Vertrauen – das Wort der Zeit

Meine Güte, daß ich mal über Vertrauen schreiben würde, hätt ich auch nie für möglich gehalten. Aber scheint irgendwie dran zu sein. Um mich herum erleb ich viele Menschen, die grad heftigst mit Existenzproblemen zu tun haben – auf verschiedenen Ebenen. Existenz kann ja ganz viel bedeuten. Überall wird grad heftig am Boden gerüttelt, auf dem man ehemals vermeintlich sicher gestanden hat.

Ich glaub, es muß nochmal alles so hochkommen. Vielleicht weil es für alle ums Loslassen geht. Auch so ein beliebtes Wort. Ich selbst hab es aber Stück für Stück erfahren, wie sehr ich doch noch überall festgehalten hab. Allein schon die alltäglichen Dinge, die wir alle ganz selbstverständlich machen, ohne groß drüber nachzudenken. Wir tun es an manchem Tag, als ginge es gar nicht anders. Aber was würde passieren, wenn wir es mal nicht tun? Wäre doch im Prinzip überhaupt nichts dabei. Machen wir aber nicht, weil wir es schon immer so gemacht haben. Weil wir es so gelernt haben, weil es uns so erzählt worden ist.

Ich hab früher oft gesagt, wenn ich jetzt schwer krank wäre oder auch vielleicht „nur“ den Arm gebrochen hätte, denn könnt ich dies oder jenes auch nicht tun. Und es würde trotzdem gehen.

Ich glaub, es geht grundsätzlich ganz oft um die Frage der Existenz. Daß wir glauben oder Angst haben, wenn wir dies oder jenes nicht haben oder machen, denn würden wir unsere Existenz auf irgendeine Weise verlieren. Ich glaub, es gilt jetzt zu erkennen, daß wir das alles auch loslassen können – endlich. Daß wir vielleicht an so manchem viel zu lange unreflektiert festgehalten haben. Uns vielleicht auch dahinter versteckt haben. Daß wir uns viel zu selten gefragt haben, ob das alles wirklich so sein muß, wie wir denken.

Im Moment ist so viel Durcheinander überall, so viel Verwirrung. Grad dieser Tage die Meldungen über einen vermeintlichen Polsprung. War es einer oder nicht? Ich hab keinen blassen Schimmer. Na klar, bin ich auch sehr gespannt, was alles so passieren wird. Und wenn die Nachrichten über irgendwas wie ein Lauffeuer rumgehen, kann ich auch nicht ruhig bleiben. Aber letztendlich geht es ja auch da wieder nur um die Frage der Existenz. Daß wir alles wissen wollen in der Hoffnung, doch noch irgendwas kontrollieren zu können.

Aber ich hab gemerkt, wie wichtig es ist, sich von nichts mehr verrückt machen zu lassen. Wenn wir etwas wissen oder merken müssen, denn werden wir es ganz sicher zu wissen kriegen.

Einen Schritt zurück gehen, alles an sich vorbei ziehen lassen und einfach beobachten. Das ist für mich im Moment das Mittel der Wahl. Sich mit nichts mehr identifizieren. Wirklich ganz stur vertrauen ins Universum. Mich da nicht wieder rausbringen lassen. Vor zwei oder drei Monaten hätt ich jeden noch ausgelacht, der mir gesagt hätte, ich würde mal so reden. Freiwillig hab ich das auch nicht gemacht. Aber ich hab gemerkt, es geht gar nicht mehr anders. Und ich will auch nicht mehr anders. Und das schönste ist, wirklich die tiefe innere Ruhe zu fühlen, die daraus hervor geht.

Und denn kommt nämlich das tolle. Wenn ich in dieser Ruhe bin, denn merk ich mit einmal, was ich wirklich tun will. Was jetzt angesagt wäre. Und das klappt denn auch ganz prima und viel leichter. Hab ich ja gestern schon geschrieben. Mit einmal kann ich Dinge, die ich mir früher nie zugetraut hätte. Mit einmal hab ich so viel Klarheit und Sicherheit. Und diese Sicherheit, die fühlt sich wirklich sicher an und nicht so, wie die, die ich mir früher mit endlosem Tun und Denken und Kontrollieren erkaufen wollte. Weil diese Sicherheit wahrscheinlich wirklich aus dem Herzen kommt.

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Hingabe ans Leben, an die Liebe, an Gott

Guter Gott, ich sitze hier vor DIR
und öffne meines Herzens Tür
für das, was DU mir heute schenkst
bereit, dass DU meine Schritte lenkst.
DEINE Liebe soll mich führen,
ich will sie in allen Zellen spüren.
Was DU mir sagst, das will ich tun,
in DEINEM Rhythmus handeln und ruhn.
Ich überantworte mich DIR und geh in die Welt,
im Wissen, dass DEINE Hand mich sicher hält.

Dazu will ich sagen, dass
GOTT, Leben und Liebe für mich eins sind
und gern auch synonym von mir gebraucht werden.

Die Gesamtheit dessen, was das Leben (in meiner inneren und äußeren Welt)
mir bringt, betrachte ich als von Gott geschickt.
Mich IHM anheim zu geben, gibt mir Ruhe
und einen tiefen, machmal unerwarteten Frieden.

Den wünsche ich uns allen täglich, stündlich und immer wieder neu!
Mit einem leisen Namasté grüßt euch Marina

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Die Macht ist in jedem von uns selbst

Es fällt so schwer, das anzunehmen. So unheimlich schwer. Warum eigentlich? Wahrscheinlich, weil es so einfach ist. Weil wir einfach nur machen müssten. Fällt mir grad auf, auch in „machen“ steckt „Macht“.

Vielleicht machen wir nicht, weil wir seit der Kindheit beständig gesagt und gezeigt kriegen, daß andere die Macht haben. Erst unsere Eltern, im Kindergarten, in der Schule und im Job. Und überhaupt im ganzen Leben. Die Ämter und Regierungen und was weiß ich noch alles. Alle übernehmen alles für uns und treffen die Entscheidungen. Sagen uns, was wir zu tun und zu lassen haben. Und merkwürdigerweise – denn machen wir es. Was andere uns sagen, das machen wir sogar meist sehr schnell. Warum eigentlich das? Aus Angst?

Sogar im Glauben haben wir meist nicht selbst die Macht. Egal, welche Religion man nimmt, alle sagen uns mehr oder weniger, was richtig und was falsch ist. Und auch da bemühen wir uns, zu machen, was andere sagen. Auch die New Age Esoterik ist ständig bemüht, uns glauben zu machen, daß die Macht außerhalb von uns liegt. Entweder in irgendwelchen Bildern eines externen Gottes, den wir anbeten sollen, in irgendwelchen Gurus, Glaubenssätzen, Meditationen oder sonstigen Werkzeugen.

Es gibt Menschen, die tun nur das, was sie wollen. Nehmen keinerlei Rücksicht auf andere, was sie sagen oder wie es ihnen geht, machen nur ihr Ding. Stellen sich über andere, nur sie selbst sind sich wichtig, nichts anderes. Es geht nur um ihr eigenes Ego, sie wollen jemand sein. Und sie fühlen sich dabei auch noch völlig im Recht. Selbstverständlich will ich die hier nicht als Vorbild hinstellen. Keinesfalls möchte ich so sein.

Was aber ist anders bei ihnen? Sie machen einfach. Sie stellen sich keine Fragen Und haben zumindest über ihr eigenes Leben eine gewisse Macht. Und würden sich selbst sicher als erfolgreich bezeichnen. Und in gewisser Weise sind sie das wohl auch. Wenn die nun aus dem Herzen heraus machen würden. Wo es ihnen nicht nur darum geht, selbst zu Macht und Ansehen zu kommen, sondern das beste für alle zu erreichen. Das wär doch perfekt.

Aber wie geht das denn nun, das machen? Also ich habs für mich in der letzten Zeit immer mal wieder ausprobiert. Z.B. in meinen Texten. War ich früher so oft angenervt und angestrengt, weil ich dachte, ich kann sowieso nicht besonders gut schreiben – so setz ich mich bei meinen letzten Texten jetzt einfach hin, sag in mich rein, ich möchte jetzt über dieses oder jenes Thema schreiben. Und vertrau einfach drauf, daß da was kommt. Und keiner ist jedes Mal erstaunter als ich, daß da tatsächlich was kommt! Und mir gefallen neuerdings sogar meine eigenen Texte!

Oder was noch ist. Enge Freundinnen von mir gehen derzeit durch für sie schwierige Zeiten. Ja, früher hätt ich mich normalerweise völlig hilflos gefühlt. Jetzt hab ich einfach ausprobiert, für sie ein Feld des Vertrauens zu halten. Ausgerechnet ich und Vertrauen … aber es klappt. Oder ich bitte mal eben einen Engel, ihnen zur Hilfe zu kommen und zur Seite zu stehen. Auch einfach so – früher hab ich noch mit offenem Mund Bauklötze gestaunt, wenn ich mitbekommen hab, daß andere das so machen. Und wenn ich mich denn auf diese Freundinnen konzentriere, seh ich Licht in ihrem Feld und all sowas. Oder ich trau mich ganz einfach, zu sagen, was ich grad wahrnehme. Also, wo ich der Meinung bin, daß es vielleicht grad hakt. Früher hätt ich mich das nicht in dem Maße getraut, mit dieser Sicherheit in mir. Und ich konnte tatsächlich dadurch schon helfen. Innerlich staun ich denn über mich selbst immer noch Bauklötze. Aber ich freu mich so darüber. Ja, und das macht mir Mut. Mut, einfach weiter zu machen.

Ich denke, in diesen beschriebenen Fällen ist die Liebe zu den Freundinnen der Katalysator, mein Wunsch, daß es ihnen gut geht. Und sonst das Wissen, daß ich ja alles andere schon ausprobiert hab. Und irgendwie immer noch nicht so recht aus meiner Haut rauskam. Aber das ist es doch, was wir alle wollen und auch sollen, oder? Uns selbst ermächtigen, wissen, daß wir es können. Und es eben auch machen. Und wer weiß, was wir noch alles machen werden. Wenn wir alles aus unserem Herz heraus machen, wenn es uns nicht nur um das eigene Ego oder das eigene Ansehen geht, sondern wenn wir wirklich dran denken, daß wir alle eins sind, denn wird es doch gut werden.

Und ich mach jetzt einfach. Übe es immer weiter. Vertraue, daß es klappt – verbiete mir das Denken. Klar will der Verstand zu gerne dazwischen hauen, Zweifel säen. Aber das kriegt er verboten. Sag zu ihm: „Laß mal, ich mach jetzt. Wirst schon sehen, wie toll alles wird. Und denn kannste immer noch deinen Senf dazu geben, wenn ich dich frage. Gut, daß du da bist, aber wir probieren es jetzt mal anders.“ Ja, und er wird tatsächlich immer schneller still – freu! Und ALLES IST GUT!

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Nach dem 21.12.2012 …

… kommt der 22.12.2012. Ja, genau so einfach seh ich das.

