Endlich über die Grenzen gehen

Und damit meine ich die Grenzen, die wir äonenlang immer stärker als Menschen kultiviert haben. Die Grenzen der 5 Sinne sprengen, die uns von Generaton zu Generation als die einzige Wirklichkeit – eben „die Realität“ – verkauft wurden. Dabei sind wir doch alle soviel mehr als das, was wir mit den physischen Sinnen erfassen können, riesengroße Energiefelder, die sich nur in einem kleinen Teil so stark verdichtet haben, daß der materielle Körper entstanden ist.

Aber wir verhalten uns wie die Elefanten im Zirkus, die immer im Kreis laufen … und immer und Elephantimmer wieder und weiter. Nimmt man die Begrenzungen weg, laufen sie immer noch. Ganz einfach, weil sie es gar nicht anders kennen. Oder wie irgendwelche Versuchstiere im Labor. Jahrelang eingesperrt. Öffnet man die Tür, denn bleiben sie erst wie angewurzelt sitzen, stecken vielleicht mal vorsichtig die Nasen raus, aber zucken gleich wieder zurück. Weil es fremd ist, weil sie Angst haben und weil sie gar nicht wissen, was sie mit dieser neuen Freiheit anfangen sollen.

Genau so ist es doch bei uns auch. Wir haben zwar irgendwann erkannt, daß mit der Welt irgendwas nicht stimmt. Wir haben erkannt, daß wir so nicht weiterleben wollen. Wir haben uns ausgemalt, wie schön es wär, wenn wir dies oder jenes hätten oder könnten. Ach ja, … wäre das schön … Aber was dann?

BusinesspeopleDann zucken wir wie bei irgendwas ertappt zusammen, rufen uns zur Ordnung – schließlich müssen wir ja wieder in die Realität kommen – denken vielleicht noch daran, daß ja bald der 21.12. ist, wo „sie“ dann kommen und uns helfen oder das alles bringen werden, was wir uns so sehr ersehnen … tja, und dann schreien die Kinder oder der Mann (bzw. die Frau) schon wieder nach uns oder die Waschmaschine muß ausgeräumt und die Wäsche aufgehängt werden. Und einkaufen müssen wir ja schließlich auch noch. Und evtl. „Flausen“ im Kopf, die müssen halt warten, bis irgendwann mal Zeit ist …

Und das ist es, das ist unser Gefängnis, das wir uns im Kopf selbst basteln. Eigentlich sind wir alle längst frei, wir müssen es nur erkennen. Wir müssen erkennen, wodrin wir gefangen sind. Wir sitzen fest in der Illusion, in dem Film, den wir uns selbst erschaffen haben. Und zusätzlich wird natürlich von denen, die so gern wollen, daß das so bleibt, auch alles getan, um uns von uns selbst abzulenken. Alles getan, damit wir ja nicht zur Besinnung kommen, in unser inneres und dadurch den Ausgang in die Freiheit finden.

Zusätzlich denken wir doch immer noch, die Spiritualität, die medialen Fähigkeiten, das ist nur etwas für die anderen. Dazu muß man sicher die Gabe der das Talent haben. Oder zumindest eine Ausbildung und alles sehr intensiv geübt haben. Und dazu haben wir keine Zeit, können es uns nicht leisten … oder noch viel schlimmer, wir schaffen das ja sowieso nicht.

Aber das ist nicht so. Jeder von uns hat alles in sich, hat alles mitgebracht. Es ist keine besondere Magie. Eigentlich ist alles ganz natürlich und selbstverständlich. Es ist halt nur etwas angestaubt über die Inkarnationen, der Schleier des Vergessens lag so lange drauf. Aber unsere eigenen Schätze warten nur darauf, endlich von uns gehoben zu werden. Glauben wir einfach daran. Geben wir uns selbst die Chance, endlich aus dem Hamsterrad auszusteigen. Hinterfragen wir uns immer wieder selbst, was wir eigentlich so den ganzen Tag tun. Überprüfen wir, ob das alles wirklich nötig ist, und enttarnen wir die „Verführer“, die uns nur von uns selbst und unserer wahren Freiheit, unser aller Geburtsrecht, ablenken.

Gehen wir immer wieder in den Moment, in das, was wir grad tun. Meistens sind wir doch Woman washing upmit unseren Gedanken ganz woanders als bei dem, was grad vor unserer Nase ist. Wenn wir z.B. abwaschen, nehmen wir ganz genau und völlig bewußt wahr, was wir machen. Das geht genau so einfach wie ein Lichtschalter, einfach umknipsen das Bewußtsein und drauf achten. Wie fühlt sich das Wasser auf unser Hand an, weich oder hart, warm oder kalt … geht es leicht, mit dem Schwamm über den Teller zu wischen … usw. usw. Auch wenn uns das völlig abgefahren vorkommt – aber genau das ist es.

mannvertrauenÜben wir es, mit unserem Bewusstsein immer wieder ins uns selbst zu gehen, in unser eigenes Energiefeld. Stellen wir uns vor, in uns drin sitzt unser bester Freund. Das ist tatsächlich auch so einfach wie einen Lichtschalter umknipsen. Es kann überall und in einem Moment geschehen. Ohne große Meditationen oder aufwendige Einweihungen. Vor allen Dingen: Glauben wir daran und an uns selbst. Nehmen wir uns nicht gleich wieder alles, indem wir es sofort in Zweifel ziehen, wenn wir was fühlen oder auch sehen. Oder wenn wir vielleicht sogar Antworten, Ideen oder Impulse kriegen.

