebnis: Eine Spinne war – wie bei Dir – über meinem Bett.
    Es ist für mich o.k., wenn sie in meiner Wohnung sind – nur wenn sie z u n a h über meinem B e t t sind, fühle ich mich manchmal ein wenig unbehaglich. Da ich einen Kurs in Tierkommunikation gemacht habe und 100 %ig weiß, da es funktioniert, habe ich einfach versucht, mit der Spinne zu “sprechen” (telepathisch mit Hilfe von Bildern).
    Ich zeigte ihr, daß ich mich nicht wohl fühle, wenn sie dort ist, wo sie gerade war und zeigte ihr, daß sie sich bitte einen anderen Platz in meiner Wohnung suchen möchte. Und stell Dir vor: Am nächsten Morgen war sie tatsächlich in einer anderen Ecke – weit entfernt von meinem Bett und sie blieb auch vom meinem Bett weg.
    Ist das nicht wunderbar?! Vielleicht magst Du ja mal probieren, mit ihr telepathisch zu kommunizieren?!

  9. Doris says:

    Lieber Michael,

    herzlichen Dank für deine wunderbare Geschichte!

    Ich wollte vor Jahren auch einmal einen Kurs in Tierkommunikation machen, aber der Kurs kam damals nicht zustande. Inzwischen merke ich, dass ich gar nicht mehr das Bedürfnis danach habe, telepathisch zu kommunizieren. Auch viele andere Dinge, nach denen ich lange verzweifelt gestrebt habe, sind mir neuerdings unwichtig geworden, z.B. übersinnliche Wahrnehmungen haben, die Aura sehen, meine Seelenfamilie spüren, mit Engeln reden… Nichts davon ist mir jemals gelungen. Nicht einmal ansatzweise. Meine übersinnlichen Kanäle sind anscheinend völlig unentwickelt. Aber es macht mir nichts mehr aus.

    Es klingt vielleicht seltsam von jemandem, der keine Ahnung von diesen Dingen hat, und vielleicht versuche ich auch nur, mir mein “Scheitern” schönzureden – aber letzten Endes kommt mir auch die Telepathie wieder nur wie ein Umweg vor, wie ein Hilfsmittel, das Gräben zu überbrücken versucht, die doch die Liebe längst überbrückt hat.

    Michael, versteh mich bitte nicht falsch, ich freue mich sehr für dich, wenn du Spaß an deinen telepatischen Erfahrungen hast und feststellst: es funktioniert tatsächlich. Das ist bestimmt ganz toll! Nur merke ich für mich gerade, dass es nicht mein Weg ist.

    Liebe Grüße,
    Doris

    • Michael Nama` Destranus says:

      Hallo Doris,
      vielen Dank für Deine Antwort!
      Das mit den vielen Interessen – aber ganz wenig davon ist gelungen ist bei mir ganz genauso.
      Und die wenigen gelungenen Vorhaben sind mir auch erst vor k u r z e r Zeit ansatzweise gelungen.
      Ich denke heute, daß es vielleicht einfach so war, weil ich evtl eine ganz andere Aufgabe für diese Inkarnation habe – und mich andernfalls verzettelt hätte oder gar vom Weg abgekommen wäre.
      Jedenfalls haben wir den schönen Trost, daß wir mit dem Dimensionswechsel am 21.12. Stück für Stück wieder Zugang bekommen zu vielen Fähigkeiten und Wissen, das lange Zeit sowieso schon in uns schlummerte. 🙂
      Und vielleicht dürfen wir ja dann einige unserer Interessen doch noch leben…………. 🙂
      Deshalb: Lass Dich nicht entmutigen! Wünsche es Dir weiterhin ganz fest und – wenn es zu Deinem Besten ist – wird es sich erfüllen. Ich wünsche es Dir von ganzem Herzen! 🙂
      Alles Liebe – Gott segne Dich!

      • Doris says:

        Lieber Michael,

        ich denke, du hast Recht und wir entwickeln immer nur die Fähigkeiten, für die wir reif sind bzw. die wir auch brauchen. Aber manchmal lassen wir uns eben doch einreden, dass man als spirituell entwickelter Mensch zumindest ein paar “besondere” Fähigkeiten haben sollte.

        Ich habe vor knapp einem Jahr einmal einen Kurs in einer geistigen Heilmethode mitgemacht – nur weil jemand zu mir meinte, es wäre gut, wenn ich lernen würde, wie ich selber mein Energiefeld schützen und reinigen kann. Im kollektiven Feld des Kurses klappte das halbwegs gut, aber hinterher, allein zu Hause, funktionierte es bei mir überhaupt nicht mehr. Zuerst wusste ich nicht, warum. Aber dann wurde mir auf einmal klar, dass mir allein schon die Vorstellung, mich dauernd schützen und von Fremdenergien reinigen zu müssen, völlig fremd ist. Ich meine, es kommt doch alles aus der EINEN göttlichen Energie – wie sollte es also irgendetwas geben, das mir schaden kann? Diese Angst habe ich ganz einfach nicht. Wahrscheinlich hat es deswegen nicht funktioniert, weil ich es gar nicht brauchte.

        Alles, was wir brauchen, wird uns immer zum passenden Zeitpunkt gegeben, dessen bin ich mir ganz sicher.

        Gottes Segen auch für dich!

        Doris

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