Ich weiß, ich schreib zum xten Mal über das Thema. Aber ich bin doch immer wieder betroffen, wieviele Leute es gibt, die sich echt Sorgen machen. Und das umso mehr, je näher das magische Datum rückt. Deren Leben vielleicht ein totales Chaos ist. Und die sich nun fragen, ob sie denn auch „gut“ genug für den Aufstieg sind. Oder aber die Kinder haben und sich voller Angst fragen, ob ihre Kinder auch mitkommen. Manche hab ich schon gehört oder gelesen, die sagen, wenn ihre Kinder nicht mitkommen, wollen sie auch nicht aufsteigen.

Oder auch natürlich die Enttäuschungen, wenn man sich die Welt da draußen ansieht und z.B. feststellt, daß der nächste Krieg evtl. bereits ins Haus steht. Daß immer mehr Menschen verhungern oder ihr Zuhause verlieren. Und daß die Umweltkatastrophen zunehmen.

Da wird mit Fachbegriffen wie Galaktische Föderation oder Wohlstandsprogrammen um sich geworfen. Also, bei mir hat sich noch niemand von der GFdL vorgestellt, und ein Bescheid über gestiegenen Wohlstand bei mir war auch noch nicht in meinem Briefkasten. Niemand hat dies alles je gesehen oder weiß näheres. Wir alle müssen uns auf irgendwelche Aussagen verlassen von Menschen, die meinen, dies von der geistigen Welt übermittelt zu bekommen.

Und wer weiß das schon so genau, ob vieles davon nicht eine groß angelegte, subtile Aktion von irgendwelchen Kreisen war, damit wir immer mehr von uns selbst, unserer eigenen Kraft und der Arbeit an uns selbst abgelenkt wurden. Möglicherweise war die Enttäuschung, in die viele jetzt fallen, von Anfang an einkalkuliert und geplant. Ich sage: Möglicherweise – wissen tut es niemand. Außer denen vielleicht, die es getan haben, wenn es denn so sein sollte.

Damit wir uns richtig verstehen. Nach wie vor kann, will und werde ich hier nicht beurteilen. Alles sind nur Möglichkeiten, die man durchdenken und durchfühlen kann. Kann gut sein, daß es das alles wirklich gibt. Oder daß die Menschen tatsächlich echte Infos aus der geistigen Welt bekommen. Es sollte mich sehr freuen.

Nein, was ich immer wieder sagen möchte, wir sollten uns einfach nicht darauf verlassen. Sollte das wirklich alles so vorgesehen sein, denn kommt es auch. Und nichts kann es aufhalten. Ich fand aber die Vorstellung immer schon sehr merkwürdig, daß unser Aufstieg von außen bestimmt werden sollte. Also den Moment unseres Aufstiegs mein ich. Wer sollte das wohl bestimmen? Das eine oder das andere Weltraumvolk? Wenn es sie denn tatsächlich gibt. Denn wären wir doch wieder in einer Abhängigkeit.

Unsere eigene Kraft jedoch ist von nichts und niemand abhängig, außer von uns selbst. Es wird einen Aufstieg geben. Da bin ich mir ganz, ganz sicher. Aber dieser Aufstieg findet für mich täglich statt. In jeder Minute, jeden Moment. Und dieser Aufstieg findet für mich auch nicht außen in der Welt statt, sondern in mir selbst. Mit jedem Mal, wo ich wieder in meinen Keller steig und dort meine Leichen aufspür und auflöse, steig ich ein Stückchen auf. Erwach ich ein Stück mehr. Mit jeder Angst oder jedem alten Denkmuster, das ich auflös, werd ich ein Stück leichter und kann mich in meinem Bewusstsein ausdehnen oder erweitern. Und werde die Dinge anders oder viel erweiterter wahrnehmen. Werde das sehen oder hören, was vorher auch schon da war. Was ich durch meine eigenen Beschränkungen aber nicht wahrnehmen konnte.

Nehmen wir ein Beispiel. Ich hatte immer Zoff mit dem Nachbarn. Das hatte ja nie nur was mit dem Nachbarn zu tun. Sondern immer auch mit mir. Mit irgendwas in meinem eigenen Feld, was vielleicht schon seit Jahrzehnten quer läuft. Und das zeigt sich nun eben z.B. im Kontakt mit dem Nachbarn. Wenn ich das bei mir selbst aufspüre, sofort wird sich meine eigene Energie ändern. Und damit automatisch auch das ganze Feld mit dem Nachbarn. Weil mein eigener Ärger oder Frust oder die Wut, die sind einfach weg. Ich werd also sehr wahrscheinlich den Nachbarn mit ganz andern Augen sehen. Und schon ist die Welt um ein Stück Frieden und Freundlichkeit reicher. Da brauchen wir gar nicht auf die Kriege in der Welt schauen. Da können wir vor unserer eigenen Haustür anfangen.

Und so können wir das mit all unseren Dingen machen. Unser ganzes Leben durchforsten, was uns noch passt oder was nicht mehr stimmig ist. Und das, was nicht mehr stimmig ist, verändern. So werden wir von Mal zu Mal leichter. Und unsere Welt wird sich in einem Augenblick immer mehr verändern.

Das ist für mich Aufstieg. Den ich selbst bestimme und der in mir selbst stattfindet. Und die ständig steigenden Energien helfen dabei. Und so braucht niemand Angst zu haben oder enttäuscht zu sein. Die Zeiten für den Bewusstseinswandel sind da – keine Frage. Aber die sind nicht von irgendwas im außen abhängig. Seien wir nicht enttäuscht oder mutlos, wenn sich vermeintlich im außen nichts ändert – in unserm innen ändert sich jede Sekunde etwas.

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Liebevolle Führung

Hallo Ihr Lieben!

Wir sind´s mal wieder: die Ina (mein inneres Kind) und ich.
Es dauert ja nun nicht mehr sehr lange und die Adventszeit beginnt. Da haben wir schon mal ein bisschen in youtube herum gestöbert nach interessanten Songs für den Dezember.

Hi, ich (Ina) verrat euch schon mal was:
Es wird nämlich hier und auch auf Marinas Website täglich einen Song geben (also zwei verschiedene) – wir nennen das den musikalischen Vorweihnachtsapperitif. Und es hat mir Riesen-Laune gemacht, in den Weiten der Lieder verschiedener Länder und Zeiten herum zu stöbern und verschiedenste Videos, die oft auch ganz schöne Bilder haben, für die Dezenberbeiträge auszuwählen.

Auf dieser musikalischen Reise haben wir auch das folgende gefunden.
Da es nicht weihnachtlich angehaucht ist, kann es schon mal jetzt im November den Weg hierher finden:

Liebevoll an die Hand genommen zu werden – das fühlt sich so gut an.
Geführt werden, sicher gehalten sein an der Hand von Jemand, der oder die größer, weiser, erfahrener is, DER sich bestens mit allem auskennt und in Liebe agiert…
das ist eine tiefe Sehnsucht von mir und natürlich erst recht von Ina.

Dafür hab ich ja dich, du meine erwachsenen Marina!

Ja, und wenn ich mich manchmal zu unsicher, zu schwach, zu wacklig fühle, dann haben wir den großen Liebhaber allen Lebens, der uns an SEINE große Lichthand nimmt und uns hält und führt.

Erzähl doch mal, was uns heute abend tolles mit IHM passiert ist!

Okay, also: Kurz bevor ich gestern abend nach Hause kam, habe ich zu Ina gesagt:
“Und GOTT erwartet uns schon zu Hause und heißt uns dort willkommen.”
Als ich dann meine Klingelfee (so heißt unser AB) abhörte, hatte doch tatsächlich ein lieber Mensch ein Willkommens-Lied für mich drauf gesungen!!! Das allein wäre ja schon total schön gewesen, aber in Kombi mit dem gerade zuvor gedachten Gedanken: “Gott erwartet uns zu Hause und heißt uns (auch) dort willkommen”, war das ein regelrecht magisches Erlebnis, was mir wieder mal deutlich machte, auf welch wundersame Weise ER sich immer wieder erfahrbar macht und die Kraft der Liebe uns zeigt, dass SIE wirklich da ist und uns willkommen heißt.

Dieses Erlebnis wollen wir gern mit euch hier teilen.

Und dies wünschen wir euch allen immer wieder:
Die Erfahrung durch WUNDERbare Zufälle, durch Menschen und Situationen, die eindeutig erkennbar von einer größeren Macht “eingefädelt” worden sind, liebevoll und sinnvoll an die Hand genommen zu werden!

In diesem Sinne gebe ich die Botschaft von heute gern weiter an alle:

Fühlt euch in Gottes Namen
WILLKOMMEN hier

(und wo auch immer Ihr gerade sein möget)

Herzlich grüßen euch
Ina und Marina

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Ich sehe eine neue Welt

Die Liebe steht über allem. Sie fließt durch alles durch, hüllt alles ein. Wie ein leichtes, buntes, wunderschönes duftendes Seidentuch. Ist weich und berührend. Keiner kann sich entziehen, sie berührt jeden. Sie nimmt alles schwere mit sich fort.

Kein Tier hat mehr Angst vor dem Menschen. Der Mensch behandelt die Tiere, als wären es seine eigenen Kinder. Der Mensch sieht die Natur als seine Heimat, sein Zuhause an. Er zeigt den Bäumen, Pflanzen, Sträuchern und Mineralien – allem lebendigen – seine Liebe und den gebührenden Respekt. Er erkennt, daß er gar nichts wäre ohne die Tiere und die gesamte Natur.

Gott hat dem Menschen die Wesen aus allen Reichen anvertraut. Zur Freude, zum Miteinander und zur gegenseitigen Unterstützung und Weiterentwicklung. Zu erkennen, daß alles eins ist. In jedem Wesen schwingt das göttliche Licht, die göttliche Liebe, alles ist gleich. Vom Mensch über das Tier, den Baum, die Blume und das Mineral.

Ich sehe eine Welt mit Menschen, die dies erkannt und alles aus der Vergangenheit mit Liebe durchflutet haben. Der Mensch hat sich selbst angenommen und vergeben. Und er hat die Erde und all ihre Bewohner um Verzeihung gebeten. Dies war seine Einweihung, seine Meisterprüfung. Ob er die Dinge sieht, sie versteht und die Demut hat, zuzugeben, den Kopf zu neigen und um Vergebung zu bitten. Würde dies geschehen, so könnte er wirklich der Hüter der Erde werden. Es ist so geschehen.

Endlich können die Menschen sich auch untereinander wieder füreinander öffnen. Auch sie haben keine Angst mehr voreinander. Sind von der großen Last befreit, die sie über Äonen getragen haben.

Es ist, als hätte der Mensch durch seine Erkenntnis die ganze Erde befreit. Überall tanzen und spielen die Tiere. Bäume wachsen in den Himmel. Auf den Wunden und Narben der Erde sind wunderschöne, ganz neue Blumen entstanden, die es nie zuvor gegeben hat. Ein ganz neuer Duft, neue Farben – überall eine Freude und Leichtigkeit.