Wie oft hab ich das alles schon gehört und gelesen. Hab immer gedacht: Ja, ja – redet ihr man, ich kann das doch sowieso nicht so einfach. Es ist aber wirklich genau so einfach, wie ich jetzt selbst immer wieder feststelle. Und darüber ist keiner erstaunter als ich. 😉 Machen wir uns selbst das allerschönste Weihnachtsgeschenk, das es gibt. Uns selbst und damit die bewußte Verbindung zu unserem wahren Zuhause in uns selbst, in unserem eigenen Feld. Ich glaube, das ist mit dem Ausspruch gemeint: Wir sind die, auf die wir gewartet haben.

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About Kirstin

Was möchte ich mit dieser Seite erreichen? Ich selber halte mich für einen ganz normalen Menschen. Ziemlich viel passiert im Leben. Immer auf der Suche nach Glück – oder zumindest Ruhe und Gelassenheit und innerer Zufriedenheit. Mein Weg führte mich irgendwann zur Spiritualität – zum Glück. Aber es musste erst viel passieren. Für mich ist es aber bis heute manchmal nicht so leicht, das, was ich theoretisch für gut und richtig befinde, auch praktisch in mein Leben einzubauen. Und da haben mir in der Vergangenheit Texte geholfen, die die Dinge einfach beim Namen genannt haben. Die mich einfach da abgeholt haben, wo ich stand. Na ja, und das möchte ich einfach gern weitergeben. In meiner eigenen Art, einfach so, wie ich denke. Ohne großen literarischen Anspruch. http://unsereneueerde.blogspot.de/
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8 Responses to Endlich über die Grenzen gehen

  1. Liebe Kirstin,
    das ist eine so schöne und wohltuende Vorstellung:
    “Stellen wir uns vor, in uns drin sitzt unser bester Freund…”
    Mit dem Freund da drinnen bin ja des öfteren auch im Gespräch und das tut mir so gut!
    Ein wunderbarer Weg, Liebe fühlen zu können 🙂
    Ganz herzlich grüßt dich und deinen inneren Freund 😀 🙂
    Marina

  2. Elke says:

    wieder mal ein wunderbarer Text von Dir, liebe Kirstin :-). Ich kann Dir nur zustimmen und staune immer wieder, wie treffend Du die Dinge in Worte fassen kannst. In jedem von uns steckt viel mehr, als wir erahnen können. Glauben wir daran und nehmen uns selbst an in unserer ganzen Größe. Dann brauchen wir keine “sie”, die kommen und unser Bewusstsein anheben. Das tun wir selbst, Tag für Tag. Nur wenn die Grenzen verschwinden, dann tut sich Neuland auf, auf das wir uns vorsichtig tastend Schritt für Schritt vorwagen. Wir können es noch gar nicht glauben und wissen nicht so recht, was uns erwartet, fühlen uns fremd, weil wir die Regeln noch nicht kennen, erst laufen lernen müssen, auf diesem neuen Terrain. Deshalb, gestatten wir uns doch auch das Zweifeln, das Vorsichtigsein. Nehmen wir es in Liebe an. Es gehört dazu.

    einen schönen zweiten Advent wünscht Dir und Deinem besten Freund

    Elke

    • Kirstin says:

      das hast du schön gesagt, liebe elke. das ist echt so mit den grenzen, find ich. und die worte, na ja, oft fällt es gar nicht so leicht. aber viel leichter als früher. heute fließt es einfach besser. das liegt wohl daran, daß ich mir selbst immer mehr vertraue.

      einen schönen advent auch dir. ich selbst fühl mich grad etwas maddelig, erkältung …

      liebe grüße von kirstin

  3. Olaf says:

    Liebe Kirstin,
    ja diesen Freund der die Liebe selbst ist…..Ich liebe ihn. Ich danke dir ds du uns immer wieder an ihn erinnerst 😀 😀 😀
    Herzliche Grüße,
    Olaf

  4. Notos says:

    Wie sehr ich mir wünsche, über Grenzen zu gehen, und wie sie mir Angst machen, diese grenzenlose Flächen, bis ich darauf komme, sobald ich eine Grenze überschritten habe, sind die Flächen nicht grenzenlos und beängstigend, sondern zeigen wieder neue Grenzen auf. Ich muss gerade aufpassen, mich nicht zu überfordern.

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