Ich sehe bunte, blühende Landschaften, in denen alles miteinander in Liebe, Frieden, Freundschaft und Harmonie existiert. Endlich ist der Grundgedanke der Schöpfung überall spürbar. Liebe, Glück, Freude, Bewusstsein und Weiterentwicklung.

Vielleicht sagt Ihr jetzt: „Mädel, träum schön weiter, aber irgendwann wach mal auf und sieh dir die Realität an.“ Das ist eine Möglichkeit. Eine andere wäre, ins Herz zu gehen und aus voller Kraft mit in diese Vision einzustimmen und sie vielleicht sogar noch zu ergänzen. Ich freu mich drauf.

Die Schleier sind fast verschwunden, die Energien steigen ins unermessliche. Wann – wenn nicht JETZT – sollten wir diese Welt entstehen lassen?

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Ich hab aufgehört zu denken …

… ganz oft jedenfalls. Und das wär mir natürlich wieder mal nicht aufgefallen. Hätte nicht eine Freundin dieser Tage zu mir gesagt, daß sie das Gefühl hat, ihre Tage verlaufen grad alle irgendwie gleich. Ja, das geht mir auch so. Aber ich bin froh darüber und genieße es sehr. So brauch ich nicht viel Gedanken reinzustecken in die Tage. Ich war ja nu wirklich immer ganz vorn in der Reihe, wenn es um das ewige Denken und Zerdenken ging. Und so kann das ewige Geplapper im Hirn, der ganze Lärm, endlich leiser werden bis ganz aufhören. Und ich kann wirklich sehen, wie sehr ich bisher in einem Film gelebt hab, geschaffen von mir selbst. Nur leider war es höchst selten ein schöner Liebesfilm.

Und noch was stell ich seit einiger Zeit fest. Viele Dinge, die im außen passieren, berühren mich kaum noch. Auch das, was ich früher an Problemen hatte, löst sich immer schneller auf. Eigentlich hab ich im großen und ganzen Ruhe und Frieden. Klar seh ich alles noch. Und ich mach auch meinen Mund auf. Aber ich identifiziere mich nicht mehr damit. Auch wieder so ein Wort aus der Spiri-Szene. Früher wußte ich natürlich mal wieder nicht, was damit gemeint ist. Jetzt versteh ich es für mich so: Ich sehe die Dinge, krieg sie mit – aber die Dinge sind nicht ich.

Wie viele Texte und sogenannte Channelings sprechen darüber. Hab fast das Gefühl, das scheint im Moment das wichtigste zu sein. Nur, daß daß die da leider oft so rumeiern. Die sagen denn mit schönen Worten, ich soll loslassen. Aber wie das genau geht, das sagen sie mir leider nicht.

Jetzt merk ich aber, wie schön das ist, das loslassen. Weil – es geht auch gar nicht mehr anders. Hab das die letzte Zeit völlig unbewusst gemacht, war ganz automatisch. Irgendwie hatte ich von dem ganzen Mist im außen so gestrichen die Nase voll, daß ich es einfach hab ziehen lassen. Hab mir mein inneres so wie eine Höhle vorgestellt und mich da einfach reingelegt. So in etwa kann man das wohl beschreiben.

Ich versteh aber langsam, was gemeint ist, daß wir uns unsere Welt denken. Wenn wir uns unseren eigenen Tag ansehen, da merken wir es doch schon. Kaum, daß wir morgens die Augen aufmachen, geht’s doch schon los mit der Maschinerie. Aufstehen, ins Bad, Kaffeemaschine an, evtl. was essen. Haben wir alles gepackt für die Schule oder Arbeit? Heute steht evtl. eine Klausur oder ein wichtiges Meeting auf der Arbeit an. Wie das wohl wird – ob das wohl klappt …? Und wieder muß die Mittagspause herhalten, weil wir doch noch dies oder jenes einkaufen müssen …

Immer nur Arbeit und Arbeit. Und am Abend – meine Güte – die Wäsche muß auch endlich mal aus der Maschine raus und aufgehängt werden. XY kriegt das ja nicht gebacken. Überhaupt XY – was der wohl heut abend wieder für eine Laune hat … ob das alles überhaupt noch das richtige ist? Usw. .. usw … usw …

Genau so geht’s doch bei uns ständig, meist ohne, daß wir das so genau mitkriegen. Wir wundern uns am Abend denn höchstens, daß alles ganz genau so eingetroffen ist, wie wir das alles ja schon am Morgen gleich nach dem Aufwachen gewusst haben. Und dies ist ja nur unser kleines, ganz persönliches Dasein. Da sind noch nicht mal die großen weltpolitischen oder wirtschaftlichen Gedanken und Sorgen drin.  Wenn das denn auch noch dazu kommt – z.B. wie lange unser Sparbuch denn wohl noch sicher ist – na denn gute Nacht. Da könnten wir morgens eigentlich am besten gleich im Bett bleiben.

Ich hab das jetzt alles einfach mal nachgelassen. Hab irgendwann so fast automatisch damit angefangen, über all das gar nicht mehr nachtzudenken. Wirklich einfach aufgehört. So zu tun, als ginge mich das gar nix mehr an. Lach – der Witz ist ja, es geht mich eigentlich auch gar nix an. Denn all das hat nicht das geringste mit mir als Seele zu tun. All das ist nur der Geist, der Verstand, meinetwegen auch das Ego, die hier einen Film drehen. Und den sie uns unbedingt als die Wahrheit verkaufen wollen. Und wir denken, das sind wir.

Wenn wir denen aber was husten, uns gemütlich in den Sessel setzen und von ferne diesen Film ansehen, denn werden wir vielleicht noch ganz gut unterhalten – oder eben auch nicht – aber das war es. Wir selbst haben  Ruhe und Frieden. Und Geist, Verstand oder Ego schauen irgendwann ganz blöd aus der Wäsche, weil wir einfach nicht mehr mitspielen. Und denn – und das erleb ich selbst wirklich täglich – können  mit einmal die Dinge sich auftun, die vorher auch schon da waren. Die wir aber leider vor lauter Zerdenken nicht mitbekommen haben.

Denn können wir endlich viel mehr fühlen und sehen oder auch wissen. Das geht ganz automatisch – so fast ohne Übergang. Das hab ich selbst an mir erfahren. Und denn brauchen wir auch nichts zwanghaft in unser Leben reinzudenken. Ich mein jetzt, dieses vielgepriesene – fast schon wieder zwanghafte – Erschaffen. Denn das kommt denn auch automatisch. Auch das war bei mir so. Hab mich nur noch gewundert über die schönen Gedanken und Gefühle, die ich mit einmal hatte. Auch wieder einfach so.

Und selbst, wenn das alles nicht sofort auftaucht, die Ruhe und Frieden sind mit nichts aufzuwiegen. Allein dafür lohnt es sich schon, überhaupt zu leben. Wir dürfen uns nur nicht wieder reinziehen lassen in das ewige Denken, so komisch uns das Loslassen auch vorkommen mag. Ich glaub, dies an nichts denken, das ist schon das neue, auf das wir alle so warten.

Und denn brauchen wir auch nicht mehr auf irgendeinen Aufstieg im außen in der Welt zu
warten oder darauf, daß irgendwelche ominösen „Außerirdischen“ kommen und uns retten. Denn wir werden bemerken, daß wir bereits mitten drin sind im Aufstieg. Eigentlich schon ganz lange. Weil der Aufstieg im Bewusstsein in unserem inneren passiert. In jeder Sekunde, in jedem Moment … JETZT!

Hab heute einen tollen Spruch gelesen: “Wir sind keine Gefangenen des Schicksals, sondern unserer eigenen Gedanken.“ Und in dem Moment, wo wir einfach wirklich aufhören zu denken, haben wir uns selbst befreit.

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Die Engel und ich – zwei Welten begegnen sich

Nu wird’s echt verrückt … ich glaub, die Engel sind auf dem Vormarsch, kommen näher, sogar mir. Hach … ich sag das einfach so … ich weiß ja noch nicht mal genau, was das ist, die Engel. Aber es fühlt sich wirklich grad so an. Und durchgedreht bin ich auch nicht …

Ich seh sie grad, all die Gesichter, die jetzt wissend lächeln, und die sagen: „Die Engel waren immer schon hier.“ Jeder „gute“ Spiri müsste das jetzt ja sagen. Na ja, mein Verstand hat das auch immer gewusst, aber …

In meiner kleinen kindlichen Vorstellungswelt waren das immer die großen wunderschönen Wesen mit langen lockigen Haaren, schönen wallenden Kleidern … und total lieb sollten sie sein. Hmmm … aber mehr weiß ich nicht wirklich.

Hab sie immer ganz dolle lieb gehabt, hab schon als kleines Mädchen überall Bilder oder Figuren oder Kettenanhänger gehabt. Das war immer toll, das war wie ein Schutz, eine Zuflucht für mich. Ich hatte mit niemandem Kontakt oder so. Aber war mir absolut sicher, daß sie da sind.

Hab mich auch nie getraut, richtig mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ist komisch, aber auf gewisse Weise hatte ich sogar immer Angst vor ihnen. Sie waren für mich nur die großen, mächtigen, absolut reinen, schönen und liebevollen Wesen. Und wer war ich dagegen schon? Schuldig und unwert, so hab ich mich ihnen gegenüber gefühlt. Deshalb hab ich mich meist nicht mal getraut, die Augen zu erheben und sie anzusehen.

Und der zweite Grund war, daß ich als kleines Kind gelernt hab, nichts und niemand zu vertrauen. Und zudem hatte ich ja auch täglich mitbekommen, daß der Himmel mich nicht wieder von der Erde weggeholt hatte, obwohl ich ihn so angefleht hatte. Na ja, und da hab ich halt gedacht, wenn du jetzt den Engeln vertraust und die lassen dich auch im Stich, denn haste niemand mehr. Also hab ich diese erhabenen Wesen irgendwo in einen ganz sicheren Safe in meinem Herz gepackt, wo ich bei Bedarf hin konnte, es mir aber niemand nehmen oder zerstören konnte.

Außerdem bleib ich auch ganz gern in Klarheit bei mir selbst und düse ungern einfach ab in irgendwelche ominösen Ebenen.

Aber wissen, was das eigentlich wirklich ist, die Engel, das tu ich bis heute nicht. Eine Freundin sagt immer, das sind Energiefelder – genau wie wir. Mein Verstand glaubt und weiß das. Und medial bin ich ja nicht komplett unbegabt – fühlen konnt ich immer schon. Und hab mir denn zu den Gefühlen recht und schlecht die entsprechenden Erklärungen zusammen gebröselt. Aber dies hier … das ist jetzt ne ganz neue Nummer. Denn sowas hab ich noch nie gefühlt.

Ich kanns noch nicht mal in Worte fassen. Ich weiß eigentlich auch nicht, warum ich diesen Text überhaupt schreib. Ich hab ihn irgendwie auch gar nicht selbst geschrieben. Er wollte raus und hat sich einfach von selbst geschrieben. Lach – das ist prima, wenn das immer so geht, denn brauch ich zukünftig ja nur noch meine Finger zur Verfügung stellen und geh in der Zeit Kuchen essen. Und hinterher hol ich den fertigen Text ab.

Es fühlt sich einfach anders an. Eine ganz andere Energie ist da. Wie fing das an? Vielleicht damit, daß eine Freundin von mir auch grad ihr Leben und ihr Herz für ihren Engel geöffnet hat. Da wurd ich schon aufmerksam. Warum passierte das und warum bekam ich das bei ihr so intensiv mit? Und denn passierten in meinem eigenen Leben auch so kleine Merkwürdigkeiten, wo mein Bauch einfach gesagt hat, das waren jetzt die Engel. Ohne, daß es eine „vernünftige“ Erklärung dafür geben würde. Ich achte ja auch immer sehr auf Synchronizitäten. Selbst auf Facebook bin ich neuerdings mit Leuten vernetzt, die wohl ganz viel mit Engeln zu tun haben. So wird’s denn langsam rund für mich.

Na ja, jedenfalls trau ich mich jetzt, da mal rein zu fühlen. Da ist eine Energie um mich rum, es flirrt und vibriert, die ich so noch nie gefühlt hab. Wie elektrischer Strom.  Aber denn zuck ich auch schnell wieder zurück. Trau dem Braten noch nicht so recht. Aber fühlt sich trotzdem ganz klasse an.

Vielleicht ist es ja so, daß die Engel endlich rauswollten aus meinem Herzens-Safe. Oder es ist ihnen mittlerweile einfach zu langweilig, weil noch nicht genug Leute sie wahrnehmen. Und deshalb hauen sie jetzt vielleicht mal auf den ätherischen Putz und wollen sagen: „Nu aber mal los … macht mal voran … nehmt uns mal endlich wahr! Wir wollen endlich unseren Job machen, und das geht mal nur mit euch zusammen.“

Ok, wenn das so klasse ist, denn mach ich gern voran. Was da wohl sonst noch kommt?

Ein Video kursierte heut auf Facebook, das paßt schön hier rein, find ich. Danke fürs posten.

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Woran man liebevoll denkt, das kann nicht verschwinden

Es waren einmal zwei kleine Mädchen, Isa und Lisa, die waren befreundet und spielten viel zusammen. Sie wohnten in einer kleinen Stadt. Beide hatten sie viele Fragen über das Leben, hatten aber auch viel Angst und kein großes Selbstvertrauen. So ging eine Zeit ins Land. Lisa wandte sich irgendwann immer mehr ab und ging ihre eigenen Wege.

Eines Tages ging sie in die große Stadt. Sie lernte dort viele große Geschäfte, Kinos und Theater kennen. Eine Welt, die einem für viel Geld vorgaukelt, daß man jemand ist. Und Lisa glaubte all diesen Menschen und fühlte sich mit einmal wertvoll – endlich war sie auch jemand. Natürlich ging sie diesen Weg weiter. Veränderte sich immer mehr. Wurde immer unzugänglicher. Erhob sich über andere, auch über Isa, die in der kleinen Stadt geblieben war.

Aber auch Isa hatte sich mittlerweile verändert. Und so passte es zwischen den beiden irgendwann nicht mehr. Sicher waren beide darüber irgendwie auch traurig, jede auf ihre Art.

Eines Tages nahm Isa jedoch zu Lisa Kontakt auf, so eher unbewusst, spontan aus einem Impuls heraus.

Da kam eine gute Fee und fragte Isa: „Isa, warum hast du das gemacht. Hast du Lisa doch noch nicht losgelassen?“ Isa antwortete: „Doch, die Lisa, die sie jetzt darstellt, die hab ich losgelassen. Da gibt es keine Verbindung oder Übereinstimmung mehr. Und das will ich auch nicht mehr. Ich glaub eher, daß ich irgendwie den Anteil von Lisa ansprechen wollte, den ich früher mal kannte. Den ich liebgehabt hab. Die Lisa, die sie mal war. Ich wollte wohl einfach wissen, ob dieser Teil noch da ist. Oder ob er ganz verschwunden ist.“

Die gute Fee antwortete: „Isa, dieser Anteil ist noch da, aber ganz tief versteckt, so als ganz kleines Lichtlein. Da drüber liegen jetzt aber die ganzen anderen Teile und Energien, mit denen es Lisa jetzt zu tun hat. Und diesen einen kleinen Anteil erreichst du nicht mehr. Jedenfalls im Moment nicht. Aber du kannst eins tun. Und das ist ein Liebesdienst, den wir alle füreinander tun können. Denke einfach nur liebevoll an diesen kleinen Anteil, der unter all dem anderen begraben ist. Alles, woran wir in Liebe denken, das kann nicht verschwinden.“

Da freute sich Isa sehr, dankte der Fee und ging wieder ihrer Wege. Und sie beschloss, genau das zu tun. Sie hatte immer das Gefühl gehabt, Lisa nicht im Stich lassen zu dürfen. Aber die Fee hatte ihr eine Lösung angeboten. Und jetzt ging sie ihrer eigenen Zukunft entgegen.

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Zivilcourage – wat is dat denn?

Ich geb zu, ich musste auch erstmal bei Wiki googeln. Also – hab ich dort gelesen – wörtlich übersetzt heißt es Bürgermut. Und wer sind die Bürger? Wir alle. Also geht es darum, ob und wie wir alle Mut beweisen. In Alltäglichkeiten oder in besonderen Situationen.

Auf das Thema gekommen bin ich durch die Aktion von Ralph Boes aus Berlin, der zur Zeit hungert, weil er durch Hartz IV sanktioniert wurde und nur einen Bruchteil Geld bekommt, da er sich weigerte, das menschenunwürdige System und dessen Machenschaften weiter mitzumachen. Ist das Zivilcourage? Ich denke schon, obwohl man natürlich sagen könnte, jetzt hat er ohnehin nichts mehr zu verlieren, wo er schon sanktioniert wurde. Aber auch jetzt sind seine Angehörigen von den Sanktionen betroffen.

Und wie kam es überhaupt soweit? Er hat NEIN gesagt. Er hat gesagt, ich mache etwas nicht. Er hat deutlich gesagt, daß er etwas für menschenunwürdig hält. Er hat sogar gesagt, wie er es sich stattdessen vorstellen würde. In seinem Brandbrief heißt es u.a. „Ich spreche jede Art von Arbeit heilig, die aus einem inneren ernsten Anliegen eines Menschen folgt …“ http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/ Also er ist nicht einfach nur ein Anarchist. Wenn man sich mit ihm und seinem Anliegen beschäftigt, stellt man fest, daß es sich um einen hochintelligenten, tiefsinnigen Menschen handelt, der sich einsetzt, um aufmerksam zu machen und damit sich etwas im System ändert. Zum Video mit ihm einfach ein Stück weiter unten in meinem letzten Text schauen.

So, was mach ich nun für mich damit? Eine Möglichkeit ist, ihn einfach für einen faulen, renitenten Zeitgenossen zu halten, der nur aufmucken und stören will. Eine andere Möglichkeit ist, sein Verhalten innerlich gut zu finden, aber sich dennoch abzuwenden, weil es für mich zu gefährlich sein könnte, mich an seine Seite zu stellen. Und die dritte Möglichkeit, zu schauen, was bräuchten er und seine Aktion, wie könnte ich ihn unterstützen.

Ich gebe zu, ich hab alle drei Möglichkeiten durchlaufen. Als ich das erste Mal auf Facebook von ihm las, da hab ich es gleich wieder beiseite gepackt. Hab zwar etwas von ihm geteilt, aber sehr halbherzig. Mein Leben verlief grad so schön friedlich, das sollte nicht gestört werden. Aber eine meiner Freundinnen war hartnäckig, wies mich immer wieder auf ihn hin. Da hab ich denn doch mal genauer hingesehen und festgestellt, was für ein tolles Anliegen er eigentlich hat. Und daß er das, was er getan hat, daß er sich geweigert hat und jetzt die Konsequenzen tragen muß und diese sogar noch öffentlich trägt – daß er einfach das für uns alle tut. Denn wir alle müssen täglich mit diesem unmenschlichen System leben. Ja – schön – da konnte ich also nicht mehr wegschauen. Aber wat nu?

Tja, da hab ich doch bei mir schon ein kurzes Zögern festgestellt, ob ich dabei mitmache, ihm Öffentlichkeit zu verschaffen und die Infos mit zu verbreiten. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus einem kurzen Anflug von Angst. Was könnte mir wohl geschehen, wenn ich mich öffentlich mit ihm solidarisiere, mich mit anderen an seine Seite stelle. Könnte ich auch Nachteile dadurch erlangen?

Zum Glück war dieser Anflug aber nicht so lang. Ich hab mich daran erinnert, daß es darum geht, den Rücken grade zu machen. Genau, wie er es getan hat. Nein zu sagen zu etwas, das man nicht will. Mit offenen Augen und Herzen durch das Leben zu gehen und die Dinge zu benennen, die für mich falsch laufen. Zu mir selbst und zu meiner Wahrheit zu stehen.

Wie war es überhaupt möglich, ein derartiges System zu etablieren? Weil ein paar immer mehr haben wollten und Mittel und Wege gefunden haben, andere einzuschüchtern und zu unterdrücken. Und die große Masse immer verängstigter und ohnmächtiger wurde, den Mund hielt und zusah, daß sie selbst so gut wie möglich überleben konnte. Und zu dieser großen Masse gehörte auch ich – ganz klar – und tu es ja immer noch.

Schauen wir uns die Beispiele in der Welt an, wo die Menschen in der letzten Zeit überall friedlich auf die Straße gehen. Ihre Angst überwinden und einfach NEIN sagen. Und wir müssen ja gar nicht soweit gehen. Die Menschen in der ehemaligen DDR – wenn sie damals nicht genau diese Zivilcourage gezeigt und auch NEIN gesagt hätten, dann würde die Mauer mit Sicherheit heute noch stehen. Und auch solche Menschen wie Ralph Boes gehören dazu. Sie machen es uns doch alle vor, zeigen, wie es gehen könnte. DANKE an alle, die schon für uns alle friedlich gekämpft haben. Nehmen wir uns ein Beispiel an ihnen und stehen auch wie sie immer wieder auf und sagen NEIN, wenn wir nein meinen.

Die kleine Gruppe derjenigen, die die Macht für sich beanspruchen, kann doch nur so mächtig sein, weil wir alle immer wieder einknicken. Zwar sehr verständlich und nachvollziehbar – aber wollen wir es nicht mal anders probieren?

Wir alle – jedes Wesen auf dieser Erde – hat den göttlichen Funken in sich. Und als solches sind wir alle gleich – egal, ob Mensch, Tier, Pflanze oder Mineral. Jedes Wesen hat seine Würde und verdient es, mit dem gleichen Respekt behandelt zu werden. Tun wir das endlich und holen uns friedlich unsere Würde zurück!

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Ralph Boes – Sanktionshungern

Ich möchte aufmerksam machen auf die Aktion von Ralph Boes, der seit dem 01.11.12 sogenanntes Sanktionshungern betreibt, weil er sich durch die Sanktionen, die er in Hartz IV erfährt, dazu gezwungen sieht. Er ist auch auf Facebook vertreten und hat dort immer größeren Zulauf.

Ich finde, was er grad tut, das tut er für uns alle.

Hier die Links zu weiteren Informationen. Es gibt auch einen Brandbrief und eine Petition, die man mit unterzeichnen kann.

http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/sheets/newsletter/2012/41vom07.10.2012.htm

http://grundrechte-brandbrief.de/

Und hier ein Video, in dem er erklärt, worum es ihm geht.

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Pures Glück …

… erleb ich grad irgendwie. Lach – ist mir schon fast unangenehm 😉 😉 Auch wenn es hin und wieder eine Mini-Katastrophe bei mir gibt,  so merk ich doch, daß ich innerlich immer mehr zur Ruhe komm, Frieden find und – als wäre das noch nicht genug – sogar Freude und Spaß hab. Und keiner ist darüber erstaunter als ich 😉 Einfach so – völlig ohne äußeren Anlaß.

Das ist so wie verliebt. Aber in wen? Der Verstand sagt, in mich selbst oder in das Leben. Dem Herz aber ist das alles zu blöd, es freut sich einfach nur immer mehr.

Hab dazu auch ein Lied auf youtube gefunden. Ich find ja oft nicht so die Worte, aber Lieder find ich immer. Lach – aber da es sich dabei um deutschen Schlager handelt, hab ich meiner Freundin versprochen 😉 das hier nicht zu posten. Aber wenigstens meinen Text hab ich danach getauft 😉

Wirklich erstaunlich alles. Zumal ich immer noch mitkrieg, wie die Menschen um mich rum gebeutelt werden. Und ich so mit ihnen mitfühl. Und grad die, die man lieb hat, bei denen möcht man doch ganz besonders, daß es ihnen gut geht. Aber eigentlich möcht ich das bei allen … na ja, geht aber nicht immer gleich, das weiß ich auch.

Natürlich läufts nicht immer rund. Grad jetzt ist das Heimweh nach meiner Familie, die alle im Licht sind, wieder öfter da. Oder andere Dinge, die mich auch nerven. Aber das geht immer schneller vorüber. Nur ist mir das ganze fast nicht so bewusst geworden, weil der Übergang bei mir so fließend ist. Bewußt wurd es mir erst dadurch, daß ich mitgekriegt hab, was andere zur Zeit durchleben. Und da war ich wirklich dankbar. Und auch dankbar, daß ich für sie jetzt einfach da sein kann.

Klar krieg ich mit, was auf der Welt läuft. Im großen und im kleinen. Und ich mach auch meinen Mund auf oder versuch was zu ändern, wo es mir eben möglich ist. Der Unterschied ist vielleicht, daß ich nicht mehr aufgehe in diesen Missständen überall. Das hab ich früher gemacht. Hab das alles selbst durchlebt, mich fürchterlich aufgeregt über die ganzen Ungerechtigkeiten – bin dadurch völlig aus der Balance gekommen.

Jetzt seh ich die Ungerechtigkeiten immer noch und all das Leid. Und mir bleibt manchmal vor Empörung oder Trauer auch die Luft weg. Aber grad, wenn ich das merk, denn geh ich verstärkt irgendwie in meine Mitte. Ist auch son toller Ausdruck, alle Welt benutzt ihn. Konnt ich früher nie was damit anfangen, hab immer gedacht, der sagt alles und nix. Aber es ist tatsächlich so. Ich nehm mein Bewusstsein und richte es einfach auf mein Herz oder den Bauch, wie es grad kommt. Also die Mitte. Und das reicht denn – schon geht es mir besser, und das außen ist so weit entfernt. Es ist zwar noch da, aber es ist nicht mehr ich – so wie ich früher gedacht hab. Vielleicht ist das damit gemeint, wenn sie alle immer sagen, wir sollen uns nicht mit irgendwas identifizieren.

Hach – grad eben ist es wieder passiert. Ich hatte mit dieser Person zu tun, über die ich letztens schrieb. Die oft alles falsch versteht und denn tödlich beleidigt ist. Ich hatte eine ganz normale Frage gestellt, und die Person war grad gestresst und bekam diese Frage sofort in den falschen Hals und reagierte wieder völlig beleidigt. Diesmal hab ich anders reagiert. Ok, kurz war ich wieder ärgerlich, weil dieses ewige beleidigt sein, das nervt schon. Aber denn bin ich einfach aus der Schusslinie gegangen, hab es nicht persönlich genommen. Hab das ganze sogar überspitzt, hab gesagt: „Ja, ich weiß, ich bin ein Monster, ich will dich nur fertig machen, hab ich ja ganz vergessen. Danke, daß du mich dran erinnerst.“ Und hab denn ganz ruhig und sachlich und freundlich erklärt, warum ich diese Frage gestellt hab und was ich eigentlich wissen wollte. Ja, und da war die Person ganz schnell ganz still und sogar überfreundlich. Sehr erstaunlich!

Und das beste war, daß dies ganze tatsächlich mehr oder weniger an mir vorbeigerauscht ist. Ich war nicht wirklich sauer, war ganz ruhig, eigentlich hat mich das ganze fast gar nicht interessiert. Es war einfach nicht meins, ich konnte das bei der anderen Person lassen. Und sie trotzdem einfach lieben, diese unseligen, nervtötenden  – früher üblichen – Diskussionen in diesen Fällen blieben einfach aus.

Wie ist das nu alles passiert? Keine Ahnung – wirklich nicht … Ich hab wirklich nix gemacht, nix besonderes. Ok, ich hab die letzten Jahre immer und immer wieder die Leichen aus meinem Keller geholt. Und bin immmer noch dabei. Ich wollte immer nur mehr Bewusstsein und Klarheit. Ich hab in meinem Leben und in meinem Umfeld aufgeräumt, Schlussstriche gezogen. Das hat Mut gekostet, aber dadurch ist mein Leben auch viel leichter und schöner geworden. Ich war mir selbst endlich soviel wert, daß ich begriffen hab, daß ich mir nicht alles bieten lassen muß, sondern auch mal “Schluß” sagen darf. Jetzt dank ich mal den Menschen, die es derart auf die Spitze getrieben haben. Als es damals  passierte, da konnte ich das allerdings noch nicht so sehen 😉

Klar hab ich über die Jahre auch alles mögliche ausprobiert, alle möglichen Wege, Mittel und Werkzeuge und was weiß ich noch alles. Das war auch alles gut und interessant und sicher auch hilfreich, aber irgendwie kann ich meinen momentanen Zustand darauf auch nicht zurückführen. ICH BIN einfach ich.

Wie ich auch schon schrieb, ich hab nix besonderes und kann auch nix besonderes. Ich hab keine besondere Gabe, weiß nix von meinem Seelenweg, spreche nicht mit irgendwelchen Geistwesen (jedenfalls nicht, daß ich wüsste), kann keine Medis und hab auch kein Bedürfnis zu meditieren.

Vielleicht ist mein Vorrat an Leid aufgebraucht, den ich mir für diese Inkarnation in den Rucksack gepackt hab. Vielleicht ist es einfach wirklich die ständig steigende Energie. Oder aber – das ist für mich tatsächlich ein wichtiger Punkt – die Zeit, die immer mehr zusammenfällt. So fühlt es sich für mich jedenfalls an. Irgendwie vergeht sie für mich derzeit doppelt so schnell – wenn ich ganz bei mir bin, krieg ich sie gar nicht mehr mit. Was eine Erholung, was für eine Freude! Für mich ist die Zeit mittlerweile einer der größten Bestandteile unseres bisherigen Gefängnisses.

Aber eigentlich ist es auch nicht wichtig, hauptsache, es geht mir gut. Und da ist was, was ich fast schon fassungslos festgestellt hab, der Oberhammer ist, ich lieb im Moment die Menschen wirklich! Ja, selbst ich kann andere Menschen einfach nur so lieben –  weil sie da sind. Ich seh sie und fühl mit denen mit. Und will einfach nur, daß es ihnen auch gut geht. Überhaupt allen Wesen. Selbst mein Nachbar nervt mich im Moment nicht 😉

Und das ist eigentlich auch der Grund gewesen, warum ich diesen Text geschrieben hab. Ich möchte Mut machen, daß derzeit wirklich alles passieren kann. 🙂 Ich glaub wieder an Wunder!

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Spricht unsere Seele zu uns über den Körper?

Davon bin ich fest überzeugt. Hab seit Jahren immer wieder diese Erfahrung gemacht. Ich fahre ganz super damit, mich bei körperlichen Symptomen auch gleich zu fragen: Warum hab ich das jetzt? Was will mir meine Seele eigentlich sagen? Und da ist es für mich auch gleichgültig, welche Symptome oder wie groß sie sind. Ich frag eigentlich bei allem nach. Und denn kümmer ich mich einerseits um die Symptome (am liebsten mit Naturheilmitteln), aber andererseits noch mehr um das, was evtl. dahinter steckt.

Es gibt in diesem Bereich ja einige Autoren. Auf Schlag fallen mir Rüdiger Dahlke, Louise Hay und Kurt Tepperwein ein. Hab von allen dreien Bücher im Regal, mit Dahlke komm ich persönlich aber am besten klar. Die sind ja auch alle im Netz vertreten. Ich mach das immer so, wenn ich irgendwas hab – z.B. Kopfschmerzen – denn googel ich „Kopfschmerzen“ und „Dahlke“. Und denn find ich meist ne ganze Menge an Ausführungen und Antworten.

Hab oben geschrieben, daß ich „eigentlich“ bei allem nachfrag, weil ich das grad erst so nicht gemacht hab. Hatte seit ca. 2 Wochen ein kleines Hautproblem. Nix großes, schon gar nix für einen Arzt im Moment. Hatte ich früher oft, aber schon viele Jahre nicht mehr. Also war ich einfach nur genervt. Und hab es nur mit den entsprechenden Salben behandelt, die ich von früher kannte. Hab vor lauter Genervtheit völlig übersehen, mal zu fragen, warum das möglicherweise jetzt aufgetreten ist. Aber die Salben halfen alle nicht. Ich wurde immer frustrierter, sah mich schon beim Doc. Da fiel mir endlich ein, doch mal anzufragen, warum das alte Problem jetzt wohl wieder gekommen ist.

 

Lach – eine innere Antwort bekam ich postwendend – auch völlig logisch war sie. Das Thema Haut allgemein und die entsprechende Stelle, das passte einfach. Ich versicherte mir selbst, daß ich da dran arbeiten, die Einstellung verändern würde. Und der Clou war denn, daß ich nach dieser Verhandlung mit mir selbst 😉 sofort die Idee  „Teebaumöl“ bekam. Teebaumöl hatte ich früher auch gelegentlich benutzt, aber nie wieder dran gedacht. Schon gar nicht jetzt bei meinem Rumgeeier die letzten zwei Wochen. Und was war?

Hab denn auch noch mal nach Teebaumöl gegoogelt. Und zu meiner großen Überraschung festgestellt, daß dies Öl wohl als eins der besten Naturmittel u.a. bei Hautproblemen gilt. Das dies sogar bereits wissenschaftlich bewiesen ist.

Ja, was soll ich sagen. Hab auf jeden Fall sofort das Teebaumöl angewendet. Und bereits nach einer Stunde hatte sich mein Problem tatsächlich schon erheblich reduziert. Jetzt, einen Tag später, ist es fast ganz weg. Das, was mir zwei volle Wochen unter voller Behandlung mit allen möglichen entsprechenden handelsüblichen Salben nicht gelungen war, passierte jetzt mit einmal ruck – zuck.

Vielleicht ist das ja jetzt ein bisschen spinnert, aber dies ganze Geschehen war so klar und deutlich für mich und es hat mich wirklich so beeindruckt, daß ich es einfach hier aufschreiben musste. Vielleicht hilft mein Erlebnis ja noch jemand.

Zu Teebaumöl gibt es viele Links. Hier einer, der auch noch eine kleine Geschichte dazu erzählt und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten auf einen Blick zeigt.

http://www.nahrungsergaenzung-versand.eu/teebaumoel.htm

Und hier ein Vortrag von Rüdiger Dahlke zum Thema Krankheit als Sprache der Seele:

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Was sind das nur für Zeiten …

Bild von Ralf

… da sagen sie doch alle immer wieder – zumindest aus der geistigen Welt – der Aufstieg kann und soll leicht und voller Freude vor sich gehen. Oder besser gesagt, haben sie früher behauptet, in letzter Zeit les ich das nicht mehr so. Da haben sie vielleicht auch in der geistigen Welt endlich bemerkt, daß das ein frommer Wunsch war.

Meine Güte, wenn ich so um mich herum schaue, meine Lieben werden ganz schön gebeutelt grad. Das tut mir immer so leid, weil ich denke, diese tollen und liebenswerten Menschen … warum nur? Versuche denn, einfach da zu sein. Fand es schon fast merkwürdig, daß es mir so gut ging. Lach – ja – bei mir hat es wohl nur etwas länger gedauert, denn dieser Tage bin auch ich wieder sehr unsanft auf dem Boden gelandet.

Es ging bei mir um Kommunikationsstörungen mit einer Person, die so schon seit einigen Jahren bestehen. Daß wir uns gegenseitig ständig voneinander nur angegriffen fühlten. Wir konnten es nie miteinander klären, aber in dieser Form kam es in letzter Zeit irgendwie auch nicht mehr vor. Also hab ich wohl einfach gedacht, daß es sich von selbst geklärt hätte. Aber nein – rumms – hat es jetzt doch wieder eingeschlagen. Ich bin fast aus allen Wolken gefallen.

Und klären konnten wir es wieder nicht, genau wie früher. Das hab ich umso schlimmer empfunden, weil ich sowas sonst nicht mehr hab. Ich kann mit allen Menschen in meinem Umfeld offen reden, wenn mal was sein sollte, bis alles geklärt ist. Aber hier in diesem Fall eben offensichtlich immer noch nicht.

Ich gebe zu, daß ich mich ganz schön hilflos fühlte. Und es tat auch sehr weh. Egokriege dieser Art gibt es sonst bei mir im Leben nicht mehr. Aber hier hab ich selbst auch wieder ganz schön kräftig mitgemischt. Es war mein Schreck, daß dies alte wieder aufgetaucht ist, meine Ohnmacht und der Schmerz darüber, weil hier auch nach einigen Jahren noch die gleichen Mechanismen ablaufen und eben nach wie vor in einem Gespräch nicht zu klären sind.

Ich kann mich da immer nur zurückziehen, bei mir selbst schauen, warum das jetzt passiert, welche Anteile ich da drin hab und was mir das über mich selbst zeigen soll. Das hab ich auch jetzt wieder versucht – war aber gar nicht so leicht. Ganz ehrlich, ich hab im ersten Moment fast alles in Frage gestellt. Ob ich denn in den letzten Jahren tatsächlich nur Mist gebaut und mir selbst was vorgemacht hab. Sonst hätte dies doch gar nicht geschehen können. Oder wenn es doch geschehen wär, denn hätte ich zumindest voller Verständnis sein können und die ganze Sache nur mit Liebe betrachten müssen. War ich aber nicht und konnte ich auch nicht. Und ich glaub, ich wollte es auch nicht. Zum Glück erinnerte ich mich denn aber an die Hoffnung und die Zuversicht, die ich versucht hab, in der letzten Zeit unter meinen Lieben zu verbreiten. Wenn es also für sie galt, warum nicht auch für mich!

Und so kam ich denn weiter in meinen Überlegungen. Konnte es sortieren. Daß diese Person sich immer noch schnell beleidigt fühlt und keine klärenden Gespräche über wirkliche Ursachen zulässt, ist sicher nicht meins. Denn wie sollte ich da was ändern, wenn es immer nur geht: „… aber DU hast doch  …  und wenn DU nicht hättest, denn wär ich auch nicht verletzt …“

Aber daß ich mich genau dadurch verletzt fühle, das ist ganz sicher meins. Die andere Person reagiert doch letztendlich nur beleidigt, weil ein wunder Punkt bei ihr selbst angesprungen ist. Und den will sie nicht und meint nun, sich nur verteidigen zu müssen. Aber ich selbst reagier hier doch ganz genau so. Würd ich ihr Verhalten nicht auf mich beziehen, mich damit nicht identifizieren und würd mein eigenes Ego da nicht anspringen, weil es wieder schreiende Ungerechtigkeit wähnt, denn müsst ich mich diesen Dingen ja gar nicht in den Weg stellen. Könnte einfach beiseite treten, das ganze an mir vorbeiziehen lassen und wirklich mit Ruhe und Gelassenheit und Verständnis und Liebe auf die Situation und die Person schauen. Und wo sollte da denn ein Egokrieg stattfinden, wenn ich einfach nicht mehr mitmach? Dazu gehören ja immer zwei.

Ich hab mir jedenfalls vorgenommen, das das nächste Mal zu versuchen. Und im Grunde wollen wir doch beide das gleiche. Nämlich „richtig“ gesehen zu werden, wie wir unserer Meinung nach sind. Und wenn ich mir das jetzt schon immer sage, denn kommt es vielleicht ja gar nicht erst zu einem nächsten Mal, weil sich die Energie zwischen uns dadurch bereits verändert hat. Oder falls doch, kann ich hoffentlich besser reagieren.

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Die Nummer mit dem „Müssen“

Was muß ich eigentlich? Gar nix!

Ich find, nicht mal die Aussage, die viele denn machen: „Ich muß aufs Klo und irgendwann sterben“ – nicht mal die stimmt doch wirklich, oder? Klar, wenn wir essen und trinken, haben wir Stoffwechsel. Und das kommt irgendwann raus. Aber müssen wir tatsächlich irgendwann sterben? Keiner weiß es – vielleicht sind wir bislang nur gestorben, weil wir immer dachten, das wär normal. Und da wir so gedacht haben, sind wir halt auch irgendwann abgetreten.

Früher war ich regelrecht gebeutelt von Existenzangst – meine Güte! Witzigerweise vor allem, als ich noch gut verdient hab. Dann wurde ich krank und arbeitslos – da wurde auch meine Existenzangst irgendwie weniger. Aber ich kenn es zu gut. War teilweise so schlimm, daß ich nur einen Menschen irgendwo in der Ecke sitzen sehen musste, da ging in meinem Kopf die Denk-Maschinerie schon los.

„Ja, du musst aufpassen, auf der Arbeit keinen Fehler zu machen, perfekt zu sein. Weil – wenn du einen Fehler machst, wirst du bestimmt entlassen. Dann kannst du deine Miete nicht mehr zahlen und landest sofort unter der Brücke.“ So hab ich gedacht – das war für mich fast schon selbstverständlich. Und zermartert hab ich mich damit! Also, andere haben mir nie gesagt – du musst … das hab ich schon bestens selbst übernommen.

Viele hüpfen ja heutzutage an die Decke, wenn sie von anderen hören, daß sie irgendwas müssen. Mich hat das nie gestört, wenn andere mir das sagen – wahrscheinlich weil der innere Antreiber und Kritiker in mir selbst viel größer war, der immer gesagt hat, du musst …

Es ging bei mir ja nicht nur um die Arbeit. Auch sonst meinte ich immer, mich perfekt ans System an- und einpassen zu müssen. Schön die Brave sein, denn kann mir ja nix passieren – so hab ich immer gedacht. Und wieviele „müssen“ waren da dabei – meine Güte! Ich musste mich stets um dies und das und alles kümmern – also auch wieder perfekt sein – damit da nix anbrennt, damit mir nicht irgendwelche Nachteile geschehen.

Und der Witz war nur, je perfekter ich sein wollte, desto mehr Dinge kamen, die ich eigentlich auch „gemusst“ hätte – also, irgendwie hätt es nie ein Ende gegeben. Ich war wirklich dabei, mich tot zu „müssen“ …

Der Himmel oder meine Seele hatten irgendwann die Nase voll von meinem ewigen „müssen“ und haben mir erst ein burnout geschickt und danach meinen Mann. Also erst bin ich total auf die Nase gefallen und danach lernte ich meinen Mann kennen, und der hat mich wieder aufgesammelt und mir erst mal grundlegend erklärt, daß auch ich Rechte hab und nicht nur Pflichten. Sowas – das war mir ganz neu. Daß ich durchaus auch mal was nicht machen muß, daß es durchaus in Ordnung ist, mal nicht so perfekt zu sein. Und vor allem, daß ich fast die Pflicht mir selbst gegenüber hab, auch mal meine Klappe aufzumachen, wenn mich was stört. Tja, das war ein Ding … mit wieviel Angst das bei mir verbunden war! Aber ich habs versucht – allein schon, weil ich keine Lust hatte, meinem Mann das ewig auseinander zu setzen, wenn ich doch mal wieder meinte, perfekt „müssen“ zu müssen.

Der hat das nämlich ganz cool gemacht, hat keine Vorwürfe oder so, sondern nur gefragt: Warum? Und denn war es mir erst peinlich (wieder „versagt“), und danach hab ich selbst gemerkt: Ja – warum eigentlich?

So, und als nächstes hab ich denn angefangen zu spenden. Existenzangst hat ja auch was mit Geld zu tun. Also hab ich das denn hergegeben, von dem ich am meisten Angst hatte, es zu verlieren. Ich wußte, es geht darum, zu vertrauen. Und außerdem wollte ich tatsächlich helfen. Bei mir setzte sich wie von selbst der Gedanke fest: Ich werd immer alles haben, was ich brauch. Und es gibt so viele, denen geht es viel schlechter als mir.

Na ja, da hab ich keine Ahnung, wie das kommen konnte. Wie diese Gedanken mich fanden. Auf jeden Fall ist es bei mir bis heute so – Existenzangst ist wie weggeblasen. Bin so froh darüber, hab nicht vergessen, wie mich das zermartert hat. Und mit dem „müssen“ wirds immer besser, immer weniger. Allerdings die Klappe könnt ich schon noch öfter aufmachen. Man denkt das vielleicht nicht, wenn man meine Texte liest, aber Angst ist doch noch mindestens einmal zuviel in mir.

Aber ich dank dem Himmel und meinem Mann – wo immer er jetzt auch ist auf der anderen Seite – daß ich zumindest schon da bin, wo ich jetzt bin.

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Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt

Mahatma Gandhi, 1869 – 1948
Indischer Rechtsanwalt und politischer sowie geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung
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Ich weiß nicht, wie es dazu kam. Ich hatte was ganz anderes vor, da bin ich auf Facebook über ein Post gestolpert, wo als Gesamtbild eine Anlage abgebildet war, in der Schweine zur Mast gehalten wurden. Von da ab lief alles wie ferngesteuert.

Ich bin ja manchmal ein bisschen dösig, hab bisher echt gedacht, diese Mastanlagen würden nur in speziellen Fällen eingesetzt, wenn man besonderes Fleisch haben will. So in der Art, wie diese Machenschaften bei der Gänsestopfleber. Aber heute erfuhr ich nun, daß dies wohl eher der Normalfall ist für das Schnitzel z.B., daß man beim Discounter kaufen kann.

Boah … ich hab das echt nicht gewusst. Da ich Vegetarier bin, hab ich gar nicht so oft mit diesen Machenschaften in der Tierhaltung zu tun. Und ich gestehe auch, daß ich da wohl nicht genauer hinschauen wollte bisher. Also suchte ich jetzt nach noch mehr Information, wie das abläuft mit diesen Mastanlagen. Meine Güte, ich kann nur sagen, es tut mir immer noch durch und durch weh, dieses entsetzliche Leid der Tiere. Die Tränen liefen nur so …

Mir wurde ein Stück mehr die ganze Perversion unseres Systems bewusst.

Ich kann mich natürlich fragen, wieso können Menschen sowas tun. Also ich mein jetzt die Mitarbeiter in diesen Mastbetrieben oder auf den Schlachthöfen z.B. Auch da gibt es sicher die vielfältigsten Gründe. Manche machen sich das vielleicht gar nicht bewusst. Oder andere sind zu sowas gezwungen, weil sie sonst meinen, ihre Familien nicht ernähren zu können. Vielleicht werden sie auch von den Arbeitsämtern in so Jobs gezwungen, ich weiß es nicht. Darum geht es mir auch überhaupt nicht. Jetzt mit den Fingern auf eine spezielle Gruppe zu zeigen.

Auch nicht auf die Discounter. Auch hier setzt sich einfach das System fort. Die Gier der Menschen nach möglichst viel Profit. Selbstverständlich hat jeder einzelne Mensch – egal, wo er auch grad steht – jederzeit die Möglichkeit des Umdenkens. Die Möglichkeit des Erwachens im Bewusstsein. Aber es fällt eben auch sehr schwer, wenn man bisher einfach im  System eingebunden war.

An der Perversion dieses Systems sind wir aber alle dran beteiligt, alle ohne Ausnahme. Auch ich – denn auch ich war noch nicht mein Leben lang Vegetarier. Ich hab zwar nie besonders viel oder besonders gern Fleisch oder Fisch gegessen, aber gegessen hab ich es früher hin und wieder auch. Dachte, es gehöre dazu. Und zum Schluß hab ich nur noch diese gefrorenen Geflügel Teile aus dem Discounter gegessen, diese Chicken-Chips. Und da hab ich doch tatsächlich mir das schön geredet, weil dies war für mich ja kein Tier mehr, dies waren ja nur Chicken-Chips … na bravo!

Mir geht es hier auch nicht darum, alle Menschen zu Vegetariern zu machen, ich möchte aufmerksam machen, bewusster zu leben und zu essen. Wir als Verbraucher haben ganz viel in der Hand. Ja, eigentlich haben wir doch sogar alles in der Hand. Wenn wir z.B. nicht mehr das superbillige Schnitzel aus dem Discounter wollen, sondern vielleicht etwas weniger Fleisch essen – und sei es anfangs nur einmal in der Woche – und dafür denn bereit sind, evtl. auch etwas mehr Geld für das Schnitzel auszugeben, wäre doch schon viel gewonnen.

Und fragen wir nach oder informieren uns sonstwie, wo das Fleisch her kommt, das wir grad kaufen. Und wenn der Schlachter oder Verkäufer das nicht weiß, verzichten wir vielleicht für diesen Tag ganz auf das Fleisch und essen erstmal ein vegetarisches Gericht, bis wir wissen, wo wir wirklich gutes Fleisch aus artgerechter Haltung von glücklichen Tieren herbekommen können.

Auch wenn es bei einigen Lichtarbeitern modern geworden ist, daß sie sich mit sowas nicht mehr beschäftigen wollen, weil sie nur noch auf Licht und Liebe Wölkchen schweben möchten – wir alle sind Teil dieser Gesellschaft, damit auch Teil dieses perversen Systems. Und wir alle haben mehr oder weniger mit dazu beigetragen, daß es überhaupt soweit kommen konnte. Das ist meine Meinung dazu. Und wir alle haben auch die Verpflichtung, zusammen zu halten und zusammen zu arbeiten, daß der Karren aus dem Dreck gezogen wird. Und ich finde, die Grundlage dafür ist stetig steigendes Bewusstsein, und das können wir uns alle erarbeiten, dafür braucht man kein New Age oder Esoterik, dafür braucht man nur Herz und Verstand und Verantwortungsbewußtsein.

Ich füge hier Links an. Die ersten beiden sind von der Albert-Schweitzer-Stiftung. Hier wird informiert über

>>Massentierhaltung und über >>Schweinemast.

Und hier kann man sich z.B. informieren, wie man die Herkunft des Fleisches herausfinden kann, wenn der Schlachter es nicht weiß, oder es gar keinen Ansprechpartner dafür im Geschäft gibt.

>>Verbraucherzentrale: Lebensmittelklarheit

Und hier noch ein Link zu >>glücklichen Schweinen. So kann es auch gehen. 🙂

Und ein Link wieder zur Albert-Schweitzer-Stiftung zum Thema 

>>”Tierfreundlich kochen – Rezepte”.

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Träumend sich treiben lassen

danke liebe ruth saphir, fürs finden und posten 🙂

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Bedingungslose Liebe und ungeweinte Tränen …

Bild von Doris

Also, ich beginne mal mit meiner Blasenentzündung. Jahrelang Ruhe gehabt, jetzt seit einigen Tagen hat sie sich wieder mal bei mir gemeldet. Ich besorgte mit ein Naturheilmittel aus der Apotheke und schaute aber auch gleich bei Rüdiger Dahlke nach, was es bedeutet. War sehr interessant, was er schrieb. In der Blase sammelt sich ja alles, was der Körper loslässt und loslassen muß und will. Und wenn es da etwas gibt, das noch nicht so leicht loszulassen ist, denn kann es eben weh tun. Jetzt mal so sinngemäß zusammengefasst. Man kann Rüdiger Dahlke ja leicht googeln.

Ok, das leuchtete mir auch ein. Und da war zu dem Zeitpunkt tatsächlich was, als es losging bei mir. Nämlich die Auswechslung unserer Fenster. Darüber hab ich ja geschrieben, was es mir für Angst machte, meine gewohnte vermeintliche Sicherheit loszulassen, die ja durchaus auch durch heile Wände und Fenster symbolisiert wird. „Das Leben mein Freund?“

So, die Entzündung ging nun durch das Naturheilmittel und meine Bearbeitung des Themas wieder fast weg. Aber gestern war mit einmal wieder dieser krampfige Schmerz da. Was war geschehen? Ich bin gestern in einer Situation gewesen, wo ich selbst überrascht war, daß sie überhaupt noch mal wiederkommt. Ich hab mit jemand zu tun gehabt, der an Depressionen gelitten hat und sich von jetzt auf gleich für meine Begriffe verändert und ganz merkwürdig verhalten hat.

Einfach zugemacht und für mein Empfinden sehr schroff und kalt reagiert. Ja, und da hab ich bemerkt, meine Güte, was macht mir das noch für eine Angst. Und ich hab reagiert wie immer. Im übertragenen Sinne mit Worten um mich gehauen. Ich meinte wieder, mich dagegen wehren zu müssen. Vordergründig gegen das Verhalten, das ich meinte, wahrzunehmen. Aber eigentlich war es ja ein Wehren gegen diese hochkriechende Angst, die ich schon als kleines Mädchen erlebt hab, da meine Eltern beide an Depressionen litten und sich ganz oft so ähnlich verhalten haben. Zugemacht und ihr kleines Mädchen einfach so ohne Erklärung allein vor der Tür stehen lassen. Damals hab ich natürlich nichts verstanden. Es hat einfach nur weh getan und schrecklich verwirrt.

So, nun rief heut eine Freundin an. Ich erzählte ihr, daß wohl die Blasenentzündung zurückgekehrt sei. Sie meinte, das sie das auch ganz oft hatte. Bei ihr hätte es immer zusammen gehangen mit vielen ungeweinten Tränen. Das fand ich total interessant. Denn das passte ja nun total bei mir. Die Ängste, die ich damals als kleines Mädchen hatte vor dem Verhalten meiner Eltern, die hatte ich zwar erkannt und irgendwie bearbeitet, aber geweint hatte ich darüber nie. Ich hatte dem kleine Mädchen in mir sozusagen die Tränen nie zugestanden. War immer nur sachlich und stark. Hab gedacht, ich krieg das mit dem Verstand schon hin, wenn der etwas erkennt. Und ansonsten hab ich halt immer wieder um mich gebissen, wie eben auch gestern wieder. Aber geweint, das hab ich nie. Ja, und seit ich das zumindest erkannt hab, seit ich die ungeweinten Tränen zumindest gesehen und gefühlt hab, seitdem sind die Krämpfe etwas weniger geworden.

In diesem Telefonat mit der Freundin kamen wir auch auf das Thema bedingungslose Liebe. So ganz genau wußte ich immer noch nicht, was das eigentlich genau ist. Ich merkte nur sehr schnell, daß ich hier in diesem Fall das nicht konnte, einfach bedingungslos zu lieben. Weil in mir selbst noch diese Angst und die Trauer waren von damals. Da hab ich mich eben angegriffen gefühlt und meinte, mich nur wehren zu müssen.

Bild von Doris

Weiterhin sprachen wir über einen Fall vor einiger Zeit. Da ist mir mit einer Person etwas passiert, daß sie sich ganz merkwürdig verhalten und mich einfach nur vor den Kopf gestoßen hat ohne weitere Erklärung. Aber diese Person hat mittlerweile wieder den Kontakt zu mir gesucht, sich offen und ehrlich erklärt, was damals bei ihr wirklich los war. Ich konnte das sofort verstehen. Wir sind wieder zusammen, und ich hab nicht mal die Spur eines Grolls mehr gegen sie. Ja, da ging es offenbar. Aber mir war gar nicht mal klar, daß mein Verhalten offenbar auf dieser vielbeschriebenen bedingungslosen Liebe beruht, bis die Freundin mir das sagte. Sie meinte, daß sie sich bedingungslose Liebe so erklärt – jetzt vereinfacht – daß sie im anderen einfach nur die Seele und das Licht sieht.

Hab ich ja auch in dem einen Fall. In dem anderen Fall eben nicht. Aber das war, weil ich den betreffenden Kummer in mir selbst noch nicht wirklich geheilt hab.

War alles gut, das so klar zu sehen. Und gefreut hab ich mich auch riesig. Daß ich das offenbar auch kann, bedingungslos zu lieben. Und auch gefreut, wie schön sich das anfühlt.

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… und trotzdem – oder grad deshalb lieb ich mich …


Hab mir heut auf Facebook selbst eine Liebeserklärung gemacht. Lach – das war aber gar nicht so beabsichtigt, das kam einfach so raus. Hab es auch erst bemerkt, als es geschehen war, und war fast schon ein bißchen erschrocken.

Es ging um ein Post, den eine Freundin geteilt hatte. Dort wurde über den kommenden Vollmond am Montag geschrieben, daß wir hier die Chance auf einen Quantensprung hätten, und endlich über den ewigen Kratzer in unserer Langspielplatte hinüber kämen. So mal sinngemäß zusammengefasst.

Ich hatte das nicht verstanden, und meine Freundin erklärte es mir. Sie meinte den Kratzer, an dem wir immer hängen. Ich fragte: Welchen Kratzer, ich häng ja meist überall. Woraufhin sie netterweise mir versicherte, daß das doch so nicht stimmt –. Dann hab ich ihr etwas zurück geschrieben, was mich selbst so erstaunt hat, daß ich darüber berichten möchte. Ich kopier es hier mal wörtlich rein.

„meine liebe, das war nicht “fishing for compliments” – so empfind ich doch wirklich. aber das schöne ist ja, ich lieb mich trotzdem – lach – oder vielleicht grad deshalb ich find mich mit all meinen macken und kratzern nett und prima, die gehören doch zu mir. und eines tages, vielleicht ist der ja gar nicht mehr so weit, werd ich genau wissen, wo vielleicht gar keine kratzer waren … und denn wieder einfach nur lachen können “

Und es ist so, tatsächlich. Als mir das klar wurde, daß es stimmt, was ich da einfach so spontan geschrieben hab, kamen mir doch ein paar Tränen. Und ich hatte mit einmal noch mehr Liebe für mich. Das hätt ich nie gedacht, daß sich das so anfühlen würde.

Und grinsen musst ich denn – über mich selbst. Was kann ich alles nicht. Handwerklich bin ich fast gar nicht zu gebrauchen, technisch sowieso nicht. Kreativ bin ich auch nicht wirklich – also jetzt schreiben oder malen oder dichten oder so was. Ok, fotografieren, das geht schon.

Am Computer, da freu ich mich auch, wenn ich nur die „An-Taste“ drücken muß, und alles läuft. Da hapert es oft schon, wenn ich etwas speichern will. Die ganzen Ordner und Dateien und Verzeichnisse – meine Güte. Und wenn ich mit Ach und Krach denn den richtigen Weg gefunden hab zum speichern, kann es durchaus sein, daß ich es auch gleich wieder vergesse, wo mein Text denn nun abgeblieben ist.

Auch im spirituellen – oh jeh … Hab ja vor kurzem schon geschrieben, daß ich oft nur über mich selbst lachen kann, was ich alles nicht mitkrieg. Vielleicht ja doch, aber jedenfalls ist es mir meist nicht bewusst. Oder ich werde z.B. wahnsinnig, wenn ich länger als 5 Minuten meditieren soll, also still sitzen an einem Platz und vor allem schweigen. Und ob ich nu erwacht bin oder nicht, das kann ich auch nicht wirklich beurteilen. Dazu müßt ich vielleicht erstmal besser verstehen, was denn erwachen eigentlich genau bedeutet.

Körperlich und psychisch hab ich auch einige Blessuren – früher nannte ich es Krankheiten.  Aber auch die gehören zu mir. So hab ich es immer gehalten, dazu hab ich immer gestanden. Z.B. hab ich mal Alkoholmissbrauch betrieben. War nicht so lang, aber immerhin. Seitdem trinke ich keinen Tropfen mehr. Das hab ich auch immer offen gesagt. Ich sag ganz genau das, was ich denke und fühle und verschweige nichts. Was nützt es denn, wenn ich etwas verschweige oder anders darstelle, als es ist? So werd ich doch nie wissen, ob die Menschen wirklich mich mögen – wenn sie mich denn mögen – oder nur die schöne Fassade, die ich aufgebaut hätte.

Ja, also nach alledem hab ich mich nun selbst gefragt, was hab ich denn oder was kann ich eigentlich? Ich hab ein Herz, einigermaßen Verstand, lache gern – auch über mich selbst – und ganz viel Verständnis und Mitgefühl. Bin offen und sage genau das, was ich meine. Und ganz dumm bin ich auch nicht –– auf vielen Gebieten hab ich zumindest „gefährliches Halbwissen“. Und mit diesen Eigenschaften hab ich mich die letzten Jahrzehnte einigermaßen durchs Leben manövriert, auch ohne jetzt konkret viel vorzuweisen haben. Vielleicht ist das ja auch ne gute Grundlage für die neue Zeit.

Und jetzt stell ich heut an diesem „denkwürdigen“ Tag sogar noch fest, daß ich mich einfach so mag, wie ich bin. Dafür mag, daß ich bin. Und es sogar noch ausspreche. Meine Güte, was für ein Gefühl! Und vielleicht ist das ja genau der erwähnte “Kratzer” bei mir. Daß ich es früher nie so empfunden hab. Und selbst wenn, hätte ich so nicht darüber gesprochen, weil ich mich das gar nicht getraut hätte, aus Angst, für überheblich gehalten zu werden. Und schau ich um mich um, denn seh ich da auch noch andere Menschen, die mich auch zu mögen scheinen – trotz all meiner Defizite –

– oder auch vielleicht grad deswegen … 

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Lachen … und immer nur lachen …

… vor allem über mich selbst, das ist am witzigsten, find ich. Also das Thema bei mir ist grad mal wieder: Warum krieg ich so wenig bewusst mit? Und darüber kann ich mittlerweile am besten lachen. Ein Glück auch – früher war ich da doch eher leicht bis stark verzweifelt.

Grad jetzt, wo die Energien immer weiter steigen, da passiert schon sehr viel. Und selbst bei mir – lach – worüber ich selbst meist am erstauntesten bin. Und ich merke, alles läuft irgendwie gut. Und wenn das mal nicht so ist, denn weiß ich doch zumindest sehr schnell, warum nicht oder was mir das alles sagen soll. Und kann es eben verändern. Und denn läufts wieder prima und wird wieder ein Stück leichter.

Ja, und so brösel ich denn gemütlich vor mich hin … bis zu dem Moment, wo ich andere wieder reden höre oder lese von dem sagenumwobenen Aufstieg. Oder was sie alles können oder wen sie alles so „channeln“. Na ja, wenn jetzt Leute daher kommen und behaupten, sie würden von jetzt auf gleich die höchsten geistigen Wesen „channeln“, das beachte ich eigentlich gar nicht weiter. Ich glaub, oftmals „channeln“ die einfach sich selbst, was ja auch gut ist.  Aber es gibt ja auch andere Texte, die mich wirklich überzeugen. Und da frag ich mich schon, wie machen die das bloß?

Oder es gibt ja auch die beliebte Formulierung, „wir sollten uns mit unserer inneren Führung verbinden“. Na ja, mittlerweile hab ich akzeptiert, daß ich auch sowas hab wie eine innere Führung. Wenn alle das offenbar haben, warum sollte ausgerechnet ich da eine Ausnahme sein. Aber so konkret verbinden … ich hab echt keinen Schimmer, wie das geht.

Ich hatte ja früher auch mal so Anwandlungen, da meinte ich, irgendwelche Kontakte zu haben. War auch ganz nett, war aber nur kurz. Und heute frag ich mich, ob da nicht der reine Wunsch von mir dahinter steckte. Fakt ist jedenfalls: Normalerweise merk ich nix oder zumindest nicht viel. Zumindest, was mich selbst betrifft. Für andere ist das anders. Wenn die mir was erzählen, daß sie z.B. Probleme haben, kann ich sie gut verstehen und krieg sehr schnell Ideen dazu. Aber das hab ich meist auf evtl. Lebenserfahrung und vor allem gesunden Menschenverstand geschoben.

Na ja, ich düsel jedenfalls so durch meine Tage, alles ist ganz gut. Und würd ich nicht immer wieder dran erinnert, würd ich wahrscheinlich noch den Aufstieg und das „große“ Datum 21.12. verdüseln. Macht aber gar nix, denn es geht mir ja gut dabei. Und ich scheine ja völlig unbewusst genau die richtigen Schritte zu gehen. Denn das krieg ich schon mit, daß ich mich innerlich immer ruhiger und ausgefüllter fühl. Und vielleicht auf irgendeine Art und Weise auch bewusster, keine Ahnung. Und fast sowas wie Glücksgefühl ist auch dabei.

Aber ich frag mich trotzdem immer mal wieder, wofür ich eigentlich da bin … nein, keine Panik, ich denk jetzt nicht schlecht von mir oder so. So ist das nicht gemeint. Das ist einfach eine ehrliche Frage, die ich mir selber stell. Ich schein zwar das richtige zu tun, und das auch im richtigen Moment – aber viele andere, die sind sich ja so im klaren darüber, was wohl ihre Aufgabe ist. War bei mir irgendwann auch so, aber in letzter Zeit scheint sich das alles zu verwischen. Aber auch das macht mir gar nix – denn so gibt es immer wieder Grund zum lachen für mich: Über mich selbst.

Und zum Glück hat der Himmel mir ja reizende Freundinnen an die Seite gestellt. Eine z.B., die kann sich über Grenzen mit mir verbinden und sehen, ob es mir gut geht. Und die kann auch meine Aura sehen und all sowas. Und eine andere, das ist echt der Hammer. Die weiß bereits, bevor wir sprechen, wie es mir geht und was grad konkret bei mir los ist. Und auch, wer grad bei mir ist, also welches geistige Wesen. Lach – so sprechen wir denn, und sie sagt mir einfach, was ich grad mache und wie es mir geht und wofür das alles gut ist.

Na ja, ich scheine wirklich eine innere Führung zu haben. Zumindest sagt dir mir immer, wann ich eine meiner Freundinnen anrufen soll, weil es mal wieder Zeit wird, daß ich konkret was merk 😉 Und seit ich nicht mehr rumjammer und auch keine Angst mehr hab, doch die Bummelletzte zu sein, sondern es einfach so akzeptier, wie es ist, läuft auch alles wie von selbst.

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